ADHS – LOOSE YOUTH – worldwide

adhssydney 2013uk

„ADHS – LOOSE YOUTH“ Sydney 2013

Kennt irgendjemand von Euch einen Lehrer oder eine Lehrerin, die als Kinder mit Ritalin behandelt wurden UND sich später für den Regelschuldienst entschieden haben?

 

Does anybody of you know a teacher, who was diagnosed with ADHD in his youth and treated with Ritalin AND  finally decided to work in a normal school?

Please let me know! German or English speaking!

Mich interessiert tatsächlich sehr, ob aus Ritalin-Opfern im Kontext Schule und Bildung auch Tätige werden.

~ von Ulla Keienburg - 19. Mai 2013.

3 Antworten to “ADHS – LOOSE YOUTH – worldwide”

  1. Mein Sohn (selbst „ADSler“ )wurde damals noch in der Regelschule im Förderunterricht -dort seit kurzem eingeführt- von einer sehr netten Lehrerin unterrichtet, welche mich in einem Gespräch über Ihre eigene AD(H)S-Diagnose als Kind informierte. Ob sie damals Ritalin einnahm, weiß ich leider nicht. Da ich als betroffene Mutter (trotz Vollzeitberufstätigkeit, um das Schulgeld der Montessorischule meines Sohnes als Alleinverdienerin zu „stemmen“) selbst eine Ausbildung zum AD(H)S-Coach absolviert habe, interessiere ich mich sehr für dieses Thema. Bereits (m.W.) in den 80ern gab der Münchner Arzt Dr. Eichlseder erstmals einen Ratgeber über die damals noch nicht benannte (bzw. unter anderem Namen bekannte) Symptomatik heraus und geht dabei konkret auch auf medikamentöse Behandlung ein. Es dürften also tatsächlich einige Lehrer heutzutage unterrichten, welche in Ihrer Jugend/Kindheit Ritalin eingenommen haben. Da ich bisher meinen Schwerpunkt (nebenbei freiberufl. mobiler AD(H)S-Coach – z.Zt. eher nur Vorträge) mehr auf hilfreiche Tipps für Betroffene/Lehrer/Eltern ausgerichtet habe, kam mir zwar des öfteren schon von Lehrpersonal zu Ohren, welche früher selbst medikamentös behandelt wurden, jedoch habe ich mir nicht deren Namen notiert. Sie gibt es auf jeden Fall 🙂
    Nur kurz meine Meinung zu AD(H)S: Dass es Betroffene gibt, steht außer Frage. Zu einer Krankheit wird es aber von der Gesellschaft und der Pharmaindustrie stilisiert. Es ist einfach eine andere Art zu sein, bzw. haben auch AD(H)S-Betroffene haben eine andere Selbst- und Weltsicht. Wenn aber der Betroffene selbst und/oder sein näheres Umfeld sich so beeinträchtigt sehen, dass die Lebensqualität darunter leidet, sollte man sich um geeignete Hilfen (und das müssen beleibe nicht immer Medikamente sein) kümmern.

  2. Liebe Lisa,
    Ritalin wurde 1954 von Ciba auf dem deutschsprachigen Markt eingeführt.
    Und seit 1971 wird das Medikament in Deutschland verschrieben. Das zunächst rezeptfrei abgegebene Ritalin wurde erst 1971 dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt.
    Ansonsten – auf das nächste Mal am Küchentisch – in wessen Küchel auch immer 🙂 U.

  3. Liebe Ulla, das würde mich allerdings auch interessieren…. Allerdings wird das Zeug hier noch gar nicht so lange verschrieben, oder? Müßte ja mindestens 20 Jahre her sein.
    Danke für Deine Zeilen über Freunde! ich fürchte, ich erfülle die Kriterien nur bedingt, Danke, dass Du mich immer wieder „erinnerst“. Umärmelung Lisa

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