
Das schwere Herz wird nicht durch Worte leicht.
Stauffacher:
Doch könnten Worte uns zu Taten führen.
Quelle: Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 1. Akt, 3. Szene

Welcome to my Reality!


Möge der eine oder die andere den Mut haben, die Notbremse zu ziehen. 🙂
„If you board the wrong train, it is no use running along the corridor in the other direction.“ Dietrich Bonhoeffer


Ich wünsche Euch einen friedfertigen ersten Advent 2017.


Ich erinnere mich an Autofahrten mit meinem Sohn. Abends hat so oft zu mir gesagt: „Mama, sing mir was vor.“ Pause „Ich sing auch nicht mit!“ Dann war meistens DER Einschlafhit gefragt. 🙂


Auto fahren, in den Stau stellen, selten die Geduld verlieren, einen zuverlässigen Diesel fahren, zwischendurch pausieren, manchmal sogar den Fahrersitz runterdrehen und ein Nickerchen machen, ankommen, weg fahren, Tee trinken, transportieren, retten, verwöhnen, parken, tanken, während der Fahrt Hörbücher konsumieren, laut Udo Lindenberg oder Arstidir hören, mitsingen, wenn ich allein fahre, Radio hören, rasen, trödeln, nachts fahren oder entgegen des Berufsverkehrs – My car is my castle. Das ist so. Mein Volvo, mein alter Diesel. 🙂 I love this car. 🙂
Immer, wenn ich über meine Liebe zu Autos sinniere, dann fällt mir das Lied von Reinhard Mey ein – die Geschichte vom 51er Kapitän. Die Geschichte von dem Vater, der träumen konnte. „Wenn er so erzählte, dann fehlte nicht mehr viel dazu.“
Träumen, das kann ich auch. Träumen, das ist mein Luxus. Viel mehr muss nicht. 🙂




(Das Restaurant am Ende des Universums) Douglas Adams

Wozu mir dieses Stück wohl in den Sinn kam……. 🙂


Thanx to the giants in my life! 🙂
Heute ist mir nach Anatomy of Frank. So wird weit weg für mich nah.
Inzwischen ist es schon sieben Jahre her…..
und immer noch wirksam…..


Ganz SIMPEL.
Ich hätte den ganzen Film über heulen können, bei jeder Freude, Wut, Verzweiflung, jeder Suche, jedem Verstehen, jeder Verstrickung, jeder Umarmung, jeder Rückversicherung, jeder Liebeserklärung, jeder Zugewandheit, jeder Ablehnung, jedem Unverstädnis,jeder Ein – und auch Absicht, jeder Träne.
Eun wunderbarer Film, die Schauspieler grandios -besonders amüsant: Annette Frier – spielt mal eben `ne Nutte. „Mit Titten, die waren nicht billig.“ Und Monsieur Hase Hase…. wie mich das erinnert! Und das Abhauen, und die Hilfe von den zufälligen Bekannten beim Suchen. Und die gemeinsame Freude beim Wiederfinden. Und das „Beting“ „Hallo Herr Tesus. Sag Mama…..“
Wenn jemand mal wissen möchte, wie sich das anfühlt, einzige(r) direkte(r) Verwandte(r) eines sogenannten geistig behinderten Menschen zu sein, wie arg man sich verrennen und verstricken kann – in sich selbst, in der Liebe, mit anderen – und was für Arschlöcher Väter sein können: Unbedingt anschauen!
Die Zuschauer waren offensichtlich vorwiegend Pädagogen, Sozialarbeiter oder Angehörige. DEN Film aber sollten sich auch andere ansehen als die, die beruflich damit zu tun haben.
So liebenswert, so grausam, so heiter, so gefährlich, so grenzwertig, so herzlich.
Have fun! 🙂
Simpel (2017)
Noch suche ich nach der Filmmusik.




Stimmt noch immer! 🙂
Was hält Euch auf? Wie ist das für Euch, wenn da nichts mehr ist, was Euch aufhält?
Ich genieße diese Momente innerer und auch äußerer Beweglichkeit außerordentlich!

Typische Samstagabendbeschäftigung einer selbstständigen Journalistin in Amerika. 🙂
Unibibliothek des Rensselear Polytechnical Institutes. DAS kann ja heiter werden. 🙂

Vor mir liegt allerdings ein Buch, das ich selbst mitgebracht habe. Tea with Freud – An Imaginary Conversation about How Psychotherapy Really Works. Geschrieben von einem Steven B. Sandler. Den traf ich zufällig in einer Veranstaltung des Buchclubs pensionierter Lehrerinnen. Wow. Ich werde über das Buch berichten, wenn ich es ganz gelesen habe. Wenn es nur andeutungsweise so gut ist, wie es Wirkungen auf die Lehrerinnen hatte…… wäre ich begeistert. Von ihm selbst bin ich schon sehr angetan.
Schon so lange ist es her, dass ich eine Unibibliothek besucht und genutzt habe. Er rauscht die Aircondition, ab und zu zieht ein Mensch ohne Taschentuch die Nase hoch, ein Stock tiefer klappt eine Tür, der Colaautomat springt immer mal wieder an. Ich bewege mich nur leise. Alles andere fällt auf. Das Blättern der Seiten klingt wie tosender Lärm. Ich liebe diese Geräusche. Bis auf das Schniefen. Das muss nicht sein. Die Stille hat etwas von einem Meditationssetting. In mir werden Stimmen laut. Besser gesagt: ich registriere, wie viele Themen mich gleichzeitig denken. Nochmal: Wow.
Auf eine lehrreiche Nacht! 😉

…the fastest way to get there is to go slow.

Dann will ich mal……. l a n g s a m werden. 🙂

Ich habe vor knapp zwei Wochen in Alaska diese Wölfin adoptiert. Deshka- für ein Jahr. Als sich die Chance bot, MUSSTE ich zugreifen. Nicht nur, dass ich seit den neunziger Jahren die Wolfsfrau immer wieder lese. Irgendwas habe ich mit diesem Tier. Es macht mich stark. Ich vertraue seiner Energie.
