Wind säen

„Es gibt Don Quichotes, die Wind säen, um mit Mühlen kämpfen zu können.“ – Stanislaw Jerzy Lec

Hoffnung der anderen Art

„Unter den Lebenden aber werden wir uns nicht Lehrer aussuchen, die ihre Worte hastig hervorsprudeln, Gemeinplätze von sich geben und kleine Zirkel um sich bilden, sondern solche, die durch ihr Leben lehren, die, wenn sie gesagt haben, was man tun soll, auch mit der Tat die Echtheit ihres Wollens beweisen, die lehren, was man meiden soll und niemals bei Handlungen, die sie für verwerflich erklärt haben, zu ertappen sind.“
Lucius Annaeus Seneca

Ich war sehr nachdenklich in den letzten Tagen. Na gut: Nicht nur in den letzten Tagen. Ich bin es eigentlich immer. Tauben sitzen oberhalb der Wolke in der Spitze der entblätterten Birke. Durch den Nebel ist schon blauer Himmel sichtbar. Und ein paar weiße kleine Wolken. Der Einladung zu einem Spaziergang bin ich gefolgt und erfrischt zurück an meinem Schreibtisch.

Die Arbeitswelt fühlt sich für mich gerade ein bisschen so an, als säße ich in der Economy-Class eines Billigfliegers, Mittelsitz einer Dreierreihe, der Gast vor mir hat die Lehne nach hinten gestellt und der hinter mir rammt mir seine Knie in den Rücken. Und ich bekomme nicht mal den kleinen Tisch ausgeklappt, um etwas darauf abzustellen. Ich hoffe, dass es kein „Langstreckenflug“ ist. 🙂

Ich lausche:

Thankful

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Manchmal kann man die Vergangenheit mit den Sinnen festhalten: Die eine riecht nach wohltuender Erinnerung, die andere stinkt zum Himmel.
Ernst R. Hauschka

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