Andere Wege…

•19. Januar 2021 • Kommentar verfassen
Andere Wege haben auch schöne Steine!

Worries

•18. Januar 2021 • Kommentar verfassen
„I believe everyone should have a broad picture of how the universe operates and our place in it. It is a basic human desire. And it also puts our worries in perspective.“
Stephen Hawking
„Ich glaube, jeder sollte ein umfassendes Bild davon haben, wie das Universum funktioniert und welchen Platz wir darin einnehmen. Es ist ein grundlegender menschlicher Wunsch. Und es rückt auch unsere Sorgen ins rechte Licht. „

Vielleicht hat Stephen Hawking recht. Vielleicht mindert dsa aber nicht den jeweiligen Schmerz eines Menschen, wenn er es „relativ“ sieht. Und auch, wenn wir (uns) viel erklären können: Aushalten können wir eben nicht alles.

Ich vermute: Humor hilft extrem. Sorgen besser auszuhalten. 🙂

Na, dann will ich mal nicht stören…

•17. Januar 2021 • Kommentar verfassen

Vier Jahre ist es schon her – und immer noch liebe ich die Impulse, die mir von den Mülltonnen und Laternpfählen Hamburgs (und dem Rest der Welt) ins Auge fallen. Wunderbare Eintrittskarten ins Kopfkino!!! 🙂

Ulla Keienburg s Blog

wp-1460324321026.jpg no comment 🙂

Ein wahrer Fundus, die Mülleimer der Hamburg Stadtreinigung. Sie sind eine gute Übung, sich mal ungestört seinen Assoziationen hinzugeben. Mülleimerpoesie taufe ich das einfach mal. Und es lässt sich so fein in verschiedene Richtungen denken. Besser und repräsentativer für den Zeitgeist als jede Tageszeitung, Netz oder andere Medien. Nur für mich? Das kann ich mir nicht vorstellen. Habt Spaß. Auch wenn Montag ist! ‪#‎müll‬‪#‎eimer‬‪#‎sticker‬

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„I`m In Your Mirror“

•16. Januar 2021 • Kommentar verfassen
„There are two ways of spreading light: to be the candle or the mirror that reflects it.“
Edith Wharton
„Es gibt zwei Möglichkeiten, Licht zu verbreiten: die Kerze zu sein oder der Spiegel, der ihren Schein reflektiert.“
Al Jarreau und ich hatten lange Gespräche zu dem Thema „Gesehen werden“ “ Sehen“ und „Spiegel(n)“ – und das sogar zweimal in dem Jahr, als Koschwitz mich für seine RTl Nachshow engagiert hatte. Ich erinnere mich gern. Sehr gern.

„…it don’t make no mothafugging
Difference what happens to me
Going to be there in my
own time, in my own way
Cause you don’t see me,
you don’t see me
I’m, I’m in your mirror.“

What happens to the heart

•14. Januar 2021 • Kommentar verfassen
„I got my shit together….“ L.C.

Calm after the Storm

•13. Januar 2021 • Kommentar verfassen
„Du kannst auf meine Handfläche schauen und den Sturm kommen sehen. Lies das Buch meines Lebens und Du wirst sehen, ich habe ihn durchgestanden.“
Mary J. Blige
„You can look at my palm and see the storm coming. Read the book of my life and see I’ve overcome it.“

Hugging You

•8. Januar 2021 • Kommentar verfassen
(c) ulla keienburg 2020

Immer stärker

•5. Januar 2021 • Kommentar verfassen
„Ein Mensch kann nicht mehr tun, als in seiner Macht steht – aber zumindest das kann er mit aller Macht tun.“ Forbes

Nichts bleibt

•3. Januar 2021 • 1 Kommentar

Kein Ring, kein Gold, kein Leid!

„Das Leben ist viel zu kostbar, als dass wir es entwerten dürften, indem wir es leer und hohl, ohne Sinn, ohne Liebe und letztlich ohne Hoffnung verstreichen lassen.“
Václav Havel

Die neue Zeit

•2. Januar 2021 • Kommentar verfassen
Die neue Zeit
Ich nenne mich glücklich, denn ich bin ein Teil einer neuen Zeit
Denn ich habe erkannt, wie wichtig es ist, dass ich lebe,
dass du lebst, dass alle wir leben,
dass meine Hand sich mit anderen Händen verschränkt,
mein Lied sich  vereint mit anderen Liedern.
 
Denn meine Aufgabe hab ich erkannt, Schöpferin zu sein,
Gestalterin meiner Zeit, die unsere Zeit ist,
ich will auf die Straßen gehen, aufs Land,
in die Villen und in die Hütten,
will die Trägen aufrütteln und die Tagediebe
und die, die das Leben verfluchen und die schlechten Geschäfte
und die, die vor Zahlenreihen die Sonne nicht mehr erblicken,
die Ungläubigen, die Verzweifelten, solche, die die Hoffnung verloren haben,
solche, die lachen und singen und mit Zuversicht sprechen,
ich will sie alle ins Morgenlicht tragen,
damit sie das Leben erkennen, wie es dahinzieht
schmerzhaft, herausfordernd, schön,
das Leben, das uns unerwartet nach jedem Sonnenuntergang –
letztes Zeugnis eines für immer entschwindenden Tages,
 der sie Zeit verlässt und niemals zurückkehrt.
 
Gioconda Belli

(gefunden im Kalender Andere Zeiten 2020/2021 Quelle: gekürzt aus: „Wenn Du mich lieben willst (c) Peter Hammer Verlag, Wuppertal 1993)

Love you more…

•1. Januar 2021 • Kommentar verfassen
„Die Schönheit der Dinge liegt in der Seele dessen, der sie betrachtet.“
(David Hume)

Das neue Jahr?

•31. Dezember 2020 • Kommentar verfassen

Ich für meinen Teil lasse mich überraschen!!! Und Ihr so?

Mein Blick fällt gerade auf den Titel eines Buches, das dringend noch von mir gelesen werden möchte. „Older and Wiser“ von Jean A. Rhodes.

Das kann ich nach dem letzten Jahr wirklich sagen: Ich bin ein Jahr älter. Ich bin ein Jahr weiser.

Nicht, dass ich daraus Allgemeingültiges ableiten könnte oder wollte… 🙂

Unterm Strich aber geht es mir – allen Unkenrufen zum Trotz – GUT.

Ich habe – auch in diesem letzten Jahr – mein Bestes gegeben. Nicht mehr und nicht weniger.

So werde ich es auch im nächsten Jahr tun.

Wie gehabt.

Einen wunderbaren Start in ein klangvolles Jahr 2021 wünsche ich von Herzen allen meinen Leser:Innen.

Danke für Eure Treue!

Stay healthy, stay safe. Keep in contact.

Notwendig

•30. Dezember 2020 • Kommentar verfassen
„Und doch ist das Böse für das Gute notwendig wie der Stoff für die Idee und die Dunkelheit für das Licht.“ — Simone de Beauvoir



Wer braucht was? Wer wen? Was bedingt einander? Und ist das wirklich so einfach, wie es mitunter dargestellt wird? Wenn – Dann!? Muss es immer die Lösung eines Konflikts sein? Oder bereichtert uns eigentlich mehr, die Magie eines solchen zu entdecken, zu nutzen? Ich bin reich beschenkt durch den Respekt vor der Tatsache, dass ich an den Konflikten meines Lebens gewachsen bin. Und es noch immer tue. Und vor allem an denen, die sich nicht lösen lassen. Die mich herausfordern, mit ihnen im Dialog zu sein. Und das zu nutzen, was aus dem Dialog mit ihnen entsteht. Und ich bin ebenso reich beschenkt, wenn ich erlebe, wie es letztlich Menschen befriedet, wenn sie sich selbst kennenlernen im Dialog mit sich, mit ihren Konflikten, mit dem daraus erwachsenen Zauber. In diesem Sinne ….. einen magischen Abend noch.

Eine Aufgabe

•29. Dezember 2020 • Kommentar verfassen
„Es wäre besser, eine Aufgabe vor sich zu sehen als ein geruhsames Leben.“
Leo Tolstoi

Ein gesunder Wechsel zwischen Aufgabe und geruhsamem Leben wäre mir am liebsten .-) Vielleicht aber ist ja auch das geruhsame Leben für den einen oder die andere eine Aufgabe. Vorstellen kann ich mir das schlecht. Das aber liegt wohl eher an mir 🙂

Grey Day

•28. Dezember 2020 • Kommentar verfassen
„Alles was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.“
(Charles Darwin, englischer Naturforscher, 1809 – 1882)

 

Von guten Mächten

•25. Dezember 2020 • Kommentar verfassen

Dieses Lied ist vielen Menschen vertraut. Was sie denken, wenn sie es anlässlich Silvester, Hochzeit oder Beerdigung singen, wissen wir nicht. Was Dietrich Bonhoeffer selbst mit diesen guten Mächten im Sinn hatte, beschrieb er seiner Braut in dem beigefügten Brief vom 19. Dezember 1944.

Ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, je stiller es um mich herum geworden ist, desto deutlicher habe ich die Verbindung mit Euch gespürt. Es ist, als ob die Seele in der Einsamkeit Organe ausbildet, die wir im Alltag kaum kennen. So habe ich mich noch keinen Augenblick allein und verlassen gefühlt. Du, die Eltern, Ihr alle, die Freunde und Schüler im Feld, Ihr seid mir immer ganz gegenwärtig. Eure Gebete und guten Gedanken, Bibelworte, längst vergangene Gespräche, Musikstücke, Bücher bekommen Leben und Wirklichkeit wie nie zuvor. Es ist ein großes unsichtbares Reich, in dem man lebt und an dessen Realität man keinen Zweifel hat.

Bonhoeffer, Dietrich/Wedemeyer, Maria von: Brautbriefe Zelle 92, Hg. v. Bismarck, Ruth-Alice/Kabitz, Ulrich, München 2006, S. 208.

Mich tröstet es – immer. Egal, ob ich es lese, ihm in verschiedenen Versionen lausche oder selbst singe.

Gesegnete Weihnachten

•24. Dezember 2020 • Kommentar verfassen

„Ich bin kein Experte. Aber ich vermute, wenn es im Himmel singende Engel gibt, dann klingen sie wie Sinead O`Connor in diesem Lied. In diesen … Minuten höre ich und spüre.“ schreibt Mirko Kussin „Stille… Jahr für Jahr. Neu.“

Irgendwann

•22. Dezember 2020 • Kommentar verfassen
„Viele, die ihrer Zeit vorausgeeilt waren, mussten auf sie in sehr unbequemen Unterkünften warten.“
Stanislaw Jerzy Lec

Weihnachten naht. Samt aller seiner Auflagen. Die Ahnung von Frieden, den dieses Fest (mir) jedes Jahr verspricht, können mir diese Regelungen nicht nehmen. Die Zuversicht, ein Leben lang mit diesem Ereignis verbunden, bleibt. Die inneren Bilder sind stärker als die äußeren Bedingungen. In diesem Sinne: Möge es besinnlich zugehen – wo immer Ihr auch seid.

Inside

•21. Dezember 2020 • Kommentar verfassen
„What lies behind you and what lies in front of you, pales in comparison to what lies inside of you.“ Ralph Waldo Emerson
„Was hinter dir liegt und was vor dir liegt, verblasst im Vergleich zu dem, was in dir liegt.

Erwägen

•20. Dezember 2020 • Kommentar verfassen
„Fähigkeit ruhiger Erwägung — Anfang aller Weisheit, Quell aller Güte!“
Marie von Ebner-Eschenbach

No one is ever ready

•19. Dezember 2020 • Kommentar verfassen
„If necessity is the mother of invention, urgency is the uncle of change. Without it, progress slows and then stops and then reverses.“ Nell Scovell
„Wenn die Notwendigkeit die Mutter der Erfindung ist, ist die Dringlichkeit der Onkel der Veränderung. Ohne sie verlangsamt sich der Fortschritt, kommt zum Stillstand und kehrt sich dann um.“

Kind of Liberation

•15. Dezember 2020 • Kommentar verfassen
Mut
„Ich habe gelernt, dass Mut nicht die Abwesenheit von Angst ist, sondern der Triumph über sie. Der mutige Mensch ist nicht der, der keine Angst fühlt, sondern der, der sie besiegt.“ — Nelson Mandela

Advent anders …

•14. Dezember 2020 • Kommentar verfassen

Erinnerungen an den etwas anderen Adsvent 🙂

Ulla Keienburg s Blog

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Meister beobachten…

•13. Dezember 2020 • Kommentar verfassen
Die Meister beobachten die Welt,
vertrauen aber ihrer inneren Sehkraft.
Sie lassen die Dinge kommen und gehen.
Ihr Herz ist offen wie der Himmel.
Laotse

Gegen das Grau des heutigen dritten Advents lade ich Euch ein auf den Blick aus dem Zug von Oslo nach Bergen an einem sonnigen Wintertag. Nein, ich habe es LEIDER selbst noch nicht erlebt – doch ist ein neuer Wunsch geboren. Sobald es geht… See you in Norway. Einen besinnlichen dritten Advent wünsche ich Euch.

Sanft fallen

•12. Dezember 2020 • Kommentar verfassen
„Ein guter Rat ist wie Schnee. Je sanfter er fällt, desto länger bleibt er liegen und um so tiefer dringt er ein.“ Simone Signoret

Some time

•11. Dezember 2020 • Kommentar verfassen
Es braucht viel Zeit, einen kurzen Weg zu gehen.
~ Sophokles

Whatever

•10. Dezember 2020 • Kommentar verfassen

Ulla Keienburg s Blog

fra,ed lady „Whatever you`re meant to do, do it now. The conditions are always impossible.“                       Doris Lessing

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WACH Denken

•9. Dezember 2020 • 1 Kommentar

Rebekka Reinhard, praktizierende Philosophin, hat mich mit einem Titel eingefangen, der vielversprechender nicht hätte sein können. Für mich zumindest.

In Cellophan verpackt erreichte das Buch meine Adresse in der letzten Woche, als ich noch unterwegs war. Seit Samstag lag es, nachwievor in seiner Schutzhülle, auf meinen Schreibtisch. Und heute Abend – in einem Gespräch mit meiner Freundin Elke, seit jeher Sparringspartnerin zwecks Denken, Fühlen und Verstehen und Erklären, Genießen und Inspiration – fiel mein Blick auf den Untertitel. „Für einen zeitgemäßen Vernunftgebrauch“. Ich habe es ausgepackt. Ich habe die Widmung gelesen. #nobullshitfeminismus

Aufgeblättert. Während des Telefonats vorgelesen, als säßen wir am Küchentisch. Jede auch noch so kurze Passage ist – selbst aus dem Kontext gerissen – Anregung, Inspiration zum Selberdenken. Jene, die das gerne tun, leidenschaftlich selbst denken, sich gerne durch virtuose Wortkompositionen, prägnante Rückschlüsse animieren lassen, sollten sich dieses Werkes annehmen. R. Reinhard versprüht Zuversicht und traut den Menschen eben noch zu: Selbst zu denken, anzuzweifeln, zu hinterfragen, eben „WACH zu denken“, sich auf die Unberechenbarkeit des Lebens einzulassen – weiter zu glauben als das, was sie „Computer -Logik“ nennt. „Es begegnet der Vereinfachung mit einer Lust am Spiel, am Experiment, am Wagemut. Wer wach denkt, schaut frei, kreativ und vorurteilslos auf die Welt. Und das brauchen wir heute dringend, um zu neuem Wissen zu finden, zu einer intelligenten Verbindung von Verstand und Emotion, von Hirn und Herz.“ Sie widerspricht sich. Mit Absicht. Wenn ich sie recht verstehe, erhebt sie nicht den Anspruch, mehr zu wissen als andere. Sie lädt allerdings ein, WACH zu sein. Angstlust zu genießen. Spannungsfelder auszuloten. Sich aus dem Gefängnis des Vereinfachens zu befreien. Mir kommt es vor wie die Aufforderung meines Vaters – damals in den 60ern, 70ern und 80ern an mich, alles zu hinterfragen, nichts einfach hinzunehmen. Es erfreut mich zutiefst, dass es wieder ein Plädoyer dafür gibt.

Mitten aus ihrem performanten Schreiben heraus melde ich mich schon mal.

Und ich bin sooo neugierig auf sie als Person geworden.

Ihr Plädoyer für zeitgemäßen Gebrauch der Vernunft: ÄUßERST ERHOLSAM!

https://www.koerber-stiftung.de/mediathek/rebekka-reinhard-wach-denken-2102

Sehnsucht oder so

•8. Dezember 2020 • Kommentar verfassen
„Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns.“Marie von Ebner-Eschenbach

Sehnsucht – ein Begriff, ein Phänomen, mit dem ich in diesem Jahr häufig konfrontiert bin. Immer wieder kommt das Gespräch darauf. Ja, nach was eigentlich? Eine gute Frage. Dass mir gerade viel wirklich fehlt…… kann ich momentan nicht überzeugend behaupten. Es gibt da diese namenlose Sehnsucht. Weniger bestimmt als ein Wunsch. Ein breiteres Gefühl aber. Umfassender und gleichzeitig konkreter als eine Hoffnung. Es ist die Sehnsucht nach dem, was ich mir in den letzten knapp vierzig Jahren beruflich erkämpft und gepflegt habe. Selbstbestimmtheit. Beweglichkeit. Maximale Bewegungsfreiheit. Und mit Corona ändert sich das gerade.

Besser gesagt: Mit den Wirkungen von Corona.

Bezahlte Aufträge fehlen mir. Es ist nicht so, dass es nichts zu tun gäbe: Die ersten Monate habe ich damit verbracht, Vorträge zu schaffen. Ich wusste ja, dass ich mit den fertigen Präsentationen auf die Schiffe gehen sollte – um entlang Norwegens Westküste Polarlichter zu „jagen“. Und später im Sommer die Destinationen zu erklettern, erwandern, erfahren. Dass ich meine geliebte Donau entlang hätte schippern sollen, dürfen. Und auch der Rhein wäre in diesem Jahr mal dran gewesen. Das am liebsten natürlich: gesund. Und eine tiefe Sehnsucht von mir: sorgenfrei. Sorgenarm reichte mir schon.

Die Vorträge werden leider nicht gebraucht. Anders als im letzten Jahr. Deshalb gibt es die eine oder andere Hilfe vom Staat. Überraschungen durch kurzsichtige Planungen staatsseitig inbegriffen. 🙂

Jetzt ist die Zeit dunkel. Der Tag kurz. Der Boden noch von goldenen Blättern verklebt. (Wenn ihn nicht mit Laubbläsern Bewaffnete dieser Pracht berauben.)

Gesund bin ich: soweit ich das selbst beurteilen kann. Ganz sorgenfrei natürlich nicht. Und das wird sich irgendwann legen. Habe ich beschlossen. 🙂

Für mich ist die Sehnsucht wohl etwas, was, kaum ist sie gefühlt, bemerkt oder benannt, mich wie eine Kompassnadel auf die Zukunft ausrichtet. Immer wieder mich neu erfinden lässt. Immer wieder mit anderen Teilen von mir in Kontakt bringt.

Wie eng sie mit Erwartungen verbunden sind zeigt sich, wenn aus der Hoffnung ein Wunsch wird – der ggf. auch nicht erfüllt wird. Ein dynamisches Geschehen eben. Und ich kann lernen, welche Erwartungen ich an andere hege, um zu realisieren, was für Pläne entstehen – aus der Sehnsucht, den Hoffnungen, den Wünschen. Eine Erkenntnis gibt es schon: Wenn ich andere brauche, um was zu verwirklichen, schrumpft ein Wunsch schnell. Hingegen bin ich zutiefst dankbar, wenn sich Unvermeidbares dank anderer leichter erledigen lässt. Ich fühle mich wirklich reich beschenkt mit Freunden und Freundinnen, mit denen gelingt, was sich sonst schwer oder schwierig anfühlt.

Spannend! Wirklich erhellend. Selten so viel Zeit gehabt, das zu reflektieren. 🙂

Und lausche derweil:

Empfehlung für den Abend

•7. Dezember 2020 • Kommentar verfassen

Es ist mal wieder soweit. Mein kleiner Bruder OldMan schickt wieder Seelenmusik. Diesmal ein ganzes Konzert. Highly recommended!

 
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