Lass uns…

„Du kannst die Wellen nicht anhalten, aber Du kannst lernen, auf ihnen zu reiten.“
Joseph Goldstein

Der Tod ist nicht privat

Mal ab davon, dass es im Moment akuter ist denn je……

Heike Lander traut sich. Endlich. Danke dafür! Aus tiefster Seele schreibt sie mir.

Hier geht es zu ihrem Beitrag!

Der Tod ist nicht privat: Warum Unternehmen sich mit Trauer auseinandersetzen sollten

Dieser Beitrag brauchte einen ziemlich langen Anlauf. Und einige Rückmeldungen zu meinem Angebot, Unternehmen dabei zu unterstützen, trauernden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Strukturen und Möglichkeiten anzubieten, auf die sie sich im Notfall verlassen können. „Wieso? Der Tod ist doch privat?“ bekam ich zu hören. Oder: „Muss ich dann mit dem Taschentuch neben meinem heulenden Mitarbeiter sitzen?“ Oder auch: „Tolles Angebot haben Sie da. Ich werde meinen Mitarbeitern gerne empfehlen, sich privat mit Ihnen in Verbindung zu setzen.“

Doch Trauer unterscheidet nicht zwischen „privat“ und „Arbeitsplatz“. Sie ist einfach da und äußerst sich sehr individuell. Umso wichtiger wäre es für Unternehmen, sich intensiver als bislang mit Trauer und ihren Folgen auseinanderzusetzen. Trauer beginnt häufig nicht erst mit dem Eintritt des Todes eines geliebten Menschen sondern oft schon vorher. Sobald etwa eine lebensbedrohliche Diagnose eines Familienmitglieds im Raum steht, kommen Sorgen und Ängste auf. Schwierige Fragen hinsichtlich der Pflege stellen sich, manchmal auch finanziell, und alles muss „nebenbei“ geleistet werden.

Milliardenkosten durch Trauer am Arbeitsplatz

Eine umfangreiche Studie des „Grief Recovery Institute“ die auch Facebook-COO Sheryl Sandberg in ihrem Buch „Option B“ zitiert, hat bezogen auf die USA hat bereits 2003 eindrücklich belegt, dass sich Trauer am Arbeitsplatz auch finanziell auf die Unternehmen auswirkt. Für die Studie wurden 25.000 Interviews mit Menschen geführt, die einen für sie größeren Verlust erlitten haben. Dabei berücksichtigten die Forschenden nicht nur den Verlust von geliebten Menschen, sondern beispielsweise auch Trennungen oder den Verlust von Haustieren. Das Ergebnis ist erstaunlich: Die Produktivitätsverluste bzw. -ausfälle durch Trauer summierten sich schon 2003 auf 75 Milliarden US-Dollar. Auf Deutschland übertragen wären das rund 18 Milliarden Euro gewesen.

Ich könnte jetzt mögliche Auswirkungen von Trauer aufzählen, Maßnahmen, Do’s und Don’ts, mögliche Elemente eines Betrieblichen Trauermanagements. Oder Euch aus der sich langsam entwickelnden Forschungsliteratur berichten, die mit einigen Trauermythen aufräumt. Weiterlesen…

Das ist noch nicht alles

„Daß der Mensch, der doch die Wahrheit so flieht, den Spiegel erfunden hat, ist die größte historische Merkwürdigkeit.“
Friedrich Hebbel (1813 – 1863)

Die Flut ist auf dem Weg hierher

I do my very best... always!
Der Weg ist weit bis Nimmerland…..

Was wir allein nicht schaffen

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Heute ist mir nicht wohl. Ich vermisse meinen Sohn. Erlaubt wäre mir, ihn im Garten für zwei Stunden auf zwei Meter Abstand mit Maske zu sehen. Ich kenne gerade keine schlimmere Strafe, als mir eine Umarmung verkneifen zu müssen bei einem Treffen mit ihm. Dafür fahre ich mal nicht vier Stunden mit dem Auto hin und die gleiche Zeit noch mal zurück.

Nein, das ist nicht das erste Mal. Nur das erste Mal habe ich das Gefühl, dass ich es auch schreiben möchte. Hier. Einfach mal teilen.

Gefühle sind schließlich keine Krankheit. Sie entladen sich eben mitunter. Und bevor dafür ein großer Anlass geschaffen werden muss, schaue ich in den Spiegel und frage mich: WAS genau stimmt mich denn nun eigentlich traurig oder wütend oder zuversichtlich? Kein einfaches Unterfangen. Denn Gründe für schlechte Gefühle gibt es ja aktuell genug. Ich mag aber nicht auf die Straße gehen, Schilder hoch halten, Schreien, Klatschen. Ich mag dafür sorgen, dass in mir Ordnung ist. Die Ordnung außen ergibt sich erfahrungsgemäß dann fast von allein.

Und dabei Hilfe zu haben durch einen Gedankenanstoß, ein Lied, Klänge, Bilder, Support, Erlebnisse, Anregungen aller Art…..   genieße ich.  Es lebe der Dialog mit dem Außen. Vielleicht ist er so inspirierend, weil er so anders ist als noch vor Corona. Wer weiß das schon.  🙂

Ich wünsche Euch – was oder wen auch immer – mit dem Ihr „dat schaffe“ könnt.

Through Barricades

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„I don’t know if real courage lies in storming barricades or simply not denying the truth.“
Josh Lanyon

Könnte ich das verstehen?

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„Wenn uns einmal ein höheres Wesen sagte, wie die Welt entstanden sei, so möchte ich wohl wissen, ob wir imstande wären, es zu verstehen. Ich glaube nicht.“
Georg Christoph Lichtenberg

 

Hab ihn endlich gesehen, den Film : Aus dem Nichts. Alles an Gefühlen da: Ekel, Verständnis, Wut, Berechenbarkeit, Ärger, Bewunderung, Anerkennung. Sollte jedeR gesehen haben. Finde ich.

 

 

 

Das Leben ist nicht dasselbe

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„Der Grund, warum Menschen hier gern leben. Weil die Leute hier erst fühlen, dann denken, dann reden. Das Leben ist nicht dasselbe. Hier im Norden. An der Elbe!“

Aber von einigen….

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Unterschied

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Still growing

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Zweimal

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„Du kannst nicht zweimal in denselben Fluss steigen. Es ist immer ein anderes Wasser, das über Dich fließt.“ Heraklit

Auf den Punkt

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„Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.“ Oscar Wilde

Hören

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„Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ ―George Orwell

Unterschied

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„Der Unterschied zwischen Gott und den Historikern besteht hauptsächlich darin, dass Gott die Vergangenheit nicht mehr ändern kann.“ Samuel Butler

Ziel

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„Wer ans Ziel getragen wurde; darf nicht glauben; es erreicht zu haben.“ Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830 – 1916),

Wirklich Wissenswertes

uuuaaaaahhhh
„Bildung ist etwas Wunderbares. Doch sollte man sich von Zeit zu Zeit daran erinnern, dass wirklich Wissenswertes nicht gelehrt werden kann.“       Oscar Wilde (1854 – 1900)

Bank (32) (19) – Vom Verstehen…

bank etelka frankreich

„Wo steht denn diese Bank?“ habe ich nur gefragt. „Irgendwo in Frankreich..“.  sagt zumindest die Ortsangabe des Telefonbetreibers. Nun – was fällt mir dazu ein?

Gott in Frankreich, Käse, Wein, Normandie, Altlantik , Mittelmeer. Der Nase und dem Herzen nach bin ich durch Youtube geschlendert.

Und habe mich mit mir geeinigt – auf Rilke…..   Danke für die Inspiration: Etelka!

 

Einladung:   Wer auch seine oder ihre Bank hier sehen möchte… siehe Bank (32)- Imagine

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