Nichts bleibt

Kein Ring, kein Gold, kein Leid!

„Das Leben ist viel zu kostbar, als dass wir es entwerten dürften, indem wir es leer und hohl, ohne Sinn, ohne Liebe und letztlich ohne Hoffnung verstreichen lassen.“
Václav Havel

Alt und Aktuell

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»Im Kulturellen und im Politischen, also in dem gesamten Bereich des öffentlichen Lebens, geht es weder um Erkenntnis noch um Wahrheit, sondern um Urteilen und Entscheiden, um das urteilende Begutachten und Bereden der gemeinsamen Welt und die Entscheidung darüber, wie sie weiterhin aussehen und auf welche Art und Weise in ihr gehandelt werden soll.« Hannah Arendt

Als säße sie hier um die Ecke und rauchte in Ruhe ihre Zigarette, während sie uns beobachtet. Und als mahnte sie uns noch immer: Hannah Arendt. Welch eine vorbildlich mutige Denkerin. Dachte halt ohne Geländer. Und ermutigte auch mich schon früh dazu.

 

 

 

Egal wie es ausgeht

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Hoffnung ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit,
dass etwas einen Sinn hat, egal wie es ausgeht.“ Vaclav Havel

Atmen

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„Poesie:  Gedanken, die atmen, und Worte, die brennen.“ Thomas Gray

Ulla an Kunst – Am Deich in Speicherkoog

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 „Die Angst endet da, wo echte Freunde sind.“

An den und mit den Deichbauern abhängen – das ging heute gut.   🙂 Wenn sonst auch der Meldorfer Speicherkoog arg gebeutelt wird von Wasser, Sturm und Flut – heute war nur Ruhe dort und Frieden. Ein paar Schafe blökten, Pferde mit Decken gewärmt grasten auf den Weiden, Spaziergänger ruhten auf den wenigen Bänken und sonnten sich, Kinder spielten bei auflaufendenm Wasser am Ufer. Radler fuhren leicht. Heilsam, einfach nur heilsam.

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Nordsee ist einfach ein Rezept für heilende Momente.  Ich glaub, ich muss da mal länger Urlaub machen. Das verspreche ich mir mal.  🙂

Ich dachte auch an Reinhard Mey – und während mich noch diverse Fragen bewegten, fand ich seinen „Einhandsegler“. Lange nicht mehr gehört, immer schon geschätzt,  passt. 🙂

Neigungen

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„Dein Sinn ergibt sich aus dem Sinn der anderen, du magst wollen oder nicht. Deine Neigungen ergeben sich aus den Neigungen der anderen, du magst wollen oder nicht. Dein Tun ist Bewegung eines Spiels. Schritt eines Tanzes.“
Antoine de Saint-Exupéry

Manchmal wünscht ich….

 

 

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„Ich fühle mich in der ganzen Welt zu Hause, wo es Wolken und Vögel und Menschentränen gibt.“
Rosa Luxemburg

 

 

 

 

Ja, es gibt sie. Diese Momente, in denen ich denke, ich säße gern am Küchentisch, vertieft in eine Gemeinsamkeit, bei einem Getränk, eingehüllt in Fürsorge.

Bin dankbar. Bin alles: bedacht, versorgt, geliebt.

Mögen meine Füße mich bald wieder selbst tragen können.   🙂

Gewohnheiten

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„Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muß sie die Treppe hinunterboxen, Stufe für Stufe.“
Mark Twain

Was wir können :-)

love and diesel

Auto fahren, in den Stau stellen, selten die Geduld verlieren, einen zuverlässigen Diesel fahren, zwischendurch pausieren, manchmal sogar den Fahrersitz runterdrehen und ein Nickerchen machen, ankommen, weg fahren, Tee trinken, transportieren, retten, verwöhnen, parken, tanken, während der Fahrt Hörbücher konsumieren, laut Udo Lindenberg oder Arstidir hören,  mitsingen, wenn ich allein fahre, Radio hören, rasen, trödeln, nachts fahren oder entgegen des Berufsverkehrs – My car is my castle. Das ist so. Mein Volvo, mein alter Diesel. 🙂 I love this car.   🙂

 

Immer, wenn ich über meine Liebe zu Autos sinniere, dann fällt mir das Lied von Reinhard Mey ein – die Geschichte vom 51er Kapitän. Die Geschichte von dem Vater, der träumen konnte. „Wenn er so erzählte, dann fehlte nicht mehr viel dazu.“

Träumen, das kann ich auch. Träumen, das ist mein Luxus. Viel mehr muss nicht. 🙂

 

 

 

 

Licht und Schatten – Zaubertrank

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(c) Ulla Keienburg Dezember 2014

Bank (32) (7) – Sehnsucht…

…hat die Sonntagsleserin geweckt.
Sehnsucht nach Zeit und nach Orten und Gegenden, in denen wir uns überraschen lassen (können), in denen wir ausprobieren, wie es uns bekommt, wenn wir nicht wissen, was hinter der nächsten Ecke auf uns zukommt. Wo wir aus dem Staunen nicht mehr herauskommen und vor allem mit dem konfrontiert sind, dem wir zuhause am besten ausweichen (können): Uns selbst! In einer solchen Gegend wird plötzlich unsere „andere“ Neugier wach. Mich ereilen in Momenten wie diesen (wenn auch noch nicht in Neuseeland) neben vielem Anderen Demut und Dankbarkeit.

buchpost klein

„Die Bank steht in Neuseeland, war, als wir sie 2006 fanden, schon ein bisschen heruntergekommen, und das Wetter war auch nicht gerade Postkartenidylle. Aber ein wunderschöner Ort und wir hatten ZEIT und wussten noch nicht, wo wir abends sein würden. Alles entspannt, alles offen.“

Danke Anna!

Mich bringt es zu der Frage: Wie weit müssen wir reisen, um festzustellen, dass unser eigenes Paradies in (be)greifbarer Nähe ist? 🙂

 

Einladung:   Wer auch seine oder ihre Bank hier sehen möchte… siehe Bank (32)- Imagine

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