On the Other Side

(c) Ulla Keienburg

Blanco White – sicher nicht neu auf dem Markt – in meinem Leben jedoch seit gestern. Richtig hungrig bin ich nach seiner Musik. Appetit hatte ich schon mit diesem Stück bekommen. Und nun bin ich das, was andere „angefixt“ nennen. Ich verschwinde dann mal ins Land des Musikhörens. Vielleicht treffen wir uns in dem Universum sogar. 🙂 Feel invited!

Die vierte Kerze

Jenseits des Wasser

Jenseits des Wassers
“Der beste Schutz, den eine Frau haben kann, ist Mut.” – Elizabeth Cady Stanton

Totensonntag

„Gott hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.“ 2.Kor.5 19

Wieder und wieder verabschiede ich sie. Auch die, die schon lange diese Welt verlassen haben. Zumindest physisch. Und besonders die, die erst unlängst die Augen schlossen. Weil ihre Zeit um war hier auf Erden. Ihre Alters wegen, ersehnt, aus Verzweiflung oder wegen einer Krankheit, die sich ihrer bemächtigt hat. Allesamt Menschen, die mir ans Herz gewachsen sind und waren, welcher Art unsere Verbindung auch immer war.

Möge es da, wo sie jetzt sind, friedlich sein. Friedfertiger als ich es aktuell hier empfinde. Normalerweise griffe ich wohl auf den Bachchoral „Wachet auf ruft uns die Stimme“ zurück – das aber ginge mir heute einfach doch zu nah.

Mögen Euch gute Gedanken an Eure verstorbenen Lieben für diesen Totensonntag begleiten.

Wahre Größe

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“(S)He that can take rest is greater than (s)he that can take cities.” —Benjamin Franklin

Hier draußen

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„Auch was wir am meisten sind, sind wir nicht immer.“
Marie von Ebner-Eschenbach

The New Presence

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„Love me or hate me, both are in my favour. If you love me, I will always be in your heart, and if you hate me, I will be in your mind.“ Qandeel Baloch

„I really don`t know life at all!“ Joni Mitchel

Just the two

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„Der Himmel ist genauso unter unseren Füßen wie über unserem Kopf.“
Henry David Thoreau

Somewhere

„Eine menschenleere Straße ist nicht etwa eine Straße, auf der niemand geht, sondern eine Straße auf der Menschen gehen, als wäre sie menschenleer.“
Fernando Pessoa

Weather Report 2017 – Cruise News – Donau again (3) – Wien am Sonntag

Fünf vor Zwölf

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„Wenig, zu wenig geht voran in einer Zeit, in der nichts dringlicher wäre als kluge Entscheidungen und ihre beherzte Umsetzung.“ Günther von Lojewski

 

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Nach einem wunderbaren, unverhofft sonnigen Tag im bunten Umland der Capital Region drängte sich bei der Heimkehr ins Stadtgebiet die Realität unermüdlich auf.

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Ich kann da gar nichts zu sagen. Wahl scheint Mensch hier nur zu haben zwischen Pest und Cholera.

 

 

 

Abwechslungsreich

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Dreimal Schnee, zweimal Hagel, einmal Regen, siebenmal Sonne…..
Bis jetzt.

 

Nachtrag: Sometimes it snows in April

Besonders

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Es gibt sie- diese Momente, in denen ich Frühling besonders liebe.

Human needs

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„And it’s a human need to be told stories. The more we’re governed by idiots and have no control over our destinies, the more we need to tell stories to each other about who we are, why we are, where we came from, and what might be possible.“

— Alan Rickman

 

Seele

seele

Rotes Rund am Himmel

herbst in hh
„Ich ziehe deshalb den Herbst dem Frühjahr vor, weil das Auge im Herbst den Himmel, im Frühjahr aber die Erde sucht.“ (Sören A. Kierkegaard)

Kopieren

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„Wer zu früh Erfolg hat, fängt an, sich selbst zu kopieren.“ Friedensreich Hundertwasser

Guten Morgen vom Fluss

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Die Schleuse um sieben heut Morgen war geräuschintensiv, die Sonne schon damit beschäftigt, sich durch die Wolken in unseren Tag zu arbeiten. Da war kein Halten mehr. Es fuehlt sich an, als führen wir an der Sonne vorbei – mitten durch n die Wachau. Wu nderbar!

Sonntags

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„Silbergrau – das bin ich“ – und weiter gehts

 

Beate Knappe, Düsseldorf 

Travelbuddy – FUTURE hätte gern gelauscht

future moskau

Future war mal  wieder mit mir unterwegs. Diesmal auf der Suche nach einem Cafe – das wir allerdings nicht fanden. Doch ganz schön groß diese Stadt – meine Füße taten schon weh.

Als ich diese Skulptur hinter verschlossenem Tore sah, konnte ich nicht widerstehen.

Es soll laut unserer Begleiterin – ihres Zeichens geborene Moskaviterin – die berühmteste Musikschule Moskaus sein.

Es war ruhig in den Straßen – und Sonntag. Es gab also keine Chance, das zu verifizieren.

Trotzdem schön, mir vorzustellen, dass an einem weißen Flügel jemand sitzt und spielt…… wer auch immer.

 

beliya –  danke für den Schlüsseanhänger!  🙂

 

Sonntagsleserin KW #16 -2014

Mein Montagsbummel durch den Beitrag der Sonntagsleserin! 🙂 Danke Frau Buchpost! Frohen Ostermontag wünscht Ulla

Van Gogh Alive / Mal andere Töne

Van Gogh – was für eine gute Idee! Dachte ich am Samstag, als Freunde das hier vorschlugen als Sonntagsausflug. Tickets bestellt, ausgedruckt…. Und am Sonntag dann mit der Metro quer durch Moskau gefahren. Angekommen an einer Station, an der sich gleich drei Bahnhöfe befinden. Noch schien die Sonne. Heftig wehte der Wind. Er schob viele Wolken schnell zusammen. Grau wurden sie und schwer. Es roch nach Schnee. Und noch bevor wir an der Kunsthalle ArtPlay angekommen waren, peitschte der Wind den fallenden Schnee selbst durch die Tunnel. Die Flocken schmerzten im Gesicht.

schnee am artplay

Es fühle sich an wie eine Vorbereitung auf das, was uns erwartete.

Lange Warteschlangen deuteten an, dass wir nicht die Einzigen waren, die sich das als Sonntagserlebnis auserkoren hatten. Familienausflusgzeit. Menschen allen Alters drängelten durch Gänge. Froh, dass wir die Tickets schon in der Hand hatten, schlängeleten wir uns an den Wartenden vorbei. Schick gemacht, auf Highheels stehend rückten die Frauen noch ihre Frisur zurecht, Männer fingen ungeduldige Kinder ein. Sicherheitsbeamte schleusten uns zum Eingang der Ausstellung. Den ersten Gang säumten die Klassiker Van Goghs mit Informationen zu den Bildern und  den drei Orten seines Wirkens zwischen 1880 und 1890.  Schon dort lockte die Musik  „hinter“ den  schwarzen Vorhang.

Come in and...
Come in and…

Den langen Gang durch- „gestanden“, eröffnet sich einem die Interpretation der Gefühlswelt Van Goghs, seiner Gedanken und Arbeitsweisen während seiner Zeit in Arles, Saint Rémy und Auvers-sur-Oise. Den Orten, an denen er viele seiner zeitlosen Meisterwerke geschaffen hat.  Ich habe mein Hirn mal abgeschaltet. Einfach genossen: Die ungewöhnliche Form des Zugangs, die Neuentdeckungen, das Lernen  über Stilmittel und Elemente, die wohl auch „Vincent“ inspiriert haben müssen.

Die Videos, die über den Boden als lebendes Bild liefen, forderten Kinder heraus, sich mit ihnen zu versuchen. kinder an goghSie knieten mitunter am Rande der Installation, als fürchteten sie, dem Bilde zu schaden. Mir haben die Kinder viel Spaß gemacht – oder besser: Mir hat der unbegrenzte Spaß der Kinder an den Installationen Freude bereitet. Wenn sie mit ihren Schatten spielten, Teil der Bilder wurden, die an den Wänden und am Boden an ihnen vorbei, unter ihnen her, über sie hinwegschwebten.  Sie konnten sich dort frei bewegen.

Es war voll in den Räumen. Die Menschen posierten vor den Leinwänden, ließen Beweisfotos von sich machen. Manche saßen nur andächtig oder standen fasziniert zwischen dem bildhaften Geschehen. Ja, das ist schon anders, als in  den heiligen Hallen eines herkömmlichen Museums zu stehen und einem ebenso heiligen Bild zu huldigen. Still, andächtig, fast ängstlich den Interpretationen einer Museumspädagogin zu lauschen und immer zu fürchten, man tue etwas Unrechtmäßiges, weil die Wärter auf den Stühlen einen scheinbar durchbohrend kontrollieren.

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Sie ließ eine lange Weile unbeirrt die Bilder auf sich wirken.

Hier durften alle, wenn sie wollten, laufen, gehen, sitzen, sich mal drehen, reden, hören, gar durch die Bilder laufen – wenn sie den Mut hatten. 🙂 Ich hatte mich zu der Art der Ausstellung im Vorfeld NICHT schlau zu machen versucht.

Ich lasse mich halt gern überraschen. In diesem Falle sehr: von den Zeichnungen und Skizzen, von der Dramaturgie, der Musikauswahl, der Choreographie. Eine wunderbare Weise, einen Zugang zu Kunst (auch für Kinder) zu schaffen. Vielleicht erinnern die Menschen irgendwann das sinnliche Erleben – und koppeln daran den Namen Van Goghs, und  werden anders neugierig auf Kunst.

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Das Mädchen stand hier 10 Minuten – still – die Kamera auf ihren Schatten und das stetig sich ändernde Bild gerichtet.

ulla bei van gogh
Ulla an Gogh 🙂

Gerne hätte ich Musik, z.B. den Smmer aus den Vier Jahreszeiten hier verlinkt – aus unerfindlichen Gründen bekomme ich bei Youtube aber seit gestern nur „Error“ Meldungen. Wer mal schnuppern möchte, tue das bitte auf der offiziellen Seite der Van Gogh Alive

http://vangogh-alive.com/

Dort gibt es unten rechts auf der Seite ein Video, das einen schon mal ein wenig eintauchen lässt….

Wünsche viel Freude damit.  .-)

Toi Toi Toi

toi toi toi  Der Arbeitsmarkt boomt!

Kopflos in Moskau….

withoutrightproblems klein
Kopf einziehen – mal anders

Persönlichkeitsrecht – mal anders 🙂

 Gestern ist das Olympische Feuer in Moskau gelandet. Rund 14 000 Träger sollen die 1,5 Kilogramm schwere Fackel aus Aluminium nun insgesamt über 65 000 Kilometer weit tragen. Dabei soll das Feuer ins Weltall, auf eine Expedition zum Nordpol und auf den Grund des sibirischen Baikalsees geschickt werden.

Ob jedesmal die halb Stadt abgesperrt wird, wenn jemand die Fackel irgendwo vorbei trägt?  Dann haben sie viel zu tun in den nächsten knapp über hundert Tagen.

Darauf brauche ich erst mal einen Kaffee.

Das Geisterschiff

noch mal am kellersee

Das Geisterschiff am Kellersee.

Ich musste einfach noch mal hin – zum Fischbrötchen Cafe. Selbst bei Regen lässt es sich wunderbar draußen auf der Terrasse mit Seeblick sitzen. Drei Blässhuhnküken schreien nach ihrer Mutter, pubertierende Stockenten eifern den Erpeln nach, Am Ufer rätseln Menschen über eine braune Ente mit grauem Schnabel und grauen Füßen ohne Zopf. Oder erzählen einander den neuesten Tratsch aus dem Dorf. Ein Angler kehrt von See zurück – leise, unauffällig, noch grauer als der Himmel. Kinder rutschen mit Bobby Cars auf dem Hof des Cafes, aus einem Busch klingt Musik. Einige Radfahrer pausieren nach der Radtour um den See, andere starten hier – mitunter auch zur Kellerseefahrt mit dem Ausflugsdampfer Luise.

Das ist für mich bisher der einzige Ort, an dem Matjesbrötchen und Cappucino zusammen bestellt auch zusammen schmecken . 🙂

Am Kellersee ist halt manches anders. 🙂

http://www.fischbroetchen-cafe.de

Steine werfen

Steine werfen

„Die meisten Menschen würden es als Beleidigung empfinden, böte man ihnen eine Beschäftigung an, bei der sie Steine über eine Mauer und dann wieder zurück zu werfen hätten, nur um damit ihren Lohn zu verdienen. Doch viele werden heute unter Bedingungen beschäftigt, die um nichts würdiger sind.“
Henry David Thoreau
Quelle: Life without Principle (1863)

Lazy Sunday afternoon

Samstags bei der Arbeit: Schlange stehen
Samstags bei der Arbeit: Schlange stehen

 

 

That`s how it feels today.  🙂

Habe gestern einen wunderbaren Spruch zum Thema : Selbstständigkeit vs. Festanstellung gehört:

„Who wants to go to work on Mondays?“

 

Eine schönen Restsonntag wünsche ich Euch. #relax

 

Oh Happy Day!!! A reason to stay!!!

Blue Mountain Lake, Adirondacks, NYS

Sonntag mit ZEIT :-) Erhellendes!

Sonntagmittag: Der Abschlussgottesdienst des Kirchentags ist vorbei. „Dresden kann Kirchentag“ hieß es – und auf dem nächsten evangelischen in Hamburg (!!!) werden wieder die drängenden Themen der Gegenwart besprochen, beredet, beschwiegen, besungen, bedacht und bebetet.

Im Ruhrgebiet regnet und blitzt es gerade. Für mich ein Tag – unverhofft FREI -, an dem ich lesen kann. Hinweisen von Freunden, Kollegen und Geschwistern folge.

So studierte, genoss ich als erstes heute – in der DIE ZEIT gedruckt auf Papier :-): Den Brief des besorgten Vaters  Henning Sußebach an seine Tochter Marie. Er erklärt sich ihr – und sinniert über die lebenswichtigen Fundstücke während seiner Phasen, die heute wohl als „Langeweile“ empfunden werden. Als bedrohliche Langeweile gar…    Hier geht s zur ZEIT:  „Liebe Marie…:

Schluss mit dem Rum-Tunneln! Macht mal einer Licht an!

Ich erinnere mich  an die Ausführungen einer engagierten Großmutter, die stolz erzählte, dass ihre Enkel jetzt schon Chinesisch im Kindergarten lernten. Auf meine Frage, ob die Kinder das so gewählt hätten, es leidenschaftlich mit Freude täten, schüttelte sie den Kopf. „Man müsse sie ja schließlich auf den Arbeitsalltag vorbereiten“  und „sie müssten dann ja auch konkurrenzfähig sein, wenn der Markt von Chinesen überschwemmt werde.“ bemerkte sie. „Die gelbe Gefahr!“ dachte ich. Das hatte ich ein paar Jahrzehnte zuvor schon mal gehört. Ehrlich gesagt: Ich bin noch immer erschüttert.

Weiter gestöbert: Gerade in den letzten Wochen hatte ich zum Thema: „Neue Männer“ Gerald Hüther, Andre Stern und Hans Georg Nelles  getroffen. Wir „initiierten“ ein „neues Projekt“ im Bereich „Väter und Söhne“. Das firmiert jetzt unter dem Schirm der Sinn- Stiftung.

Deshalb gerade tief im Thema, fiel mein Blick auf das Gespräch zwischen Vater und Sohn – in derselben Ausgabe der ZEIT: „Männergespräche“. Ob ich da hängen geblieben bin, weil es genau der Dialog zwischen Männern verschiedener Generationen ist, zu dem wir – hoffentlich inspirierend- agieren. Oder dass der „Sohn“ in diesem Gespräch schon wieder Vater ist – gleich von zwei Kinder auf einmal – eines davon mit Down Syndrom?

Egal – es hat mich heute einfach eingefangen.

Und am Montag werde ich in „Dialogkultur“ eintauchen – drei Tage – das gönne ich mir!

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