“Art consists of limitation. The most beautiful part of every picture is the frame.” ― G.K. Chesterton – „Kunst besteht aus Begrenzung. Der schönste Teil eines jeden Bildes ist der Rahmen.“
Nun hat er sich auch verabschiedet. Al Jarreau! 1995 lernte ich ihn kennen, hatte die Ehre, mit ihm einen halben Tag und einen langen Abend zu verbringen. Während der Proben für die RTL Nachtshow mit Thomas Koschwitz sang er für mich „Your Song“. Ich bin dahin geschmolzen. Und ich habe auch gern die Einladung zu seinem Konzert angenommen, das er in den Tagen auf der Domplatte spielte. Die CD mit dem Polaroidfoto von uns beiden steht noch daheim in meinem Regal. Ich erinnere mich gut, wie enttäuscht ich war, als ich hinterher erfuhr, dass er sich Scientology verschrieben hatte. Aber er ist auch wieder ausgestiegen – das habe ich dann auch vernommen. Ein ziemlich besonderer Mensch. Ich denke gern an den Tag – und an den Abend. R.I.P. Al Jearreau.
„Wenn du kämpfst gegen was immer es sei, wird dir die ganze Welt verdächtig werden, denn alles ist ein mögliches Obdach, ein möglicher Hinterhalt und eine mögliche Nahrung für deinen Feind.“ Antoine de Saint-Exupéry
Viel zu feiern gibt es an dem heutigen Tag. Mein Patenkind hat ihr Abitur, mein Bruder Geburtstag – und wordpress gratulierte mir zum 4. Geburtstag meines Blogs! Er „fliegt“, wie sie es nennen, vor allem, weil Ihr, liebe Follower, ihn lest und betrachtet, teilt, kommentiert, diskutiert, fragt, antwortet und den Like Button nutzt. Habt Dank für Eure Treue! Keep in touch! Ich werde weiter machen. Eure Ulla
Als ich dieses Lied heute morgen noch mal hörte, erinnerte ich mich:
Mitunter feiere ich den 5.Juni! Überlebte ich doch vor vielen Jahren nur knapp, dass meines Volvos (neuer) Reifen hinten rechts platzte. Zwischen Mundelsheim und Pleidelsheim. Auf der linken Spur. Mit 120 km/h. Einhellige Meinung von Polizisten und Krankenwagenpersonal: Wäre das kein Volvo gewesen,wäre sie tot.
Seither weiß ich, dass es auf der Autobahn Bordsteinkanten gibt. Seither bin ich täglich dankbar, dass ich lebe. Seither bin ich sicher: Ich war noch nicht fällig. 🙂
Seither fahre ich erst recht Volvo.
Ich glaube, dass mich meine Neugier und meine Zuversicht schon durch Vieles gerettet und vor Vielem bewahrt haben. Aber seit diesem Tag lasse ich keine Gelegenheit mehr aus, Neues zu lernen, zu sehen, zu erleben. Und wenn was gar nicht geht – dann lasse ich es. 🙂
Nichts ist selbstverständlich! NICHTS!
Musikvideo zu gleichnamigen Song von Oliver Steller (Text:…
Katrins Bank ist ein Geschenk: Eines Tages stand dieses Sitzmöbel auf ihrem Balkon! Gleich seinen Platz darauf gefunden hatte auch Max. Der Kater tummelt sich inzwischen im Katzenhimmel. Möge er es dort gut haben.
Katrin schreibt: „Ich hab die Bank schon selbst reingeschleppt Sie fiel bei Holgers Umzug quasi ab und passte perfekt Ich habe seitdem einige schöne Erinnerungen, erst eine ganz frische von einer netten Kaffeerunde mit Frühlingssonne, dem leckersten Kuchen Weimars und einer Person, bei der ich mich absolut geborgen fühle.Maxe lebt in Scarlett weiter, sie ist mindestens genau so positiv verrückt wie er . :-)“
„… zwei Freundinnen, die beide leider schon lange im Himmel sind. Meine Katze, die bezaubernde Dshini, liebte meine Deutsche Dogge, Francis. Die beiden waren sozusagen die dicksten Freunde auf dieser Welt. Sicher sind sie auch im Himmel gemeinsam unterwegs. ;-)“
Heute kommt Besuch. Welch günstige Gelegenheit, mal wieder ein wenig andere Ordnung in die Stapel zu bringen, die sich da auf meinem Schreibtisch getürmt haben. Während ich Unterlagen aus den letzten Wochen studiere und lediglich zu entscheiden habe, welche ins Altpapier können und welche abgeheftet werden müssen, fällt mir der kleine rote Glasstein auf den Schoß. Rutschte aus den Unterlagen, die ich von der letzten Schiffsreise mitgebracht habe.
Ohne ihn hätte ich mich wohl nicht mehr so zügig an folgende dringliche bis wunderbare Sitaution erinnert: Wir liefen durch die 11 Ave in Mahattan, gen Norden. Es gab einfach nichts, was unserem Wunsch nach einem Kaffee genügt hätte. Als ich allerdings die Not verspürte, den Kaffee, den ich zuvor schon getrunken hatte, wieder loswerden zu müssen, wurde ich mutig. Ich stapfte einfach in das scheinbar teuerste Haus am Platze. Vorgesehen für Anzugträger und chanelös Veranlagte. Ich in Jeans und Turnschuhen, Windjacke und Schal um den Hals.
Die Kellner waren sehr erstaunt. Auf meine freundliche Anfrage, ob ihre „restrooms“ wohl mal nutzen dürfe, antwortete einer: „Normally it`s only for customers.“ Er hielt kurz inne, schaute sich um und fuhr fort. „But I see: You have a problem. So please!“ Er leitete mich dorthin. Und überließ mich dann aber meinem Schicksal. 🙂 He made my day!
Da ich dieses kleine Erlebnis nicht vergessen wollte, hob ich im Badraum einen kleinen roten Glasstein vom Boden auf. Und steckte ihn in meine Hosentasche.
Ich wünschte, ich wüsste den Namen des Restaurants noch. Gerne sagte ich auch ein vieltes Mal Danke.
Und: Diese Art Souveniers sind für mich wunderbare „Storyteller“. 🙂