„Ich bin nicht wunderschön. Ich bin schon fast alt!“

•10. Dezember 2016 • Schreibe einen Kommentar

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Ulla Keienburg s Blog

Noch nie habe ich einen Satz wie diesen als Antwort und schon mal gar nicht so liebevoll und verzweifelt ausgesprochen gleichzeitig gehört. Anstrengend schön, aufmunternd berührend. Ach, wie doof, mit fallen nur unpassende Wörter ein.
Der Film hat mich an manchen Stellen so überrascht, dass ich nicht wusste, ob ich heulen oder lachen sollte. Grandiose Dialoge – My Old Lady. Ohne je einen Trailer gesehen zu haben, mich um jede Rezension gedrückt, keine Besprechungen gelesen. Einfach meinem Gefühl gefolgt – und viel gelernt. An diesem Nachmittag mit Katrin in Wien. In dem Moment, als wir vor dem Kino standen, öffnete es die Tore zu den kleinen Sälen. Während es draußen regnete, und es schon um 15:30 so dunkel war, dass wir ohne die Beleuchtung der Straßen und Schaufenster nicht mehr viel gesehen hätten.

wien

„Sie konnten 57 Jahre alt werden, und haben nur so wenig vorzuweisen?“ Das hat mich getroffen, gebe…

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Draußen

•9. Dezember 2016 • 3 Kommentare
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„Der Augenblick ist jenes Zweideutige, darin Zeit und Ewigkeit sich berühren.“ Sören Kierkegaard

Ulla an Kunst: Am Anfang war….

•7. Dezember 2016 • 2 Kommentare

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„Geschrieben steht:Im Anfang war das W o r t.

Hier stock ich schon! Wer hilft mir weiter fort?

Ich kann das W o r t so hoch unmöglich schätzen,

Ich muss es anders übersetzen.

Wenn ich vom Geiste recht erleuchtet bin,

Geschrieben steht: Im Anfang war der S i n n .

Bedenke wohl die erste Zeile,

Dass Deine Feder sich nicht übereile!

Ist es der S i n n, der alles wirkt und schafft?

Es sollte stehen: Im Anfang war die K r a f t!

Doch auch, indem ich dieses niederschreibe,

Schon warnt mich was, dass ich dabei nicht bleibe.

Mir hilft der Geist! Auf einmal seh` ich Rat

und schreibe getrost: Am Anfang war die T a t!“

J.W.v.Goethe

gefunden im:  Der andere Advent 2016 – 2017

 

 

Was ist Glück? oder: Finden ist ein Akt der Freiheit

•4. Dezember 2016 • 1 Kommentar

Einen wunderbaren zweiten Advent wünsche ich Euch!

Ulla Keienburg s Blog

Fremd- Finden

„Finden ist die Verbform von Glück, es ist das, was mir, einem Erfinder ohne Genie, den Alltag putzt. Egal, ob Pilze, Schlüssel oder die Frau fürs Leben – Finden ist das, worum es im Leben geht.

Für Einsteiger empfehle ich das gezielte Finden. EC-Karte, Ostereier, Feuilleton-Teil? Je geringer die Hoffnung, desto größer der Jubel; Qual ist Teil des Fiebers. Aber Finden ist auch eine Frage der Haltung.  >Ich muss die Schlüssel suchen< oder >Ich will sie finden!<

Mein Schwiegervater etwa ist der Finde-Fachmann, nimmt Körbchen und Messer: >Ich gehe in die Pilze.> So jemand muss gar nicht erst suchen. Finden schenkt Kraft für zwischendurch: Der gewaschene Zwanziger in der hinteren Hosentasche, die Brille in der Duplokiste. Das unverhoffte Finden überrumpelt, rettet ganze Tage und ist leider viel zu selten. Ich habe  für mich das Fremd-Finden entdeckt. In der Bahn bleibt ein Bibliotheksbuch liegen. Natürlich nehme ich es mit…

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Letzte Worte

•3. Dezember 2016 • 1 Kommentar

(c) Sven Regener, Herr Lehmann

Nachts

•2. Dezember 2016 • 1 Kommentar
beleuchtet

Die Nacht
In der
Das Fürchten
Wohnt

Hat auch
Die Sterne
Und den
Mond

Mascha Kaléko

Die Zuversicht ist bei mir eingewachsen. Gottseidank.

Der nächste Schritt

•30. November 2016 • Schreibe einen Kommentar

Kleinstadtidylle am Niederrhein. Es lichtet sich. Es geht aufwärts. Ziel in Sicht. Weiter, weiter, weiter.

 
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