Meister und Meisterin

20190805_201913-01.jpeg
„Sobald man in einer Sache Meister geworden ist, soll man in einer neuen Schüler werden.“ (Gerhard Hauptmann)

„Zwischen Hirn und Jetzt – mit Liebe versetzt“

„Mit Dir kann man nur gewinnen“

„Keine Tricks, einfaches Geschick“

„Du deckst die Welt so gut zu“

„Schieres Gefallen“

„Beteuert und befreit“

 

Ich werde  dranbleiben – und werde immer weiter lernen. Ohne  das kann ich wahrscheinlich gar nicht. 🙂 Neugier und Lernen: mein Lebenselexier.

Fragst Du Dich auch?

20190612_103312-01.jpeg
„Nur die Schwachen schickt man auf einfache Wege.“ Hermann Hesse

Zweifel erlaube ich mir. Immer wieder. Solange sie mich ermutigen und inspirieren. Und ich nehme sie als Indikator – und frage mich dann: Um was geht es eigentlich? 🙂 Manchmal denke ich zu viel – und bringe mich wiederholt an meine Grenzen. Erfahrungswert: Es geht immer weiter. Vorwärts. Vorteil des Älterwerdens: Ich erkenne es relativ schnell und schmunzele mitunter darüber.

Solche Momente gibt es halt. Und sie gehen vorbei.

Narben

 

wp-1491250532002.jpg

Der verwundete Baum

Sie haben mit dem Beile dich zerschnitten,
Die Frevler – hast du viel dabei gelitten?
Ich selber habe sorglich dich verbunden
Und traue: Junger Baum, du wirst gesunden!
Auch ich erlitt zu schier derselben Stunde
Von schärferm Messer eine tiefre Wunde.
Zu untersuchen komm ich deine täglich,
Und meine fühl ich brennen unerträglich.
Du saugest gierig ein die Kraft der Erde,
Mir ist, als ob auch ich durchrieselt werde!
Der frische Saft quillt aus zerschnittner Rinde
Heilsam. Mir ist, als ob auch ichs empfinde!
Indem ich deine sich erfrischen fühle,
Ist mir, als ob sich meine Wunde kühle!
Natur beginnt zu wirken und zu weben,
Ich traue: Beiden geht es nicht ans Leben!
Wie viele, so verwundet, welkten, starben!
Wir beide prahlen noch mit unsern Narben!

Conrad Ferdinand Meyer
(1825 – 1898), Schweizer Novellist, Dichter und Epiker

 

Start

20181020_161106-01.jpeg
„Das Leben ist wundervoll. Es gibt Augenblicke, da möchte man sterben. Aber dann geschieht etwas Neues, und man glaubt, man sei im Himmel.“
Édith Piaf

Sympathisant

20181011_124748-01.jpeg
Patientin am Ende einer Sitzung: „Sie sagen, ich hätte das alles gewusst? Sie trauen mir aber viel zu, viel zu viel!“ Yalom: „Das glaube ich nicht. Ich sympathisiere nur mit derjenigen Seite von Ihnen, in der die Wahrheit wohnt!“   ( Denn alles ist vergänglich, Irving D, Yalom S.61)

Was für eine grandiose Formulierung. Besser könnte ich mir die Beschreibung meiner Haltung als Therapeutin, Coach und (Dialog)- Beraterin – ja, überhaupt als Mensch gar nicht vorstellen. Wunderbar.

 

Diese Freude, wenn jemand Worte für etwas findet,  was ich noch unbeschreiblich finde. Das kann der Herbert Gönemeyer schon fast mein ganzes erwachsenes Leben lang.  🙂

 

Es ist die Stille der Gefühle, ein lauer Sommer, der durch mich fährt.

 

Für das kommende Jahr: Wenig Pläne

20171227_140150-01.jpeg
„Spruch für die Silvesternacht“
Man soll das Jahr nicht mit Programmen
beladen wie ein krankes Pferd.
Wenn man es allzu sehr beschwert,
bricht es zu guter Letzt zusammen.
Je üppiger die Pläne blühen,
umso verzwickter wird die Tat.
Man nimmt sich vor, sich zu bemühen,
und schließlich hat man den Salat!
Es nützt nicht viel, sich rot zu schämen.
Es nützt nichts, und es schadet bloß,
sich tausend Dinge vorzunehmen.
Lasst das Programm! Und bessert euch drauflos!“
Erich Kästner
Mir war so nach diesem Lied.   🙂

 

Nur eine Minute – Feuerlicht

Ein frohes neues Jahr wünsche ich Euch. Ein gutes, reiches, friedfertiges, kraftspendendes, ein buntes, warmes, gesundes…. ein inspirierendes und lehrreiches… Happy New Year 2018!!!!

Ulla Keienburg s Blog

IMG_2424 (c) Ulla Keienburg 2014

„Ich suche keine grüne Wiese, ich suche einen sicheren Platz für meine Ideen, meine Kraft….“

Danke an Herbert Grönemeyer!

Ursprünglichen Post anzeigen

Genügsam

20171125_153013-01.jpeg
„Das Glück gehört denen, die sich selbst genügen. Denn alle äußeren Quellen des Glückes und Genusses sind ihrer Natur nach höchst unsicher, misslich, vergänglich und dem Zufall unterworfen.“ A. Schopenhauer

Ich erinnere mich an Autofahrten mit meinem Sohn. Abends hat so oft zu mir gesagt: „Mama, sing mir was vor.“ Pause „Ich sing auch nicht mit!“ Dann war meistens DER Einschlafhit gefragt. 🙂

Nur eine Minute – Feuerlicht

IMG_2424
(c) Ulla Keienburg 2014

„Ich suche keine grüne Wiese, ich suche einen sicheren Platz für meine Ideen, meine Kraft….“

Danke an Herbert Grönemeyer!

Auf dem Weg zum Meer: Zufällig eine Allee!

20141227_131225~2
Irgendwo in Schleswig Holstein

Ich habe mich heute treiben lassen. Besser noch: fahren lassen. Neue Wege an uns unbekannte Orte – das waren unser Ziel und Weg. Ein Blick nach rechts, ein weiterer in den Rückspiegel,  gebremst und dann scharf rechts abgebogen – und angehalten.  Irgendwie sind Worte immer zu lang, um solch einen Moment zu beschreiben. 🙂

Irgendwo im Heimatland – wie gut, dass wir immer Lust auf Anderes haben – und unsere Neugier lebt!

Während die Sonne uns in diesen wunderbaren Momente und  den tageshellen Stunden begleitete, kam mir dazu Christian Morgenstern in den Sinn…..

Die Allee

Ich liebe die graden Alleen

mit ihrer stolzen Flucht.

Ich meine sie münden zu sehen

in blauer Himmelsbucht.

Ich bin sie im Flug zu Ende

und land‘ in der Ewigkeit.

Wie eine leise Legende

verklingt in mir die Zeit.

Mein Flügel atmet Weiten,

die Menschenkraft nicht kennt:

Groß aus Unendlichkeiten

flammt furchtbar das Firmament.

Quelle:
Christian Morgenstern: Sämtliche Dichtungen. Abteilung 1, Band 7, Basel 1971–1973, S. 41-42.

Supermoon

IMG_0220a
Supermoon 12.7.2014

Gedanken fliegen, ruhen, winden sich.

%d Bloggern gefällt das: