
Édith Piaf

Welcome to my Reality!





Again: Udo Time 🙂



Look around me
I can see my life before me
Running rings around the way
It used to be
I am older now
I have more than what I wanted
But I wish that I had started
Long before I did
Chorus
And there’s so much time to make up
Everywhere you turn
Time we have wasted on the way
So much water moving
Underneath the bridge
Let the water come and carry us away
Oh when you were young
Did you question all the answers
Did you envy all the dancers
Who had all the nerve
Look round you know
You must go for what you wanted
Look at all my friends who did and got what they deserved
Chorus
And there’s so much time to make up
Everywhere you turn
Time we have wasted on the way
So much water moving
Underneath the bridge
Let the water come and carry us away
And there’s so much love to make up
Everywhere you turn
Love we have wasted on the way
So much water moving
Underneath the bridge
Let the water come and carry us away
Let the water come and carry us away





Was für eine grandiose Formulierung. Besser könnte ich mir die Beschreibung meiner Haltung als Therapeutin, Coach und (Dialog)- Beraterin – ja, überhaupt als Mensch gar nicht vorstellen. Wunderbar.
Diese Freude, wenn jemand Worte für etwas findet, was ich noch unbeschreiblich finde. Das kann der Herbert Gönemeyer schon fast mein ganzes erwachsenes Leben lang. 🙂
Es ist die Stille der Gefühle, ein lauer Sommer, der durch mich fährt.

Alles hat seine Zeit. 🙂




Was haben wir übersehen, vergessen, nicht mitbekommen, verdrängt, aufgeschoben, ignoriert, vernächlässigt, genossen, gebilligt, genutzt, konsolidiert, hingenommen, abgewehrt, geschluckt, verdaut, gescheut, genehmigt, gekauft, verramscht, geglaubt, geleugnet, abgesegnet, unterstützt, deligiert, missverstanden, zugelassen, dass wir so manipulierbar geworden sind, und es so vieles gibt, was bei uns heute Trauer, Ohnmacht, Wut und Ärger schafft? Was genau müssen wir […]
über Was müssen wir erst wieder verlernen? — Ulla Keienburg s Blog




Dieses Bild ist im Spätsommer 2016 entstanden. Als wir unterwegs waren auf der AIDAdiva, um von Hamburg nach New York zu fahren. Die letzte große Reise meines Freundes Klaus, bevor er seine allerletzte angetreten hat. In Bergen hat er mich dabei beobachtet, wie ich beobachte. Das Bild wird immer eine Erinnerung sein daran, dass er mich und wie er mich sah. Er ist im April `17 gegangen – für immer. Ich habe Erde von seinem Grab in Berlin mit nach Upstate New York genommen – und sie zu der Friedenspagode gebracht, die wir zusammen besucht haben. Er hat hier noch unsere Freunde kennengelernt, genossen, durch New York City zu rennen. Er hat seine Bucketlist abgearbeitet mit der Reise. Er war nie zuvor in Norwegen, Oakland, Island oder gar auf dem amerikanischen Kontinent. Wir hatten schon einige Urlaube zusammen gemacht, vor allem in unserem Gleitschirmfliegerleben. Aber diese vier Wochen Schiffsreise plus Upstate NY waren unschlagbar für uns alle. Wir wussten, es würde unser und sein letzter großer Urlaub sein. Bis zum Sommer `18 stand noch die Dose Rituals Duschgel „Happy Buddha“ in unserem Bad in Guilderland. Er hatte sie vergessen. Einfach zur Erinnerung. Wunderbarer Mensch und Freund – er fehlt – immer noch und immer wieder. Ich bin dankbar, dass es uns gab.
Krebs ist ein Arschloch.


Im Nebel ruhet noch die Welt,
noch träumen Wald und Wiesen;
bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
den blauen Himmel unverstellt,
herbstkräftig die gedämpfte Welt
in warmem Golde fließen.
Eduard Mörike




