Waste

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„Das Ärgerliche am Ärger ist, dass man sich schadet, ohne anderen zu nützen.“
Kurt Tucholsky

Look around me
I can see my life before me
Running rings around the way
It used to be
I am older now
I have more than what I wanted
But I wish that I had started
Long before I did
Chorus
And there’s so much time to make up
Everywhere you turn
Time we have wasted on the way
So much water moving
Underneath the bridge
Let the water come and carry us away
Oh when you were young
Did you question all the answers
Did you envy all the dancers
Who had all the nerve
Look round you know
You must go for what you wanted
Look at all my friends who did and got what they deserved
Chorus
And there’s so much time to make up
Everywhere you turn
Time we have wasted on the way
So much water moving
Underneath the bridge
Let the water come and carry us away
And there’s so much love to make up
Everywhere you turn
Love we have wasted on the way
So much water moving
Underneath the bridge
Let the water come and carry us away
Let the water come and carry us away

 

Improvisationen

 

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„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“
Victor Hugo

 

What the Bird said

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„Wer sich an das Absurde gewöhnt hat, findet sich in unserer Zeit gut zurecht.“
Eugène Ionesco

Wer nur?

 

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Sympathisant

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Patientin am Ende einer Sitzung: „Sie sagen, ich hätte das alles gewusst? Sie trauen mir aber viel zu, viel zu viel!“ Yalom: „Das glaube ich nicht. Ich sympathisiere nur mit derjenigen Seite von Ihnen, in der die Wahrheit wohnt!“   ( Denn alles ist vergänglich, Irving D, Yalom S.61)

Was für eine grandiose Formulierung. Besser könnte ich mir die Beschreibung meiner Haltung als Therapeutin, Coach und (Dialog)- Beraterin – ja, überhaupt als Mensch gar nicht vorstellen. Wunderbar.

 

Diese Freude, wenn jemand Worte für etwas findet,  was ich noch unbeschreiblich finde. Das kann der Herbert Gönemeyer schon fast mein ganzes erwachsenes Leben lang.  🙂

 

Es ist die Stille der Gefühle, ein lauer Sommer, der durch mich fährt.

 

Am Haken

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„Der Fisch, der von einem Haken verletzt wurde, vermutet Haken in jemdem Brot.“ Ovid

 

Neigungen

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„Dein Sinn ergibt sich aus dem Sinn der anderen, du magst wollen oder nicht. Deine Neigungen ergeben sich aus den Neigungen der anderen, du magst wollen oder nicht. Dein Tun ist Bewegung eines Spiels. Schritt eines Tanzes.“
Antoine de Saint-Exupéry

Wort

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Was müssen wir erst wieder verlernen?

Was haben wir übersehen, vergessen, nicht mitbekommen, verdrängt, aufgeschoben, ignoriert, vernächlässigt, genossen, gebilligt, genutzt, konsolidiert, hingenommen, abgewehrt, geschluckt, verdaut, gescheut, genehmigt, gekauft, verramscht, geglaubt, geleugnet, abgesegnet, unterstützt, deligiert, missverstanden, zugelassen, dass wir so manipulierbar geworden sind, und es so vieles gibt, was bei uns heute Trauer, Ohnmacht, Wut und Ärger schafft? Was genau müssen wir […]

über Was müssen wir erst wieder verlernen? — Ulla Keienburg s Blog

„It`s not about us“

 

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„This is not about disability. This is about crazy talent. And ability we`ve all been blessed with. And to shwocase it. It`s an honor, it really is, to be able to do this. Is not about us, it`s about the bigger picture.“

 

 

Afternoon

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Um drei Uhr ist es immer entweder schon zu spät oder noch zu früh für alles, was man tun will.
Jean-Paul Sartre

Takt

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„Tact is the ability to describe others as they see themselves.“ Abraham Lincoln

Former Times

 

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„If you change the way you look at things, the things you look at change.“ Wayne Dyer

 

Dieses Bild ist im Spätsommer 2016 entstanden. Als  wir unterwegs  waren auf der AIDAdiva,  um von Hamburg nach New York zu fahren. Die letzte große Reise meines Freundes Klaus, bevor er seine allerletzte angetreten hat. In Bergen hat er mich dabei beobachtet, wie ich beobachte. Das Bild wird immer eine Erinnerung sein daran, dass er mich und wie er mich sah. Er ist im April `17 gegangen – für immer. Ich habe Erde von seinem Grab in Berlin mit nach Upstate New York genommen – und sie zu der Friedenspagode gebracht, die wir zusammen besucht haben. Er hat hier noch unsere Freunde kennengelernt, genossen, durch New York City zu rennen. Er hat seine Bucketlist abgearbeitet mit der Reise. Er war nie zuvor in Norwegen, Oakland, Island oder gar auf  dem amerikanischen Kontinent. Wir hatten schon einige Urlaube zusammen gemacht, vor allem in unserem Gleitschirmfliegerleben. Aber diese vier Wochen Schiffsreise plus Upstate NY waren unschlagbar für uns alle. Wir wussten, es würde unser und sein letzter großer Urlaub sein. Bis zum Sommer `18  stand noch die Dose Rituals Duschgel „Happy Buddha“ in unserem Bad in Guilderland. Er hatte sie vergessen. Einfach zur Erinnerung. Wunderbarer Mensch und Freund – er fehlt – immer noch und immer wieder. Ich bin dankbar, dass es uns gab.

Krebs ist ein Arschloch.

 

Nicht verloren

 

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„Aging is not lost youth but a new stage of opportunity and strength.“ Betty Friedan

 

Beharrlichkeit

 

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„Beharrlichkeit ist kein langes Rennen, sondern viele kurze Rennen. Eins nach dem anderen.“ Walter Elliot

 

Tröpfchenweise

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„Glück ist ein Parfüm, das du nicht auf andere sprühen kannst, ohne selbst ein paar Tropfen abzubekommen.“
Ralph Waldo Emerson

Freude zeichnen

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Die Sehnsucht reicht
bis zum Horizont
Wellen löschen leise
die alten Spuren
Ein neuer Tag
zeichnet Freude
in dein Leben

(gefunden bei andere zeiten e.v.)

 

 

Always…

 

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„Das Denken ist wie ein Leuchtturm in der Nacht: Es weist dir den Weg durchs Leben, vorausgesetzt, es ist angeschaltet.“
© Sigrun Hopfensperger

 

Gewohnheiten

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„Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muß sie die Treppe hinunterboxen, Stufe für Stufe.“
Mark Twain

Patience

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Ein Moment der Geduld in einem Moment des Zorns erspart dir hundert Momente des Bedauerns.

 

Burning

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„Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen.“
Georg Christoph Lichtenberg

Leuchtfeuer

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“If you open your eyes very wide and look around you carefully, you will always see a lighthouse which will lead you to the right path! Just watch around you carefully! If you close your eyes, no lighthouse can help you!” 
― Mehmet Murat ildan

 

Lichte Momente

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„Der Mensch muß lernen, den Lichtstrahl aufzufangen und zu verfolgen, der in seinem Inneren aufblitzt.“
Ralph Waldo Emerson

Einmal noch – Westcoast gen Norden (1)

 

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Kaum aus Montreal zurück, ging es auch schon weiter. Genau sechszehn Stunden hatte ich Zeit, um Wäsche zu waschen und zu packen für den nächsten Trip. Sehr kurzfristig hat sich ergeben, dass die Zeit hier in den Staaten erstmal vorbei ist. Es rufen gute und neue Chancen wieder in Deutschland. 🙂

Wir gönnten uns, lauter „Einmal noch“s und ein paar  „Kannten wir noch gar nicht“s zu genießen.  🙂 So viel Zeit muss sein. 🙂

Von Los Angeles nach Portland.

Auf gehts.

Erstmal die Begegnungen mit der örtlichen Fauna:

 

 

I love the animals along the coast. Besonders die Wasservögel   🙂

A Hard Rain`s A- Gonna Fall

Das erste Mal: Havre- Saint – Pierre

Tja, das war der letzte mir noch unbekannte Hafen auf der St. Lorenz-Strom- Rallye mit der AIDAvita.  Die Seetage habe ich mit Sauna und Massage und Schlafen zugebracht. Den Vorteil des Arbeitens an solchen Tagen habe ich erst auf dieser Reise ermitteln können.  🙂

Havre Saint Pierre war komplett im Nebel am Morgen.

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Ab Mittag war ich dann nicht mehr so sehr auf mein Gehör angewiesen. Wenn ich auch nicht die vorgelagerten Inseln besuchen könnte, war es doch überraschend, was der Nachmittag an Ahaerlebnissen brachte. 🙂

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Der Abend war dann golden. Vorbei an den Sehenswürdigkeiten der Natur, begleitet von Walen haben wir die Ausfahrt an der Reling zum Sonnenuntergang genossen.

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Und nun hieß es schon wieder packen.  Ein Tag noch auf dem Fluss. Dann geht die erste Reise dieser Art mit und für AIDA zuende. Schön waren sie, all die Destinationen.

Und mal als Gast zu reisen, war auch eine ganz besondere Erfahrung

Dann wieder mit dem Bus nach Hause – nach Entenhausen West. Guilderland ruft.  🙂

 

Das erste Mal: Corner Brook

Der Wagen war schon von Zuhause aus gebucht. Lucky me. Allerdings gab es den gebuchten schon nicht mehr – und ich bekam ein Upgrade – auf einen Siebensitzer. Wir waren nur drei Personen. Und ich sah vor der Tür des Autovermieters vier traurig dreinschauende Gäste, die offensichtlich leer ausgegangen waren. Also fragte ich sie – und: Ja, sie wollten mit.   🙂 Sie haben das Auto bezahlt, wir den Sprit und ich bin gefahren. ALLES GUT. Auch die Stimmung blieb es. Den ganzen Tag, die gemeinsame Tour.

Wieder so ein wunderbares Stück Erde. Wir entschieden gen Bottle Cove zu fahren.

Und haben es nicht bereut.

 

 

Leider fehlen mir entscheidende Bilder. Nach denen muss ich zunächst mal fahnden. 😦

Später mehr. 🙂

 

Übrigens: Auf der Suche nach einem Kaffee wurde wir erst nach 150 km fündig. Wir waren zwar an dem einzigen Cafe in der Bucht, aber das wurde just zum Verkauf hergerichtet. Danach war uns gerade nicht so.  🙂 Zwischendurch haben wir dann eine Tankstelle „überfallen“ und uns Cola und Chips reingehauen.  🙂  Da gab es dann auch Augentropfen. 🙂

Mal wieder: St. Johns

Auch hier hatte ich mit besagtem Freund das Vergnügen. Hier habe ich einfach die Sachen gemacht, die wir vor zwei Jahren nicht geschafft haben. Ich bin bei kältestem, windigsten und verregnetem Wetter zur Walbeobachtung rausgefahren. Zweieinhalb Stunden im  dicken Nebel sind suchend wir durch das aufgewühlte Wasser gejagt. Pagageientaucher, Basstölpel, Weißkopfadler, Trottellummen – nur keine Wale. Bis kurz vor der Rückkehr zum Hafen.

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Heitere Gesellen

 

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Selbst auf der Flucht…

 

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Befriedend!

 

 

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Magischer Moment!

Anschließend musste ich dringend in die Sauna. 🙂

Mal wieder: Halifax

Gar nicht so leicht, diese Anreise. Hatte ein bisschen Angst. War zuletzt hier mit meinem besten Freund. Als er noch lebte. Und wir seine Bucketlist abgearbeitet haben.

Glücklicherweise sah alles anders aus. Fast alles.

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Heutzutage inmitten einer Großbaustelle gab es noch das kleine Cafe, in dem wir uns vor zwei Jahren einen Kaffee gegönnt haben. Das war aber auch so ziemlich das einzige, außer den historischen Stätten, versteht sich. Aber immerhin.

 

Am Hafen gab es das Halifax Jazzfestival for free für alle. Selbst die Kindergartengruppen waren zu Besuch. DAS hat in mir die Frage aufgeworfen, ob das in Deutschland stattfinden könnte. 🙂

 

Der Tag allein war dann schön. Heiß. Lang. Viel gelaufen. Genossen. Noch mal Klaus Tschüss gesagt. Very special.

Und weiter gehts.

Das erste Mal : Sydney

12,07.2018

Es hat so geschüttet – so unfassbar geschüttet.  Der Craftmarkt in der Hafenanlage  war das Trockenste, was Sydney zu bieten hatte. Und die Blue Nose 2, eins der bekanntesten Segelschiffe Kanadas.

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Hab mir dort ein Salatbesteck gekauft und bin nach einer Stunde wieder aufs Schiff. Und habe verdaut, was ich die Tage zuvor erlebt und gesehen hatte. Da musste ja Platz her – für Halifax und St. Johns.   🙂 Zur Ausfahrt klarte der Himmel auf und Winde beunruhigten das Wasser.