Zehn Jahre

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„Man kann einem Menschen alles nehmen, bis auf eine Sache: die letzte der menschlichen Freiheiten – die eigene Haltung in jeder beliebigen Situation zu haben, seinen eigenen Weg zu wählen.“ Viktor E. Frankl

 

Heute vor zehn Jahren habe ich mich bei WordPress registriert. WP gratulierte mir bereits. Die Idee zu bloggen kam mir, nachdem ich einen Workshop bei Sam Abell gemacht hatte. Ansich hatte ich vor, mich schlau zu machen, wie ich ein Buch erstelle. Einen Ratgeber für neugierige Kreuzfahrtgäste zum Thema Urlaubsfotografie. Ein Begleitwerk zu meinen Fotoworkshops. Doch der Markt ist voll von Ratgebern. Irgendwann sagte Sam zu mir: „Ulla, I see you teaching these people. They don`t wonna read something about right or wrong in photography – they want to have YOU and YOUR attitude. So I have a title: What would Ulla say?“ Das hat lange gewirkt. Das wirkt noch immer. Die Idee mit dem Ratgeber habe ich verworfen. Mich anstelle dessen für das Bloggen entschieden. Seit drei Jahren gibt es die Fotoworkshops auf den großen Kreuzfahrtschiffen nicht mehr. Den Blog aber gibt es immer noch. Und es bereitet mir noch immer Freude. Meine Art mich zuzumuten. Habt Dank für Eure Treue und den Dialog mit Euch.

Light up

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„We can easily forgive a child who is afraid of the dark; the real tragedy of life is when men are afraid of the light.“ Plato  „Wir können einem Kind, das sich vor der Dunkelheit fürchtet, leicht verzeihen; die wahre Tragödie des Lebens ist, wenn die Menschen sich vor dem Licht fürchten.“ Platon

 

 

 

https://youtu.be/95b7fEOFBa8

Wohl denen, die ihre Mitte kennen :-)

 

Musique : Jerusalem Master FG Feat. Nomcebo Zikode 🙂

Und wer den Ohrwurm wieder loswerden möchte, ….

 

….hat leider Pech gehabt.  🙂 Hochinfektiös  🙂 Dieser Rhythmus

Ich setze auf die Liebe

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Positiv aus dem Takt  hat mich ein Post bei Facebook von Matze Brodowy heute morgen. Da zitiert er doch einfach etwas von einem meiner Herzenskabarettisten, dem guten alten Hanns Dieter Hüsch. Dem schwarzen Schaf vom Niederrhein, der auf Du und Du ist mit dem lieben Gott.

 

Ich setze auf die Liebe
(von Hanns Dieter Hüsch)

Wen der Himmel retten will
Dem schenkt er die Liebe
Ich setze auf die Liebe
Wenn Sturm mich in die Knie zwingt
Und Angst in meinen Schläfen buchstabiert
Ein dunkler Abend mir die Sinne trübt
Ein junger Mensch den Kopf verliert
Ein alter Mann den Abschied übt
Das ist doch das Thema
Den Hass aus der Welt zu entfernen
Und wir bereit sind, zu lernen
Dass Macht, Gewalt, Rache und sogar Sieg
Und sogar Sieg
Nichts anderes bedeuten als ewiger Krieg
Auf Erden und dann auf den Sternen

Die einen sagen, es läge am Geld – gut, das ist sicher nicht ganz falsch
Die anderen sagen, es wäre die Welt
Sie läg in den falschen Händen – da ist auch manches richtig dran
Aber jeder weiß es immer besser, woran es liegt
Nur es hat noch niemand
Noch niemand
Den Hass besiegt
Ohne ihn selbst zu beenden

Er kann mir sagen, was er will
Und kann mir singen, wie er’s meint
Und mir erklären, was er muss
Und mir begründen, wie er’s braucht

Ich setze auf die Liebe

Schluss

 

 

Danke Matze.

Crossing Waters

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„Deine Kinder sind nicht deine Kinder. Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst. Sie kommen durch dich, aber nicht von dir und obwohl sie bei dir sind, gehören sie dir nicht. Du kannst ihnen deine Liebe geben, aber nicht deine Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken. Du kannst ihrem Körper ein Heim geben, aber nicht ihrer Seele, denn ihre Seele wohnt im Haus von morgen, das du nicht besuchen kannst, nicht einmal in deinen Träumen. Du kannst versuchen, ihnen gleich zu sein, aber suche nicht, sie dir gleich zu machen. Denn das Leben geht nicht rückwärts und verweilt nicht im Gestern. Du bist der Bogen, von dem deine Kinder als Pfeile ausgeschickt werden. Lass deine Bogenrundung in der Hand des Schützen Freude bedeuten.“ — Elisabeth Kübler-Ross

Glücksbringer

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„The price of anything is the amount of life you exchange for it.” —Henry Thoreau

Besonderes Ziel

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„Um etwas Außergewöhnliches zu schaffen, muss Ihre Denkweise unerbittlich auf das kleinste Detail ausgerichtet sein.“ Giorgio Armani

Face to Face

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„Wer zu bequem ist, um selber zu denken und selber sein Richter zu sein, der fügt sich eben in die Verbote, wie sie nun einmal sind.“
Hermann Hesse

Ich liebe Alin Coens Rückschau. Ihr Blick, ihre Worte, ihre leisen, deutlichen Töne. Wieder mal ein Lied, das sich eignet, es an mich selbst zu richten.   🙂

 

Someday

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„Eines Tages, nachdem wir den Wind, die Wellen, die Gezeiten und die Schwerkraft gemeistert haben, werden wir die Energien der Liebe nutzbar machen, und dann wird der Mensch zum zweiten Mal in der Weltgeschichte das Feuer entdeckt haben.“
Pierre Teilhard de Chardin

 

Warte mal…

 

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„Als du zur Welt kamst, waren alle froh; ob alle weinen, wenn du wieder gehst, hängt von dir ab.“ – Aus dem Kaukasus

 

🙂   Warte mal!

Zen Camera

Zen – der Weg des Fotografen  ist eine Einladung. Eine Einladung, tatsächlich zu betrachten, bevor ich etwas  festzuhalten versuche. Mit den Übungen des Fotografen David Ulrich bietet sich die Chance, neu sehen zu lernen.  Sich des eigenen Blicks zu versichern – immer wieder. Das Beobachten zu favorisieren.  Bildhaft zu beschreiben, indem ich festhalte, was da ist. So wie es ist.  Ohne den Anspruch an Perfektion. Am besten ohne zu werten.  Und wenn das nicht geht,  sich der Wertungen für das bewusst zu werden, was ich erblicke. Mir klar zu werden, wozu ich festhalten möchte, was ich entdecke, was ich feiere, was ich später entfremde. Das Kopfkino zu zelebrieren, das losgeht, wenn mir Dinge, Menschen, Wetter, Landschaften, Kompositionen und Geschehnisse in den Blick geraten. Es ist egal, ob es eine Profikamera oder ein Smartphone als Handwerkszeug ist:  Dieser Prozess hat fünf Etappen:  Beobachtung, Achtsamkeit, Identität, Übung und das Beherrschen. Wer sich auf diesen Weg einlässt, erfährt eine Transformation des eigenen Sehens. Für Beratende und Therapeuten die etwas andere Intervision. Sehr empfehlenswert- besonders für Kolleg*innen, die mit der Fotografie  in Beratung und Coaching arbeiten.

 

Erschienen im Counseling Journal 2/2019

Jedes Wort

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„Das Leben ist eine Komödie für den Denkenden und eine Tragödie für die, welche fühlen.“
©Hippokrates

Alt und Aktuell

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»Im Kulturellen und im Politischen, also in dem gesamten Bereich des öffentlichen Lebens, geht es weder um Erkenntnis noch um Wahrheit, sondern um Urteilen und Entscheiden, um das urteilende Begutachten und Bereden der gemeinsamen Welt und die Entscheidung darüber, wie sie weiterhin aussehen und auf welche Art und Weise in ihr gehandelt werden soll.« Hannah Arendt

Als säße sie hier um die Ecke und rauchte in Ruhe ihre Zigarette, während sie uns beobachtet. Und als mahnte sie uns noch immer: Hannah Arendt. Welch eine vorbildlich mutige Denkerin. Dachte halt ohne Geländer. Und ermutigte auch mich schon früh dazu.

 

 

 

Einlassung

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Darüber mag jede:r denken, was sie:er will und kann. Hauptsache, es denkt mal wieder jede:r drüber nach.

 

 

 

Zuhören und Beobachten

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„Wenn Sie Zuhören und Beobachten zu Ihrem Beruf machen, werden Sie viel mehr gewinnen, als Sie durch Reden erreichen können.“ Robert Baden-Powell

Diese Musik ist am besten mit Kopfhörer zu genießen. Und sie ist wunderbar geeignet, mal seinen eigenen Impulsen freien Lauf zu lassen. Ich hoffe, Ihr habt Platz für Bewegung!  #listenanddance

Entangled

 

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„Der Moment ist atemporal, die Verknüpfung der Augenblicke erfolgt nicht in der Zeit, sondern in der impliziten Ordnung.“  David Bohm

 

In diesen Zeiten sicherlich eine gute Gelegenheit, mal nachzufühlen, wie verbunden sich Menschen so fühlen.

 

Blood

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„Wenn ich gut komponieren oder schreiben oder beten oder predigen will, muss ich zornig sein. Dann wird das ganze Blut in meinen Adern gerührt, und mein Verständnis wird geschärft.“ Martin Luther King, Jr.

Morgenland

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„… und sind am traurigsten, wenn wir am glücklichsten sind!“

„Was nicht hier ist, ist nirgendwo. Was nicht jetzt ist, wird niemals sein. Die schlimmste Art Dich zu vermissen, ist direkt an Deiner Seite zu sein.“

Diese Sätze rühren mich. Vor allem bringt sie mir die momentan gefühlte Ferne zwischen den Menschen im Alltag in den Sinn. Ich vermute ja sogar, dass die Menschen sich auch gerade selbst fremd werden – oder sich selbst unangenehm aufstoßen. Oder besser noch: dass ihnen auffällt, wie fremd sie sich eigentlich selbst sind.

Ich denke ja nun schon sehr, aber eben besonders die gesamte Lockdownweile lang an den Wirkungen herum – an denen auf mich – an denen auf andere – an Wirkungen auf die ökonomischen und damit existenziellen Belange Einzelner und auf den Zusammenhalt bestimmter Gesellschaftsgruppen. Und natürlich auf den Umgang miteinander.

Zum Phänomen Maske:

Anfangs fabulierte ich für mich, dass Corona demaskiert, „nackig macht“ , wie es im Pott so schön heißt, dem Kaiser die Kleider vom Leib reißt – und Corona uns damit nur eines leichter macht: nämlich zu erkennen, wie Menschen wirklich sind und was Menschen wirklich meinen. Schon lange wissen wir, dass Stress Charaktereigenschaften vergrößert, geübtes Verhalten verstärkt und eben auch zum Zusammenbruch bewährter Abwehr führen kann. Und da nun die Zeit schon lang genug ist, schauen die Menschen offensichtlich auch mal in den Spiegel – häufiger als sonst – und das nicht mehr unbedingt mit dem Ziel, sich für den Job oder das Date oder das Event zu „verschönern“.

Sie begegnen sich selbst auf eine Weise, wie sie sich bis dato nicht kannten – vielleicht nicht wollten, nicht konnten, fürchteten, was auch immer. Und nun sehen sie sich da – und entdecken Züge an sich, die andere zwar schon lange sehen – und auch abbekommen, aber der Person vor dem Spiegel selbst jetzt (erst) als wirksam bewusst werden. Und was sie dann sehen, gefällt ihnen nicht unbedingt. Früher haben sie es an anderen bemäkelt, kritisiert, es sich selbst gar nicht zugedacht. Und nun stellen sie fest, dass sie es selbst am besten können, was sie anderen so gerne ankreiden. Und dann: ja dann – kommt oft Scham. Und: nun kommen für mich die Masken ins Spiel.

Was früher vermeintlich einfach so funktionierte – ist heute nur noch durch eine Maske nach außen zu verbergen. Da haben sogar die Designer noch eine Chance, hochpreisig mit zu produzieren.  🙂  Der Mensch ansich überrascht mich immer wieder!  🙂

Nur mal so….  zwischendurch…..  Gedanken der Ulla, die ihr Leben eben AUCH als analytische und systemische Beraterin verdingt. Und sich auch anders als mit Wort und Kamera ein Bild macht. Besonders gern eben im Dialog. Mit allem, was sie umgibt.
Danke für Eure Neugier.  🙂

 

 

Versprich mir

 

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„Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.“ M.v. Ebner-Eschenbach

Grow

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„Mit dem Wissen wächst der Zweifel.“
Johann Wolfgang von Goethe

Das Einzige, was mir gerade stetig wächst, ist Argwohn. Leider. Der aber wird nicht meine Laune verderben – auf jeden Fall nicht nachhaltig.  🙂

Rock My Soul

So schnell kann es gehen.  Tut mit leid.  Hätte es auch gern noch häufiger angesehen.  🙂

https://vimeo.com/413671073/290058eecb

Pfütze

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Bild:(c)kriegundfreitag                                                                                                                                  „Und denk dran: Fußball-Weltmeisterschaft ist guuut. Und wenn die anderen gewinnen, dann ist unentschieden!“

 

Heute vor genau fünf Jahren habe ich eine Familie besucht, die mit einem schwerst hirngeschädigten Kind Zuhause lebt, es versorgt, liebt, und als Familie diesen unberechenbaren Alltag mit all seinen Widrigkeiten und Herausforderungen mitunter bis an die Grenze der Selbstaufgabe gestaltet. Irgendwie. Ohne wirklich die Hoffnung zu verlieren. Ich habe viele Stunden mit ihnen verbracht. Und als ich das Haus verlassen wollte, sagte der fünfjährige Zwillingsbruder des zu versorgenden Kindes zum Abschied zu mir: „Und denk dran: Fußball-Weltmeisterschaft ist guuut. Und wenn die anderen gewinnen, dann ist unentschieden!“ #luvmyjob

Ich war damals für die LUMIA STiftung aus Hannover bundesweit unterwegs. Sie wollten wissen, was genau Eltern, die ein Kind im Wachkoma/Schwerer Hirnschädigung zuhause versorgen, heutzutage von einer Stiftung wie der LUMIA Stiftung brauchen könnten.  Und so war ich im Mai 2015 zwischen Cuxhaven und Bamberg unterwegs, um mit Familien in einer solchen Situation jeweils einen Teil ihres Tages zu verbringen – und mit ihnen im Dialog „Bedarfe zu ermitteln“ – wie so etwas gern im Amtsdeutsch genannt wird. Und diese sind so unterschiedlich wie die Menschen und die Begegnungen, die wir hatten. Welch ein Wunder.

Das ist lange her. Und doch so nah. Ich erinnere mich gern und freue mich immer wieder darüber, dass  mir solch tolle Aufträge anvertraut werden.

Momentan werden diese Familien und die noch ärgeren Bedarfe und Bedürfnisse nicht bzw. sehr wenig gesehen. Die umfänglichste Pflegeleistungsgruppe der Republik sind die Angehörigen dieser sowieso schon Risikogruppe!!! Für diese hat bis dahin noch niemand geklatscht, sie bedacht oder entlastet – geschweige denn, dass sie entlohnt würden für Ihre Pflegeleistung. Ich bin gespannt, ob sich da je was ändern wird.

Wer mag, kann sich gerne mal in den Alltag  „einhören“. Aktuell erzählen Menschen aus ihrem momentanen Leben via „Podcast: Wegbegleiter“

Heute werde ich mal eine Musik posten, die mir mein Sohn geschickt hat. Ich bin sehr dankbar, dass er bei allem, was er sowieso schon bewältigt in seinem Leben, sich nicht nur so äußern kann sondern es auch tut!

Danke an alle, die gerade eine tolle Arbeit machen in und rund um die Wohngruppen des Neukirchener Erziehungsvereins, der Einrichtung, in der lebt. Die gerade an 24 Stunden jedes Kalendertages dafür sorgen, dass alle möglichst heile und guter Dinge durch die Krise kommen. Sicher nicht leicht, wenn normalerweise fast alle Bewohner*innen tagsüber zur Arbeit gehen. Und jetzt eben nicht. Also: DANKE!!!!!!!  Bleibt gesund! Bitte. Alle.

Wir haben wohl alle schon irgendwas gewonnen. Denn: wie schon gesagt:   „Und wenn die anderen gewinnen, dann ist unentschieden.“

Dann soll da Liebe sein

IMG_20200402_120414-01.jpegIch höre meine Mutter singen. Und ich kann Dir sagen, Muttern, da ist Liebe – in den Dingen von Dir, und dem, was ich tue. Was wir tun. Jetzt tun. In dem was, wie und wo wir sind.

Ich singe einfach mit. Weil ich – und damit bin ich sicher nicht allein – nichts sehnlicher  für mich auch einst wünsche als: Lass da Liebe sein!

Voll okay wenn irgendwann kein Mensch meine Lieder singt
Wer sie will, kann sie haben
und wenn nicht, sind sie halt für mich Rettung gewesen
Mir egal, wenn kein Mensch fragt wofür ich brenne
Doch wer will der soll fragen
und ich will die Antwort kennen
Wenn das alles vorbei ist, wenn hier von nichts mehr steht
Wenn niemand mehr fragt, ob Kaffee oder Tee
Wenn an keiner Tür mein Name mehr klebt, dann soll da Liebe sein
Wo ich war soll dann Liebe sein
Und ich will für dich da sein, wenn du einsam bist
Oder mit all den Freunden, im Winter die Fremden, bring sie rein
Und ich glaub ich werd mich auch nie verabschieden
Wenn ich geh, will ich bleiben, irgendwo in den Dingen, die ihr dann tut ja
Wenn das alles vorbei ist, wenn hier von nichts mehr steht,
wenn niemand mehr fragt, ob Kaffee oder Tee
Wenn an keiner Tür mein Name mehr klebt
Dann soll da Liebe sein, wo ich war, soll dann Liebe sein
Wo wir waren soll dann Liebe sein
Oh bitte lass da Liebe sein

Lotte

Versehentlich Tourist

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„Der Reisende sieht, was er sieht, der Tourist sieht, was er zu sehen bekommen hat.“ Gilbert K. Chesterton

Dann waren wir wohl doch Reisende.   🙂

Distanz und Freiheit

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„Freiheit ist, einen gewissen Abstand von den anderen haben zu können.“
―Friedrich Nietzsche –

 

Wenn ich das Bild betrachte habe ich offensichtlich in der Abendsonne den größten Abstand zum Kopf meines eigenen Schattens. Muss ich mir merken. 🙂

Mein Tagesohrwurm  🙂

 

Echter Freund

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„Der Freund, der in einem Moment der Verzweiflung oder Verwirrung mit uns schweigen kann, der in einer Stunde der Trauer und des Trauerns bei uns bleiben kann, der es ertragen kann,  nicht zu wissen… nicht zu behandeln, nicht zu heilen… das ist ein Freund, der sich wirklich sorgt.“ Henri Nouwen

Ich nenne das „LIEBE“.

Zu viele

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„Es liegt eine große Macht in Worten, wenn man nicht zu viele von ihnen zusammenfügt.“
Josh Billings

Lass es regnen

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At Home

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„Die schönste Rede, die man unsern Zeiten halten kann, wäre:
Über die Kunst, zu Hause zu bleiben.“
Karl Julius Weber (1767 – 1832)

A Change Is Gonna Come

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„Zweifeln Sie nie daran, dass eine kleine Gruppe bedachter, engagierter Bürger die Welt verändern kann. Es ist in der Tat das Einzige, was das je getan hat.“ – Margareta Mead

Heute abend war ich dabei, als ein neues Spendenformat aus der Taufe gehoben wurde. 54 Menschen haben sich online getroffen, einander zugehört, drei Vertreter*innen gelauscht, die jeweils ihre Arbeit vorgestellt haben: Johanna Hofmeir vom Lichtblick Hasenbergl München (Hilfe für stark benachteiligte Kinder und Familien in Armut), Jörg Richert von Karuna Berlin (Hilfe für Menschen auf der Straße) und Andrea Hitzke von der Dortmunder Mitternachtsmission (Hilfe für Opfer von Menschenhandel) berichteten eindrücklich, für was sie momentan- in dieser Corona Zeit- besonders viel Geld benötigen.

Wir haben es gemeinsam geschafft, innerhalb einer Stunde 5555,00 € an Spenden über betterplace.org zu generieren. Warum wir fürs Spenden betterplace.org nutzen? Das Spenden ist hier sicher und unkompliziert. Und Anfang nächsten Jahres gibt es auch eine Spendenbescheinigung für die Steuer.

Wirklich gerührt von dem Erfolg fiebern wir jetzt der nächsten Woche entgegen. Wieder drei – diesmal andere- Organisationen werden ihre Arbeit vorstellen und berichten, wofür sie momentan am meisten Geld brauchen. Und wieder werden hoffentlich viele dabei sein. Oder noch mehr? 🙂

Wenn Du neugierig geworden bist, es selbst erleben, es erfahren oder über das Format lernen möchtet: Dann melde Dich unter www.wohnzimmerspende.de für die nächste Videokonferenz an.

BITTE TEILT DEN BEITRAG. JE MEHR MENSCHEN DAVON WISSEN, UMSO BESSER. LIEBEN DANK EUCH.!!!!!!

Ich freue mich drauf! 🙂