This is not the End. It is fine.

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Ich bin noch immer ganz gefangen von dem Konzert am letzten Sonntag. Als ich dieses Video fand, bekam ich eine Ahnung, warum ich so gerührt bin.

Enjoy!

 

Ganz im Vertrauen

Teilhabe statt Ausgrenzung

Könnt Ihr diesen Beitrag bitte teilen?  Herzlichen Dank!

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Erinnert sich noch jemand an die Einführung der Pflegeversicherung? `92 oder so? Mich erinnert dieses Pflegestärkungsgeetz III an diese Zeiten. Da kamen nämlich die sogenannten“Geistig Behinderten“ GAR NICHT vor. Wir haben uns die demütigenden Einschätzungen der Gutachter (Ärzte vom medizinischen Dienst wohlgemerkt) reinziehen müssen. Sprüche wie: „Wie, der kann doch alleine essen, kann sich allein eine Hose anziehen, kann gehen. Was Sie hier machen ist keine Pflege, das ist Unterhaltung!“ Damals haben wir unendliche Widersprüche formuliert, geklagt – um wenigstens die Einschätzungen aus der HIlfe zur Pflege zu wahren. Ich darf mir das nicht wirklich vorstellen. Das ist so lange her. DA war ich noch jung, kraftvoll und einen Tacken aggressiver als jetzt. Wer hilft uns, gegen dieses Pflegestärkungsgesetz III anzugehen? Danke!!!! ‪#‎TeilhabeStattAusgrenzung‬

 


 

https://www.change.org/p/teilhabe-statt-ausgrenzung-von-menschen-mit-geistiger-behinderung

Petition richtet sich an Bundestag & Bundesrat
#TeilhabeStattAusgrenzung

Kämpfen Sie mit den Menschen mit geistiger Behinderung für ein gutes Bundesteilhabegesetz und gegen die Verschlechterungen durch das Pflegestärkungsgesetz. Setzen Sie sich dafür ein, Menschen mit geistiger Behinderung zu stärken und nicht zu schwächen. Das Bundesteilhabegesetz und das Pflegestärkungsgesetz III, die am 28.6.2016 von der Bundesregierung vorgelegt wurden, versprechen mehr Selbstbestimmung und Teilhabe für Menschen mit Behinderung. Aber für Menschen mit geistiger Behinderung drohen durch diese Gesetze Diskriminierung und Ausgrenzung statt mehr Teilhabe. Das können wir nicht akzeptieren! 

Eine halbe Million Menschen sind betroffen!

Wir treten dafür ein, dass die geplanten Gesetze für Menschen mit einer geistigen Behinderung eine Verbesserung ihrer Lebenssituation bringen. Menschen mit geistiger Behinderung brauchen Eingliederungshilfe zur Unterstützung: In der Schule, beim Wohnen, bei der Arbeit und in der Freizeit. Das Bundesteilhabegesetz regelt diese Leistungen neu. Von den rund 860.000 Eingliederungshilfe-Berechtigten sind über 500.000 Menschen mit einer geistigen Behinderung. Das wird häufig vergessen.

Menschen mit geistiger Behinderung haben aufgrund ihrer Beeinträchtigung in der Regel kein Einkommen, weshalb viele der prominenten Regelungen des Bundesteilhabegesetzes für sie keine Rolle spielen. Sie sind vielmehr auf funktionierende Unterstützungsdienste und Einrichtungen angewiesen.

Setzen Sie sich also dafür ein, dass …

1.    …  Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf künftig nicht von den Leistungen der Pflegeversicherung ausgeschlossen werden. Umgekehrt darf ihnen auch nicht die Eingliederungshilfe verwehrt werden, weil sie neben ihrer geistigen Behinderung  einen Pflegebedarf haben. Sie brauchen für Teilhabe beide Formen der Unterstützung. Der Verschiebebahnhof zwischen Eingliederungshilfe und Pflege muss aufhören!

2.    … der Zugang zu den Leistungen der Eingliederungshilfe nicht so begrenzt wird, dass Menschen, die in weniger als fünf Lebensbereichen Einschränkungen aufweisen, von den Leistungen ausgeschlossen werden. Eine solche Hürde ist zu hoch!

3.    … Menschen mit Behinderung nicht gezwungen werden können, gemeinsam mit Anderen Leistungen in Anspruch zu nehmen, z.B. beim Wohnen und in der Freizeit. Das ist das Gegenteil von Selbstbestimmung und führt zu Ausgrenzung statt Teilhabe!

4.     … die Kosten der Unterkunft für das Wohnen in Wohnstätten nicht willkürlich begrenzt werden. Wenn das Wirklichkeit wird, droht vielen Wohnstätten für Menschen mit geistiger Behinderung das finanzielle Aus, und die dort lebenden Menschen verlieren ihr Zuhause!

5.     … Menschen mit einer geistigen Behinderung nicht von den verbesserten Regelungen des Bundesteilhabegesetzes zur Heranziehung ihres Vermögens ausgeschlossen werden. Auch sie haben ein Recht auf ein Sparbuch!

Wir brauchen Ihre Unterstützung für Teilhabe statt Ausgrenzung. Die neuen Gesetze müssen das Leben von allen Menschen mit Behinderung verbessern – und nicht verschlechtern! Menschen mit geistiger Behinderung haben wie alle Menschen das Recht auf Selbstbestimmung, aufgrund ihrer Beitragszahlungen das Recht auf ungekürzte Pflegeversicherungsleistungen und das Recht auf ein Sparbuch: Menschen mit geistiger Behinderung dürfen nicht diskriminiert werden!

Sommergruß

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„Kaum hat mal einer ein bissel was, gleich gibt es welche, die ärgert das.“ Wilhelm Busch

 

The Dark Bird is Back

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Dieses Konzert ist der Beweis gewesen: Es gibt Bands und Musiker, die live um Welten besser sind als die Konservenversion ihres Schaffens. Es klingt noch so wunderbar nach. Ich bin sehr froh, dass ich zur rechten Zeit am rechten Ort war.

 

Still a long way – Womens Federation

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„Kaum etwas scheint Frauen mehr zu polarisieren als erfolgreiche Frauen.“ Ludwig Börne

 

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Hudson Valley 2016

Success

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„Success usually comes to those who are too busy to be looking for it.“ Henry David Thoreau (1817 – 1862)

Immer wieder ein Gedicht

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„When I`m in New York, I just want to walk down the street and feel this thing, like I´m in a movie.“ Ryan Adams

 

Wenn es ginge……

…. machte ich es glatt. Knapp vier Stunden Verspätung.  Gaaaaaanz ruhig bleiben!!!!! 😉

Entfacht

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„Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit duch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen.“ G.C. Lichtenberg

 

Early Bird in Berlin

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Es fühlt sich an, als habe ich alles richtig gemacht. Eine störungsfreie Fahrt nach Leipzig,  ein spannendes Fußballspiel, ein ausgelassenes und herzerwärmendes Konzert, zwei Stunden am Gleis mit historischen Zügen des Leipziger Bahnhofs, die erste Etappe des Heimwegs im Tiefschlaf … und jetzt zum Sonnenaufgang auf ein erstes warmes Getränk am ZOB in Berlin. Noch klingen die Lieder. Meine Stimme ist arg strapaziert. Mehr klangvoll gegrölt als gesungen haben wir – durchgehend. Drei Stunden immerhin. 😉

Sommertheater

 

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Nach den Berichten über die Aktionärsversammlung blieb mir heute nichts anderes, als diese Bühne amüsant zu finden.

 

 

Tourdaten 2017 – A-ROSA silva

donau arosa 2014 ulla keienburg (64)
Donaudelta Rumänien

a-rosa silva : 6.5. – 16.5.2017

Ab Passau über Wien, Budapest, Mohács, Belgrad, Giurgiu (Bukarest), Oltenita (Bukarest),  Tulcea, Sulina, Brailla (Rumänien), Oltenita (Bukarest),

 

 

donau arosa 2014 ulla keienburg (15)
Donaudelta Rumänien

 

 

a-rosa silva :  16.5. – 27.5.2017

Bukarest, Tulcea, Sulina, Fetesti, Oltenita (Bukarest), Rousse, Belgrad, Novi Sad, Mohács, Budapest, Wien, Krems und Melk nach Passau.

 

 

 

donau arosa 2014 ulla keienburg (55)
Donaudelta Rumänien

a-rosa silva:

27.5.- 6.6.2017

25.7. -4.8. 2017

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Donaudelta Rumänien

 

 

a-rosa silva :  4.7. -14.7.2017

Ab Passau über Wien, Budapest, Mohács, Belgrad, Giurgiu (Bukarest), Oltenita (Bukarest),  Tulcea, Sulina, Brailla (Rumänien), Oltenita (Bukarest),

 

 

donau arosa 2014 ulla keienburg (62)
Donaudelta Rumänien

 

 

a-rosa silva :  14.7. – 25.7. 2017

Bukarest, Tulcea, Sulina, Fetesti, Oltenita (Bukarest), Rousse, Belgrad, Novi Sad, Mohács, Budapest, Wien, Krems und Melk nach Passau.

Bürokraten, diesseits und jenseits des Rheins — form7

Es ist ein Kuriosum. Vor allem Deutschland und Frankreich können historisch als die Länder betrachtet werden, die sich bei der Organisation der bürgerlichen Gesellschaft in hohem Maße verdient gemacht haben. Während die Revolution im Wesentlichen und mit Wucht in Frankreich zuhause war, konnten die Deutschen damit weniger anfangen. Dafür taten sie, besonders in Preußen das, […]

über Bürokraten, diesseits und jenseits des Rheins — form7

Mindestens Drei

drei mehr
„Der Wert eines Dialogs hängt vor allem von der Vielfalt der konkurrierenden Meinungen ab.“  K. R. Popper

 

Nützlicher als Latein

maske
„Man muss lernen, nein zu sagen. Das nützt einem mehr, als Latein lesen zu können.“  Charles Haddon Spurgeon

Wen(n) Hilfe Kraft kostet

In Frankreich gibt es keine Schulpflicht, keine Anwesenheit in Schulgebäuden. Eltern werden dort weder verwarnt noch bestraft, wenn sie ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Vielleicht ist das der Grund, warum es so anmutende außerschulische Orte gibt, an denen Jungen und Mädchen sich messen und so gemeinsam lernen – unweigerlich.

kinder in lyon
Leidenschaft pur am Samstag Nachmittag

 

 

„Diese ganze monströse Maschine ist Jahr für Jahr in Tätigkeit, um den Willen zu zerstören, die Energie zu vermahlen udn die Lebenskraft des Kindes in Rauch aufgehen zu lssen. Um der Zukunft willen wird gering geachtet, was es heute erfreut, traurig macht, in Erstaunen versetzt, ärgert und interessiert. Für dieses Morgen, das es weder versteht, noch zu verstehen braucht, betrügt man es um viele Lebensjahre.“ *     (Janusz Korczak) 1995

 

* (Janusz Korczak) 1995, Wie man ein Kind lieben soll  11. Auflage, Göttingen S. 45

….gefunden in einem äußert empfehlenswerten Buch zur inklusiven Lernkultur von André Frank Zimpel Einander helfen.  Vandenhoek &Ruprecht

„Wer viel hat, dem wird gegeben; wer wenig hat, dem wird genommen. Fairer als dieses Matthäus Prinzip ist im Bildungssystem das Normalisierungsprinzip: Starke helfen Schwachen. Gibt es einen dritten Weg? JA. Den Hyperzyklus: Allen wird geholfen, alle helfen. Der Nobelpreisträger Manfred Eigen untersuchte ihn in Computersimulationen: Rot fördert Grün, Grün dafür Gelb, Gelb wieder Rot, etc.

Aber: Wird Hilfsbereitschaft nicht häufig ausgenutzt? Inklusive Lernkultur in der Praxis zeigt: Helfen stärkt die Helfenden in ihrem Selbstwertgefühl, Hilfen beim Lernen zu verkraften, kostet dagegen Kraft, manchmal mehr als das Helfen selbst.“

Auch wenn André Frank Zimpel sich aus der Sicht des „Förderschwerpunktes Geistige Entwicklung“ dem Thema nähert, ist die aufmerksame Lektüre eine Einladung, die eigene Haltung zu Lernen, Helfen, Lehren zu reflektieren, zu be – oder überdenken. Das eine oder andere AHA – Erlebnis inklusive.

Ich frage mich, wieso die Lektüre von André Frank Zimpel nicht eh Pflichtlektüre für ALLE Helfer und das gesamte dienende und bestimmende  Bildungs- und Erziehungspersonal ist.

Personal War

personal war
„Aus mangelnder Selbsteinschätzung entstehen so viele Fehler wie aus übertriebener Selbstachtung.“ Charles Louis de Montesquieu ( 1689 – 1755)