Patience

patience
Ein Moment der Geduld in einem Moment des Zorns erspart dir hundert Momente des Bedauerns.

 

Way down

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„Die Normalität ist eine gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen – doch es wachsen keine Blumen auf ihr.“
Vincent van Gogh

Burning

sun in the fog
„Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen.“
Georg Christoph Lichtenberg

Lichte Momente

kind of light
„Der Mensch muß lernen, den Lichtstrahl aufzufangen und zu verfolgen, der in seinem Inneren aufblitzt.“
Ralph Waldo Emerson

Einmal noch – Westcoast (2)

Selten habe ich so viele deutsche Touristen identifiziert. Ich habe brav meinen Mund gehalten. Und wenn, habe ich mich auf Englisch verständigt. Sind geflüchtet in Richtung Norden. Es ist halt Ferienzeit – gefühlt überall auf der Welt. Und alle reisen nach Californien. ALLE. Erst in den Redwoods war Ruhe. Ansosten war alles verstopft mit Sightseeingjunkies, Beweisfotomachern, Selfiequeens, SUVfahrern.

Und ich freue mich immer wieder, welch Trüffelente bzgl. Hotels ich an meiner Seite habe. 🙂

Historic Brookdale Lodge

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Als ich nachfragte, ob dieses Hotel schon mal als Filmlocation gedient hat, erklärte sich mit der Antwort auch das Konterfei von James Dean an der Hauswand des gerade wieder eröffneten Zimmertrakts. Auch Marilyn Monroe, Al Capone und weitere sollen dort genächtigt haben. Sehr feines Haus, mitten im Wald. Schlechtes Netz, also richtig Ruhe. Eulen nachts und andere Waldgeräusche waren das Einzige, was wir vernehmen konnten, während der Mond fast gefüllt zwischen den Bäumen hindurch strahlte.

james dean

Wharf Masters Inn – Ein Traum im Nebel

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Ein Traum im Nebel am Abend: Die Brandung war die ganze Nacht zu hören. Morgens weckten uns die Möwen und kommentierten die ersten Versuche der Fischer. King Salmon – darauf gingen sie. Als Amateuer darf ein Fischer nur zwei King Salmon pro Person fangen. Die Eimer sind voll – und der stolze Fischer hat plötzlich viele Freunde. 🙂

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Point Arena, CA

Das erste Hotel für uns in Oregon lag spuckweit entfernt von den brennenden Wäldern. Am Rogue River. Die Sonne war im Qualm der Feuer glühend rot verschwunden und abends stand der Vollmond über der Schleuse. Und wir im Garten des Hotels umzingelt und begehrt von Mosquitos. Trotz grandioser Hitze brannte im Garten ein Gasfeuer – um die Mücken von den Menschen abzulenken.

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Tatsächlich hat Gary Grant in dem Zimmer Nr.4 genächtigt. Und Walt Disney ist zum Fischen her gekommen.

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Als wir die Ente im Frühstücksraum entdeckten, wussten wir: wir waren einem Ruf gefolgt 🙂

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Einmal noch – Westcoast gen Norden (1)

 

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Kaum aus Montreal zurück, ging es auch schon weiter. Genau sechszehn Stunden hatte ich Zeit, um Wäsche zu waschen und zu packen für den nächsten Trip. Sehr kurzfristig hat sich ergeben, dass die Zeit hier in den Staaten erstmal vorbei ist. Es rufen gute und neue Chancen wieder in Deutschland. 🙂

Wir gönnten uns, lauter „Einmal noch“s und ein paar  „Kannten wir noch gar nicht“s zu genießen.  🙂 So viel Zeit muss sein. 🙂

Von Los Angeles nach Portland.

Auf gehts.

Erstmal die Begegnungen mit der örtlichen Fauna:

 

 

I love the animals along the coast. Besonders die Wasservögel   🙂

A Hard Rain`s A- Gonna Fall

Das erste Mal: Havre- Saint – Pierre

Tja, das war der letzte mir noch unbekannte Hafen auf der St. Lorenz-Strom- Rallye mit der AIDAvita.  Die Seetage habe ich mit Sauna und Massage und Schlafen zugebracht. Den Vorteil des Arbeitens an solchen Tagen habe ich erst auf dieser Reise ermitteln können.  🙂

Havre Saint Pierre war komplett im Nebel am Morgen.

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Ab Mittag war ich dann nicht mehr so sehr auf mein Gehör angewiesen. Wenn ich auch nicht die vorgelagerten Inseln besuchen könnte, war es doch überraschend, was der Nachmittag an Ahaerlebnissen brachte. 🙂

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Der Abend war dann golden. Vorbei an den Sehenswürdigkeiten der Natur, begleitet von Walen haben wir die Ausfahrt an der Reling zum Sonnenuntergang genossen.

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Und nun hieß es schon wieder packen.  Ein Tag noch auf dem Fluss. Dann geht die erste Reise dieser Art mit und für AIDA zuende. Schön waren sie, all die Destinationen.

Und mal als Gast zu reisen, war auch eine ganz besondere Erfahrung

Dann wieder mit dem Bus nach Hause – nach Entenhausen West. Guilderland ruft.  🙂

 

Das erste Mal: Corner Brook

Der Wagen war schon von Zuhause aus gebucht. Lucky me. Allerdings gab es den gebuchten schon nicht mehr – und ich bekam ein Upgrade – auf einen Siebensitzer. Wir waren nur drei Personen. Und ich sah vor der Tür des Autovermieters vier traurig dreinschauende Gäste, die offensichtlich leer ausgegangen waren. Also fragte ich sie – und: Ja, sie wollten mit.   🙂 Sie haben das Auto bezahlt, wir den Sprit und ich bin gefahren. ALLES GUT. Auch die Stimmung blieb es. Den ganzen Tag, die gemeinsame Tour.

Wieder so ein wunderbares Stück Erde. Wir entschieden gen Bottle Cove zu fahren.

Und haben es nicht bereut.

 

 

Leider fehlen mir entscheidende Bilder. Nach denen muss ich zunächst mal fahnden. 😦

Später mehr. 🙂

 

Übrigens: Auf der Suche nach einem Kaffee wurde wir erst nach 150 km fündig. Wir waren zwar an dem einzigen Cafe in der Bucht, aber das wurde just zum Verkauf hergerichtet. Danach war uns gerade nicht so.  🙂 Zwischendurch haben wir dann eine Tankstelle „überfallen“ und uns Cola und Chips reingehauen.  🙂  Da gab es dann auch Augentropfen. 🙂

Mal wieder: St. Johns

Auch hier hatte ich mit besagtem Freund das Vergnügen. Hier habe ich einfach die Sachen gemacht, die wir vor zwei Jahren nicht geschafft haben. Ich bin bei kältestem, windigsten und verregnetem Wetter zur Walbeobachtung rausgefahren. Zweieinhalb Stunden im  dicken Nebel sind suchend wir durch das aufgewühlte Wasser gejagt. Pagageientaucher, Basstölpel, Weißkopfadler, Trottellummen – nur keine Wale. Bis kurz vor der Rückkehr zum Hafen.

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Heitere Gesellen

 

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Selbst auf der Flucht…

 

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Befriedend!

 

 

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Magischer Moment!

Anschließend musste ich dringend in die Sauna. 🙂

Mal wieder: Halifax

Gar nicht so leicht, diese Anreise. Hatte ein bisschen Angst. War zuletzt hier mit meinem besten Freund. Als er noch lebte. Und wir seine Bucketlist abgearbeitet haben.

Glücklicherweise sah alles anders aus. Fast alles.

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Heutzutage inmitten einer Großbaustelle gab es noch das kleine Cafe, in dem wir uns vor zwei Jahren einen Kaffee gegönnt haben. Das war aber auch so ziemlich das einzige, außer den historischen Stätten, versteht sich. Aber immerhin.

 

Am Hafen gab es das Halifax Jazzfestival for free für alle. Selbst die Kindergartengruppen waren zu Besuch. DAS hat in mir die Frage aufgeworfen, ob das in Deutschland stattfinden könnte. 🙂

 

Der Tag allein war dann schön. Heiß. Lang. Viel gelaufen. Genossen. Noch mal Klaus Tschüss gesagt. Very special.

Und weiter gehts.

Das erste Mal : Sydney

12,07.2018

Es hat so geschüttet – so unfassbar geschüttet.  Der Craftmarkt in der Hafenanlage  war das Trockenste, was Sydney zu bieten hatte. Und die Blue Nose 2, eins der bekanntesten Segelschiffe Kanadas.

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Hab mir dort ein Salatbesteck gekauft und bin nach einer Stunde wieder aufs Schiff. Und habe verdaut, was ich die Tage zuvor erlebt und gesehen hatte. Da musste ja Platz her – für Halifax und St. Johns.   🙂 Zur Ausfahrt klarte der Himmel auf und Winde beunruhigten das Wasser.

 

Das erste Mal: Charlottetown

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Auf eigene Faust war ich unterwegs. Eine Rundfahrt nur mit Amerikanern über die Insel.

Was mir besonders in Erinnerung bleibt:

Eine Stiftung, die Ferienhäuser für Menschen errichtet hat, die entweder krank waren oder kranke Familienmitglieder gepflegt haben. Kein Geld wollen sie dafür. Nur, dass diese Menschen sich erholen.

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Ich wäre am liebsten gleich da geblieben. 🙂

 

 

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Das erste Mal – Quebec

7.7.2018

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Das folgende Bekenntnis zum Leben wurde im Gepäck eines kanadischen Soldaten gefunden, der an einem Dezembertag 1943 bei Ortona in Oberitalien gefallen ist: „Ein Vogel hatte für mich gesungen. Ich habe heute am starken Stamm eines lebendes Baumes gelehnt. Heute ist mir eine kleine Eidechse über die Hand gelaufen. Also bin ich nicht allein. Wenn ich wieder nach Kanada komme, will ich mich dessen erinnern. Ich will alles Leben lieben, denn alles Leben ist in Wahrheit eins. Ich will nie mehr zerstören, wenn auch der Mensch zerstörerisch ist. Dies ist mein Traum: daß wir Menschen lernen, in Harmonie zu leben, nicht nur miteinander, sondern mit allem, was lebt.“
Unbekannt
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Coffeetime in der Innenstadt

 

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Das erste Mal – Montreal

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„Der Reisende sieht Dinge, die ihm unterwegs begegnen, der Tourist sieht das, was er sich vorgenommen hat zu sehen.“  G.K. Chesterton

6.Juli 2018

Ich bin und bleibe Reisende! 🙂

 

When it comes to communication

20180701_200327-01.jpegIch habe heute nah am Wasser gebaut.

Mich rührt ganz viel.

Ja, es gibt einiges Neues.

Z.B.: Ich werde das erste Mal in meinem Leben als Gast auf einem Kreuzfahrtschiff sein – und nicht als Expertin mit Gaststatus.  Und ich werde mir einen Traum erfüllen. Immer schon wollte ich den St. Lorenzstrom erkunden.  Die Ostküste Canadas besser kennenlernen als bislang. Und nun steige ich tatsächlich am sechsten Juli in Montreal auf das Schiff und werde mich vierzehn Tage den St. Lorenzstrom auf -und abschippern lassen. Ich bin so gespannt. Und neugierig. Auf die Strecke. Auf mich als Gast auf einem Kutter. Auf diese Zeit.

Ich bin da nicht allein. Das habe ich schon verstanden  🙂 Die Herausforderung dieses Sommers.  🙂 Ich werde  – natürlich – berichten.

Gefühle sind keine Krankheit

 

Gefühle sind keine Krankheit: Warum wir sie brauchen und wie sie uns zufrieden machen

Ich stolperte in das Buch, als ich selbst Hilfe brauchte, um durch eine existenzielle Bedrohung  zu kommen.  Ich hatte das Angebot der Hilfe, nutzte sie. Fühlte mich aber in den Sitzungen weder verstanden noch gesehen zwischen den klassischen, kassenfinanzierten Therapiewerkzeugen. Als ich aber den Titel dieses Buches sah, wusste ich: ich muss sie lesen, diese gefühlte Einladung an heilsame Gedanken.  Schon auf den ersten Seiten ging mir das  Herz auf. Durch das ganze Buch hindurch fühlte ich mich von dem Klinikleiter und Facharzt für Psychotherapie und Psychosomatik verstanden und bestätigt:  Mit der Kritik am Gesundheitssystem und den gängigen Ver- und Vorgehen in der Therapiepraxis. Es war, als spräche jemand zu mir: „Du hattest wahnsinniges Glück,  schon vor dreißig Jahren die richtigen Therapeut*innen zu treffen, die richtigen Ausbilder*innen.  Und Deine Narben sind spürbar – sicher auch für Deine Klienten.“ Das genau habe mich zu einer “guten Therapeutin“ gemacht, folgert Dogs. Profis, die selbst was durchgestanden haben, seien glaubwürdig. Das Buch animiert, mal anders  einzutauchen in die eigene Geschichte, die persönlichen Gründe für die Berufswahl, zu einer Reflexion des eigenen Schaffens. Immer wieder. So ehrlich wie möglich. Um das zu finden, was jede(n) alles außer gewöhnlich macht. Christian Peter Dogs legt vor – mit seinen eigenen Geschichten, seinem Humor, seinen Haltungen, seinen Gefühlen, seinen Ängsten, seinen Vorgehensweisen.  Ob er im wohl Sinn hatte, wie das Buch auf mich wirkte? Egal. Mich jedenfalls hat die Lektüre  beflügelt, mich mal wieder meiner selbst zu „versichern“, nicht nur, um mir selbst zu helfen. Auch, damit Ratsuchende sich bei mir weiterhin sicher, ermutigt und inspiriert fühlen (können).  Gönnt Euch, liebe Kolleg(inn)en und Blogfollower, dieses Buch. Für mich war es besser als eine Therapie.

Dr. med. Christian Peter Dogs  Nina Poelchau

Gefühle sind keine Krankheit: Warum wir sie brauchen und wie sie uns zufrieden machen

Dr. Christian Dogs suchte einst Therapeuten. „Wir suchen keine Frauenversteher, Warmduscher, Weicheier, sondern humorvolle und kompetente Therapeuten, die bereit sind, sich mit den Menschen und ihren Arten zu leben intensiv auseinandersetzen und dabei auch ihren Hintern aus dem Stuhl bewegen.“ Das Ärzteblatt hat diese Anzeige abgelehnt. ,Das, was er da formuliert habe, sei diskriminierend. Er hatte es aber durchaus ernst gemeint. Er weiß, was Menschen in Krisen tatsächlich brauchen: Echte Gegenüber, Sparringspartner, die sich nicht zu fein sind, selbst auch mal eine blutige Nase zu riskieren.

Hätte ich das gelesen, ich hätte mich beworben.   🙂

The Story of Icarus

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ja, genau so……

Da hat mir mal jemand wieder aus dem Herzen gesprochen.   🙂

Power of Music

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„There is a power of music –  isn`t that weird –  how that can do that to you.“ Paul Mc Cartney

So touching. Thanx.

Gezähmt

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„Geduld ist gezähmte Leidenschaft.“
Lyman Abbott

Tribute

 

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Bin gerade zurück von einer Hochzeitsfeier, bei der sich das Brautpaar „Gegenseitige Weirdness  für immer“ versprochen hat. Weirdness soll angeblich Seltsamkeit heißen. Ich finde, es ist nicht wirklich zu übersetzen. 🙂  Verrückt sein oder schräg…  das träfe es noch am ehesten. Besonders lustig war es, als der frischgebackene Gatte mit seinen zwei Brüdern, dem Bestman und noch einem weiteren Freund zum folgenden Song aktiv wurde. Wonderful.   🙂  We say: Thanx for the party.  🙂

 

While this way

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„Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.“
Jean Paul   

A Million Dreams

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celebration of humanity

Die Zeit rennt

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„Ihre Zeit ist begrenzt, also verschwenden Sie sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben. Lassen Sie sich nicht von Dogmen in die Falle locken. Lassen Sie nicht zu, dass die Meinungen anderer Ihre innere Stimme ersticken. Am wichtigsten ist es, dass Sie den Mut haben, Ihrem Herzen und Ihrer Intuition zu folgen. Alles andere ist nebensächlich.“  Steve Jobs

Als ich am Sonntag morgen sehr früh am Flughafen hockte, um auf den Einstieg in den Flieger gen Newark zu warten, habe ich folgende Nachricht abgesetzt. „Ich bin dann mal weg. Upstate NY ruft laut. Ich kann nicht widerstehen. Freue mich auf diese andere Welt dort. Verspreche mir Erholung, Ideen und Sommer. See you then! 😉 “

Erste Ideen generierte schon der Flug in diesem alten, von mir so heiß geliebten Flieger, der nur zwei Dreierreihen hat. Am Notausgang mit Platz für die Beine, dem freien Mittelplatz und einem holländischen Nachbarn, der als Ingenieur Kinderbücher schreibt und das per Handschrift auf einem Tablet. Einer deutschen Flugbegleiterin, die mir den Floh ins Ohr gesetzt hat, bei United anzuheuern. Das passende Visum dafür habe ich schon  🙂

Das erste Mal habe ich mir ein Auto gemietet, um vom Flughafen aus nach Albany weiterzufahren. Bei knapp 30°C, Sonnenschein und wenig Verkehr bin ich dann entlang des Hudsons „geschlendert“, bevor ich auf die Autobahn gewechselt bin. Dem hiesigen Klassikradio habe ich gelauscht, mitgesungen, mal laut, mal leise. Ich liebe diese Gegend heiß und innig – und sicher wird es mir nicht leicht fallen, wenn spätestens im nächsten Frühjahr die Zeit hier ein Ende haben wird.

Ich liebe es, beim Anflug Manhattan meist vernebelt aus dem Wasser ragen zu sehen. Ich liebe diese Selbstverständlichkeit, mit der die Menschen hier freundlich, hilfsbereit und zugewandt sind.

Nun werde ich mal weiter genießen, was dieser letzte Sommer hier zu bieten hat. 🙂

 

Ganz schön viele Menschen….

… sind verschwunden in den letzten Monaten.  Menschen, mit denen mich was verbunden hat und noch verbindet.

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„Vergangen nicht,
Verwandelt ist,
Was war.“
Rainer Maria Rilke

An das Sterben der Gleichaltrigen muss ich mich offensichtlich gewöhnen. An diese Abschiede von den Begegnungen mit ihnen. An die Stille, die durch ihren Tod entstanden ist. An die Trauer, die mitunter sehr laut ist.

Dankbar für die Zeit mit ihnen bin ich. Sehr dankbar. Mögen sie ihren Frieden haben, da wo sie jetzt sind.

 

 

 

Eingebung

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„Hier liegt die scharfe Grenzlinie zwischen der Intuition und der Analyse. Man erkennt das Wirkliche, das Erlebte, das Konkrete daran, daß es die Veränderlichkeit selbst ist.“
Henri Bergson

 

Don`t worry…

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„Der Spazierstock steht für die Würde des Menschen, der Schnurrbart für die Eitelkeit, und die ausgelatschten Schuhe für die Sorgen.“
Charlie Chaplin

Am Rad drehen

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„Bäume kann man alle auf die gleiche Höhe zurückschneiden. Deshalb sind sie noch lange nicht alle gleich.“
© Gerlinde Nyncke (*1925), deutsche Ärztin

Das müssten die in den Behörden nur auch noch verstehen. Das mit dem Gleichmachem. Vielleicht verstehen sie es ja auch – die Mitarbeiter – haben aber weniger Spielräume als sie benötigten. Oder sie sind einfach manchmal schlecht gelaunt. Oder die Klienten sind unfreundlich. Oder so. Auf jeden Fall scheinen sie durch die Bank überfordert – mit der Rechtslage, der Auslegung, den notwendigen Entscheidungen im Zuge der Aus – und Durchführung. Vorwiegend zugunsten der Kassen und Träger. Leider nicht zugunsten der Klienten.
Ich persönlich halte die Rechtssprechung in Sachen Gesundheit, Soziales, Betreuung und Pflege für unzeitgemäß und am Bedarf der Menschen vorbei. Aber wen interessiert schon, was ich meine?
Manchmal glaube ich, wir sollen als Angehörige so erschöpft werden, dass Profis die Arbeit übernehmen. Das Misstrauen gegenüber Angehörigen ist so wahnsinnig groß….   ich kann es kaum fassen. Als wenn die sich mit den paar Kröten, die sie für die Pflege und Fürsorge ihrer Anvertrauten ein schönes Leben machten. #kopfschüttel

Als Krönung haben wir dann noch diesen unsäglichen Herrn Spahn und seine Absonderungen zu ertragen.

 

Der Hut

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„Es ist auffallender, wenn man den Hut, als wenn man den Kopf verliert.“
Unbekannt

Vielleicht sollte ich in Zukunft häufiger einen meiner Hüte tragen. 🙂