Weather Report 2017 – Cruise News – Along the East Coast with Irma and Jose (6) – Die Kunst und das Militär


Norfolk. Morgens habe ich auf einem Ausflug die Ausführungen von Navyliebhabern übersetzt. Der Besuch der größten Militärbasis Amerikas hat seltsame Erinnerungen geweckt. Und ich persönlich war froh, als es vorbei war. Auch wenn der Offizier ein heiterer war. Schiffe gab es gerade nicht so viele – sie sind fast alle in der Karibik, Houston und Florida unterwegs – um Irmaopfern zu helfen. Norfolk macht viele Menschen stolz. Es gab eine Familie namens Mac Arthur, deren Sohn sollte unbedingt dort geboren sein. In dessen Geburtsurkunde steht: Er wurde in Norfolk geboren, als seine Eltern auf Dienstreise waren. Und Familie Chrysler hat ihr Hab und Gut der Stadt vermacht – das Museum hat mich äußerst versöhnlich gestimmt. 🙂 Jetzt gibt es eine Giraffe mehr in meiner Sammlung. Contemporary Art aus dem Chrysler Museum Gift Shop. 🙂 

Nikon, Enten und Johannes – Der Samstagsausflug zum Golden Ring

Als ich heute Morgen aufwachte, konnte ich mich nicht mehr an den Namen des beeindruckenden Klosters – der Lawra – erinnern, die wir gestern beehrt hatten. Zweieinhalb Stunden hin – zweieinhalb Stunden zurück – mit Bus und  Elektrobahn, Metro und per Pedes. Und ich hatte so viel im Kopf, dass mir der werte Name entfallen war – der dieses Klosters aus der Serie „Goldener Ring“.

Wikipedia sei Dank… Ich fand anhand der Stichworte:

„russisch orthodox, priesterseminar, sechs kirchen, glockenturm, nördlich moskau“  tatsächlich, was ich suchte.

Das Kloster der Dreifaltigkeit und des Heiligen Sergius (russisch Свято-Троицкая Сергиева Лавра oder Троице-Сергиева Лавра) ist ein russisch-orthodoxes Männerkloster in der rund 70 km nordöstlich von Moskau gelegenen Stadt Sergijew Possad (von 1930 bis 1991 Sagorsk). Es wurde um 1340 vom Heiligen Sergius von Radonesch gegründet und gilt seit Jahrhunderten als eines der bedeutendsten religiösen Zentren der russisch-orthodoxen Kirche. Das vom 15. bis 18. Jahrhundert entstandene architektonische Ensemble des Klosters gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe.

mehr dazu

Es lohnt sich wirklich, sich diese Geschichte dieser Glaubensbrüderherberge mal näher anzuschauen. Sogar Lenins Kopf  ist auf einer Säule vor den Klostermauern zu finden. Wieso? Antworten auf so vieles finden sich da.

Neben der dramatischen Geschichte dieser Klosteranlage stieß ich natürlich auch auf etwas, das ich meiner selektiven Wahrnehmug zu verdanken habe. 🙂

Enten gibt es halt überall 🙂

„Einer der bekanntesten Wehrtürme ist darüber hinaus der Ententurm (Уточья башня). Dieser Name soll laut einer Legende dadurch zustande gekommen sein, dass der damals noch nicht zum Zaren gekrönte Peter der Große, als er sich zur Zeit der Strelizenaufstände im Kloster verborgen hielt, zum Zeitvertreib von diesem Turm aus Enten am nahe gelegenen Teich geschossen haben soll. Später soll dann zur Erinnerung daran die Spitze des Turms mit einer Entenfigur geschmückt worden sein, die dort bis heute aufgestellt ist.[4] Der Ententurm weist eine Höhe von 22 m auf.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dreifaltigkeitskloster_von_Sergijew_Possad

Sehr viel mehr traditionell Russisches glaubte ich gestern gesehen zu haben, als mir der Alltag in Moskau es bietet.

Frauen trugen über ihren Hosen Röcke, viele trugen nicht nur in der Kirche Kopftuch. Mitunter erinnerte mich das Design der Frauenkleidung, auch außerhalb de Klosters, an die radikalen christliche Gruppen à la Menoniten oder Amish. Wenn diese auch weitaus uniformierter wirken. Und an vermummte Frauen erinnerte mich das auch. Egal.

Vor dem Eingang standen aufgereiht die Stände mit den Souveniers, an die ich durch meine Reiserei durch die Welt gewöhnt bin. Unsere russischen Stadtführerinnen speisten mit uns die traditionellen Weichbrötchen, gefüllt entweder mit Äpfeln, Ei oder Kartoffeln. Dazu gab es KWAS, einen leckeren (Roggen)-Brottrunk –  einem sommerliches Erfrischungsgetränk — nicht ganz alkoholfrei. 🙂

Wenn ich jetzt noch mehr schreibe, liest das eh keiner mehr… 🙂

Frohe Pfingsten!!! Neuigkeiten aus der Metropole :-)

Audi TOP Model  "Wheely" oder oder "TT" steht für Turbotrottel
Audi TOP Model „Wheely“ oder: Steht „TT“ steht für Turbotrottel?

Auch schön:

Und damit an der Einfahrt nichts passiert…

Die Behindertenparkplätze befinden sich auch nur spuckweit von Geschäften der Markenhersteller 🙂

 Falls gerade mal ein Handtäschchen fällig ist

ruhig mal bei alten Louis reinschauen .-)

Noch ist zwar nicht kalt, aber die Pelze haben gerade Besuch ihrer Freundin „SALE“  🙂

Red Hand „Sale“

Ich gebe zu, dass Kleid hätte ich mir gern gekauft:

leider zu kurz! 😦

 Obwohl die schon meterweise High Heels einkalkulieren…

Nebenan fand ich dann die richtige Beschreibung an der Hauswand für das Normmaß…

Es lebe die Norm!

Die Krönung, während gestern Abend die meisten Menschen die Russenomas am Bildschirm begleiteten, wagte  sich eine junge Band mit rhytmischen Klängen auf die Bühne „Your chance“. Die drei Mädels begleitet von Männern an Akkordeon,  Klarinette, Schlagzeug hätten sicherlich knapp hinter den Omas gelegen. Immerhin sind wir ein Weile stehen geblieben. Das hatte was.

ESC open air .-)

Und zu guter Letzt fiel uns noch auf:

Nicht nur Audi sondern auch VW macht jetzt auf Behindertenfahrzeuge:

vielleicht fällt euch was dazu ein:-)
vielleicht fällt euch was dazu ein:-)

Sicherheit und Freiheit

Sicherheit und Freiheit

 

„Sicherheit und Freiheit sind Schlüsselwörter,
die Astrid Lindgren für ihre Kindheit nennt.
Die Sicherheit, dass immer Erwachsene
in der Nähe waren, und die Freiheit,
dass sie keine Zeit hatten,  sich den Kindern
allzu aufdringlich zu widmen.“

Astrid Lindgren-Museum, Vimmerby

 

Als die Titanic wieder auftauchte – Ein Tuutsachenroman

15.April 2012

Tuutsachen schwimmen oben   🙂

Mitten in den Vorbereitungen für die Lesestunden auf meiner  Reise fiel mir das Buch „Als die Titanic wieder auftauchte“ erneut in die Hände. Handsigniert!  🙂  Mit Widmung!!!  .-)

Trotz aller Dramameldungen empfehle ich gern jetzt diesen Tuutsachenroman. Neugierig verschlungen habe ich ihn, nachdem der Verlag Wortart  Ende 2011 nach Köln  in die Wohn-Bar (Ehrenfeld) geladen hatte,  um  dem Autor Thomas Baumann beim Lesen kleiner Auszüge des Buches bei Chips und Bier  zu lauschen.

(c) ullakeienburg 2011

In der Einladung war schon die Rede von Kopf schütteln, Hände schütteln und Reime schütteln! Beim Studium des Buches aber…:  ach, lest selbst! 🙂

Ich werde nicht viel verraten – nur das, was amazon zu Inhalt und Autor auch zum Besten gibt  .-)

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„Kurzbeschreibung

Dexter Leftfield ist der 2. Offizier an Bord der Titanic, ein unerschrockener Held, Keanu Reeves sehr ähnlich, was er natürlich nicht wissen kann. Am 15. 4. 1912 passiert etwas Sonderbares an Bord des Luxusdampfers: Er taucht unter, Menschen geraten in Panik, doch auf wundersame Weise taucht das Schiff wieder auf. Niemand weiß warum. Wir sind im Jahr 2012 gelandet! Per Hubschrauber landet ein Privatfernsehteam auf dem Schiff. Bald flimmern sensationelle Bilder um die Welt, unter anderem zur amerikanischen Kinderärztin Karen Dupree, die in Dexter ihren Urgroßvater erkennt. Dexter hat sich in der Tat direkt vor der Abfahrt des Schiffes verliebt, weiß aber nicht, dass er sogar ein Kind gezeugt hat. Schließlich hat er in jedem Hafen eine Braut sitzen. Karen macht sich alsbald auf zu ihrem Urahn und die unglaubliche Geschichte, in der auch Celine Dion eine Rolle spielte, nimmt ihren Lauf …

Über den Autor

In seiner schreiberischen Laufbahn verfasste Thomas Baumann Texte in zahlreichen Gattungen, bis 2005 sein erstes Sachbuch Quadrat schädel erschien. Eine satirische Stadtrezension seiner Heimatstadt Mannheim. Seine ausgeprägte Fähigkeit, das Besondere und auch die Komik im Kleinen und Alltäglichen zu erspähen, setzt Baumann auf einmalige Weise in seinen Büchern Die spinnen, die Deutschen und Daheimbleiben kann jeder sowie Garantiert Deutsch (auch als Kalender erschienen) um. Baumann, Jahrgang 1965, lebt und arbeitet in Köln.“

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Und, dass mir der Tuutsachenroman gefällt – und dass ich ihn schon ausgeliehen habe- und dass mir unterstellt wurde, er sei so schräg, ich habe daran wohl mitgewirkt. 🙂 Nein – habe ich nicht!!! Die Ehre gebührt Thomas Baumann ganz allein –  und denen, die ihn ausgehalten haben, während er ihn verfasste! 🙂

Viel Spaß beim Lesen!

(c) ullakeienburg 2011

www.wohn- bar.de

PS: Mitunter hatte ich das Gefühl, als könne so etwas passieren. Ich bin froh, dass ich mich in seiner schrägen Welt (auf) halten kann. Danke, Thomas B. .-)

„Thomas Baumanns Gedankenwelt ist komplett durchgeknallt – Gott sei Dank lässt er uns daran teilhaben.“
Moritz Netenjakob

Das ist hier die Frage!

La Coruna – Centre des Hombres