Maybe not Good – But Better

„Es hat sich bewährt, an das Gute im Menschen zu glauben, aber sich auf das Schlechte zu verlassen.“
Alfred Polgar

Ich bin vor mir da

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Auf ein Neues!

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„Jeder hat eine geheime Welt in sich. Alle Menschen dieser Welt, ich meine alle. Egal wie stumpf und langweilig sie nach außen hin auch sein mögen, in sich haben sie alle unvorstellbare, großartige, wunderbare, verrückte, erstaunliche Welten. Nicht nur eine Welt. Hunderte von ihnen. Tausende vielleicht.“ Neil Gaiman

Möge das neue Jahr Euch diese Welten bereisen lassen.

Ich danke Euch für alle Hilfe, Begleitung, Tipps, Liebe, Freundschaft, Einladungen, Herberge,  Zuhören, Antworten, Fragen, Aufträge, Vertrauen und Fürsorge im letzten Jahr. Mit Euch war Schweres einfacher, Schönes schwerwiegender, Kompliziertes lösbarer, Erfolgreiches besser zu teilen, Gelungenes erkennbarer, Verzweiflung auszuhalten, Unabänderliches akzeptieren. DANKE!

Euch wünsche ich jede Menge Gesundheit, Geduld, Humor, Gelassenheit, wertvolle Einsichten und gute Absichten. Und Freunde, die an Euch glauben, wenn Ihr es selbst gerade mal nicht könnt. Menschen, mit denen Ihr lachen, essen, singen, sprechen, schweigen und genießen, einander zuhören und Euch spiegeln wollt. Oder mit denen Ihr einfach mal gehen, was wegschaffen, schleppen, aushalten oder erdulden könnt.

Es gibt viel zu tun!

 

Ein frohes, neues Jahr! Happy 2019!

 

 

 

 

Nur eine Minute – Feuerlicht

Ein frohes neues Jahr wünsche ich Euch. Ein gutes, reiches, friedfertiges, kraftspendendes, ein buntes, warmes, gesundes…. ein inspirierendes und lehrreiches… Happy New Year 2018!!!!

Ulla Keienburg s Blog

IMG_2424 (c) Ulla Keienburg 2014

„Ich suche keine grüne Wiese, ich suche einen sicheren Platz für meine Ideen, meine Kraft….“

Danke an Herbert Grönemeyer!

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Also, ich fand es spannend!

Und ganz plötzlich ist das Jahr vorbei.

Auf  einem meiner vielen Wege in den Norden hörte ich unlängst folgenden Satz:“Wenn Du traurig bist, hältst Du Dich mit Vergangenem auf. Ängstigst Du Dich, bist Du wohl in der Zukunft unterwegs. Wenn Du Dich einfach mal sechs Sekunden lang Deinem Atem widmest, bist Du für diesen Moment ganz frei.“

Ein – und ausgeatmet habe ich ausgiebig auf meinen Reisen des letzten Jahres.Mit den Weather Reports   berichtete ich darüber via Bild und Wort. Mitunter habe ich auch die Luft angehalten, um nicht aus der Haut zu fahren. Geholfen haben in solchen Momenten Freunde, und auch bin ich darüber mit Menschen zusammengewachsen und daran zusammen gewachsen.

Ich war in den USA, und wir haben uns drei Roadtrips gegönnt. Einen durch die Nationalparks im Südwesten, den zweiten durch Washington State und Oregon und den dritten rund um den Lake Michigan. Meine Arbeit auf den Schiffen brachte mich nach Costa Rica, in die arabischen Länder, durch den neuen Suezkanal, nach Frankreich zwischen Carmaque und der Ardeche, von Hamburg nach Amerika via Island und Grönland und Kanada, und gekrönt wurden diese Reisen mit dem Trip nach Tokyo, Sapporo und Otaru – und durch schwerste Wetter bis Manila.

Rückblickend kann ich nur sagen: All die neue Luft, die anderen Kulturen, die wunderbaren Begegnungen mit neuen und bekannten Menschen, die lustigen Mietwagen, die Erkundungen, Überraschungen, Erkenntnisse, die Pflege von Freundschaften und das Verändern toxischer Verbindungen haben mir die Kraft gegeben, die Herausforderungen meines letzten Jahres zu meistern.

Z.B.: Einen Kindsvater, der ums Verrecken nicht zahlen will,  Ämter, denen ich nach einem Jahr Bearbeitungszeit für einen Widerspruch nachweisen konnte, dass auch sie einen Fehler gemacht haben, Behörden und Einrichtungen, die mich für dumm verkaufen wollten, Ärzte, Krankenkassen, Verbände, Gerichte, Einrichtungen, Versicherungen aller Art, die mir eine m.E. fast unmenschliche Geduld abverlangten. Eingesehen habe ich: nur ich finde es unerträglich langsam – und demütigend.  Ich lasse mich nicht durch „Arbeitszeit“ regulieren. Ich arbeite, bis ich fertig bin! Ich nehme auch nicht einfach hin, was mir so geschrieben wird. Ich akzeptiere nicht einfach Entscheidungen – ich kämpfe, bis die Umstände und Gegenheiten so sind, wie ich es für fair, gesund, rechtens, rechtlich möglich oder machbar halte. Ablehnungen sind nur eine Aufforderung zum Neuversuch. Ja, das kostet Zeit und Nerven – vor allem in einem Behördendschungel, wo die eine Stute nicht weiß, wie der Hengst in der anderen Abteilung wiehert. Aber: selbst in dem Dschungel habe ich Mitstreiterinnen gefunden. Der Ton macht halt mitunter die Musik. 🙂

Dank meiner Freunde und meiner Familie, dank verständnisvoller Kunden und Kollegen habe ich es vor allem in den letzten zwei Monaten letztlich doch geschafft, dass bis Ende des Jahres mein Sohn wieder weitgehend hergestellt und gesund und guter Dinge ist, dass ich gesund und heile bin, und dass ich bei Kräften bin, um das nächste Jahr anzugehen. Da warten dann noch ein paar Gerichtstermine, Klärungen und Veränderungen zugunsten  meines Sohnes auf uns.

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Und tolle Aufträge, neue Schiffsreisen, Jubiläen, Feste, Neuerungen – und für gute Überraschungen bin ich auch immer zu haben.

Ich wünsche Euch ein wunderbares Jahr 2017. Viel Kraft und gute Energie, inspirierende Begegnungen, verlässliche Beziehungen, respektvollen Umgang, humorvolle und nährende Erlebnisse, immer eine Hand am Herzen und ein Ohr, wenn ihr es braucht, oder auch tröstendes Zuhören, wenn andere das von Euch erbitten. Passt auf Euch und Eure Lieben auf – und auf das, was Euch mit Euren Lieben verbindet.

Habt Dank, Ihr Treuen, für Eure Begleitung, Eure Kommentare, Eure Fragen, Eure Geschichten, Eure Freundschaft, Eure Kunst, Eure Rezepte, Eure Inspirationen,  Eure Neugier.

Ich mache gern weiter: Ich werde weiterhin Bilder machen, Worte suchen und finden, schreiben, berichten, mich und manchmal auch Euch erinnern. Denn : In mir „jubeln“ weiter: Neugier, Güte, Durchhaltevermögen, Dialog, Achtsamkeit und mein Humor und die Fähigkeit, auch aus dem, was mich ärgerlich macht oder sauer, Kraft zu schöpfen.

In diesem Sinne:

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Was mir wirklich fehlt? Neue, kluge, respektvolle, warme, ehrliche, klare Worte von Roger Willemsen.

Laut? Leise? – (Under the) Wings of Time

Ich kann mich nicht entscheiden:
laut

oder

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Ich schaue auf ein Jahr zurück, in dem so viel passiert ist, dass es auch für mehrere Jahre gereicht hätte. Die Verstorbenen mögen in Frieden ruhen, die Hinterbliebenen sich speziell in dieser Zeit mit und von Erinnerungen tragen lassen, der neue Nachwuchs friedlich groß, die Kranken schnell gesund werden, die frisch Verheirateten mögen glücklich bleiben. Die Jobwechsler mögen das Beste aus dem machen, was sie vorfinden, die Selbstständigen den Mut behalten, die Geretteten Demut fühlen, den Traurigen ein Lied einfallen, den Getrennten das Alleinsein gelingen, den Streithähnen das Bedürfnis nach Frieden aufkommen, die Gekränkten mögen sich Hilfe leisten, den Kindern möge Raum gegeben werden – und Zeit.

Ich habe in diesem vergangenen Jahr viel gelernt. Mal wieder. Über meinen Freundeskreis, mein Netz -„WERK“, über Chancen und Grenzen. Ich bin gestolpert und aufgefangen worden. Ich war am südlichsten Postamt der Welt, auf dem Weg zum nördlichsten haben wir Socken gestrickt :-). Habe in Moskau über den Dächern Kaffee getrunken und in Montevideo fotografiert. Habe mich am Kellersee erholt, am schwarzen Meer mit Pelikanen unterhalten. In Budapest fand ich Passendes für meine Hände, Füße und den Kopf (in Rot, versteht sich). Habe Michael Jackson lebensgroß in Marzipan getroffen, durfte meine Amerikanisch – Kenntnisse nutzen und auffrischen für meine Arbeit auf der Donau. Besuchte das erste Mal in meinem Leben Hildesheim und auch von Göttingen habe ich erstmalig mehr gesehen als den Bahnhof. Ich habe mir den Kopf an Kabinentüren einiger Schiffe gestoßen, mir „das Maul verbrannt“, mir mitunter auf die Zunge gebissen, bin angeeckt und habe Applaus bekommen. Bin viele tausende Kilometer mit dem Auto gefahren, zwischen Hamburg, Friedrichshafen, Niederrhein und Weimar, haben auf den Strecken Freunde besucht, gearbeitet. Bin viel auf Landstraßen unterwegs, habe unzählige Hörbücher konsumiert, auch manchmal nachts zum Einschlafen, 35 Tausend Meilen geflogen – und tatsächlich war ich gefühlt immer zur rechten Zeit am rechten Ort. Man ist mir in den Rücken gefallen, ich bin anderen auf die Füße getreten, man hat mich beschämt und ich (ganz sicher  ungewollt) auch andere. Ich habe mich aufgeregt, habe sogar mal die Fassung verloren (das hat mir übrigens sehr gut getan 🙂 ). Ich habe mich ge – und auch überfordert. Habe es gemeinsam mit den Hamburgern mir Herz e.V. und mit Eurer Hilfe geschafft, dass Nzinga aus Trinidad ihr Bein noch hat. Die Liste der Erlebnisse ist lang…. hier in diesem Blog auch nachzulesen, – zu hören , -schauen.

Ich habe viel gesehen und (zu)gehört, verstehe mehr und Meer.
Sicherste Erkenntnis des Jahres. 1. Ich liebe mein(e) L(i)eben. 2. Ich kann, was ich tue. 3. Ich kämpfe, wenn es sein muss. 4. Ich bin geliebt. 5. Ich bin einigen Menschen sehr, sehr nah, auch wenn sie weit weg sind. 6. Ich kann sehr viel verstehen, ich kann vieles erklären. ABER: Ich kann das nicht alles aushalten!!!

Ich sage einfach ganz leise laut:

danke

Den Menschen, die mir im letzten Jahr zur Seite gestanden haben, Möbel gerückt, neu in mein Leben getreten, Wasserschäden ausgehalten, mit mir gereist sind, auf mein Auto aufgepasst, mich beherbergt, beschenkt, bekocht, versorgt, besucht, begleitet, mir zugehört, mit mir gelernt, mir vertrauen, Rechnungen schnell bezahlen, mich beauftragt, wertgeschätzt, sich bedankt, mich musikalisch erfreut, gepflegt, operiert, mich und mit mir fotografiert, mit mir gelacht, an mich gedacht, mir Gefallen getan, Geld- Sammeln unterstützt, die geliked und geteilt haben, angerufen, geschrieben, inspiriert, entsorgt, mich an meine Grenzen gebracht, mit mir Spaß gehabt haben, mit mir auf Türme geklettert, mich inspiriert haben, mich verlinkt, gefordert, empfohlen, erfreut, mich gefüttert, mit mir Tee oder Kaffee getrunken, oder Schnaps, mir ihre Schulter hingehalten, mich getragen, mir Bänke geschickt, mich unter den Flügel genommen oder mich beflügelt haben, die mich lieben, schätzen, loben, kritisieren, vermessen,bewerten, beschreiben, empfehlen, fahren oder auch nachfragen, wenn es vermeintlich zu leise um mich wird, ……
Auch hier ist sicher nicht alles erwähnt. Ich hoffe, Ihr verzeiht.

Hätte alles so geklappt, wie das abge- und versprochen war, spielte ich jetzt hier das Lied, das ich im April bei der Crowdfunding Aktion als „Pledge“ erstanden habe. Als ich unlängst nachfragte, erfuhr ich, dass die Künstler es erst im nächsten Frühjahr liefern (können) statt wie versprochen im September, dann Oktober, dann November… Tja.

„Patience is not the ability to wait, but the ability to keep a good attitude while waiting.“ Joyce Meyer

Ein herzlichstes Danke noch mal und damit: Auf ins nächste Jahr! Ich wünsche Euch ein bedeutungsvolles, leidenschaftliches, erfolgreiches, gesundes 2015!

Was bleibt? Was geht?

neujahrsgruß 2013

„Nicht alles, was zwei Backen hat…

… ist ein Gesicht.“ Simona Solga

Merkels Souffleuse  hat mir den Jahreswechsel versüßt.

Viel Spaß damit!

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