Freundlichkeit…

…ist eine Sprache.

„Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können.“
Mark Twain

Teach me tonight

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„Ich studiere nicht, um mehr zu wissen, sondern um weniger zu ignorieren.“ Juana Inés de la Cruz

Lebenszeit

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Brüder Grimm
Kinder- und Hausmärchen, große Ausgabe, Band 2, 1857

Die Lebenszeit

Als Gott die Welt geschaffen hatte und allen Creaturen ihre Lebenszeit bestimmen wollte, kam der Esel und fragte ‚Herr, wie lange soll ich leben?‘ ‚Dreißig Jahre,‘ antwortete Gott, ‚ist dir das recht?‘ ‚Ach Herr,‘ erwiederte der Esel, ‚das ist eine lange Zeit. Bedenke mein mühseliges Dasein: von Morgen bis in die Nacht schwere Lasten tragen, Kornsäcke in die Mühle schleppen, damit andere das Brot essen, mit nichts als mit Schlägen und Fußtritten ermuntert und auf gefrischt zu werden! erlaß mir einen Theil der langen Zeit.‘ Da erbarmte sich Gott und schenkte ihm achtzehn Jahre. Der Esel gieng getröstet weg und der Hund erschien. ‚Wie lange willst du leben?‘ sprach Gott zu ihm, ‚dem Esel sind dreißig Jahre zu viel, du aber wirst damit zufrieden sein.‘ ‚Herr,‘ antwortete der Hund, ‚ist das dein Wille? bedenke was ich laufen muß, das halten meine Füße so lange nicht aus; und habe ich erst die Stimme zum Bellen verloren und die Zähne zum Beißen, was bleibt mir übrig als aus einer Ecke in die andere zu laufen und zu knurren?‘ Gott sah daß er recht hatte und erließ ihm zwölf Jahre. Darauf kam der Affe. ‚Du willst wohl gerne dreißig Jahre leben?‘ sprach der Herr zu ihm, ‚du brauchst nicht zu arbeiten, wie der Esel und der Hund, und bist immer guter Dinge.‘ ‚Ach Herr,‘ antwortete er, ‚das sieht so aus, ist aber anders. Wenns Hirsenbrei regnet, habe ich keinen Löffel. Ich soll immer lustige Streiche machen, Gesichter schneiden damit die Leute lachen, und wenn sie mir einen Apfel reichen und ich beiße hinein, so ist er sauer. Wie oft steckt die Traurigkeit hinter dem Spaß! Dreißig Jahre halte ich das nicht aus.‘ Gott war gnädig und schenkte ihm zehn Jahre.
Endlich erschien der Mensch, war freudig, gesund und frisch und bat Gott ihm seine Zeit zu bestimmen. ‚Dreißig Jahre sollst du leben,‘ sprach der Herr, ‚ist dir das genug?‘ ‚Welch eine kurze Zeit!‘ rief der Mensch, ‚wenn ich mein Haus gebaut habe, und das Feuer auf meinem eigenen Herde brennt: wenn ich Bäume gepflanzt habe, die blühen und Früchte tragen, und ich meines Lebens froh zu werden gedenke, so soll ich sterben! o Herr, verlängere meine Zeit.‘ ‚Ich will dir die achtzehn Jahre des Esels zulegen‘ sagte Gott. ‚Das ist nicht genug‘ erwiederte der Mensch. ‚Du sollst auch die zwölf Jahre des Hundes haben.‘ ‚Immer noch zu wenig.‘ ‚Wohlan,‘ sagte Gott, ich will dir noch die zehn Jahre des Affen geben, aber mehr erhältst du nicht.‘ Der Mensch gieng fort, war aber nicht zufrieden gestellt.
Also lebt der Mensch siebenzig Jahr. Die ersten dreißig sind seine menschlichen Jahre, die gehen schnell dahin; da ist er gesund heiter, arbeitet mit Lust und freut sich seines Daseins. Hierauf folgen die achtzehn Jahre des Esels, da wird ihm eine Last nach der andern aufgelegt: er muß das Korn tragen, das andere nährt, und Schläge und Tritte sind der Lohn seiner treuen Dienste. Dann kommen die zwölf Jahre des Hundes, da liegt er in den Ecken, knurrt und hat keine Zähne mehr zum Beißen. Und wenn diese Zeit vorüber ist, so machen die zehn Jahre des Affen den Beschluß. Da ist der Mensch schwachköpfig und närrisch, treibt alberne Dinge und wird ein Spott der Kinder.

Jacob Grimm (1785-1863) und Wilhelm Grimm (1786-1859)

Wie sie es wohl heute schrieben? Dieses  Märchen? Die Gebrüder Grimm?

Tatbestand oder Interpretation?

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„Die Notwendigkeit ist kein Tatbestand, sondern eine Interpretation.“

Friedrich Wilhelm Nietzsche

 

 

„Ein abgelaufenes Vorurteil steht einsam im Regal, wie immer überheblich und blasiert. Wer und was Du wirklich bist, ist vollkommen egal. Weils keinen interessiert.“

aus: Die Andern · Wortfront – Sandra Kreisler & Roger Stein

„Wer braucht schon ein Kind, das lacht?“

Regierungshauptsitz: Raffistan, Kannitverstan und Absurdistan

Konstantin Wecker hat dieses Lied nicht erst jetzt geschrieben. Es bleibt aktuell.

„Wenn Wahlen wirklich etwas veränderten, dann wären sie wahrscheinlich verboten.“
Ich weiß nicht, wer das ursprünglich von sich gegeben hat. Zugeschrieben wird es einigen.
Unabhängig davon….. finde ich es einen durchaus nachvollziehbaren Gedanken.

Nun bin ich gespannt, was passiert. Und kümmere mich um meinen eigenen Abwasch, bevor mir die „Politik“ eine Rechnung für den ihren schickt.

Freiheit

frau freiheit
OMG!

„Der Gedanke, dass sich die gleichen Dinge zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich anfühlen, könnte zu den wichtigsten Erkenntnissen (…) gehören.“  Eva Lohmann: Kuckucksmädchen

Wenn Du weißt, wohin Du willst….. :-)

Weht da ein anderer Wind?

„Kein Wind ist demjenigen günstig, der nicht weiß, wohin er segeln will.“ Michel de Montaigne

Normal oder normiert?

normalität

 

Als dann meine Freundin am Wochenende zu mir sagte: „Du hast schon immer nach etwas gesucht, was es nicht gibt.“ musste ich schon schmunzeln. Es stimmt, ich habe lange Normalität für einen wünschenswerten Zustand gehalten.

Normal scheint aber lediglich die Normierung. Vom Kondom über Kältemittel in Klimaanlangen, Seitenzahlen bis Schulnoten, Wissensumfang bis Länderrechte, Türhöhen bis Hosenlängen, Schulmöbel  bis zum Intelligenzquotienten.

Mit den Grenzen der Normierung kenne ich mich aus. Normierung bedeuten vor allem Ab – und Ausgrenzung.

Ich bestreite nicht den Zweck einiger Normen, wenn es um die ( wenn auch oft vermeintliche) Sicherheit von Menschen geht. Stelle nur fest:

Wenn Menschen etwas noch nicht Geregeltes tun, weil sie es KÖNNEN, kommt schnell jemand und bekämpft seine oder ihre eigenen Ängste mit Regulierungen. #Politik

Als bei Facebook heute ein Bild auftauchte mit dem Satz: „One day, I`m gonna make the onions cry!“ dachte ich: JAAAAAA! Denn: Wenn ich mir nur vornähme zu tun, was ich schon kann, bliebe ich wohl unter meinen Möglichkeiten.

Mal schauen, ob und wie sich das auf größere Kontexte übertragen lässt.

Ich halte mal Herz und Hirn offen für neue Träume und Ziele.

 

 

 

 

Mal wieder…. politik(er)müde…

Was auch immer sie erzählen, versprechen, verwerfen, kritisieren, negieren, bewerten, avisieren, empfehlen, besserwissern….

esdreh am rad kleintext

… ich habe keine Lust mehr, mir das anzuhören.

 

 

 

 

 

Kinder – „Die netten ins Töpfchen, die fetten ins Kröpfchen“ S. Hamann

Mir freundlicher Genehmigung von Sybille Hamann reblogge ich diesen Artikel. DEN sollten alle lesen, die gerade Kinder in dem Alter haben, in dem das Thema Schule und Schule zur „Exklusion“ führen könnte. Ganz schleichend. Einfach so.

Ein Spiegel. Vor allem für eine tiefe Verunsicherung zum Thema Inklusion.

Inklusion ist nicht nur Sache der Politik. Jede und jeder trägt dazu bei, WIE sie stattfindet.
Danke an Sybille Hamann.

sonntagsspaziergang in moskau

„Versagt man seinem Kind etwas, in dieser Umgebung? Betoniert man seine Kreativität, hindert man es daran, sich zu entfalten? Früher hätte ich das befürchtet. Heute nicht mehr. Ich weiß nämlich, offen gesagt, immer weniger, worauf es in der Schule ankommt. Welche Erfahrungen wertvoll sind, welche weniger. Ich kann bloß zuschauen, was mein Sohn lernt. Er lernt zum Beispiel, dass Kinder, die anders ausschauen und anders aufwachsen, genau gleich empfinden können wie er. Mit Yasemin, einem pummeligen türkischen Mädchen, teilte er seine panische Angst vor dem Eislaufen; gemeinsam haben sie die überwunden, seither verbindet die beiden etwas. Er erfährt, dass manche Familien auf vierzig Quadratmetern leben, und es welche gibt, die gar kein Zuhause haben. Neben ihm sitzt Ruslan, ein Flüchtling aus Tschetschenien, manche Kinder lassen Ruslan nicht vom Jausenbrot abbeißen, weil er ganz schwarze Zähne hat, und unser Sohn hadert gerade damit, auf welche Seite er sich in solchen Momenten schlagen soll.“  mehr hier

http://www.sibyllehamann.com/2013/05/die-netten-ins-topfchen-die-fetten-ins-kropfchen/

Hoffnung kann was

Nachdem ich heute schon den ganzen Tag „brand eins“ höre und lese, muss ich schmunzeln. Am meisten beeindruckt hat mich tatsächlich bisher der Leitartikel von Wolf Lotter über Hoffnung, Chancen, Wiederholungen und Geduld.

Die Schlüsse, die Wolf Lotter aus den „Wiederholungen“ zieht, die Art, diese mit dem gesellschaftlichen Leben in Verbindung zu bringen, berührt mich.

Zu Wiederholungen anderer Art hat Mark Twain eine aufschlussreiche Geschichte geschrieben:

Mark Twain
Mark Twain

Ein Hoch auf alle Chancen, die sich ergeben, wenn sich Unerledigtes zeigt. (Vielleicht ja auch manchmal in Form von 10 Cent Stücken) 🙂

 

Wie gefährlich ist Wissen?

Transparenz hin, Transparenz her…

 

mehr zu Norman Mailer

Es denkt mich mal wieder!

Ich könnte mich heute darüber auslassen, dass über 50-Jährige Frauen Jobs verlieren, weil sie als „zu alt und zu teuer“ eingestuft werden, dass der Sitzabstand in Flugzeugen zu kurz ist, Frauen noch immer weniger Geld für ihre Arbeit bekommen als Männer, Kinder auf Geld verzichten müssen, weil Politiker andere Prioritäten haben, dass Rating Agenturen über andere Informationen verfügen als interessierte Bürger, dass Transparenz so oft missverstanden scheint, der Sensor meiner Kamera mir heute zu klein erscheint, man Visa für Reisen beantragen muss, Kunden ihre Rechnungen nicht bezahlen. etc.

Ich kann mich aber auch einfach mal verstanden fühlen!!!   🙂

Manchmal ist es ganz einfach!  🙂

Empfehlung an den Bundespräsidenten!

An die Maus in der Falle

oder Freiheit und Christentum

Ushuaia Reithalle 2011

 

„Du rennst im Kreis und suchst ein Loch?

Du rennst umsonst! Begreif es doch!

Besinn Dich!

Ein einz`ger Ausweg bleibt Dir noch:

Geh in Dich!“

(1950)

Erich Kästner

Nutella auf’s Brot oder wovon kurdische Kinder träumen …

Nutella auf’s Brot oder wovon kurdische Kinder träumen ….

Nehmen Sie doch Platz!

Hier liegt Ihnen die Welt zu Füßen. 🙂

 

Buenos Aires

Und jeder Mensch, der dort Platz nimmt, kann seine eigene Vorstellung  für diesen Planeten einen Moment lang in diese Kugel denken und fühlen.

Viel Spaß beim Träumen und Denken.

Viel Spaß im Kopf- und Herzkino!

Freue mich auf neue „Weltbilder“!

Ein wunderschönes Wochenende wünscht

Ulla

Berlin – wie lange machst du das noch mit?

bridge over troubled water

 

 

Krise oder Dilemma? Frau Merkel: Befragen sie doch TEDx

Der Diens-Tag hatte damit begonnen, dass ich an meiner Wahrnehmung zweifelte. Den Fernseher angestellt, erblickte ich den Sprecher vor dem Bild einer Aschewolke. Ein Blick auf die Uhr, dann auf den Kalender. Deja vu? Wiederholung? Morgens? Nein! Tatsächlich brodelt es seit Samstag wieder auf Island. Den Namen des Vulkans kann man zumindest fehlerfrei schreiben. Grimsvötn. Naja, muss nicht abgekürzt werden wie E15.

Wiederholungen sind an der Tagesordnung, schaffen Zeit und kosten aber auch Geld. Unsere momentane Regierung dreht sich so schnell im Kreise wie nie zuvor. Die Landtagswahlen der letzten Monate entpuppen sich als „AB“- Wahlen. Die „Alternativen“ haben sich als Alternative noch nicht bewährt. Genauer hingeschaut, stellt sich mir die Frage, wie unbequem die überhaupt für das hiesige System werden können. Eine Art: „Feed your enemy“ – Politik? Immerhin ein Vorgehen, das billiger zu sein scheint als den gewähnten Opponenten zu bekämpfen. Competition vs Cooperation.

Nachdem ich die Nachricht  `Vulkanausbruch´ verdaut hatte, führte ich das erste Telefonat meines Tages. Folge: Ich hastete „mal eben“ zur „TEDxHH realities rebuilt“ Teil II.

Ohne große Erwartungen stolperte ich während der Mittagspause als Begleiterin in die Hallen des Curio Hauses.  Es gab Begegnungen mit Kollegen, Kaffee, Snacks, vor der Tür einen unverhofften Regenguss und durch diesen ebenso unverhoffte, neue Kontakte. Dann  18- Minüter und Musik, experimentell bis spaßig, so „wahr“ mitunter, dass es ganz still war.

Wolfgang Müller- Pietralla konfrontierte uns mit den Visionen, die VW gerade bewegen. Während der darüber erzählte, wie VW die Luft rein zu halten plane, entfleuchte mir ein beherztes: „Und wenn die Menschen sie nicht dreckig machen, bricht halt ein Vulkan aus.“ Es brauchte ein paar Minuten, bis die Nachbarn reagierten. 🙂 Friedrich von Borries verriet uns, was sich hinter WZGÜZSK verbirgt. Gerald Hüther referierte auf Englisch über das fehlende X- Chromosom und dessen Wirkung bei Männern (siehe auch hier). Via Video wohnten wir dank Deb Roy der Geburt eines Wortes bei. Folgten der holländischen Journalistin Linda Polman, „War Games“ und deren Recherchen zum (Nicht)Einsatz der Spendengelder durch Organsiationen in Krisengebieten. Allerdings erst, nachdem sie laut bemerkte, dass es an diesem Tage nur zwei Frauen auf der Bühne gab. Ansage von der Bühne aus: „Come on! It´s better here than there!“ Zum Abschluss lauschten wir Elisabet Sahtouris`Ausführungen: Celebrating Crisis – Natures key to our Future.

Alle sprachen letztlich über das Gleiche aus ihrer Sicht. Sie alle nutzten Wissen über die Vergangenheit, um Zuversicht für die Zukunft zu schaffen. Alles sprach für sich, kreativ gedacht und geforscht, Ergebnisse Mut machend (richtete man sich nach ihnen).

Ob Frau Merkel auch mal die TEDxLectures im Netz verfolgt? Ob ihre Haltung zuliesse, diese tiefen Erkenntnisse und deren Wirkung in die politischen Planungen eingehen zu lassen? Ist sie so mutig, sich mit diesen potenten und mutigen Denkern und Denkerinnen in den Dialog zu begeben?  Frau Merkel: Wenn Sie nicht mehr weiter wissen: Fragen Sie doch mal TED(x)!

Viele Firmen haben Geld gegeben für das Event, haben wertige Kugelschreiber springen lassen, kleine rote Bücher spendiert, Technik, Orga, Coaching und Raum gesponsert, leckeres Essen ausgegeben, die Teilnehmer umsorgt, die Redner gefilmt, werden das für das WWW aufbereiten, etc…

Alles war perfekt. Nicht einmal habe ich die Forderung gehört: Die Politik muss…. Erholsam. Alles sprach für sich selbst.

Und JETZT? : Handeln. Haltung ändern. Klebenotizen auf den Bildschirm heften. Respekt zollen. Auch sich selbst gegenüber – und der Natur (mal wieder) auf die Finger schauen. Sie ist stärker als wir und nach Krisen oder auch in Krisen reagiert(e) sie kreativ.  Einsehen, dass man das I-Phone nicht mehr erfinden kann. Dass Wasser eine endliche Ressource ist. Die Männer etwas gütiger betrachten.  Mehr Frauen auf der Bühne erwarten.

T    +    D auf dem Vormarsch
E moving
E  is moving

Die Vorbereitungen für TEDx Berlin laufen.

Die Buchstaben sind schon unterwegs.

Frau Merkel vielleicht auch?

„hier passieren merkwürdige Dinge!“

Button für Bürger

Kopf Schütteln mal anders!

Zu welchem Geschehen wer diesen Button als Bekundung anheften könnte, möge jeder selbst entscheiden.

Genug Merkwürdiges gibt es ja.

z.B. Herr Brüderle und die Sache mit der Informationsweitergabe

http://bit.ly/ik0Erv

Den stecke ich mir umgehend an, wenn ich Ende April wieder deutschen Boden betrete.

Im letzten Sommer bekam ich diesen Button geschenkt! Gelenkt wurde meine Aufmerksamkeit erneut auf die Projekte, die die Jugend in Saalfeld so auf die Beine stellt, organisiert, gewinnbringend, preiswürdig realisiert. Eine Stadt  auf den Beinen gegen Rechts. Danke nochmals an Hanka Giller, Leiterin des Jugendamtes Saalfeld!

Rechts oder Richtig? Ein Wortspiel

Wie müsste,  kann oder sollte  das hier übersetzt werden? 🙂

 

Recht? Rechts? Richtig?

Ob die sich in Berlin davon beeindrucken ließen?

Oder wäre das genau so eine Ver – oder Anordnung, die jeder auslegt, wie er/ sie will?

„Weil man Frierende besser regieren kann…“

Nur mal so zwischendurch – Erinnerung an einen Zwischenruf

 

Was und wo ist „top of the world“?

Das sind ja mal Ansagen

Fragt sich: Kann das wirklich ein Ziel sein???

One Person can…

Plakat erwerben zugunsten Japan

Payback Punkte spenden zugunsten Japan Hilfe

Es wehte ein eisiger Wind – Ein Sonntag in Montevideo

 

Das Schönste an Montevideo?

Das Schönste an Montevideo soll der Hafen gewesen sein – und das Steakhouse gegenüber. Das allerdings war schon geschlossen, als wir es am späten Nachmittag besuchen wollten. Touristen werden da wohl nur am Tage bedient.

Die Straßen waren wie leer gefegt. So ganz wohl haben wir uns nicht gefühlt. Zwei Frauen allein in der Hafengegend, bewaffnet lediglich mit Hunger und einer kleinen Kamera. Im warmen Licht des Abends ruhte ein Schäferhund mitten auf dem Platz zwischen Brunnen und Souvernierbude, die auch schon die Rolladen heruntergelassen hatte.

Im Restaurant daneben hockten Bekannte. Auf die Frage, ob sich die Aufgregung um die Steaks lohne, bemerkte einer der Kollegen: Wenn du dich fühlen möchtest wie in der Crewmesse, dann solltest du hier essen. Das bezog er weniger auf das Essen als auf die Menge der Crewangehörigen, die sich dort zum Zwecke einer Abwechslung niedergelassen hatten. So hungrig waren wir dann doch nicht. Schlenderten durch die leeren Straßen, die zu überqueren uns kaputte Ampeln geboten. Häuser geschmückt mir der „Sonne“ und den „Diamanten“ der Freimaurer. Sowohl in Uruguay als auch in Argentinien und Brasilien fanden sich viele Einflüsse der Freimaurer. Neugier trieb mich ins Netz, um mein galantes Halbwissen ein wenig aufzupeppen, mich nicht nur auf Literatur, Reiseführer  oder Erzählungen   und deren Informationsgehalt verlassen.  Eine ihrer Wahllisten heißt : 33. Soll ein Symbol der Freimaurer sein. Ich halte aber lieber mal still bei meinem Nichtwissen. Denn das Nachlesen hat  mir nur bestätigt : Außer ein paar Daten aus der Historie weiß ich nichts. Neugierig gemacht hat es mich. Mal schauen, ob ich dazu noch eine fundierte Meinung bekomme.  Oder ist  diese Bedürfnis zu schweigen gar im Sinne der Freimaurer? I have NO idea! Viele Gäste lasen gerade Dan Browns: Das verlorene Symbol. Immer wieder fiel dieser Buchtitel., als wir in den Straßen von Montevideo oder auch in Paraji, Brasilien herumliefen.  Ich war dann so mutig und habe im Namen aller Amwesenden gefragt, wie die Menschen in Uruguay zu dem Thema „Freimaurer“ stehen.

Mein Bauch hatte mir grummelnd präsentiert: Das ist ein Geheimbund. Und die Menschen in Uruguay denken: Das ist ein Bund mit Geheimnissen.

Wir spazierten vorbei an leeren oder geschlossenen Kneipen, an vergitterten Fenstern und Türen. Drei Polizeiautos fuhren an uns vorbei. Zwei Touristenbusse standen an einer der Ampeln. Fünf Jungen kickten Fußball und beobachteten uns. Das zumindest bildeten wir uns ein. Gewarnt hatte man uns vor Kindern, da sie für Räuberei nicht bestraft werden. In Montevideo hatte es bis zum frühen Nachmittag geregnet und der eisige Wind  aus dem Süden hatte bis zum Abend schon schöneres Wetter gebracht. Mit dem Buch „Die unsichtbaren Stimmen“ von Carolina de Robertis fühlte ich mich bestens vorbereitet auf die Stadt. Meine Neugier gepaart  mit Aufregung hat sich  während der Stadtrundfahrt am Tage auch nicht von der sonntäglichen Menschenleere an der Ramla drosseln lassen. Mit der Geschichte der Romanfiguren im Montevideo und Buenos Aires des gesamten 20. Jahrhunderts  konnte ich die Szenerie in meinem Kopf beleben.

Auf dem Gehweg zurück zum Hafen musste jemand auf einem Bein durch den nassen Beton gehüpft sein.

Das Hafengebäude leuchtete in der Sonne, als wir zum Anker der Graf Spree zurück kamen. Das Loading war noch nicht ganz zu Ende. Am Abend gab es wieder frische Früchte.

 

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