Es sieht so aus, als hätte ich was vermisst. Bis Einbruch der Dämmerung habe ich geharkt. Es gab keine Säcke mehr, ich hab ’ne Blase an der Hand und bin müde jetzt. Und glücklich. 🙂
November Early Afternoon
November Evening
Das erste Mal
Early Bird over…
Vor der eigenen Tür
Note to myself: (Auch) Dummheit ist gefährlich!
Das habe ich nicht wieder vergessen, nicht wieder verdrängt. AUCH Dummheit ist gefährlich.
Das hätte ich nicht vergessen dürfen! Vielleicht war es auch nur verdrängt! JETZT merke ich mir das wieder!
Dietrich Bonhoeffer
Von der Dummheit
Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. Gegen das Böse läßt sich protestieren, es läßt sich bloßstellen, es läßt sich notfalls mit Gewalt verhindern, das Böse trägt immer den Keim der Selbstzersetzung in sich, indem es mindestens ein Unbehagen im Menschen zurückläßt. Gegen die Dummheit sind wir wehrlos. Weder mit Protesten noch durch Gewalt läßt sich hier etwas ausrichten; Gründe verfangen nicht; Tatsachen, die dem eigenen Vorurteil widersprechen, brauchen einfach nicht geglaubt zu werden – in solchen Fällen wird der Dumme sogar kritisch – und wenn sie unausweichlich sind, können sie einfach als nichtssagende Einzelfälle beiseitegeschoben werden. Dabei ist der Dumme im Unterschied zum Bösen restlos mit sich selbst zufrieden; ja, er wird sogar gefährlich, indem er leicht gereizt zum Angriff übergeht. Daher ist dem…
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Heute heißt das Storytelling

Größe sichtet

„Alle Großen waren große Arbeiter, unermüdlich nicht nur im Erfinden, sondern auch im Verwerfen, Sichten, Umgestalten, Ordnen.“
Friedrich Wilhelm Nietzsche
Everything is bigger in America. 🙂
Life can be good :-)

A Cloudy Day

Let`s go Pink

Dieses Jahr sah ich sie überall. In Island und auf den Oarkney Island haben sie Heuballen in pinkfarbenes Plastik gepackt, unlängst habe ich für einen Dollar eine Brille in Pink mit der Breastcancerawarenessschleife gekauft, aus Versehen, wenn ich ehrlich bin.

Auf dem Weg von hier Richtung Thacher Park stehen vor vielen Häusern pinkfarbene Mülltonnen. Im Dekoladen fand ich den in Pink glitzernden Weihnachtsbaum in drei Größen, heute kam dann noch der eingefärbte Kürbis dazu, Briefmarken in Pink, Sportklamotten in der Farbe und mit Schleife. U.v.m.
Möge es gelingen, diese schauderhafte Krankheit irgendwann zu besiegen.
Siehe auch: http://fuck-you-cancer.net/
Restherbst
Wünsche

Unlängst habe ich in Tokio Wünsche auf ein Stück Holz und auf Papier geschrieben und habe diese Exponate an einem Tempel zu vielen Wünschen anderer gehängt und gebunden.
Heute diskutieren sie im Bundestag, ob es ggf. auch eine Angleichung der Rente für Mütter geben soll, deren Kinder vor 1992 geboren sind. Das hätte ja mal was. Zumal in den Jahren sehr viel Kinder groß gezogen wurden. Interssant ist, dass vele der Regierung meinen, der Staat könne sich nicht leisten, die Erziehungsleistng dieser Frauen zu würdigen. Zu viel Geld koste das. Interessant jedenfalls, was sie so übrig haben für die Frauen, die die heutigen Leistungsträger erzogen haben.
Die Rentenversicherung hat mir unlängst auch mitgeteilt, dass Frauen nicht gleichzeitig Pflege UND bezahlter Arbeit nachgehen können. Das sehe die RV nicht vor. Und was die nicht vorsehen, das gehe auch nicht. AHA! Gut zu wissen. Ade – Pflegerentenpunkt.
Was ich mir wünsche? Respekt! Einfach nur Respekt. Der Rest kommt dann von allein. Wenn Respekt die Währung wäre, mit der Gesetze und Regelungen verabschiedet würden, gäbe es viele Diskriminierungen nicht. In unserem Falle: Weder für die Mutter noch für den behinderten Sohn.
Congregation



„If U R HERE ONLY TO WARM THIS SEAT, PLEASE DON`T . `CAUSE GARAGES R FOR WORKIN! CHURCHES R 4 CONGREGATES !!!“
„Wenn Du nur hier bist, um den Stuhl zu wärmen, lass das. Garagen sind zum Arbeiten da!!!“
Ich liebe die Zusammentreffen mit Freunden zwecks Werkelei an Holz und Metall. 🙂
Irgendwann

Fünf vor Zwölf


Nach einem wunderbaren, unverhofft sonnigen Tag im bunten Umland der Capital Region drängte sich bei der Heimkehr ins Stadtgebiet die Realität unermüdlich auf.

Ich kann da gar nichts zu sagen. Wahl scheint Mensch hier nur zu haben zwischen Pest und Cholera.
Das letzte Sonnenlicht
Bunter Empfang
Ready for Takeoff – Bye bye Hamburg
Gepflastert

Wirklich

Ulla an Kunst – Hamburg auf der anderen Seite der Elbe

Wir hatten Großes vor. Wollten nach Helgoland fahren am Wochenende. Haben es Tag umd Tag verschoben. Hamburg übte sich in Grau – vielen Graus. So änderten wir am Montag den Plan und feierten den Geburtstag meines Sohnes statt auf der Hochsee – auf der Musicalinsel Hamburgs. Das Wunder von Bern war für den Fußballfan, die lebende Rangliste, gerade das Richtige. Ich war ohne jede Erwartung. Und das ist bei weitem übertroffen worden.
Ein früher Abend – gelungen. Wirklich gelungen. 🙂 Empfehlenswert ist es zudem, dieses Musical. 🙂
Bildung gehört in Kinderhände

Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was wir aus ihnen machen.
Nach Jean Anouilh (1910-1987)
Unlängst las ich einem Pamphlet eines riesengroßen, inzwischen internationalen Verlages zur Digitalen Bildung folgenden Satz: „Menschen sollen bestimmen, wann und wo und wie sie lernen.“ Der stimmte mich stutzig. Sogar sauer war ich. Mir fehlte vor allem das WAS. Ich will vor allem bestimmen können, WAS ich lerne.
Ich hatte es wieder vergessen. Verdrängt wohl eher. Denn das fiel mir wieder ein, als ich den Artikel über Reto Friedlis Arbeit gelesen habe.
Denn seine Haltung und die der Mitstreiter*innen Friedlis ist mir da viel näher! Sehr viel näher!
Danke!!! Seeya soon!!! 🙂
Mehr dazu:
Drei Tore

Annette Cramer, Das Buch von der Stimme
Antwort

Der Literaturnobelpreis für den King of Songtexte 🙂 Congratulations Bob Dylan.
Blick nach oben – Illusions

Ich hätte heute Nacht gern die Welt beweint – am liebsten mit jemandem zusammen. War aber grad niemand da. 🙂 Joni Mitchell hat dann geholfen.
Genießen
Any Complains?

Eine wunderbare Erinnerung an den Tag, als wir durch die Prinz Christian Sund Passage fuhren. Gegen Ende wurde uns mitgeteilt, dass das unser Grönlandkontakt war. Stürme waren angesagt – und zur Sicherheit ging es wieder auf das offene Meer. Beim Anblick dieses Lichtes und seiner Wirkung konnte mich nichts aus der Ruhe bringen. 🙂
Weather Report – Cruise News – Let`s go East (7) – Back home again

Es war eine Reise fast ohne Wifi – eine bewegte Reise dank Chaba, dem Taifun. Dessen „Pläne“ hatten sie berechnet – haben ihm auszuweichen versucht, die Route geändert und sind ihm erfolgreich (fast) entkommen. Ausläufer haben wir noch mitbekommen. Vor der Küste Shanghais gab es ein extrem hohes Verkehrsaufkommen – wir waren nicht einzigen, die auf die Idee gekommen waren, nahe der chinesichen Küste entlang zu fahren. Tintenfischjägerboote zuhauf leuchteten uns nachts den Weg. An die Oberfläche locken sie wohl mit den extrem hellen Lampen die Fische, diese Kraken. Diskolike auf dem Meer.
Chaba hat sich dann in letzter Minute umentschieden und hat auch die Taiwanstraße gewählt – und (gottseidank erst, nachdem wir durch waren) dort an den Küsten richtig was angerichtet. Wie wir später erfahren haben, hatte die Mannschaft alles kalkuliert – bis hin zur Ausschiffung der Passagiere. Es will halt alles geplant sein. Ich bedanke mich auf diesem Wege noch mal bei allen Beteiligten, dass sie uns da heile durch die Wetter und in Manila in den Hafen gebracht haben.

Jetzt hocke ich daheim am Schreibtisch und kann nicht glauben, dass ich in den letzten zehn Tagen mal eben um die halbe Welt geflogen bin – in Tokyo und Sapporo war – und gestern erst von Manila aus los via Singapore und Frankfurt heute Morgen hier in Hamburg gelandet bin.

Dankbar bin ich und müde. Auch wenn ich auf dem Schiff und den anderen Gefährten eher gereist werde als reise 🙂
Ich versuche jetzt mal zu schlafen.












