„Wenn die Menschheit sich im Kreis bewegte wie die Sterne, könnte man ihre Bahn berechnen; weil sie fortschreitet und sich nicht im Kreis bewegt, ist sie unberechenbar.“ Theodore Simon Jouffroy
Tell: Das schwere Herz wird nicht durch Worte leicht. Stauffacher: Doch könnten Worte uns zu Taten führen. Quelle: Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 1. Akt, 3. Szene
„Die Welt ist ein Spiegel, in welchem ein jeder sein Antlitz erblickt. Wer mit saurer Miene hineinschaut, sieht ein saures Gesicht. Wer hineinlächelt, findet einen fröhlichen Gefährten.“ William Makepeace Thackeray
„Der Himmel hat den Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.“ Immanuel Kant
Ich wünsche Euch einen friedfertigen ersten Advent 2017.
„Wer glaubt, ich sei ein offenes Buch für ihn, sollte besser nachsehen, ob er die Sprache beherrscht, in der es verfasst ist.“ Sarah Razak, Nachdenkerin
„Das Glück gehört denen, die sich selbst genügen. Denn alle äußeren Quellen des Glückes und Genusses sind ihrer Natur nach höchst unsicher, misslich, vergänglich und dem Zufall unterworfen.“ A. Schopenhauer
Ich erinnere mich an Autofahrten mit meinem Sohn. Abends hat so oft zu mir gesagt: „Mama, sing mir was vor.“ Pause „Ich sing auch nicht mit!“ Dann war meistens DER Einschlafhit gefragt. 🙂
Auto fahren, in den Stau stellen, selten die Geduld verlieren, einen zuverlässigen Diesel fahren, zwischendurch pausieren, manchmal sogar den Fahrersitz runterdrehen und ein Nickerchen machen, ankommen, weg fahren, Tee trinken, transportieren, retten, verwöhnen, parken, tanken, während der Fahrt Hörbücher konsumieren, laut Udo Lindenberg oder Arstidir hören, mitsingen, wenn ich allein fahre, Radio hören, rasen, trödeln, nachts fahren oder entgegen des Berufsverkehrs – My car is my castle. Das ist so. Mein Volvo, mein alter Diesel. 🙂 I love this car. 🙂
Immer, wenn ich über meine Liebe zu Autos sinniere, dann fällt mir das Lied von Reinhard Mey ein – die Geschichte vom 51er Kapitän. Die Geschichte von dem Vater, der träumen konnte. „Wenn er so erzählte, dann fehlte nicht mehr viel dazu.“
Träumen, das kann ich auch. Träumen, das ist mein Luxus. Viel mehr muss nicht. 🙂
„Ein PAL ist etwas, das wir nicht sehen, oder nicht sehen können oder das unser Gehirn uns nicht sehen lässt, weil wir denken, es sei das Problem Anderer Leute. Genau das bedeutet PAL. Problem Anderer Leute. Das Gehirn streicht es einfach aus, es ist wie ein blinder Fleck.“
(Das Restaurant am Ende des Universums) Douglas Adams
Ich hätte den ganzen Film über heulen können, bei jeder Freude, Wut, Verzweiflung, jeder Suche, jedem Verstehen, jeder Verstrickung, jeder Umarmung, jeder Rückversicherung, jeder Liebeserklärung, jeder Zugewandheit, jeder Ablehnung, jedem Unverstädnis,jeder Ein – und auch Absicht, jeder Träne.
Eun wunderbarer Film, die Schauspieler grandios -besonders amüsant: Annette Frier – spielt mal eben `ne Nutte. „Mit Titten, die waren nicht billig.“ Und Monsieur Hase Hase…. wie mich das erinnert! Und das Abhauen, und die Hilfe von den zufälligen Bekannten beim Suchen. Und die gemeinsame Freude beim Wiederfinden. Und das „Beting“ „Hallo Herr Tesus. Sag Mama…..“
Wenn jemand mal wissen möchte, wie sich das anfühlt, einzige(r) direkte(r) Verwandte(r) eines sogenannten geistig behinderten Menschen zu sein, wie arg man sich verrennen und verstricken kann – in sich selbst, in der Liebe, mit anderen – und was für Arschlöcher Väter sein können: Unbedingt anschauen!
Die Zuschauer waren offensichtlich vorwiegend Pädagogen, Sozialarbeiter oder Angehörige. DEN Film aber sollten sich auch andere ansehen als die, die beruflich damit zu tun haben.
So liebenswert, so grausam, so heiter, so gefährlich, so grenzwertig, so herzlich.
“Our lives improve only when we take chances and the first and most difficult risk we can take is to be honest with ourselves.” ~Walter Anderson „Unser Leben verbessert sich nur, wenn wir Risiken eingehen. Das erste und schwierigste Risiko, das wir eingehen können, ist ehrlich zu uns selbst zu sein.“
„Wer reisen will, muss zunächst Liebe für Land und Leute mitbringen, zumindest keine Voreingenommenheit. Er muss guten Willen haben, das Gute zu finden anstatt es durch Vergleiche tot zu machen.“ Theodor Fontane