Uns was sagst DU?

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Help me?

Für das kommende Jahr: Wenig Pläne

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„Spruch für die Silvesternacht“
Man soll das Jahr nicht mit Programmen
beladen wie ein krankes Pferd.
Wenn man es allzu sehr beschwert,
bricht es zu guter Letzt zusammen.
Je üppiger die Pläne blühen,
umso verzwickter wird die Tat.
Man nimmt sich vor, sich zu bemühen,
und schließlich hat man den Salat!
Es nützt nicht viel, sich rot zu schämen.
Es nützt nichts, und es schadet bloß,
sich tausend Dinge vorzunehmen.
Lasst das Programm! Und bessert euch drauflos!“
Erich Kästner
Mir war so nach diesem Lied.   🙂

 

How to see things

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How to see things

Heute so, morgen so…..
Heute hier, morgen dort…

Wieder ist ein Ozean überquert, wieder ein Schritt geschafft – auch wenn noch der eine oder andere Hurricane erwartet wird. Das Bild passt gerade wunderbar.

Ich danke ihm sehr, meinem Sohn.

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Change of view

 

Es sind strenge Gezeiten – immer wieder. Aber wir nähern uns einem Ergebnis.

Danke an alle, die uns da immer wieder hindurch helfen. Bezahlt, freiwillig, aus Freundschaft, Liebe oder Mitgefühl: Ohne Euch ginge das alles nicht.

 

Wen(n) Hilfe Kraft kostet

In Frankreich gibt es keine Schulpflicht, keine Anwesenheit in Schulgebäuden. Eltern werden dort weder verwarnt noch bestraft, wenn sie ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Vielleicht ist das der Grund, warum es so anmutende außerschulische Orte gibt, an denen Jungen und Mädchen sich messen und so gemeinsam lernen – unweigerlich.

kinder in lyon
Leidenschaft pur am Samstag Nachmittag

 

 

„Diese ganze monströse Maschine ist Jahr für Jahr in Tätigkeit, um den Willen zu zerstören, die Energie zu vermahlen udn die Lebenskraft des Kindes in Rauch aufgehen zu lssen. Um der Zukunft willen wird gering geachtet, was es heute erfreut, traurig macht, in Erstaunen versetzt, ärgert und interessiert. Für dieses Morgen, das es weder versteht, noch zu verstehen braucht, betrügt man es um viele Lebensjahre.“ *     (Janusz Korczak) 1995

 

* (Janusz Korczak) 1995, Wie man ein Kind lieben soll  11. Auflage, Göttingen S. 45

….gefunden in einem äußert empfehlenswerten Buch zur inklusiven Lernkultur von André Frank Zimpel Einander helfen.  Vandenhoek &Ruprecht

„Wer viel hat, dem wird gegeben; wer wenig hat, dem wird genommen. Fairer als dieses Matthäus Prinzip ist im Bildungssystem das Normalisierungsprinzip: Starke helfen Schwachen. Gibt es einen dritten Weg? JA. Den Hyperzyklus: Allen wird geholfen, alle helfen. Der Nobelpreisträger Manfred Eigen untersuchte ihn in Computersimulationen: Rot fördert Grün, Grün dafür Gelb, Gelb wieder Rot, etc.

Aber: Wird Hilfsbereitschaft nicht häufig ausgenutzt? Inklusive Lernkultur in der Praxis zeigt: Helfen stärkt die Helfenden in ihrem Selbstwertgefühl, Hilfen beim Lernen zu verkraften, kostet dagegen Kraft, manchmal mehr als das Helfen selbst.“

Auch wenn André Frank Zimpel sich aus der Sicht des „Förderschwerpunktes Geistige Entwicklung“ dem Thema nähert, ist die aufmerksame Lektüre eine Einladung, die eigene Haltung zu Lernen, Helfen, Lehren zu reflektieren, zu be – oder überdenken. Das eine oder andere AHA – Erlebnis inklusive.

Ich frage mich, wieso die Lektüre von André Frank Zimpel nicht eh Pflichtlektüre für ALLE Helfer und das gesamte dienende und bestimmende  Bildungs- und Erziehungspersonal ist.

Up in the Air

Es ist mal wieder so weit. Ich gehe auf Reisen. Ausnahmsweise! 🙂 Zum ersten Mal Richtung USA mit vorher zugesandtem Boarding Pass!!! Es wird einfacher. Es wird leichter.

ulla in the air
„Realisten erfinden keine Flugzeuge.“ © Alfred Selacher

Während ich versuchte, einen klugen Spruch zu „Fliegen“ zu finden, stolperte ich über das Lied von Matthias Schweighöfer. Er hat es für seine Kinder geschrieben. Ich mag es. Und bin der festen Überzeugung: Wenn ein Mensch solch einen Begleiter hat, geht einfach mehr.

Für immer jung

safe

Komme gerade wieder von einem Besuch bei meinem Sohn, habe auch Freunde und Familie gesehen. Gute Nachrichten wie anstrengede, finale und herausfordernde gab es. Und während ich all die Geschehnisse in meinem Hirn und meinem Herzen beweg(t)e, hör(t)e ich „Für immer jung“ von Wolfgang Niedecken. Passt, dachte ich.  „Dass Du auch für andere da bist – und dass dir ab und zu wer hilft..“ – Ja, das wünsche ich allen, denen ich mich verbunden fühle und bin dankbar für alle Hilfe, die ich bekomme und für die Menschen, die meine annehmen.

 

Lyrics:
„Op dat dä Herrjott op dich oppassb un dir jede Wunsch erfüllt,
dat du och für andre do bess un dir aff un zo wer hilf.
Et ess okay, wenn du noh Stääne jrievs, spring övver jede Zung,
dann blievs du für immer jung.

Für immer jung, für immer jung.,
dann blievs du für immer jung.

Op dat du opwääß zo ’nem Joode, däm die Wohrheit jet bedügg,
dä sing Fahn nie enn dä Wind hängk, sich verstellt für andre Lück.
Op dat du immer couragiert bess, leidenschaftlich, fründlich un
du weeß sinn, dann blievste jung.

Für immer jung, für immer jung.,
dann blievs du für immer jung.

Op dat ding Häng immer ze dunn hann, dat du dich wehrs, wenn dir jet stink,
dat du dir joot merks, wo du herküss un wo ding wohre Fründe sinn.
Op dat dieh Häzz immer enn Dur schläät, singe Takt hällt, singe Schwung,
dann blievs du für immer jung.

Für immer jung, für immer jung.,
dann blievs du für immer jung.“

 

In diesem Sinne – ein schönes Wochenende!

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