Weather Report (5) – Rude Zone

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Verdächtige Freiheiten oder frei verdächtigt…

FREIHEIT – welch ein Wort in den letzten Wochen, Monaten, Jahren.

Ich habe noch nie geglaubt, dass es eine Freiheit VON Einflüssen gibt. Doch habe ich mein Leben lang dafür gekämpft, frei FÜR etwas Neues oder Besonderes sein zu können.  Trotz oder wegen aller (un)bewussten Risiken, die ich dafür eingegangen bin, vermute ich, ist mir dabei mehr Gutes widerfahren, als ich je hätte wünschen können. Unvorstellbares ist mir zuteil geworden – in vielerlei Hinsicht.

Wenn ich mir allerdings die staatlich oder wirtschaftlich verordnete Neugier vor Augen führe, der ich mich ausliefere, wenn ich meine Bankgeschäfte, meine Einkäufe ( auch ohne Netz) und meine Korrespondenz, meine internationale Kommunikation erledige… ——-

Ich mag gerade das gerade gar nicht ausweiten. Ich könnte es eh nicht besser formulieren, als ich ich in den letzten Tagen besonders gut  und auf den Punkt gebracht von Ranga Yogheshwar gelesen und gehört habe. 

DUCK YOUMir stellt sich erneut die Frage, wer sich diese Art von Beobachtung der Nutzung von Menschen empfundener Freiräume ausgedacht hat. Wahrscheinlich waren es Männer, die mit  Fortschritt Macht erlangen wollten. So wie m.E. auch, diesem Motiv geschuldet, ein Großteil der Umweltzerstörung auf ihre Kappe geht. Heute jedoch beschränkte ich das nicht mehr auf Männer. Wenn ich unserer Kanzlerin lausche, mischte sie im Wettbewerb um die „Datensammlerei“ auch sehr gerne, am liebsten ganz vorn, mit. #märchenstunde #pressekonferenz

Kennt Ihr den Film „Kitchen Stories“(2003). Lange als Comedy geschätzt, kommen mir heute seltsame Assoziationen:

In diesem Werk werden klare Regeln für die „Beobachtung menschlichen Verhaltens zum Zwecke der Erhebung notwendiger Daten“ aufgeführt.

„The Scientific Rules of Survival          Wissenschaftliche Regeln des Überlebens
1. Build trust with your subject             1. Bau Vertrauen zu Deinem Protagonisten auf
2. Collect Data unobtrusively                 2. Sammle die Daten unauffällig
3. Observe without interference            3. Beobachte ohne zu stören
4. Never become friends                       4. Werdet nie Freunde

Der englischsprachige Trailer


Der etwas andere deutschsprachige:

Daran halten sich beauftragte Datensammler offensichtlich bis heute.

Eine gängige Antwort…

…auf kritische Fragen nach verborgenen Zielen welcher Organisation auch immer!

shit and more (2) kleinInteressant hierzu auch:

Die Firma macht mich blöde

                         http://www.newscientist.de/inhalt/intelligenz-was-unternehmen-dumm-macht-a-891291.html

da ich nicht sicher bin, wei es gerade um die Verlinkungen und die Rechte steht… kopiert doch den Link…..  danke.

Nach der Lektüre werdet Ihr wissen, wieso ich diese Erkenntnisse für übertragbar halte auf Vereine, Institutionen, Gruppen, Vereinigungen, Organisationen, Parteien etc ….

 
Mats Alvesson The Triumph of Emptiness (Oxford University Press).
lehrt an der Fakultät für Betriebswirtschaft der schwedischen Lund University. Im Mai erscheint sein Buch.

 

Demokratie ist… ja… was denn eigentlich?

„Demokratie: eine Regierungsform, die freie Diskussion voraussetzt, doch nur erreichbar, wenn die Leute aufhören zu quatschen.“ Clement Attlee

is not a….

Es gibr soooooo viele Gesetze und Regulierungen. Die bieten natürlich an und provozieren geradezu, sich aufzulehnen oder „gegen“ sie zu sein. Wer aber tut was FÜR  Konstruktives? Mir kommt es so vor, als bereitete jede neue Regel einen neuen Nebenkriegsschauplatz. Und zum „Eigentlichen“ kommen wir dadurch nicht – was auch immer das sein mag.

Mir kommt dazu die Geschichte von Heinrich von Kleist „Über das Marionettentheater“ in den Sinn:

Sie existiert im Netz: HIER

oder hier im Kleist Archiv

Der wahre Meister der Fechtkunst fällt mir dazu ein….  Finten oder echte Angriffe? Auf was reagieren wir?

Eine wunderbare Geschichte, die ich immer mal wieder lese oder höre…  und so nicht vergesse, wie oft mich jemand zu täuschen oder  mich mit Finten zu ermüden versucht.  .-) Auf was ich so reagiere…  Jaja, der Baum der Erkenntnis  🙂

Viel Spaß…

Wer will das schon?

immer wieder

wenn ich nur darf wenn ich soll

aber nie kann wenn ich will

dann kann ich auch nicht wenn ich muss

wenn ich aber darf wenn ich will

dann mag ich auch wenn ich soll

und dann kann ich auch wenn ich muss

denn schließlich:

die können sollen müssen auch wollen dürfen

verfasser unbekannt

nutzerin  bekannt

Ich nutze ihn gerne als Überschrift oder Unterschrift.  Fast zur Handschrift ist  er mir geworden – dieser Text. Egal ob am Anfang eines Artikels über Bildungsarbeit mit Kindern, ob als Bildzitat in den Fotokursen an Bord der Schiffe, als Auftakt für Lesungen – oder manchmal als Postkarte.

So wahr – so einfach – so schwer.

Wie also schaffe ich mir oder finde ich Gelegenheiten,  zu denen ich tun kann, was ich soll, und mag, dass ich (lernen) kann, was ich muss?

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