Die ganze Welt

Zu den drängenden Fragen des Lebens: Es gibt keine Antworten. Es gibt nur Querverweise. 🙂

Troubled Water

 

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Gib der Alltäglichkeit ihr Recht,
und sie wird Dir mit ihren Anforderungen
nicht zur Last fallen.

Clemens Brentano

Wenn ich das nur auch immer so sehen könnte. Mir versucht sie gerade mal wieder gepflegt auf den Wecker zu gehen. 🙂

 

Die Kuh…

 

 

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„Die Bäume fahren im Frühling aus der Haut.“
Wilhelm Busch

Erkennen

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Nebel – bereits am Morgen. Eine Einladung an mich selbst. Ganz leise ist es. Still und eingekehrt. Umhüllend, reflektierend, schützend – aber auch herausfordernd. Nichts, in was ich mich spiegeln könnte. Nichts, was mir begegnet –  außer mir selbst. Sonntags im Nebel – beseelt von der Hoffnung, er möge sich lichten, der Nebel um alles, was zu erkennen ich gewünscht habe. Der Tag ist nun um. Der Nebel noch nicht. Doch ich bin klarer mit mir als noch am Morgen. 🙂 Und da kommt doch ein alter Wunsch in mir hoch – der immer wiederkehrende:

 

 

Bank (8) – Pilze oder was?

Es war warm, hell und feucht. Überall schossen sie aus dem Boden. Die Pilze. In der Abendsonne – na gut, Spätnachmittagssonne – fielen noch einige Strahlen auf den Waldboden. Zwischen all den bunten, braunen, gelben, grünen Blätten dieses Mischwaldes waren sie mit bloßem Auge nicht leicht auszumachen. Da sie aber noch da standen, war ich mir sicher, dass sie nicht essbar sind.  Sonst wären sie nicht mehr da – bereits am frühen Morgen ausgehoben und spätestens mittags verspeist.  🙂

Der frühe Sammler etc…….

Man kann alle Pilze essen, manche eben nur einmal  🙂

 

herbst

 

Das Geisterschiff

noch mal am kellersee

Das Geisterschiff am Kellersee.

Ich musste einfach noch mal hin – zum Fischbrötchen Cafe. Selbst bei Regen lässt es sich wunderbar draußen auf der Terrasse mit Seeblick sitzen. Drei Blässhuhnküken schreien nach ihrer Mutter, pubertierende Stockenten eifern den Erpeln nach, Am Ufer rätseln Menschen über eine braune Ente mit grauem Schnabel und grauen Füßen ohne Zopf. Oder erzählen einander den neuesten Tratsch aus dem Dorf. Ein Angler kehrt von See zurück – leise, unauffällig, noch grauer als der Himmel. Kinder rutschen mit Bobby Cars auf dem Hof des Cafes, aus einem Busch klingt Musik. Einige Radfahrer pausieren nach der Radtour um den See, andere starten hier – mitunter auch zur Kellerseefahrt mit dem Ausflugsdampfer Luise.

Das ist für mich bisher der einzige Ort, an dem Matjesbrötchen und Cappucino zusammen bestellt auch zusammen schmecken . 🙂

Am Kellersee ist halt manches anders. 🙂

http://www.fischbroetchen-cafe.de

Das Monster vom Kellersee

monster von Loch Keller

Der Russische Stör (Acipenser gueldenstaedtii), Ossietra-Stör oder Waxdick ist eine gefährdete Stör-Art. Er wurde nach dem deutsch-baltischen Naturforscher Johann Anton Güldenstädt benannt.

Der russische Stör wird bis zu 2,35 Meter lang und mehr als hundert Kilogramm schwer. Subfossile Überreste vom Schwarzen Meer hatten eine Länge von drei Metern.

mehr dazu bei wikipedia

Ob er irgendwann zwischen der oberen und der unteren Hälfte eines Brötchens seinen Platz findet….  wird sich zeigen. 🙂

Seehütte Malente – das Fischbrötchen Cafe – Kurzurlaub für die Seele

 

Fly away home – Ein Sommertag am See

Ein ohrenbetäubendes Quaken signalisiert: Kanadagänse sind schon wieder auf dem Weg in den Süden. Ende August bedeutet das: Es naht bereits der Herbst.

Kanadagänse über Malente im August  (c)Ulla Keienburg 2012
Kanadagänse über Malente im August (c)Ulla Keienburg 2012

Gerade eben erst haben wir den Sommer aus Russland und Norwegen zusammen an den Kellersee gebracht. Die Sonne glüht so vor sich hin, die Laune ist gut, die Enten hier sind allesamt in der Mauser, die Frischlinge der Blöässhühner tauchen noch nicht allein und fiepsen panisch nach der Mama, wenn sie mal  abtaucht.Am Himmel formieren sich bereits die ersten Siebenen. Die Kanadagänse sind wieder unterwegs und machen in Norddeutschland halt – ausgerechnet an der Holsteinischen Seenplatte – ganz um die Ecke des Immenhofs. Sie ziehen ihre Runden, bevor sie sich entscheiden, auf welchen Feldern sie sich niederlassen.

Ungestört von Verkehrslärm ist diese Gegend. Ein lauer Sommerwind kühlt ein wenig die aufgeheizte Luft. In der Höhe malt ein Flugzeug den Kondensstreifen an einen ansonsten kontrastfreien blauen Himmel. Einige Menschen radeln, andere ruhen zum Mittag. Aus den geöffneten Fenstern ihres Schlafzimmers dringt mitunter ein zufriedenes Schnarchen. Die Brombeeren sind reif. Das lauteste Geräusch ist nach den quakenden Kanadagänsen das Rauschen des Windes.

Erinnerungen steigen auf an den wunderschönen Film „Fly away Home“  auch bekannt als „Amy und die Wildgänse“
http://de.wikipedia.org/wiki/Amy_und_die_Wildg%C3%A4nse

http://de.wikipedia.org/wiki/Kanadagans

 

Ich ließe mich hier auch nieder- wäre ich eine von ihnen. 🙂

Gute Aussichten – es geht auch ohne!!!

Seit Tagen schon klingt eine Erklärung meiner Vaters mir in den Ohren:

„Du kannst Dich nicht selbst entschuldigen. Du kannst um Entschuldigung bitten. Und hoffen, dass man sie dir gewährt!“

Es heißt also: „Entschuldige bitte!“ Oder besser noch: „Verzeihen Sie mir bitte!“

Ich hab keine Lust mehr auf Wulffs, Merkels, Röslers….

Es gibt so viel Schönes – gerade nachmittags zwischen Vier und Fünf…..

 

um halb fünf über malente

 

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