Tourdaten 2020 – AIDA Cruises

 

 

 

AIDAcara Selection

Winter im hohen Norden   ab Hamburg/Bis Kiel

 

Leider fällt diese Reise wegen des Corona Virus aus. Schade, aber nötig! Ich wünsche den Mitarbeitern auf den Schiffen alles erdenklich Gute und Gesunde. Und den Kollegen an Land danke ich für ihre unermüdliche Organisation all des Vielen, was da gerade anfällt.

 

 

 

 

AIDAsol  

Norwegens Fjorde mit Geirangerfjord ab/bis Hamburg

Back home – Hamburg kann auch Wolken

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Hamburg kann auch Wolken

 

Es ist nicht ganz so einfach wieder daheim zu landen. Leichter gemacht haben es mir die Überraschungen, die ich überall fand.

Im Kühlschrank eine Kiste mit süßen, salzigen und minzigen Köstlichkeiten, auf der Ablage im Flur ein wohl sortierter Stapel Post, der Nachbar gab mit ein Päckchen. Eine Pensonärin aus meinem Fotokurs auf dem Fluss bedankte sich mit zwei Gläsern selbstgeimkertem Honig dafür, dass sie mit ihrem Handy  wieder fotografieren konnte. Ich hatte nicht aufgegeben, den Fehler zu finden – und ihn zu guter Letzt auch noch behoben. Unbezahlbar, so ein Dank!

Vielen Dank an all die guten Geister in meinem Leben!  🙂

 

 

Bye, bye Spitzbergen

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Bei traumhaftem Licht verliessen wir Spitzbergen. Nicht satt sehen konnte ich mich an den Spiegelungen, Bewegungen des Wassers durch Boote und Wind. Svalbard bei Sonne – damit hatte ich nicht gerechnet. Als wir vor zwei Jahren die Insel besuchten, präsentierte sie sich unter arg grauem Himmel.

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Morgens im Camp Barentz traf ich wieder auf Husky Vodka :-). Es war schon ein komisches Gefuehl, sich darüber zu freuen, einen Hund wieder zu treffen. Diesmal habe ich mir gegönnt,  die Waffeln mit Erdnussbutter und Himbeersauce in Ruhe zu verspeisen und einen guten Kaffee zu trinken, während wir dem Vortrag über Eisbären lauschten. Eine deutsche Biologin, die gerade  ihren Master in Svalbard an der Uni gestemmt hatte, erzählte so lebendig von dem Leben der Ersten in der Nahrungskette, dass ich ihr noch stundenlang hätte zuhören können.
Wir waren auf sie angewiesen, da wir das Camp nicht unbewaffnet verlassen durften.

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Es ist verboten, Eisbären zu töten.  Doch kommt es vor, dass in Notwehr mal einer zur Strecke gebracht wird. Da diese Tiere voller Giftstoffe sind, die sie sich mit dem Verzehr kleinerer Tiere einhandeln, werden sie auch nicht gegessen. Inuits verspeisen sie wohl noch. Allerdings nicht ohne Folgen für die Menschen dort. Sollte also in Svalbard mal ein Eisbär dran glauben muessen, landet er schon mal auf der Speisekarte eines einheimischen Restaurants. Dort versichern sich Besitzer und Koch aber, indem sie die Hungrigen noch vor dem Mahl unterschreiben laesst, dass sie dieses auf eigene Verantwortung zu sich nehmen.

Schon die Einfahrt morgens um 4:00Uhr bei gefühlten Minusgraden war erschütternd grandios.

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Es war einfach ein runder Tag, ein Geschenk!

Shetlands -Lerwick Centre

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Travelbuddy in Rot – Abhängen in Buenos Aires

3. Stop: Buenos Aires Argentinien

Dem Flugzeug knapp entkommen – nach einem Nachtflug – schlug mir Hitze entgegen. Noch mit Daunenjacke, drei Fleecejacken übereinander, einem Sweatshirt, T Shirt bekleidet (puhhhhhhhhhhhh, schwitz) dachte ich: Jetzt erst mal die Falttasche auspacken und das viele Zeug ablegen und darin verstauen. Dazu war Zeit, bis der Koffer kam. Unversehrt und vollständig kamen sie an – wenn ich auch später feststellen musste, dass die TSA beide Koffer geöffnet hatten, um sie zu kontrollieren. #baggagechecknotice  Da sich die Argentinier inzwischen bei der Passkontrolle wie die Amerikaner auch die Augen und die Fingerabdrücke maschinell ablichten lassen, dauerte es eine Weile, bis ich vor der Tür auf Kollegen und Mitreisende traf. Bis dahin hatte sich der Schlüsselanhänger schon wieder entfaltet und rief förmlich danach, mal ausgelüftet zu werden. Wie es in einem solchen Gepäckfach wohl riecht?

Erfolgreich auf der AIDAcara gelandet, konnten wir zwar nicht umgehend unsere Kabinen beziehen, aber ausstrecken konnten wir uns schon. Nach knapp 30 Stunden Flug hieß es dann: Abhängen auf Deck 6. 🙂

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Und wie immer gab es einen Ohrwurm auf der Anreise! Gespielt hatte er ihn natürlich auch schon in Buenos Aires. Sting… Shape of my Heart.

www.beliya.de

Tourdaten – AIDA – 2014

Die Blume der Frauen
Die Blume der Frauen, Buenos Aires

AIDA cara     14 Nächte  25.01.2014 bis 08.02.2014

Südamerika 3 

Buenos Aires – Kap Hoorn – Buenos Aires

Foto und Lesungen

Nordkap 2012
Nordkap

 

 

 

 

 

 

Die Blume der Frauen

La Flor de las Mujeres (Die Blume der Frauen).  Floralis Genérica

Die Blume der Frauen
Die Blume der Frauen

Buenos Aires, November 2012. Diese monumentale Blume richtet(e) sich automatisch nach dem Sonnenlicht. Sie öffnet(e) sich am Morgen und schloss sich am Abend mit der untergehenden Sonne. Aus der Mitte strahlte nachts ein rotes Licht. Ebenso schloss sie sich, wenn der Wind zu stark wehte. In vier speziellen Nächten ließen sie die „La Flor de las Mujeres“ geöffnet. Am 25.Mai, 21. Sptember, 24. und 31. Dezember.

Anfangs hat es viel Krach um die „Blume der Frauen“ gegeben. Viele protestierten gegen dieses Kunstwerk-  erschien es doch irrsinnig, so viel Geld für eine Skulptur auszugeben, wenn so viele Menschen in Buenos Aires Hunger und Not leiden. Trotzdem ließ ein privater Investor sie von Lockheed Martin Aircraft Argentina aufstellen. Die Firma hatte 2002 Garantie für 25 Jahre gegeben- auf die Elektronik und die Funktion des Öffnens und Schließens.

Dem Architekten Eduardo Catalano nach bedeutet „Floralis “ „zur Flora gehörig speziell zu den Blumen“, und Genérica  bedeutet für ihn, „…dass sie alle Blumen der Welt repräsentiert.“

2010 wurde es dann „stillgelegt“, um die Blume vor Schaden zu schützen. Sie steht seither zu jeder Tageszeit offen. Die Gefahr geht von einem der Blütenblätter aus, das schon zu Beginn nicht korrekt installiert wurde. Catalano selbst hat das früh vermerkt.  Und dass die Garantiereparatur nicht mehr sicher ist, ist der Tatsache geschuldet, dass Lockheed Martin Aircraft Argentina 2009 verstaatlicht wurde. Na denn Prost!

Wer hat schon Zeit?

Manche lassen sich gefühlt ewig Zeit. Andere behaupten, sie hätten keine, und manchmal kostet etwas dieselbe. Mitunter weiß ich, wie andere die Zeit nutzen. Das schafft mir dann welche. Ich schenke mir ab und zu von dem wertvollen Gut, indem ich mir Zeit nehme. 🙂

und er saß auch noch genau unter dieser uhr  #kayrayinakuyeri  (c) uk2012
Akuyeri (c) uk 2012

Nach 17 Tagen  auf der AIDAcara  durch den Norden von Kiel nach Spitzbergen und zurück:  Gefühlt raste erst nach der Hälfte die Zeit – die auf dem Schiff. Fast durchgehend war es hell – vor allem oberhalb des Polarkreises. Gespickt war sie mit besonderen Aus- und Ansichten. Eine  Erkenntnis ist besonders hängen geblieben, bunt und besinnlich dargeboten von Kay Ray.

NUR DIE ZEIT HAT ZEIT!

Zeit geht wohl auch noch ins Land, bevor wir ihn bei Markus Lanz sehen können.

Merkenswert:   Am 25.07.12  wird es soweit sein. Rock  den Lanz, Kay Ray!

Nachts…

… ist es schön, an das Licht zu glauben.  Edmond Rostand, Cyrano de Bergerac

lichtblicke
Lichtblicke

 

Seit ich wieder in Deutschland bin, habe ich mich durchweg der „Kommunikation“ von Angesicht zu Angesicht gewidmet. Erst habe ich den heimatlichen Ort der Evangelischen Akademie in Villigst für eine intensive Arbeit zum Thema: „Dialog und Präsenz“ besucht, genutzt, genossen.

Der Dialog ( D. Bohm, M. Buber) erscheint mir nachwievor als Quelle, und die Arbeit mit Freeman Dhority verdient mal wieder das Qualitätssiegel „Intensivkur für die Seele!“

Still sein lässt sich im Netz ganz gut.

Meine Augen sind offen, mein Herz auch 🙂

Den Büchern widme ich mich nun wieder und der Photographie. Viel Chance auf Licht habe ich, wenn es am Samstag wieder auf große Fahrt geht. Diesmal nach Spitzbergen – mit  dem Schiff, versteht sich. Ich freue mich sehr auf die Momente, wenn die Sonne am Horizont entlang scheint, um  gar nicht ganz unterzugehen.

Möchtet Ihr von da sehen und hören? Lasst es mich wissen!

UNITED …

…wird als Name gebraucht, als Ziel formuliert, als Wunsch geäußert. Es wird damit viel Geld verdient. Verbundenheit gilt als gute Qualität und als erstrebenswert.

Noch viele Menschen fürchten sie – die Verbindlichkeit und Verbundenheit – vor allem in ihrem engsten Kreise.

Vielleicht lässt sich an den länger werdenden Abenden in der Adventszeit solche genießen:

Geschichten vorlesen, gemeinsam backen, essen, sprechen, singen, musizieren, zuhören, trösten, einander ermutigen, vieleicht nur sein. Da sein.

Ich wünsche Eltern und Kindern, Lehrern und Schülern, Männern und Frauen, Chefs und Mitarbeitern, dass sie sich weder unterwerfen noch gegeneinander auflehnen müssen, dass sie gemeinsam lernen – was auch immer es über sich selbst und andere zu lernen gibt.

Ich wünsche eine besinnliche und ermutigende Adventszeit.

 

Latin Emotions – der Name ist Programm

Latin Emotions – Livemusik die das Herz berührt

 

 

Die drei haben  für mich wesentlich dazu beigetragen, dass die Reise per Schiff entlang der südamerikanischen Küste gelang!  Ich liebe Profis mit Herz und Haltung! Danke!

 

Es wehte ein eisiger Wind – Ein Sonntag in Montevideo

 

Das Schönste an Montevideo?

Das Schönste an Montevideo soll der Hafen gewesen sein – und das Steakhouse gegenüber. Das allerdings war schon geschlossen, als wir es am späten Nachmittag besuchen wollten. Touristen werden da wohl nur am Tage bedient.

Die Straßen waren wie leer gefegt. So ganz wohl haben wir uns nicht gefühlt. Zwei Frauen allein in der Hafengegend, bewaffnet lediglich mit Hunger und einer kleinen Kamera. Im warmen Licht des Abends ruhte ein Schäferhund mitten auf dem Platz zwischen Brunnen und Souvernierbude, die auch schon die Rolladen heruntergelassen hatte.

Im Restaurant daneben hockten Bekannte. Auf die Frage, ob sich die Aufgregung um die Steaks lohne, bemerkte einer der Kollegen: Wenn du dich fühlen möchtest wie in der Crewmesse, dann solltest du hier essen. Das bezog er weniger auf das Essen als auf die Menge der Crewangehörigen, die sich dort zum Zwecke einer Abwechslung niedergelassen hatten. So hungrig waren wir dann doch nicht. Schlenderten durch die leeren Straßen, die zu überqueren uns kaputte Ampeln geboten. Häuser geschmückt mir der „Sonne“ und den „Diamanten“ der Freimaurer. Sowohl in Uruguay als auch in Argentinien und Brasilien fanden sich viele Einflüsse der Freimaurer. Neugier trieb mich ins Netz, um mein galantes Halbwissen ein wenig aufzupeppen, mich nicht nur auf Literatur, Reiseführer  oder Erzählungen   und deren Informationsgehalt verlassen.  Eine ihrer Wahllisten heißt : 33. Soll ein Symbol der Freimaurer sein. Ich halte aber lieber mal still bei meinem Nichtwissen. Denn das Nachlesen hat  mir nur bestätigt : Außer ein paar Daten aus der Historie weiß ich nichts. Neugierig gemacht hat es mich. Mal schauen, ob ich dazu noch eine fundierte Meinung bekomme.  Oder ist  diese Bedürfnis zu schweigen gar im Sinne der Freimaurer? I have NO idea! Viele Gäste lasen gerade Dan Browns: Das verlorene Symbol. Immer wieder fiel dieser Buchtitel., als wir in den Straßen von Montevideo oder auch in Paraji, Brasilien herumliefen.  Ich war dann so mutig und habe im Namen aller Amwesenden gefragt, wie die Menschen in Uruguay zu dem Thema „Freimaurer“ stehen.

Mein Bauch hatte mir grummelnd präsentiert: Das ist ein Geheimbund. Und die Menschen in Uruguay denken: Das ist ein Bund mit Geheimnissen.

Wir spazierten vorbei an leeren oder geschlossenen Kneipen, an vergitterten Fenstern und Türen. Drei Polizeiautos fuhren an uns vorbei. Zwei Touristenbusse standen an einer der Ampeln. Fünf Jungen kickten Fußball und beobachteten uns. Das zumindest bildeten wir uns ein. Gewarnt hatte man uns vor Kindern, da sie für Räuberei nicht bestraft werden. In Montevideo hatte es bis zum frühen Nachmittag geregnet und der eisige Wind  aus dem Süden hatte bis zum Abend schon schöneres Wetter gebracht. Mit dem Buch „Die unsichtbaren Stimmen“ von Carolina de Robertis fühlte ich mich bestens vorbereitet auf die Stadt. Meine Neugier gepaart  mit Aufregung hat sich  während der Stadtrundfahrt am Tage auch nicht von der sonntäglichen Menschenleere an der Ramla drosseln lassen. Mit der Geschichte der Romanfiguren im Montevideo und Buenos Aires des gesamten 20. Jahrhunderts  konnte ich die Szenerie in meinem Kopf beleben.

Auf dem Gehweg zurück zum Hafen musste jemand auf einem Bein durch den nassen Beton gehüpft sein.

Das Hafengebäude leuchtete in der Sonne, als wir zum Anker der Graf Spree zurück kamen. Das Loading war noch nicht ganz zu Ende. Am Abend gab es wieder frische Früchte.

 

Alles pünktlich – ausnahmsweise! Brasilianer und die Zeit! The different use of time!

Es gab nur einen Tag, an dem alles wie von Deutschen gewünscht verlief. Alle Ausflüge waren um halb fünf nachmittags zu Ende!

In Santos wussten wir warum: Um fünf Uhr begann das Finalspiel der brasilianischen Fußballiga. Santos gegen Rio de Janeiro!

In front of the stadium! Santos, Brasil December 2010
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