Willkür oder Big Brother?

•11. Juni 2019 • 1 Kommentar

IMG_20190529_180214_190.jpgIn der vorletzten Woche habe ich mir eine Meldebescheinigung für meinen Sohn und mich holen müssen. Ich schreibe bewusst „müssen“ – weil sie mal wieder für irgendeinen Antrag notwendig ist. Ich war schon entsetzt, dass sie mir dafür zweimal Gebühren abverlangt haben. Locker mal eben zweimal zwölf Euro musste ich dafür auf den Tisch legen. Und das, weil ja mein Sohn schon volljährig sei. Deshalb könne man uns auch nicht auf einer Meldebescheinigung verewigen. Auf meine Frage, wieso das in früheren Jahren möglich gewesen sei? Keine Antwort. Der Computer könne das eben nicht. Unfassbare Nummer. Das alles habe ich schon fast vergessen.

Bis letzten Freitag  eine neue KV Karte für meinen Sohn kam. Ach, heute heißt sowas ja eGK. Es hätten sich Daten auf seiner Karte verändert. Der Versuch, dem am letzten Freitag schon nachzugehen, schlug fehl. Pfingsten und so. Heute dann Anruf Nr.1 bei der KK. Das sei halt so. Irgendein Mitarbeiter habe das veranlasst, meinte der Mensch an der Hotline. Er wüsste das auch nicht besser. Gesetzlich müsste das so sein, dass die Karte auf den ersten Wohnsitz ausgestellt sei. Und warum das die letzten dreizehn Jahre anders gewesen sein, wollte ich noch wissen. „Das weiß ich doch nicht.“ Ich habe mich für sein aufschlussreiches Wissen und seine Hilfe bedankt (der zynische Unterton war sicher auch für ihn nicht zu überhören) und mich daran begeben, die Änderungen den entsprechenden Stellen bekannt zu geben. Danke der DSGVO schreibe ich ja wieder Briefe. 🙂 Während ich die Briefmarke auf den Umschlag klebte, ging erneut das Telefon: Der Sachbearbeiter der KV, der zuständige, meldete sich. Und klärte mich auf: Der Rentenversicherungsträger habe das der KK gemeldet. Aha, sagte ich und fragte, woher der RV denn davon „wissen“ könne? Zumal sich nichts geändert habe. Dann fragte er mich, ob ich beim Einwohnermeldeamt gewesen sei in der letzten Zeit. Und „zack“ schloss sich der Kreis. Die ganz plietschen Meldebehördlerinnen, die sich da für mich teuer an meiner Meldebescheinigung zu schaffen gemacht hatten, haben es offensichtlich für nötig befunden, unser Einzugsdatum vor dreizehn Jahren (!!!!!) als Umzug meines Sohnes an die RV zu melden. Oh Herr, lass Hirn vom Himmel regnen. Oder ist das mal wieder ein Kapitel aus aktualisierten Ausgabe #Big Brother?

Die Arbeit, den Aufwand und die Zeit, die ich jetzt damit habe, vergütet natürlich auch mal wieder niemand. Behörden und Organisationen und Institutionen: Könnt Ihr Euch mal Personal zulegen, das mitdenkt? Oder sind solch kluge Leute nicht mehr an Anstalten wie den Euren interessiert?
Ich danke Matthias Schweighöfer für dieses wunderbare Lied. Nicht neu, aber treffender hätte es gerade kein anderes beschreiben können.

Lieber Sohn, das ist für Dich.  🙂

Through Barricades

•2. Juni 2019 • Schreibe einen Kommentar
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„I don’t know if real courage lies in storming barricades or simply not denying the truth.“
Josh Lanyon

If you can

•1. Juni 2019 • 1 Kommentar
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„Im Grunde ist Entfernung kein Hindernis (wie oft hingegen ist Nähe eines), sich zu erreichen.“
Rainer Maria Rilke (1875 – 1926),

Gegenlicht

•31. Mai 2019 • Schreibe einen Kommentar

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Der Abend lächelt mich an, während er Tag sich zumindest in unserer Region und wenn auch spät schlafen legt. Immer wieder ein Vergnügen, ein befriedendes Unterfangen – zuzuschauen, zu sehen, zu spüren, zu beobachten, wie sich nanosekündlich das Licht ändert, mit jeder  eigenen Bewegung die Perspektive, mit jedem Richtungswechsel das Motiv. Ich bin einfach dankbar. Gutes Futter für neue Träume.

Man sollte…

•27. Mai 2019 • Schreibe einen Kommentar
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„Denkmal: Ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht.“ Fritz Grünbaum

Hollywood Moment

•26. Mai 2019 • Schreibe einen Kommentar

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Heute fand ich auf Katies FB Profil einen Beitrag, in dem sie dafür dankte, dass Gerburg Jahnke ihren „Hollywood Moment“ mit auf der Favoritenliste erwähnt hat. Ich kann Gerburg Jahnke gut verstehen.  🙂 Ist auch einer meiner Favoriten.  🙂 Deshalb heute nur mal so – zwisschendurch.

Mal wieder Ostern

•20. April 2019 • 1 Kommentar

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Für mich hat dieses Fest noch immer eine Bedeutung: Zuversicht, Hoffnung, Vergebung.

Und es ist auch eine Erinnerung daran, dass ich genug bin. 🙂 Und sollte mir DAS Gefühl abhanden kommen – und das tut es immer mal wieder – weiß ich, dass ich Menschen in meinem Leben haben, die das vorübergehend für mich mit glauben.  🙂 Danke dafür.  🙂

 

Ich wünsche Euch wunderbare Ostertage, erhellendes  und wärmendes Wetter, inspririerende Begegnungen und eine gehörige Portion Güte.  🙂

 
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