Menschentränen

Ich fühle mich in der ganzen Welt zu Hause, wo es Wolken und Vögel und Menschentränen gibt.Rosa Luxemburg

Heute habe ich mal auf den Link geklickt, der mir die Fragen versprach, die in einem Vorstellungsgespräch heutzutage gestellt werden. Und auf die ich im Falle eines Falles vorbereitet sein müsse. Das war fast so schön wie die Einladung :“Werde Transformationscoach und verdiene sechs – bis siebenstellig!“ Man werde mich sicher fragen: „Wo sehen Sie sich in fünf Jahren.“ Ach echt? Na, die Antwort kenne ich: Wenn ich nicht gestorben bin…… hoffentlich IN RENTE!

Und dann die sinnigste aller Fragen, die ich bislang gehört habe – und das meine ich tatsächlich ernst, das mit der sinnigsten aller Vorstellunsggesprächfragen: „Was haben Sie zuletzt gelernt?“ Die Antwort wüsste ich jetzt noch nicht zu beantworten. Ich lerne ja schließlich jeden Tag dazu. Momentan sogar – behaupte ich – lerne ich noch mehr als sonst. Über Menschen. Über Politiker:innen. Über Haltungen. Über Freundschaften. Über Auftraggeber. Über Kooperationsbereitschaft. Über Werte – die meinen wie andere. Und überhaupt…

In solchen Momenten kommt mir dann Ina Müller zur Hilfe. Mit ihren Texten, ihren Harmonien, ihren Melodien. Danke dafür. Herzlichst.

Wer ich so alles bin?

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„Ich bin nicht ich. Ich bin jene, die an meiner Seite geht, ohne dass ich sie erblicke, die ich oft besuche, und die ich oft vergesse. Jene, die ruhig schweigt, wenn ich spreche, die sanftmütig verzeiht, wenn ich hasse, die umherschweift, wo ich nicht bin, die aufrecht bleiben wird, wenn ich sterbe.“

frei nach Juan Ramón Jiménez     Der große spanische Dichter erhielt 1956 den Nobelpreis für Literatur.

 

 

 

 

Fragst Du Dich auch?

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„Nur die Schwachen schickt man auf einfache Wege.“ Hermann Hesse

Zweifel erlaube ich mir. Immer wieder. Solange sie mich ermutigen und inspirieren. Und ich nehme sie als Indikator – und frage mich dann: Um was geht es eigentlich? 🙂 Manchmal denke ich zu viel – und bringe mich wiederholt an meine Grenzen. Erfahrungswert: Es geht immer weiter. Vorwärts. Vorteil des Älterwerdens: Ich erkenne es relativ schnell und schmunzele mitunter darüber.

Solche Momente gibt es halt. Und sie gehen vorbei.

Klug

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„Ob ein Mensch klug ist, erkennt man an seinen Antworten. Ob ein Mensch weise ist, erkennt man an seinen Fragen.“ ©Nagib Mahfuz

Fragen

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„Rede nur, wenn Du gefragt wirst. Aber lebe so, dass man Dich fragt!“ Paul Claudel

Zweifel

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„Wer Recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben.“ Aristoteles

Antworten oder Fragen?

Das bleibt wohl gültig 🙂

Ulla Keienburg s Blog

fragen „Ob ein Mensch klug ist, erkennt man an seinen Antworten. Ob ein Mensch weise ist, erkennt man an seinen Fragen.“ Nagib Mahfuz

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Der geschenkte Tag

 

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… mit meinen Wünschen und meinen Fragen fühl ich mich nicht allein……

Was wisst Ihr denn eigentlich schon davon?

Huete ist wieder so ein Tag, an dem ich über „Stolz und Vorurteil“ sinniere.

https://www.youtube.com/watch?v=1YahzpDXXkU

Miteinander zu sprechen ist oder wäre schon eine Option. Oder?

Ulla Keienburg s Blog

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Übeltäter 

25 W waren einfach nicht genug 😉

Jetzt gibt es wieder Kaffee. Guten Kaffee.

Was ich momentan treibe?

Ich ändere, was ich ändern kann und nehme hin, worauf ich keinen Einfluss habe. 

Ansonsten repariere ich, fahre Auto, organisiere, staune, beziehe Betten, telefoniere, versorge, friere, frage….   warte, frage weiter , warte wieder… mal sehen, was das noch gibt.

Auf jeden Fall habe ich jetzt beide Kaffeemaschinen heil an der Frau. 😉 Prost Espresso. 😉

…… 

Drei Tore

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„Ein arabisches Sprichwort sagt, daß jedes unserer Worte durch drei Tore gehen sollte, ehe wir es aussprechen. Am ersten Tor fragt der Pförtner: «Ist es wahr?» Am zweiten Tor heißt es: «Ist es notwendig?», und am dritten Tor lautet die Frage: «Ist es auch freundlich?» Ein Meister des Wortes spricht nur das Wesentliche, und das perfekt in der Emotion, der Stimmlage, der Wortwahl. Ein Meister des Wortes ist gleichzeitig ein Meister des Zuhörens und des Schweigens.“
Annette Cramer, Das Buch von der Stimme

Vergangenheit bleibt – doch.

Es sieht so aus, als wenn Schreddern ein sinniger Weg wäre (mal wieder), um mich im wahrsten Sinne des Wortes von meinen Altlasten zu befreien.

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Aber eben auch nur von meinen eigenen, ganz persönlichen. Ansonsten macht diese Aktion mehr als deutlich, dass das Leben mit einem schwerbehinderten Kind immer ein gemeinsames Leben bleibt. Da ist dieser mönströse, bis zum Anschlag gefüllte Ordner, dieser rote, auf dem steht: Johannes bis 96. Ich könnte eine Doku schreiben, oder so. Besser wäre es die Geschichte einer fremden Familie. SO grauselig fühlt sich das an, was darin dokumentiert ist: Briefwechsel mit Behilfestellen, Versorgungsämtern, Landschaftsverband, Sozialämtern, Krankenkassen, Versicherungen, Schulämtern, Anwälten, Gerichten, Schulen, Ärzten, Arbeitgebern, Medizinischen Diensten, Einrichtungen, Vereinen. Änderungsmitteilungen, Ablehnungen, Regulierungen: Kampfansagen, Widersprüche, Klagen. Und DEN Ordner kann ich nicht wegwerfen, da bis dato NIEMAND außer mir diese Entwicklung so kennt. Um das nachvollziehbar oder verstehbar zu machen, lasse ich den so, wie er ist – und die zwanzig folgenden Jahre verteile ich auf vier weitere Ordner. 🙂 Wäre das ein Roman, müsste ich noch eine Titel finden. So etwas wie: „Wir kommen so nicht vor!“ oder :“Das hatten wir so noch nicht“. Ich habe mich ja schon oft gefragt, wie ich das alles so „verpackt“ habe. Und noch immer habe ich keine Ahnung! Und es stellt sich mir lauter denn je die Frage: Was ist, wenn mir was passiert?
Mit einem Dank an alle bisherigen Mitstreiterinnen und Mitstreiter klopf ich mir doch trotzdem glatt mal eben selbst auf die Schulter. 🙂

Am I doing this…

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Antworten oder Fragen?

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„Ob ein Mensch klug ist, erkennt man an seinen Antworten. Ob ein Mensch weise ist, erkennt man an seinen Fragen.“ Nagib Mahfuz

„Liebster Award“

Herzlichen Dank für die Nominierung zum „Liebster Award“, liebe Greta!     https://freudefinder.wordpress.com/

Liebster Award? –

(dies übernehm ich jetzt einfach mal......)

Der kommt quasi gleich nach dem Oscar 😉. Ok ok, nicht ganz, den Award gibt’s für Blogger, die bisher weniger als 250 Follower haben, also eine tolle Möglichkeit, um unbekanntere Blogs zu empfehlen und natürlich empfohlen zu werden und die Aufmerksamkeit von mehr Lesern zu bekommen. Es sind 11 Fragen zu beantworten, die Dir, lieber Leser, helfen werden, mich besser kennen zu lernen. Nach dem Beantworten der Fragen werden wiederum bis zu 11 weitere Blogs bzw. Blogger nominiert. Also, auf los geht’s los 😉.“

Liebe Greta, hier sind die Antworten auf Deine Fragen.

Los:

Was ist die Aussage Deines Blogs? Aussage?  Mmmmmh.  Ich will niemandem etwas sagen. Ich möchte, wenn überhaupt, Eintrittskarten liefern. Tickets ins Kopfkino, in Erinnerungen. Vielleicht auch in Pläne. Ich möchte meine LeserInnen teilhaben lassen: An dem, was ich sehe, lese, erlebe, höre, worüber ich stolpere, was mich erfreut, mich nachdenklich stimmt – im besten Falle darüber in den Dialog kommen.

Was macht Dein Blog mit Deinen Lesern – nach Aussage derselben?  Manche fühlen sich inspiriert, genießen die Ansichten, Einsichten, Aussichten, Absichten. Andere schütteln den Kopf, wieder andere rebloggen, antworten, werfen ein, ab und um. Einige ergänzen die Sichtweisen um die ihren, einzelne loben, fühlen sich verstanden, nehmen Gedanken auf. Manche genießen einfach die Bilder.

Welches Erlebnis hat Dich in Deinem Leben am positivsten geprägt? Das vermag ich nicht zu sagen. Ich habe tiefe, lange Wurzeln, große LehrerInnen, heftige Widersacher, einen wunderbaren Sohn mit einem Chromosom mehr als andere Menschen. Viele Erlebnisse, die mich widerstandsfähig (heute heißt das resilient) haben werden lassen. Freunde, die mir die Hand ans Herz legen und Stoff fürs Hirn liefern (mitunter auch Hühnersuppe oder Socken im Giraffendesign); Arbeit und Aufgaben, die mich um die Welt bringen. Ich WERDE noch immer.

Was willst Du in Deinem Leben noch alles erleben oder ausprobieren – Hobby, Sport, Reisen, ganz egal was? Ich möchte noch bleiben: wach, dankbar, echt und beweglich, mutig und neugierig. So ist Platz und Kraft für Überrraschungen.

Wie würdest Du Dein Leben ändern, wenn Geld keine Rolle spielt?  Würde – ein schönes Wort!  Nutze ich – wenn irgend möglich – nur als Substantiv! 🙂

Was ist für Dich Mut?  Es gibt eine Phase, in der Mensch tapfer ist. Und irgendwann ist genug mit „tapfer“. Dann entscheidet sich Mensch für MUT oder Resignation.  Mut – damit entscheidet sie oder er sich für Risiko, für Neues, Anderes, gibt vermeintliche oder gefühlte Sicherheiten auf oder ab.

Hast Du einen Büchertipp – und wieso gerade diesen?  Die Wolfsfrau  – Clarissa Pinkola Estes. Das Buch kann ein Spiegel sein, wenn Mensch will. 🙂 Ansonsten empfehle ich „Leerbücher“. 🙂 Schreiben mit der Hand ist heilsam!

Welche Deiner vielen wertvollen Eigenschaften nimmt Dein Umfeld kaum wahr?    🙂

Hast Du Vorbilder – wenn ja, welche?  Pippi Langstrumpf und Hannah Arendt

Was begeistert und motiviert Dich, Deinen Blog zu betreiben? Für mich ist das Bloggen zu einem Ritual geworden. Während ich, wo auch immer auf der Welt, fotografiere, denke, höre, schaue und erlebe, kommen mir die Ideen, wie ich die Wirkung auf mich, ohne viele Worte meist, auf den Punkt bringen kann. Ich werde mich damit auch ein bisschen „los“. Menschen können mich, wenn sie wollen, darin finden, erkennen. Und sie tun das auch.

Was Du immer mal sagen wolltest……..?   Immer wieder gerne:  DANKE  🙂

Nominiert habe ich kunterbunt:

https://lonewolfbiker.wordpress.com/

https://zaubertinte11.wordpress.com/

https://stadtbuechereierkrath.wordpress.com/

https://stefanhaase.wordpress.com/

https://form7.wordpress.com/

https://kormoranflug.wordpress.com/

https://hilfefuermiranda.wordpress.com/

http://istanbul-erleben.de

https://wederwill.wordpress.com/

http://literaturfrey.com/

http://www.midlifereise.de

und ich könnte noch so viele……….  Es waren aber auch schon einige meiner Wahl nominiert…..  🙂 Jaja, das Netz….

Ich bleibe mal beim „bis zu..“

Meine Fragen- ELF:

1. Wie viel Zeit nimmst/nahmst Du Dir, um den gewünschten „Lieblings-Award“ Beitrag fertig zu stellen?

2. Was ist für Dich ein Dialog?

3. Welches ist momentan Dein Lieblingswort?

4. Welchen Stift benutzt Du am liebsten, wenn Du mit der Hand schreibst?

5. Was macht Dich neugierig auf einen Menschen?

6. An was denkst Du, wenn Du das Wort „Enten“ hörst?

7. Was kommt Dir in den Sinn, wenn Du das Wort „Inklusion“ hörst?

8. Wie viel Zeit verbringst Du mit der Pflege Deines Blogs?

9. Welchen Begriff wähltest Du, um Dich zu beschreiben?

10. Wann kommen Dir die Ideen für Deine Beiträge?

11. Was macht(e) Dich stolz bezüglich Deines Blogs?

Bleibt neugierig und neugierig und mutig und neugierig!

Ulla

Fragen

human freak show
„Es ist schon so: Die Fragen sind es, aus denen entsteht, was bleibt.“ Erich Kästner

Mitten in der Woche. „Das Internet schüttelt den Kopf!“ höre ich gerade im Morgenmagazin. Über das Dreifarbengrau draußen wohl kaum. Über die FIFA wird gescherzt, geschimpft, gehöhnt. Wer wohl in Sachen „Fußball- WM Qatar“ welche Fragen wann an wen gestellt hat und wer welche zu welchem Zweck besser weggelassen hat… wäre vielleicht gut zu wissen… änderte aber nichts an der Wirkung. Gerade mal geschaut, ob der Baum vor meinem Fenster vielleicht schon ein paar Knopsen hat. Ich sollte geduldiger sein.  ‪#‎kopfschüttel‬ #‪#‎freakshow‬ ‪#‎human‬

Was dann?

nur mal so

Whom do you trust? Let`s dance!

mut

Letzte Nacht wurde ich von Albträumen geärgert. Und heute Morgen fand ich Schlüssel zu dieser Art Träume.
Gedanken an einem Feiertag.

Last night I was tortured by nightmares. This morning I found keys to this kind of dreams.
Thoughts on a holy day.

Bank (19) Wer, wie, was?

„Fragen sind immer der Mühe wert, Antworten nicht immer.“

Oscar Wilde

bank fragen

Erkenntnis:   Fragen will gekonnt sein!

Als Kinder konnten wir das gut. Mit Eintritt in die Schule wird das heute systematisch verdrängt zugunsten der Antworten, die als messbare und testbare Inhalte für Bildung gehalten werden.

Seht zu, dass die Kinder das Fragen nicht verlernen! Bitte! Sonst haben wir irgendwann eine Horde von Menschen, die nur noch die Fragen kennen: „Was wollen Sie hören?“  oder „Was soll ich denn hier machen?“

 

 

(Ab) Hörbares Schweigen

Wenn ich was sage, dann meine ich es.

Ich meine es auch, wenn ich den Mund halte.

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Hören und lesen sie auch das Schweigen?

 

ADHS – LOOSE YOUTH – worldwide

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„ADHS – LOOSE YOUTH“ Sydney 2013

Kennt irgendjemand von Euch einen Lehrer oder eine Lehrerin, die als Kinder mit Ritalin behandelt wurden UND sich später für den Regelschuldienst entschieden haben?

 

Does anybody of you know a teacher, who was diagnosed with ADHD in his youth and treated with Ritalin AND  finally decided to work in a normal school?

Please let me know! German or English speaking!

Mich interessiert tatsächlich sehr, ob aus Ritalin-Opfern im Kontext Schule und Bildung auch Tätige werden.

Ich hab die Antwort!

protectme klein

Die 9999ste Untersuchung, die zehnmillionste Frage an Arbeitnehmer, Familien, Väter, Mütter, Kunden, Töchter, Söhne, Frauen und Männer, Chefs und Angestellte…

Wie verblüfft die Fragenden wohl wären , wenn  die Gefragten DAS als Antwort gäben?

🙂

 

Eine gängige Antwort…

…auf kritische Fragen nach verborgenen Zielen welcher Organisation auch immer!

shit and more (2) kleinInteressant hierzu auch:

Die Firma macht mich blöde

                         http://www.newscientist.de/inhalt/intelligenz-was-unternehmen-dumm-macht-a-891291.html

da ich nicht sicher bin, wei es gerade um die Verlinkungen und die Rechte steht… kopiert doch den Link…..  danke.

Nach der Lektüre werdet Ihr wissen, wieso ich diese Erkenntnisse für übertragbar halte auf Vereine, Institutionen, Gruppen, Vereinigungen, Organisationen, Parteien etc ….

 
Mats Alvesson The Triumph of Emptiness (Oxford University Press).
lehrt an der Fakultät für Betriebswirtschaft der schwedischen Lund University. Im Mai erscheint sein Buch.

 

Überfüllte Kinder?

gefäßoderfeuer

Was bleibt? Was geht?

neujahrsgruß 2013

1,2,3….oder doch 4?

one two three four….

 

„Nichts bewahrt uns so gründlich vor Illusionen wie ein Blick in den Spiegel.“

Aldous Huxley

Wenn das stimmt, müsste ich mich fragen: „Ist es eine Illusion, dass ich nur eine bin? 🙂

 

Werke

„Es gibt Werke, die warten und lange unverstanden bleiben, weil sie die Antwort auf Fragen bringen, die noch nicht gestellt wurden. Die Frage kommt lange nach der Antwort.“
Oscar Wilde: Denken mit Oscar Wilde, Zürich: Diogenes, 2009, S. 45


(Aus: Allmächtige Kunst)
ISBN: 3257238878 “

So viele Werke, faszinierende, kenne ich und bin gespannt auf die künftigen Fragen. 🙂

Hoch hinaus!

Ich erinnere mich gerade an das Gespräch mit einem 6-Jährigen. Auf einem Kreuzfahrtschiff saßen wir am Pool und betrachteten die Menschen. Er erzählte mir von seinem Kindergarten und dass er sich auf die Schule freue.

Als ich ihn fragte, was er denn da gerne lernen wolle, antwortete er spontan: „Chef sein“

hoch hinaus
hoch hinaus        

Kosmonautenmuseum Moskau

Na dann! 🙂

Das Jahr ist jung genug für „Ziemlich beste Freunde“

Allen wünsche ich: Mindestens einen “ Ziemlich besten Freund“!

Einen, der die Welt für Euch auf den Kopf dreht, Fragen stellt, die ihr Euch selbst nicht stelltet, sich über Dinge lustig machen kann, ohne respektlos zu sein, zu dem steht, was er /sie denkt, tut, handelt. Der Humor und Bildung zusammen denken kann,  Geld und Güte,  Krankheit und Zuversicht.  Der Krisen selbst bewältigt hat,  der weiß, dass das Geodreieck nicht nur  +7  sondern auch -7 hat, …

Zum Jahresabschluss habe ich mit etwas Geduld in der Restkartenschlange am Abaton, HH, zwei Tickets für den Film: „Ziemlich beste Freunde“ ergattern können. „Eigentlich ist voll reserviert! Es gibt wenige Chancen auf eine Karte heute.“ CHALLENGE! Das gebe ich mir, beschloss ich am Nachmittag:

Ich bin mir sicher:  Ich habe solche Freunde! Sehr, sehr, sehr dankbar bin ich dafür.

Wer auch immer kann, schaue sich diesen Film an! Unbedingt….. 🙂

Ein Jahr mit allen Facetten wünsche ich Euch, den Mut, sich überraschen zu lassen und mal andersherum zu denken, sich irritieren zu lassen, Herausforderungen zu sehen und zu meistern, sich nicht entmutigen zu lassen, wenn mal was schief geht. 🙂

In diesem Sinne : Einen guten Start in das Jahr 2012.

Danke auch für das vergangene Jahr: Für die Treue, das Vertrauen, Anregungen, Herausforderungen, Abenteuer, Reisen, Begleitungen, Liebe, Aufträge, Kooperationen, u.v.a.

Auf ein Neues! 🙂 Schön, dass es Euch in meinem Leben gibt!

Stell Dir vor: Es ist Schule, und keiner geht hin!

Ich bin ungehalten. Sauer – richtig sauer.

„Schule bereitet nicht genug auf das Leben vor!“ titelt Focus Schule.

Ja, ne, klar!!!

Wann beginnt das Leben?

Bei der Zeugung, sagen die einen.

Mit der Geburt, sagen die nächsten.

Mit Eintritt in die Schule beginnt der Ernst des Lebens, wissen weitere.

Aber die soll doch erst mal auf das Leben vorbereiten, behaupten die, die den Kindern nicht zugestehen, dass die Schule ihr Leben ist.

Fragen über Fragen stellen sich mir:

Ist also „SCHULE“ für Lehrer schon das „LEBEN“ und für Schüler noch nicht??? #verwirrtmich

Haben Lehrer Angst vor dem „Leben danach“ oder dem „Leben außerhalb“ der Schule, dass sie dringend in den Verein zurückgehen woll(t)en? Habe sie sich so wohl gefühlt in diesem Wärter- Insassen -System? Oder vielleicht einfach nur sicher? Denken Lehrer, dass sie einfach nur weiter gehorchen müssen? Nicht mehr dem Mathe- und Englischlehrer vielleicht – aber doch zumindest dem Schulleiter oder Schulrat? Oder wollen sie sich rächen? Selbst die Ohnmacht verursachen, die sie selbst in ihrer Schulzeit erlebt haben? Es besser machen als die Lehrer, die sie selbst erlebt haben? Oder ist es die sichere Einnahmequelle bis ins Rentenalter, von der sie Haus und Hof und  den vielen Urlaub finanzieren können?

Oder haben sie vielleicht in ihrem „NOCH NICHT Leben“, während der Zeit, die sie noch selbst die Schulbank drückten, für schlappe 10 – 12 Jahre VORBILDER gehabt, die regulierten, bewerteten, abfragten, vorgaben, kontrollierten? Konotierten sie das vielleicht mit MACHT? Und wer fühlte sich nicht gern mächtig anstelle von ausgeliefert? Oder kultivieren sie hochbezahlt ihre Opferrolle? Wann werden sie tätig?

Also brauchten sie nur noch mal ein paar Jahre in der weiterführenden Schule namens „Universität“ dafür Prüfungen zu machen, dass sie das „Staatsexamen“ bekamen. Wie praktisch – immer um den Schultisch herumlaufen 🙂  Na gut, heute dürfen sie noch schneller und pädagogisch unbeleckter wieder zurück in der Schule. Bachelor heißt das Zauberwort.

Ich sehe:

Es gibt die Lehrer, die Kinder ernst nehmen! Es gibt die Lehrer, die Kinder und das Leben mit ihnen genießen! Die das gemeinsame Lernen favorisieren. Die von und mit Kindern lernen! Und ich bin froh, dass es sie gibt. Zu wenige – denke ich. Ich ziehe meinen Hut vor allen, die sich in diesem System bewegen und die Beziehung  zwischen den Kindern und sich als Mittler für Wissen verstehen. Die ihre Wirkung ablesen können an den Kindern, weil sie wissen, dass das Wohlergehen und das Verhalten der Kinder ein Spiegel des Lehrers Haltung ist. Was mit solchen passiert, ist ja mehrfach geschildert. Czerny und CO.

Den anderen aber, die immer noch gehorsam die Kinder abrichten, konditionieren, diagnostizieren, funktionalisieren, hielte ich zu gern zu einem Blick in den Spiegel an. Und ich bäte sie zu gern, mal darüber nachzusinnen, warum und wozu sie tatsächlich diesen Beruf ergriffen haben. Welche Haltung sie eigentlich treibt?

Um dann die Konsequenzen zu ziehen – Haltung zu ändern, sich schlau und stark zu machen – oder sich einfach den Kindern ersparen.

„Wer die Schule nicht stärkt, setzt die Zukunft des Landes aufs Spiel!“ lesen wir in den Empfehlungen in der WELT. AHA, denke ich mir. Die „Schule“ muss also gestärkt werden. Mmmmhhhhh.  Und oben drüber prunkt die Frage: „Sind die deutschen Schulen noch zu retten?“

„Gute Schule ist guter Unterricht!“ behaupten die Autoren.  Und wer macht den Unterricht????   Optimal wäre: Lehrer gemeinsam mit Schülern.    Aber es sind doch eher die Lehrer: 85% Frontal!!!  Und dann:  Siehe oben!!!

Ich frage nur noch: Sind wir vor der deutschen Schule noch zu retten????

 Wenn alle einfach verließen, was sie nicht mehr haben wollen oder aushalten und bauten etwas Neues – DAS fände ich mal innovativ.

„Mut ist ein knappe Ressource!“ , hörte ich gestern. So ganz nebenbei 🙂

„Früher hat man versucht, das Verhalten von Menschen zu ändern. Heute weiß man, dass das nichts nutzt, wenn die Haltung dazu nicht geändert ist. Und Haltung lässt sich  -inwzischen sogar durch die Hirnforschung bewiesen- ändern – lebenslang übrigens! Wenn auch nur durch positive Erfahrungen!“ Prof. Dr.Dr. Gerald Hüther

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