So schnell kann es gehen. Tut mit leid. Hätte es auch gern noch häufiger angesehen. 🙂
Pfütze

Heute vor genau fünf Jahren habe ich eine Familie besucht, die mit einem schwerst hirngeschädigten Kind Zuhause lebt, es versorgt, liebt, und als Familie diesen unberechenbaren Alltag mit all seinen Widrigkeiten und Herausforderungen mitunter bis an die Grenze der Selbstaufgabe gestaltet. Irgendwie. Ohne wirklich die Hoffnung zu verlieren. Ich habe viele Stunden mit ihnen verbracht. Und als ich das Haus verlassen wollte, sagte der fünfjährige Zwillingsbruder des zu versorgenden Kindes zum Abschied zu mir: „Und denk dran: Fußball-Weltmeisterschaft ist guuut. Und wenn die anderen gewinnen, dann ist unentschieden!“ #luvmyjob
Ich war damals für die LUMIA STiftung aus Hannover bundesweit unterwegs. Sie wollten wissen, was genau Eltern, die ein Kind im Wachkoma/Schwerer Hirnschädigung zuhause versorgen, heutzutage von einer Stiftung wie der LUMIA Stiftung brauchen könnten. Und so war ich im Mai 2015 zwischen Cuxhaven und Bamberg unterwegs, um mit Familien in einer solchen Situation jeweils einen Teil ihres Tages zu verbringen – und mit ihnen im Dialog „Bedarfe zu ermitteln“ – wie so etwas gern im Amtsdeutsch genannt wird. Und diese sind so unterschiedlich wie die Menschen und die Begegnungen, die wir hatten. Welch ein Wunder.
Das ist lange her. Und doch so nah. Ich erinnere mich gern und freue mich immer wieder darüber, dass mir solch tolle Aufträge anvertraut werden.
Momentan werden diese Familien und die noch ärgeren Bedarfe und Bedürfnisse nicht bzw. sehr wenig gesehen. Die umfänglichste Pflegeleistungsgruppe der Republik sind die Angehörigen dieser sowieso schon Risikogruppe!!! Für diese hat bis dahin noch niemand geklatscht, sie bedacht oder entlastet – geschweige denn, dass sie entlohnt würden für Ihre Pflegeleistung. Ich bin gespannt, ob sich da je was ändern wird.
Wer mag, kann sich gerne mal in den Alltag „einhören“. Aktuell erzählen Menschen aus ihrem momentanen Leben via „Podcast: Wegbegleiter“
Heute werde ich mal eine Musik posten, die mir mein Sohn geschickt hat. Ich bin sehr dankbar, dass er bei allem, was er sowieso schon bewältigt in seinem Leben, sich nicht nur so äußern kann sondern es auch tut!
Danke an alle, die gerade eine tolle Arbeit machen in und rund um die Wohngruppen des Neukirchener Erziehungsvereins, der Einrichtung, in der lebt. Die gerade an 24 Stunden jedes Kalendertages dafür sorgen, dass alle möglichst heile und guter Dinge durch die Krise kommen. Sicher nicht leicht, wenn normalerweise fast alle Bewohner*innen tagsüber zur Arbeit gehen. Und jetzt eben nicht. Also: DANKE!!!!!!! Bleibt gesund! Bitte. Alle.
Wir haben wohl alle schon irgendwas gewonnen. Denn: wie schon gesagt: „Und wenn die anderen gewinnen, dann ist unentschieden.“
Dann soll da Liebe sein
Ich höre meine Mutter singen. Und ich kann Dir sagen, Muttern, da ist Liebe – in den Dingen von Dir, und dem, was ich tue. Was wir tun. Jetzt tun. In dem was, wie und wo wir sind.
Ich singe einfach mit. Weil ich – und damit bin ich sicher nicht allein – nichts sehnlicher für mich auch einst wünsche als: Lass da Liebe sein!
Lotte
Versehentlich Tourist

Dann waren wir wohl doch Reisende. 🙂
Distanz und Freiheit

―Friedrich Nietzsche –
Wenn ich das Bild betrachte habe ich offensichtlich in der Abendsonne den größten Abstand zum Kopf meines eigenen Schattens. Muss ich mir merken. 🙂
Mein Tagesohrwurm 🙂
Echter Freund

Ich nenne das „LIEBE“.
Zu viele

Josh Billings
Lass es regnen

At Home

Über die Kunst, zu Hause zu bleiben.“
Karl Julius Weber (1767 – 1832)
A Change Is Gonna Come

Heute abend war ich dabei, als ein neues Spendenformat aus der Taufe gehoben wurde. 54 Menschen haben sich online getroffen, einander zugehört, drei Vertreter*innen gelauscht, die jeweils ihre Arbeit vorgestellt haben: Johanna Hofmeir vom Lichtblick Hasenbergl München (Hilfe für stark benachteiligte Kinder und Familien in Armut), Jörg Richert von Karuna Berlin (Hilfe für Menschen auf der Straße) und Andrea Hitzke von der Dortmunder Mitternachtsmission (Hilfe für Opfer von Menschenhandel) berichteten eindrücklich, für was sie momentan- in dieser Corona Zeit- besonders viel Geld benötigen.
Wir haben es gemeinsam geschafft, innerhalb einer Stunde 5555,00 € an Spenden über betterplace.org zu generieren. Warum wir fürs Spenden betterplace.org nutzen? Das Spenden ist hier sicher und unkompliziert. Und Anfang nächsten Jahres gibt es auch eine Spendenbescheinigung für die Steuer.
Wirklich gerührt von dem Erfolg fiebern wir jetzt der nächsten Woche entgegen. Wieder drei – diesmal andere- Organisationen werden ihre Arbeit vorstellen und berichten, wofür sie momentan am meisten Geld brauchen. Und wieder werden hoffentlich viele dabei sein. Oder noch mehr? 🙂
Wenn Du neugierig geworden bist, es selbst erleben, es erfahren oder über das Format lernen möchtet: Dann melde Dich unter www.wohnzimmerspende.de für die nächste Videokonferenz an.
BITTE TEILT DEN BEITRAG. JE MEHR MENSCHEN DAVON WISSEN, UMSO BESSER. LIEBEN DANK EUCH.!!!!!!
Ich freue mich drauf! 🙂
Behutsam

„Man schließt die Augen der Toten behutsam; nicht minder behutsam muss man die Augen der Lebenden öffnen.“
Jean Cocteau
Denk Mal!

Oscar Wilde
Die Kunst des Weglassens

Gänseblümchen

Schutz

Karl R. Popper
Simple

Aristoteles
Passion

Bruno Kreisky
You Never Walk Alone

Václav Havel
Uns was sagst DU?

Born to be alive

Oberseltsame Zeit

Jetzt auf einmal geht`s

Dancing in the Dark

Geschäftstüchtig

Waldbaden

© Peter Horton
Innenleben

Oscar Wilde
In einem Augenblick…

Was Mühe kaum in langer Zeit erreicht.
Johann Wolfgang von Goethe
Lean On Me

Marcus Tullius Cicero
Dieses Stück auf einer Single war eine meiner ersten. Danke Bill Withers!
Vorstellbar

„We can make a change…“

