Objekt der Kunst

„Die Aufgabe der Kunst ist es, dem Leben eine Form zu geben.“ 🙂

„Religion“ oder …

scherz oder religion
„Macht nicht aus jeder Meinung gleich eine Religion. Ich habe ein Bild vor Augen: Wenn Gott die Arme ausbreitet, dann sind dagegen all unsere Meinungen, Pläne, Ansichten ganz winzige, kleine Scherze.“ Hanns Dieter Hüsch (*1925), dt. Kabarettist u. Protestsänger; 2000 Predigtpreis

Mein Sohn lebt ja am Niederrhein. Und wenn Hüsch die Menschen dieses Landstrichs beschreibt, denke ich oft:  Die Verhaltensweisen meines Sohnes haben gar nichts mit seiner Behinderung zu tun. Der lebt nur einfach schon zuuuuu lange da.  🙂

„Die alle sind schuld an meiner Unfähigkeit, Lebewesen zu hassen!“

Flickwerk: Was hat die Zeit damit zu tun?

„Die Zeit verändert viel: Verborg’nes bringt sie ans Licht und birgt, was sichtbar war, im Dunkeln.“
―Sophokles

Lost in her Longing – Shed a little Light

kluge mädchen

“She was lost in her longing to understand.”
—Gabriel Garcia Marquez, Love in the Time of Cholera

wasserschaden

Mein Vater wäre heute 98 Jahre alt geworden. Leider hat er nur 62 Jahre geschafft.

Zu lange ist er schon nicht mehr da. Ihm hätte die Musik Freude bereitet. Mich erinnert sie an ihn.

Wieso ich gerade an ihn denke, wenn ich über „Verstehen wollen“ sinniere? Na, diese Neugier, diesen Drang habe ich wohl meiner Sozialisation zu verdanken. Mein Vater ist daran nicht ganz unbeteiligt gewesen.  🙂 Ohne Wurzeln halt keine Flügel.  🙂 Thank you Mom & Dad!!!

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Moment

„Oh, so wohltuend und still! Welche Erholung für die Gedanken! Frei von dem betäubenden Lärm der Menschen.“
Fridtjof Nansen (1861 – 1930)

Auf geht`s!

„Das Beste an der Zukunft ist, dass sie uns immer einen Tag nach dem anderen serviert wird.“
Abraham Lincoln

Tor zu anderem Klang

tor zur einer anderen welt
„Ich gehe viel spazieren, einmal einfach, weil strahlendes Wetter ist, dann auch, weil ich die kommenden Herbststürme vorausahne.
So nütze ich wie ein Geizhals aus, was Gott mir schenkt.“
Marie de Sévigné

Ein Zufallsfund: diese wunderbare Musik!!!!!! Danke!

MusicInMotion

Kritik kann retten


„Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert als durch Kritik gerettet werden.“ Amerikanische Redensart

Freundschaft(lich)

Fundstück

In der letzten Woche ist mir beim Aufräumen eine Buchhülle in die Hände gefallen. Diesen Einband habe ich viele Jahre genutzt – und bei einer der Umräumaktionen ist sie mir abhandengekommen. Die Buchhülle. Nicht die Freundschaft. 🙂

Immer noch liebe ich dieses Gedicht von Eva Strittmatter. Es mag alt sein – aber es ist aktuell. Für mich so wertvoll wie immer, seit ich es kenne. 🙂

Und ich kenne es schon lange. Sehr lange.

🙂

Freundschaft

„Freunde sind mir die, mit denen ich

Essen und trinken und reden kann.

Die mich in meiner Küche kennen,

Und denen ich sage: Komm setz dich ran.

(Keine Probleme und Komplikationen:

Wie füttert man den? Ist der Schnaps gut genug?)

Mit denen ich gemeinsam in den Jahren

Meine und ihre Lasten abtrug:

Krankheit der Kinder und Weltüberdruss.

Mit denen ich die Nächte zerrede.

Und doch kommt es nie zu einem Schluss.

Das kann auch über Fernen bestehen.

Auch wenn man sich lange Zeit nicht sieht:

Halten wir nur aneinander fest,

Was immer sonst auch mit uns geschieht.

Freundschaften sind wie Abenteuer,

An die man sein ganzes Leben setzt.

Versagt man oder wird man verraten,

Hat man sich mehr als die Haut verletzt.“

Eva Strittmatter

Danke, dass ich solche Freundinnen und Freunde habe!

In diesem Sinne wünscht Euch von Herzen
eine gute Adventszeit

Would you…

„Ich lass mich tragen – weit, weit raus
als flöge meine Seele nach Haus.
I return to myself – Remember
Return to yourself – Remember“
Christina Lux

Darüber hinaus

„Schick‘ nicht ins Leben spähend deine Blicke, das Glück erwartend mit der Sehnsucht Pein. Bau dir zum Glück mit eig’ner Hand die Brücke. Beglücke du, so wirst du glücklich sein.“ (R.M.Rilke)

Gestern auf meinem Spaziergang habe ich diesen Aufkleber an einem Stromkasten auf der Hoheluftchaussee entdeckt. Auf den Ohren das Liebes-Lied aus dem neuesten Rilke Projekt. Und dann war sie wieder ganz präsent. Meine Mutter. Die Liebe zur Lyrik haben wir geteilt. 🙂

Es ist zwei Jahre her. Mein Sohn war in Hamburg bei mir. Lange hatten wir mit meiner Mutter, seiner Oma gesprochen. Es war so viel passiert. Wir warteten gerade auf seine Untersuchungsergebnisse. Gespannt wie ein Flitzebogen waren wir. Bestimmt eine Stunde haben wir mit ihr verhandelt am Telefon, erzählt, geplaudert, miteinander und übereinander gesprochen. Rückblickend ein wichtiges Beisammen- und Miteinandersein. Außergewöhnlich gelassen hatte sie reagiert darauf, dass mein Sohn den Heiligen Abend lieber mit seiner Freundin als mit ihr verbringen wollte. Das war neu. Das mit der Gelassenheit. 🙂 Verabredet haben wir uns für den folgenden Freitag. Zuversichtlich, dass schon alles gut sein werde. Auf dem Rückweg zur WG meines Sohnes wollten wir uns sehen. Bei ihr. Es war alles gut. Aber das Telefonat an dem Abend war das letzte Mal, dass wir uns gehört haben. Am nächsten Morgen ist ihr Herz stehen geblieben. Damit hatte niemand gerechnet.

…..

Wir konnten da noch mit sehr vielen Menschen gemeinsam den Schrecken verdauen, trauern, weinen, uns erinnern, uns gegenseitig trösten, feiern, was wir mit ihr hatten.

Noch immer zutiefst dankbar für alle, mit denen wir darüber (wieder) zusammengerückt sind. Und noch immer die Erinnerungen an sie (und das mit ihr) teilen.

Muttern, Du fehlst! Immer wieder. Immer noch. Danke für alles!

Die Adventszeit wird wohl für meine Lebzeiten immer damit verbunden sein.

Maybe There is a World

I have dreamt of a time and place, where nobody gets annoyed,
But I must admit I’m not there yet but Something’s keeping me going…

Once Upon Another Time

„Zwischen Stimulus und Reaktion gibt es einen Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht, unsere Reaktion zu wählen. In unserer Reaktion liegt unser Wachstum und unsere Freiheit.“ Victor E. Frankl

Tarnung

„Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Komischerweise, die glaubt niemand.“ — Max Frisch

Rainy Day

„Das Gesicht eines Menschen erkennst du bei Licht, seinen Charakter im Dunkeln.“
Konfuzius

Hätte ich das nicht gemacht…

… wäre ich ganz bestimmt verloren gegangen! Danger Dan

Solche Entscheidungen habe ich nicht nur einmal in meinen Leben getroffen.

Und sie haben sich – ausnahmslos – als nützlich erwiesen. 🙂 Hab irre viel gelernt. Über mich. Über Menschen. Über Dinge. Über die Welt. Ich bin selten „davon“-gelaufen, – eher immer irgendwo „hin“. 🙂

Und die Sonne geht unter

Nachtschicht
„Woanders ist auch immer – nur ein anderes Hier.“ Spaceman Spiff

All we are

„Die Zukunft gehört denen, die die Möglichkeit erkennen, bevor sie offensichtlich werden.“
―Oscar Wilde

Worauf es immer wieder hinausläuft

Danke an @kriegundfreitag

All you need: @kriegundfreitag und Arstidir! 🙂

Die ganze Welt

Zu den drängenden Fragen des Lebens: Es gibt keine Antworten. Es gibt nur Querverweise. 🙂

Offene Tür

„Merkmal großer Menschen ist, dass sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.“
Marie von Ebner-Eschenbach

Gestern bekam ich dieses Video geschickt. DANKE!!!!!!

What happens …

“What happens when people open their hearts?“
„They get better.”
― Haruki Murakami, Norwegian Wood

Gute Nachrichten sind auch nicht schlecht 🙂

Da wäre mir jetzt nach

Dancing
🙂

Wreckless

„Wage du, zu irren und zu träumen! / Hoher Sinn liegt oft in kind’schem Spiel.“
Friedrich Schiller

Home

„They say home is a place you can choose to be
And I’ve decided to carry home inside me
So it’s not really as if I am leaving
It’s more like something pulling me
‚Cause behind everything that I do
I just want to forget, want to carry this through
Fill my lungs with the sweet summer air
In my heart, in my mind I am already there
Yeah behind everything that I do
I just want to come home and lay down beside you
And then I’ll be who I wanted to be
In my heart I belong in a house by the sea.“ Moddi

Ausnahme

„Die Menschen haben selten Tränen für den Kummer anderer, wenn er nicht einen ähnlichen bei ihnen selbst berührt.
Wir sind alle ohne Ausnahme Egoisten, sogar in unserer größten Trauer und in unserem tiefsten Kummer.“
Hans Christian Andersen (1805 – 1875), dänischer Märchendichter

Reden UND Zuhören

„Wenn es so einfach wäre, Gespräche miteinander in einer Weise zu führen, die uns mit einem Gefühl von Zufriedenheit erfüllt, die uns als ein Stück Begegnung erscheinen, die Kreativität fördern und nicht ersticken, brauchten wir den Dialog nicht neu zu entdecken und zu üben“. (aus: Das Geheimnis des Dialogs – Miteinander denken, Hartkemeyer und Freeman Dhority)

Jenseits des Wasser

Jenseits des Wassers
“Der beste Schutz, den eine Frau haben kann, ist Mut.” – Elizabeth Cady Stanton

Wie wenig Lärm

Wie wenig Lärm machen doch die wirklichen Wunder dieser Welt –
die Sonne, der Mond, die Sterne,
die Bäume, die Blumen, die Kinder, ihr Lächeln –
dieses Konzert der kleinen Dinge.
Antoine de St. Exupéry

Wald

„Die vielen Bäume und die wenigen Menschen – die machen den Wald so schön.“
Otto Weiß
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