Manchmal verloren

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“Getting lost is just another way of saying ‚going exploring.”
Justina Chen Headley, North of Beautiful

The Story of Icarus

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ja, genau so……

Da hat mir mal jemand wieder aus dem Herzen gesprochen.   🙂

Lesen und so…

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„Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.“ Carl Hilty

 

Bildung gehört in Kinderhände

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Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was wir aus ihnen machen.
Nach Jean Anouilh (1910-1987)

 

 

Unlängst las ich einem Pamphlet eines riesengroßen, inzwischen internationalen Verlages zur Digitalen Bildung folgenden Satz:  „Menschen sollen bestimmen, wann und wo und wie sie lernen.“ Der stimmte mich stutzig. Sogar sauer war ich. Mir fehlte vor allem das WAS. Ich will vor allem bestimmen können, WAS ich lerne.

Ich hatte es wieder vergessen. Verdrängt wohl eher. Denn das fiel mir wieder ein, als ich den Artikel über Reto Friedlis Arbeit gelesen habe.

Denn seine Haltung und die der Mitstreiter*innen Friedlis ist mir da viel näher!  Sehr viel näher!

Danke!!!  Seeya soon!!!    🙂

 

Mehr dazu:

http://pg-stiftung.net/reto-friedli/

Die Maske

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„Eine Maske erzählt immer mehr als ein Gesicht.“ Oscar Wilde

Die Maske Bildung

Vorhin kam mir kurz, ausnahmsweise mal wieder, der Begriff „Bildung“ in den Sinn: Mir stellten sich die Nackenhaare hoch; ich bekam einen Kotzreiz und konnte mich kurz nicht darüber einkriegen, dass so viele Menschen, Organisationen, Gesetzgeber, Projektentwickler, NGO, Stiftungen, überhaupt Wichtigtuer damit momentan solche Unsummen an Geld umsetzen. Projektitis vom Feinsten. Offensichtlich ist „Bildung“ als DAS Manipulationsinstrument schlechthin ausgemacht worden.

Mich graust es gerade. Sehr. So ähnlich, wie es mich vor dreißig Jahren gegraust hat. In der Schule war ich damals noch. Schon auf der anderen Seite des Pultes.

Ich habe es einfach nicht länger ertragen. Diese Abrichterei von Kindern. Heute muss Mensch nicht mal mehr Lehrer sein.  Bessere Geschäfte macht er gar außerhalb der Schule. Indem er sich über sie beschwert, das System angreift, sich zum Experten erklärt, weiß, was für andere gut ist, Geige, Ballet und Chinesisch unterrrichtet, Angst macht, Glück verspricht und Erfolg, Ratgeber schreibt, etc….

Ich höre ja schon auf…..

und abgeregt hab ich mich auch schon wieder.Vor allem, nachdem ich vernommen habe, dass Reto Friedli die Peter Gläsel Schule in Herford übernommen hat. 🙂 Es gibt eben doch Gute   .-)

Trisomie 21 – Es geht auch so!

Ich kann mich nicht erinnern, dass mich je die Leseprobe eines wissenschaftlichen Buches soooooo gerührt hätte. Mal ab von den Ergebnissen seiner Studie wählt Andre Frank Zimpel die respektvollsten, menschlichsten Äußerungen, die ich je zu dem Phänomen Trisomie 21 und seinen Wirkungen auf Menschen und unsere Gesellschaft im deutschsprachigen Raum gelesen habe. Bisher. Ich freue mich auf das Buch wie auf eine Schachtel bester Pralinen. Ein Geschenk. Freue mich jetzt schon, es rezensieren zu dürfen. Habe mich bei dem Gedanken erwischt: „Siehste! Sag ich doch!“   .-)

 

Das fand ich heute bei der Lernwelt von Peter Schipek:   Vielen Dank dafür!

 

 

 

Best Teachers

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„The best teacher is the one who himself has had to struggle to learn.“ Yehudi Menuhin   „Der beste Lehrer ist der, der selbst mit dem Lernen zu kämpfen hatte.“

Wirklich Wissenswertes

uuuaaaaahhhh
„Bildung ist etwas Wunderbares. Doch sollte man sich von Zeit zu Zeit daran erinnern, dass wirklich Wissenswertes nicht gelehrt werden kann.“       Oscar Wilde (1854 – 1900)

Du sollst Dir kein Bildnis machen!

Das bleibt wohl aktuell, ob mir das gefällt oder nicht. 🙂

Anekdote aus dem Alltag eines Schulneulings:

Vergangene Woche. Wir hocken zusammen und warten auf die frisch eingeschulte Tochter einer Freundin. Sie war bei einer Klassenkameradin und hatte ihren Schulranzen zum Spielen mitgenommen. „So schlimm kann Schule ja nicht sein, wenn die sogar am Nachmittag noch damit spielen. “ sagt die erleichterte Mutter zu mir. „Was habt ihr denn gespielt?“ fragt sie die Tochter. Antwort: „Wir haben gespielt, wir haben eine doofe Lehrerin!“   🙂

 

Ulla Keienburg s Blog

20131226_152125Beim Spaziergang erzählte eine Freundin folgendes Ereignis (mit der Ansage: Ulla, das ist wieder ein Geschichte für Dich!)
Eine ihr bekannte Zweijährige sei – laut Mutter – im Kindergarten einem „Check“ unterzogen worden. Das Ergebnis wurde in folgende Worte gehüllt: „Das wird aber mal Probleme in der Schule geben. Sie kann sich ganz schlecht unter- oder einordnen!“ Die beunruhigte Mutter war entsetzt – zum einen darüber, dass Kinder schon so früh getestet werden – zum Zweiten über die „Prognosen“, die auf der Basis dieser „Ergebnisse“ abgesondert wurden. Und sie befürchtet, diesem System nicht mehr zu entkommen.

Da hat die Freundin recht: DAS ist eine Geschichte für mich. Zum Aufregen, Unverständnis äußern. Mir an den Kopf fassen.
Just gestern hatte ich die Geschichte von Max Frisch aus „Stiller“ wieder herausgesucht. Passt ja – denke ich und lächele.

Du sollst dir kein Bildnis machen

„Es ist bemerkenswert, dass wir gerade von dem…

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Der dritte Weg

So viel im Umbruch, so viel in Bewegung, so viel Gewalt – in Wort und Werk , so viel Zorn, so viel Empörung,
So viel Zeit ….
lassen wir verrinnen.
Ratlos? Machtlos? Tatenlos?
Oder doch eher MUTlos?

Ulla Keienburg s Blog

würdelos

Leider setzen sich Ängste, Zweifel oder Beschwerden viel eher fest im Geiste der Menschen als das, was als positiv zu verzeichnen wäre. Mit Flüchen und Pöbeleien, Besserwisserei und Abwertung erzielen, auch kleine, Menschen so viel mehr Aufmerksamkeit als mit gütigen Äußerungen, Beschreibungen oder Betrachtungen.

Respektvoller Umgang miteinander, das echte Gespräch, der Dialog und auch Demut erscheinen vergleichsweise anstrengend. Sie wirken jedoch – tief und lange.

Mir scheint, dass mehr denn je in Familie und Schule Machtverhältnisse bestimmt werden. Funktionieren ist wichtiger als glücklich sein, Gehorsam gewinnbringender als Eingenständigkeit. Kinder übernehmen aus Angst (vor was auch immer) die Meinungen ihrer Eltern oder Lehrer. Opportunismus wird gut geheißen. Kinder sind zu einem Produkt geworden.

Deshalb kann im Dickicht der gefühlten Anforderungen an Eltern und Kinder heute ganz schön viel schief gehen. Und es kann viel gelingen.

Ich wünschte, die Kids hätten (wieder oder endlich) die Chance, das eine oder andere Problem mal…

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Bank (19) Wer, wie, was?

„Fragen sind immer der Mühe wert, Antworten nicht immer.“

Oscar Wilde

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Erkenntnis:   Fragen will gekonnt sein!

Als Kinder konnten wir das gut. Mit Eintritt in die Schule wird das heute systematisch verdrängt zugunsten der Antworten, die als messbare und testbare Inhalte für Bildung gehalten werden.

Seht zu, dass die Kinder das Fragen nicht verlernen! Bitte! Sonst haben wir irgendwann eine Horde von Menschen, die nur noch die Fragen kennen: „Was wollen Sie hören?“  oder „Was soll ich denn hier machen?“

 

 

Das haste jetzt davon!

Vom Rechthaben, Missionieren und Besserwissen

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Danke an Kathrin Elfmann.

Eine wunderbare Parabel

Unter diesem Aspekt lässt sich vieles betrachten.
Mir macht sie Freude!

Was fällt Euch dazu ein???

Kinder – „Die netten ins Töpfchen, die fetten ins Kröpfchen“ S. Hamann

Mir freundlicher Genehmigung von Sybille Hamann reblogge ich diesen Artikel. DEN sollten alle lesen, die gerade Kinder in dem Alter haben, in dem das Thema Schule und Schule zur „Exklusion“ führen könnte. Ganz schleichend. Einfach so.

Ein Spiegel. Vor allem für eine tiefe Verunsicherung zum Thema Inklusion.

Inklusion ist nicht nur Sache der Politik. Jede und jeder trägt dazu bei, WIE sie stattfindet.
Danke an Sybille Hamann.

sonntagsspaziergang in moskau

„Versagt man seinem Kind etwas, in dieser Umgebung? Betoniert man seine Kreativität, hindert man es daran, sich zu entfalten? Früher hätte ich das befürchtet. Heute nicht mehr. Ich weiß nämlich, offen gesagt, immer weniger, worauf es in der Schule ankommt. Welche Erfahrungen wertvoll sind, welche weniger. Ich kann bloß zuschauen, was mein Sohn lernt. Er lernt zum Beispiel, dass Kinder, die anders ausschauen und anders aufwachsen, genau gleich empfinden können wie er. Mit Yasemin, einem pummeligen türkischen Mädchen, teilte er seine panische Angst vor dem Eislaufen; gemeinsam haben sie die überwunden, seither verbindet die beiden etwas. Er erfährt, dass manche Familien auf vierzig Quadratmetern leben, und es welche gibt, die gar kein Zuhause haben. Neben ihm sitzt Ruslan, ein Flüchtling aus Tschetschenien, manche Kinder lassen Ruslan nicht vom Jausenbrot abbeißen, weil er ganz schwarze Zähne hat, und unser Sohn hadert gerade damit, auf welche Seite er sich in solchen Momenten schlagen soll.“  mehr hier

http://www.sibyllehamann.com/2013/05/die-netten-ins-topfchen-die-fetten-ins-kropfchen/

„Machtreflexion – ein politischer Zwischenruf!“ Danke an Kurt Edler, HH

img_1731Am liebsten stellte ich den Text hier wortwörtlich ein.  Aber das mit den Zitaten ist mir inzwischen zu heikel.
Lest ihn bitte! Egal, ob Ihr Schüler, Lehrer, Eltern, Journalisten, Ärzte, etc. , Freunde dieser oder Politiker, Experten seid. Nehmt ihn als das, was er ist. Als einen Spiegel – vorgehalten von innen  und von einem Demokratiepädagogen.

„Brave New World? -Nachdenken über die aktuelle Form des Systemdefizits von Schule nach (Luhmann nennt es so, wir kennen es auch schon von Kant: Das pädagogische Paradoxon „Tu freiwillig, was ich will, das du tust.“) Kurt Edler hat, wie ich finde, in seinem schönen Text den Finger genau in die Wunde gelegt, an der viele viele Schüler, die ich kenne, leiden: Die Erwachsenen sprechen über sie, beurteilen und bewerten sie, beschämen sie – ohne sie auch nur anzuhören, geschweige denn ernst zu nehmen, was sie über sich selbst mitteilen. Und die „neuen Instrumente“ können auch noch dazu benutzt werden, dass die Schüler sich selbst in diese Rolle des alles kontrollierenden Überichs begeben …“http://www.edlerhh.de/pdf/ke_machtreflexion_-_ein_zwischenruf.pdf

ADHS – LOOSE YOUTH – worldwide

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„ADHS – LOOSE YOUTH“ Sydney 2013

Kennt irgendjemand von Euch einen Lehrer oder eine Lehrerin, die als Kinder mit Ritalin behandelt wurden UND sich später für den Regelschuldienst entschieden haben?

 

Does anybody of you know a teacher, who was diagnosed with ADHD in his youth and treated with Ritalin AND  finally decided to work in a normal school?

Please let me know! German or English speaking!

Mich interessiert tatsächlich sehr, ob aus Ritalin-Opfern im Kontext Schule und Bildung auch Tätige werden.

Überfüllte Kinder?

gefäßoderfeuer

Hoffnung kann was

Nachdem ich heute schon den ganzen Tag „brand eins“ höre und lese, muss ich schmunzeln. Am meisten beeindruckt hat mich tatsächlich bisher der Leitartikel von Wolf Lotter über Hoffnung, Chancen, Wiederholungen und Geduld.

Die Schlüsse, die Wolf Lotter aus den „Wiederholungen“ zieht, die Art, diese mit dem gesellschaftlichen Leben in Verbindung zu bringen, berührt mich.

Zu Wiederholungen anderer Art hat Mark Twain eine aufschlussreiche Geschichte geschrieben:

Mark Twain
Mark Twain

Ein Hoch auf alle Chancen, die sich ergeben, wenn sich Unerledigtes zeigt. (Vielleicht ja auch manchmal in Form von 10 Cent Stücken) 🙂

 

„It’s not an ‘either/or,’ it’s an ‘and.’ You can be serious and play.” (Tim Brown)

Es ist kein „Entweder – Oder“ . Es ist ein „UND„.  Im Deutschen sagte man wohl: Es ist ein „Sowohl als auch“

Wäre es nicht eine wunderbare Idee, ErzieherInnen und LeherInnen, PädagogInnen und andere „Professionals“, die mit Menschen arbeiten, sich gemeinsam mit solch ernsthaft(en) Spielenden zu „bilden“? Dort lernten sie vielleicht, Räume für Menschen zu bieten, in denen diese sich nicht aus Angst vor dem Urteil ihres Umfeldes den BLick für „Anderes“ verstellen.

Mit deutscher Übersetzung!

Gerade meinem Sohn verdanke ich, dass ich mir den Mut für diese „andere“ Sicht auf die Dinge nicht habe nehmen lassen.:-)

Thanx for that!

Mehr zu diesen Gedanken  findet sich auch bei  „Schule im Aufbruch“.

Experiment vs. Expertentum

Bei all den Diskussionen um Schule, um Bildung, Um Hirnforschung und KOntrolle, um Machtbefugnisse und Kummer, Gewinn und was auch immer…. geht mir dieses Zitat nicht aus dem Kopf.

„Never be afraid to try something new. Remember that a lone built the ark. A large group of professionals built the Titanic.“ Dave Barry

Willkommen bei „SO ISSES“!

Gestern erst las ich folgenden Text.

(c) Foto Ulla Keienburg 2011
(c) Foto Ulla Keienburg 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Er blieb mir im Kopf und war sofort wieder da, als heute Hans Georg Nelles das Interview mit Soziologe Hans-Peter Blossfeld postete.   Der leitet die größte sozialwissenschaftliche Studie der Welt, das Nationale Bildungspanel, bei dem seit fünf Jahren rund 100.000 Männer und Frauen untersucht werden. Im Interview mit der Zeit erläutert er erste Ergebnisse:

http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/08/19/wenn-menschen-so-funktionierten-wie-okonomen-das-behaupten-ware-alles-ganz-einfach/

Das erstmal erschüttert bei Facebook geteilt, wandte ich mich wieder dem Tagesgeschäft zu. Auf der Website des geschätzten Musikers Dylan Vaughn  fand ich dann den Musiktitel: Mein  Papa hat keine Zeit. (Words and Music by Dylan Vaughn and Martin Burns).

Was blieb da Anderes, als es dann doch zusammen in einen Blogbeitrag zu packen?

NIX 🙂

Jetzt denkt es mich…

Bis heute bin ich froh, mich auf verschiedenen Mädchengymnasien auf das Abitur vrobereitet zu haben. ( Mir reichten die Brüder zuhause und die Jungs im Jugendzentrum und beim Sport.)

Schon damals erschien mir das Schulsystem ein Problem. Wenn das heutige jedoch die Lösung sein soll – dann hätte ich gern das alte Problem zurück.

Die Frauen streiten sich, die Männer schauen zu. Frauen entwickeln sich, die Männer machen nichts – außer einfach weiter.

Ganz provokant ( vielleicht auch realistisch) und aus Erfahung sage ich: Kinder sollte eine Frau -auch heute noch- nur bekommen, wenn sie sich zutraut, alle anfallenden Arbeiten selbst zu erledigen.

All die Streitereien geben lediglich Politikern die Chance, Lippenbekenntnisse von sich zu geben- Versprechungen und anderes Unsinniges zu formulieren – auf dessen Einlösung wahrscheinlich noch unsere Enkel warten müssen.

Es wird so viel Zeit und Geld vergeudet mit Machtkämpfen und Forderungen, Umfragen und Büttenreden, Kabinettsumbesetzungen und Resümees, Hochrechnungen und Reparaturversuchen, La- und Dementi, dass ich mich mal wieder frage: Wozu das alles?

Ich schüttele  zur Abwechslung mal wieder den Kopf…

 

 

Leadership as its best – „Buck“ – endlich in Deutschland!

Ich selbst hatte das Glück, den Film direkt nach Erscheinen in Amerika zu sehen. Seit 31. Mai 2012 ist die Dokumantation nun auch in Deutschland im Kino. Gönnt Euch diesen Film. Er lehrt Reiter wie Nicht- Reiter viel – auch oder vor allem über unseren Umgang mit Menschen.

Quelle: www.cineman.de

Wer etwas über gewaltfreie „Führung“ im besten Sinne lernen möchte, der möge sich bitte diese Dokumentation anschauen. Genau hinfühlen, welche  Schlüsse BUCK aus seinen eigenen Kindheitserfahrungen zieht. Genau hinhören, WIE er von Menschen und von Pferden spricht. Genau beobachten, welche Wirkung seine Hochachtung und sein Respekt bei den Wesen hat, mit denen arbeitet – egal ob Menschen oder Tiere.

Buck Brannaman sagt: „A horse is a mirror to your soul! Sometimes you might not like what you see…sometimes you will!

„This movie can actually make the world a better place!“ Ray Greene  Box Office Magazine

Und wenn er euch genau so berührt wir mich, dann bleibt einfach nicht aus, die Spiegel in der eigenen Umgebung zu finden.

Hier auch der deutsche Trailer:  cineman.de

„Eigentlich hilft er nicht Menschen mit Pferdeproblemen. Buck Brannaman hilft Pferden mit Menschenproblemen. Denn der berühmte Pferdeflüsterer, der neun Monate im Jahr durch Amerika reist, um sein außergewöhnliches Wissen über das Zusammenspiel von Mensch und Pferd weiterzugeben, ist sich sicher, dass die Probleme seiner vierbeinigen Patienten oft mit deren Besitzern zusammenhängen. Der Film gibt nicht nur einen Einblick in diese Philosophie, sondern auch in die Arbeit und das Leben von Buck Brannaman.“ cineman.de

Credits

USA 2011 — 92 Min.
FSK ab 6 freigegeben

Nachts…

… ist es schön, an das Licht zu glauben.  Edmond Rostand, Cyrano de Bergerac

lichtblicke
Lichtblicke

 

Seit ich wieder in Deutschland bin, habe ich mich durchweg der „Kommunikation“ von Angesicht zu Angesicht gewidmet. Erst habe ich den heimatlichen Ort der Evangelischen Akademie in Villigst für eine intensive Arbeit zum Thema: „Dialog und Präsenz“ besucht, genutzt, genossen.

Der Dialog ( D. Bohm, M. Buber) erscheint mir nachwievor als Quelle, und die Arbeit mit Freeman Dhority verdient mal wieder das Qualitätssiegel „Intensivkur für die Seele!“

Still sein lässt sich im Netz ganz gut.

Meine Augen sind offen, mein Herz auch 🙂

Den Büchern widme ich mich nun wieder und der Photographie. Viel Chance auf Licht habe ich, wenn es am Samstag wieder auf große Fahrt geht. Diesmal nach Spitzbergen – mit  dem Schiff, versteht sich. Ich freue mich sehr auf die Momente, wenn die Sonne am Horizont entlang scheint, um  gar nicht ganz unterzugehen.

Möchtet Ihr von da sehen und hören? Lasst es mich wissen!

Hoch hinaus!

Ich erinnere mich gerade an das Gespräch mit einem 6-Jährigen. Auf einem Kreuzfahrtschiff saßen wir am Pool und betrachteten die Menschen. Er erzählte mir von seinem Kindergarten und dass er sich auf die Schule freue.

Als ich ihn fragte, was er denn da gerne lernen wolle, antwortete er spontan: „Chef sein“

hoch hinaus
hoch hinaus        

Kosmonautenmuseum Moskau

Na dann! 🙂

Ein LOB für das Entenheft .-) Danke

Wer mehr  vom Entenheft sehen will, den kann ich auf einen älteren Blogbeitrag verweisen:  Der Fühling kommt betimmt und mit ihm die Enten

Wer mehr von LOB  sehen und lesen möchte: www.lob-magazin.de

Danke an LOB! Danke an Nicole Beste Fopma!

Hesse und Lindenberg – Siddharta

 

Ich habe mir erlaubt, den Film “ Heimkehr“ via Mediathek anzuschauen.

Überrascht war ich natürlich, am Ende  den Song von Udo Lindenberg zu hören.

„The River“ – habe natürlich danach gesucht.

Und hätten sie es geahnt…  findet er sich auf der SWR Plattform.

http://www.swr.de/hesse/-/id=9557936/did=9625936/pv=mplayer/vv=popup/nid=9557936/9g3sxl/index.html

Hermann Hesse: Gelesen hab ich seine Literatur zunächst zu Internatszeiten auf der Treppe, abends, morgens, auch in der Schule.

Mit diesen Lektüre habe ich begonnen, in Büchern Notizen zu machen. So wurden sie „meine“. Das tue ich bis heute. Auch habe ich begonnen, Textzitate in meine Tagebücher zu schreiben  – oder sie als Ausgangpunkt für eigene Reflexionen zu nutzen.

Zu Denken hat er mir viel gegeben – der Hermann Hesse. Zum Vor- und zum Nachdenken.

Tröstlich, inspirierend, erheiternd, ermutigend.

Eine gute Gelegenheit, die Bücher mal wieder in die Hand zu nehmen.

Danke Udo  .-)  für die Stiftung:

http://www.udo-lindenberg-stiftung.de/die-heimkehr.136845.htm

 

 

 

Playground – Spielplatz

Neulich auf dem Spielplatz... Moskau 2012
Neulich auf dem Spielplatz… Moskau 2012

 

 

 

Labels – Another life another me

Heute erreichte mich dieses Bild mit dem Kommentar:

„Ich dachte, das interessiert die Ulla!“ 🙂

Was mich unter dieser URL erwartete, hat mich sehr berührt.

Wenn Ihr Euch die  Zeit nehmen mögt…

Deeply impressed by this documentary: „Labels“

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„Labels“ was produced by the Art Video Studio in the framework of the project „Mobilizing the Disability Community to Speak out for the Rights of Persons with Mental Disabilities,“ implemented by the Russian Disability NGO Perspektiva, with support from the Open Society Institute. Financial support to produce, translate and subtitle the film was also provided by the UN Russia office. „Labels“ premiered in Moscow on October 18 to a crowd of nearly 600 people. It will also be screened in Moscow in November and December, 2011, at two prestigious documentary film festivals.

„Labels“ is a film about people who are on the edge of the Universe — persons with mental disabilities, who are ignored, insulted and even feared by many. Through poetry and the words of family members, viewers are drawn into the rich world of four individuals with disabilities and their families.

Viewers learn about the struggle of these families to enrich the lives of their children who have been rejected by the rest of the community. Most importantly, viewers learn about four individuals and their amazing abilities and desire to belong. Finally, this film presents us with a different way to look at people with mental disabilities that is unbiased and free from stereotypes and labels.

Some feedback after the premiere:
„The film lasted only 20 minutes, but I felt like I had spent a lifetime with its main characters. Films like this can move people to take action.“
„The authors managed to make a film that you want to watch over and over and show your friends, family and, most importantly, children. It’s amazingly optimistic.“
„I was so surprised by this film. There was no pity in it. Those last comments about the meaning of life left such an impression on me. Everyone will learn from and love this film.“

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Ich bin sehr froh, dass mein Sohn hier in Deutschland lebt. Immer wieder! Danke an alle, die daran mitwirken, dass er so eigenständig sein kann.

Tiefer Respekt und höchste Achtung für jeden Beteiligten an diesem Werk.

Bin gespannt auf Eure Reaktionen.

Der Fotograf des Fotos oben weiß auf jeden Fall, wie er mich „treffen“ kann. Danke, Henning!  .-)

Zwischen Belohnungsstickern und Sicherheits -Verwahrung!

Peinlich berührt kehre ich gerade vom „Bildungsgipfel im Flachland“ aus Hannover zurück.

Mir fehlen die Worte.

Sale - heißt das nicht AUSverkauf?

Maßnahmen zur Förderung der Medienkompetenz!

Belohnung - die moderne Bestrafung???

„Wir bestrafen nicht mehr, sondern wenn die Kinder was Richtiges machen, dann
loben wir die Kinder und wenn die das nicht richtig machen, dann isolieren wir die
Kinder. Das ist eine moderne Form von Bestrafung.“ Jesper Juul

Vor allem "Konsum"-Freiheit - Es gab wieder so viel umsonst auf der Messe!!!!!

Und was fällt mir ein oder auf oder in den Blick, wenn ich an Freiheit  in der Bildung denke?

Und wenn das nicht reichen sollte:

Das Worse Case Scenario:

DAS bot sich mir in den Hallen „Kindergarten“ und „Weiterbildung“.

Nicht zu vergessen: Die Lärmampel!!!

Ich sehe nur noch ROT, wenn ich an die WARE Bildung denke.

Gruselkabinett!

Es war nicht wirklich einfach, die Perlen unter den Anbietern zu finden.

Es gibt sie!!!

Es denkt mich mal wieder!

Ich könnte mich heute darüber auslassen, dass über 50-Jährige Frauen Jobs verlieren, weil sie als „zu alt und zu teuer“ eingestuft werden, dass der Sitzabstand in Flugzeugen zu kurz ist, Frauen noch immer weniger Geld für ihre Arbeit bekommen als Männer, Kinder auf Geld verzichten müssen, weil Politiker andere Prioritäten haben, dass Rating Agenturen über andere Informationen verfügen als interessierte Bürger, dass Transparenz so oft missverstanden scheint, der Sensor meiner Kamera mir heute zu klein erscheint, man Visa für Reisen beantragen muss, Kunden ihre Rechnungen nicht bezahlen. etc.

Ich kann mich aber auch einfach mal verstanden fühlen!!!   🙂

Manchmal ist es ganz einfach!  🙂

Eine Sache der Sichtweise?

Für den einen mag es unscharf sein, was es da zu sehen gibt….  Andere entdecken …?

Wer sich nicht genug Zeit nimmt genau zu gucken, sieht gar nichts. 🙂

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