Veränderung: Ein Netzwerk, das dank ihr wächst und gedeiht :-)

Der Briefträger klingelte viel früher als sonst. Zumindest früher, als ich es von vor zwei Monaten gewohnt war. Ein Päckchen, dass er nicht einfach vor die Tür stellen wollte. Vielleicht hat er ja schon gerochen, dass sich darin ein,  wenn auch jetzt noch kleines,  Symbol für Gesundheit und Wandel versteckt. Selten genug, dass ich ein Paket  selbst entgegennehmen kann. Leicht war es. Mit Vorsicht übergeben und neugierig geöffnet. Ein Grünling in einem Glasröhrchen mit Wasser! Zuletzt hatte ich solche Ableger von Pflanzen während meiner Studienzeit in der Hand oder aus ihnen wuchernde Pflanzen gezogen. Vor  mehr als dreißig Jahren aber war es wichtig, dass es schnell und grün wurde, damit die Studentenbude in der WG nicht ungemütlich aussah.

Hier aber war ein hölzernes gelbes Herz beigelegt. Sie riecht gut. Ihr Name „Shivai“ macht es einfacher, sie als wichtig zu erachten. Nachschauen muss ich noch auf der dazugehörigen Seite, was der Name bedeutet.  Zudem ist der Ableger der indischen Pflanze ein Geschenk, abgesandt noch zu einer Zeit, in der es mir gesundheitlich nicht so gut ging. Also nicht nur ein Geschenk, sondern auch ein Genesungswunsch, eine Aufgabe, eine Herzensangelegenheit 🙂  Und eine tolle Geschäftsidee, die dahinter steckt.

The Flower of Change : Ich sehe ihr mal beim Wurzeln Schlagen zu – und wenn sie groß genug ist, werde ich mich mit einem Ableger auch bei den Menschen bedanken, die sonst immer die Pakete  und Päckchen für mich annehmen!  .-)

Von fast ganz oben – Hamburg!

DIE Stadt meines Herzens präsentierte sich mir gestern Morgen bei wunderbarem Licht und unter blauen Himmel! So hatte ich sie noch nie gesehen! Welch ein Geschenk. Soooo grüüün!!!

Danke Hamburg! Du machst mir das Heimkommen leicht(er)!

Jetlag, die X-te!

Nachdem ich den Flieger nach Hamburg noch knapp bekommen habe, durfte ich sogar – upgraded to 3A – ohne Flügel im Blick in den Sonnenaufgang hinein fliegen.
Diesmal ist alles gut gegangen.

Panik hatte ich schon, als ich da in Albany wieder auf die Folter gespannt wurde – erinnerte ich mich doch an die zwei Tage, die ich im letzten Sommer auf Flughäfen und in Flugzeugen verbracht hatte, um letzlich ohne Gepäck daheim anzukommen. Bis ich da wieder vollständig war, waren mehr als 48 Stunden vergangen. Ich war wenigstens nicht allein unterwegs. Claudia aus Vermont, eine gebürtige Deutsche, wollte gemeinsam mit ihrem 10- jährigen Sohn in Hamburg ihrer Schwester bei der Geburt ihres Kindes beistehen. Der Junge nahm es eindeutig gelassener als wir zwei Frauen. Wie gern hätten wir es doch schneller hinter uns gebracht. Ihn hingegen amüsierte es geradezu, unerwartet in Paris zu landen. Dort versicherte man uns auch noch, mehr oder weniger glaubwürdig, unser Gepäck sei mir uns unterwegs. Falsch. Wie ließen die Servicedamen von der Gepäckermittlung in Fuhlsbüttel in dem Glauben, sie hätten uns mit dem Notfall T-Shirt und der Reisezahnbürste einen Gefallen getan.:-)
Aus dieser Zufallsbekanntschaft beim CheckIn entwickelte sich auf jeden Fall ein herzlicher Kontakt. Immerhin sollte ich noch wissen, ob es ein Mädchen oder ein Junge geworden ist. Als ich das nächste Mal von Albany aus, wieder traurig, abflog, überraschten wir uns einander wieder am CheckIn. Diesmal war der Anlass ihrer Reise nach Hamburg nicht so heiter. Sich von ihrem Vater zu verabschieden, ist glaube ich, für keine Tochter leicht. „Meine Freundin hat gesagt, du seiest mein Engel!“, stand in der ersten Mail, nachdem sie alles überstanden hatte. Auf dem Flug wurde sie unverhofft in der Business Class platziert. Offensichtlich findet sich dann doch, wonach einem so zumute ist. Einfach dran glauben! 🙂

Zwei Welten treffen aufeinander

MEINE IDEE war, pünktlich in Newark um 2:45 pm zu landen. IHRE REALITÄT ist: Die Zubringermaschine für den Flug nach Hamburg ist noch nicht da!!!!!!!! Albany 1:15 pm.

cxontinental express