
Kurt Marti
Weit (rum) gekommen bin ich dank meines unstillbaren Antriebs immer wieder los zu gehen. 🙂

Welcome to my Reality!

Weit (rum) gekommen bin ich dank meines unstillbaren Antriebs immer wieder los zu gehen. 🙂

Diesen guten James Carrington durfte ich persönlich kennenlernen. Wonderful Musician. Es ist schon ein bisschen her, dass wir gemeinsam die Hochzeit seiner Schwester in Südfrankreich gefeiert haben. In Erinnerung ist er mir mit seiner Musik aber geblieben. 🙂

Nun ist schon ein paar Tage her, dass ich diese Performance gesehen und vor allem erlebt habe. Seit langen mal wieder war ich in einem Studiotheater. Die Tänzer*innen – unglaublich beweglich, ausdrucksstark, jede*r für sich profiliert. Eine wunderbare Essenz ergab der Mix aus dem rebellischen HipHop und dem Contemporary Dance. Eine ganz eigene Bewegungssprache hat Victor Quijada daraus entwickelt. Wunderbar. Überraschend. Berührend. Die Musik ein Mix aus zeitgenösischer und klassischer. Es hat mich so gerührt, hab mich so „zuhause“ gefühlt, so abgeholt, so vollständig. Und es war so lange her, dass ich mich in einer solchen Atmosphäre getummelt habe. Außerordentlich belebend. Puuuuh. Und überzeugend. Still zu sitzen war mir sehr schwer. 🙂 Wer immer die Chance hat, einer Performance dieser Dance Crew beizuwohnen – gönne sich das bitte. DAS ist Kunst und kann nicht weg. 🙂

Danke an Claire!!!!!!
Im Rahmen des Weltfrauentag am 08.03.18 habe ich zum Netzprotest aufgerufen unter dem Hashtag #carearbeitmusssichtbarwerden, denn 80 % der privaten, ehrenamtlichen und professionellen Care-Arbeit wird von Frauen erledigt. Fürsorgearbeit ist sozusagen weiblich. Daher werde ich in diesem Beitrag fast nur von Frauen und Müttern sprechen. Männer sind eingeladen sich dennoch angesprochen zu fühlen. Das Care-Arbeit den Stellenwert bekommt, der ihr zusteht, daran sollten Frauen und Männer in gleichem Maß Interesse haben. Kein Mensch kann ohne Fürsorge leben! Sicher.
Im professionellen Care-Bereich führen niedrige Löhne (im Gegensatz zu z.B. Löhnen in der Industrie) dazu, dass Vollzeitarbeit nicht vor Armut schützt, weder jetzt, noch im Alter. Vor allem wenn Kinder zu versorgen sind. Es werden 1,5 Gehälter benötigt, um nicht arm zu sein, wenn man ein Kind hat. Davon können Alleinerziehende nur träumen. Sie haben logischerweise nur ein Gehalt. Wenn sie dann in einem Beruf arbeiten, der schlecht bezahlt wird…
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OH, das bleibt. 🙂
„Anybody can sympathise with the sufferings of a friend, but it requires a very fine nature to sympathise with a friend’s success.“ / „Jeder kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühl aufbringen. Es bedarf aber eines wirklich edlen Charakters, um sich über die Erfolge eines Freundes zu freuen.“ * Oscar Wilde (1854-1900)


Das wird wohl auch immer gelten.

Can`t wait. 🙂
„This is the way things should be now – or for the years to follow“ from Arstidir

Eine Hand voll Rosen, die Sonne, die die Ränder der weißen Wolkenberge silbern glänzen lässt, in einem großen, sehr warmen Pullover versunken, das kühle Licht, eine heiße Suppe, selbstverloren zubereitet, dazu Musik. Gemeinsam gegessen, still genossen. Meine kleinen Glücke heute. Ungestört. Zu Ende fühlen. Ungebremst. Sonntag halt. Gedanken reisen, ohne, dass ich irgendein Gefährt, Schiff oder Flugzeug entern muss. Einfach sein. Da. Wo. Ich. Gerade. Bin.

Tomorrow will be more of us.

Man muss sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern, immer wieder hindurchfinden zu den großen Gedanken, die einen stärken. ©Dietrich Bonhoeffer
In diesem Sinne musste ich mich immer wieder zu den großen Gedanken aufschwingen, die mich stärken.
Was für ein Tag das war, dieser 21.3. Morgens macht eine abschließende Bemerkung zur Steuer 2017 das Fass „Kindsvater verweigert sich jeglicher Verantwortung für sein Kind und verdient auch noch dran.“, es jährt sich der Todestag meines Herzensfreundes, es ist WDSD18, World Down Syndrome Day, ich starte heute eine längere Reise – nein, keine Schiffsreise. 🙂
Mal sehen, wie gut ich von all dem lassen kann. 😉

Drückt mir die Daumen bitte, dass alles gut läuft. America, see you soon. 🙂




Wie dankbar bin ich heute, dass diese falschen Wege versperrt waren. 🙂 Tja, eines ist mir klar: Erfahrenes ist wie ein Licht am Hinterkopf – es erhellt den Weg, den wir bereits gegangen sind. Zukunft liegt nun mal im Dunkeln. .-)
Das bleibt auch gültig. Sehr.
„Leise Menschen, stille Freundschaften, stille Worte, stille Zeichen, übertönen lautstarkes Getue, überdauern die Kurzlebigkeit großer Versprechungen, leerer Gesten.“ Margot Bickel
Und trotzdem fühlt es sich so an…… 🙂

Heute ist ein Tag, an dem mir mal wieder mehr als ein Licht aufgeht. Nicht nur die Sonne, die vom Himmel strahlt. Eine Freundin schenkte mir ein starkes Bild zum Thema Geduld. „Denk immer dran“, schrieb sie, „die meisten Ausbruchsversuche aus dem Gefängnis finden kurz vor Ende der Haftzeit statt.“ Erinnerungen sind wunderbare Fluchtpunkte, wenn die Geduld nicht so will, wie sie soll. 🙂 Also wenigstens in Gedanken: Auf nach Alaska. 🙂







Hab ihn endlich gesehen, den Film : Aus dem Nichts. Alles an Gefühlen da: Ekel, Verständnis, Wut, Berechenbarkeit, Ärger, Bewunderung, Anerkennung. Sollte jedeR gesehen haben. Finde ich.



Das war wieder einer dieser Tage – einer dieser Tage, an denen ich sicher weiß, WARUM und WOZU ich in Hamburg lebe.
Wenn ich mich allein fühle, kann ich fast nirgends anders schneller wieder froh sein. Nirgends schneller an der Elbe. Fast nirgends schneller bei mir selbst. 🙂