Darüber hinaus

„Schick‘ nicht ins Leben spähend deine Blicke, das Glück erwartend mit der Sehnsucht Pein. Bau dir zum Glück mit eig’ner Hand die Brücke. Beglücke du, so wirst du glücklich sein.“ (R.M.Rilke)

Gestern auf meinem Spaziergang habe ich diesen Aufkleber an einem Stromkasten auf der Hoheluftchaussee entdeckt. Auf den Ohren das Liebes-Lied aus dem neuesten Rilke Projekt. Und dann war sie wieder ganz präsent. Meine Mutter. Die Liebe zur Lyrik haben wir geteilt. 🙂

Es ist zwei Jahre her. Mein Sohn war in Hamburg bei mir. Lange hatten wir mit meiner Mutter, seiner Oma gesprochen. Es war so viel passiert. Wir warteten gerade auf seine Untersuchungsergebnisse. Gespannt wie ein Flitzebogen waren wir. Bestimmt eine Stunde haben wir mit ihr verhandelt am Telefon, erzählt, geplaudert, miteinander und übereinander gesprochen. Rückblickend ein wichtiges Beisammen- und Miteinandersein. Außergewöhnlich gelassen hatte sie reagiert darauf, dass mein Sohn den Heiligen Abend lieber mit seiner Freundin als mit ihr verbringen wollte. Das war neu. Das mit der Gelassenheit. 🙂 Verabredet haben wir uns für den folgenden Freitag. Zuversichtlich, dass schon alles gut sein werde. Auf dem Rückweg zur WG meines Sohnes wollten wir uns sehen. Bei ihr. Es war alles gut. Aber das Telefonat an dem Abend war das letzte Mal, dass wir uns gehört haben. Am nächsten Morgen ist ihr Herz stehen geblieben. Damit hatte niemand gerechnet.

…..

Wir konnten da noch mit sehr vielen Menschen gemeinsam den Schrecken verdauen, trauern, weinen, uns erinnern, uns gegenseitig trösten, feiern, was wir mit ihr hatten.

Noch immer zutiefst dankbar für alle, mit denen wir darüber (wieder) zusammengerückt sind. Und noch immer die Erinnerungen an sie (und das mit ihr) teilen.

Muttern, Du fehlst! Immer wieder. Immer noch. Danke für alles!

Die Adventszeit wird wohl für meine Lebzeiten immer damit verbunden sein.

Keine Erwartungen

„Wenn der Mensch zur Ruhe gekommen ist, dann wirkt er.“
Francesco Petrarca

Super Super Quiet

„Musik hat die Fähigkeit, das Gehirn zu reparieren und verlorene Erinnerungen zurückzubringen.“ (Verfasser:in mir unbekannt)

Einverstanden

„Leben wird nicht gemessen an der Zahl der Atemzüge, die wir nehmen, sondern an den Momenten, die uns den Atem rauben.“
Maya Angelou

Gesegnete Weihnachten

„Ich bin kein Experte. Aber ich vermute, wenn es im Himmel singende Engel gibt, dann klingen sie wie Sinead O`Connor in diesem Lied. In diesen … Minuten höre ich und spüre.“ schreibt Mirko Kussin „Stille… Jahr für Jahr. Neu.“

Das ist nicht so einfach


„Man kann und darf wohl sein eigenes Leben für eine Sache riskieren, aber nie das Leben eines anderen.“ Karl Raimund Popper

Um eine Antwort auf die Frage zu finden, wer gerade wie für was wessen Leben riskiert, braucht es Zeit. Entspannte Zeit. Entspannende Zeit und Muße. Möge sie Euch gelingen. Die Entspannung, die Zeit, die Muße und die Antwort.

Beautiful

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„Ich denke daran, […] daß ich diese Stunde, in der das Licht nachläßt und man aufnahmefähiger wird für ganz komische Dinge, wunderbar finde. Wenn man so sitzt und nachdenkt und ein bißchen trinkt, dann wird man empfänglich für Schatten oder für Vögel, die am Himmel über den See kreisen.“ — Christian Kracht

https://youtu.be/294_2DuGbR8

 

Hier draußen

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„Auch was wir am meisten sind, sind wir nicht immer.“
Marie von Ebner-Eschenbach

November…

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Still wirds, wo das Licht sachte wird.
(© Beat Jan)

Immer mit der Ruhe…

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Heute las ich den Spruch: „Beschäftigt sein“ ist ein Mythos. Menschen finden immer Zeit für das, was ihnen wirklich wichtig ist.

DA ist was dran.

Weather Report 2017 – Going West (5) – Quietude

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 QUIETUDE         Let this silence become / a celebration/ my rainbow shining /  that courage / celestial diamonds scatter in darkness / my starlight reaching, engulfing / bringing sacred laughter / to the innermost. / Grac. / The whole point / of my refrain/   ― Tara Estacaan

 

 

 

Glockenschlag

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(c) ulla keienburg 2015

Langsam

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“Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.” Antoine de Saint-Exupéry

Drama in the Rain #Danube

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Freitag oder der Klang der Ruhe

stop

Erst heute Morgen habe ich tatsächlich registriert, dass Freitag ist und nicht schon Samstag. So viel, wie in den letzten Tagen passiert ist, hätte gefühlt die Woche schon um sein müssen. In Eile habe ich gestern Abend noch ein paar Sachen erledigt, die ich unbedingt noch am Freitag geschafft haben sollte. Zwei Ereignisse jedoch habe ich noch auf Samstag geschoben.Ich bin nicht mal hellhörig geworden, als gestern Abend KEIN „the voice kids“ lief. Ich habe das einfach so hingenommen. Als ungeübte Fernsehguckerin gestand ich mir zu, das Programm einfach nicht zu kennen. Ich könnte mich über mich selbst kaputtlachen.
Als ich dann heute Morgen erwachte, gingen mir einige Gedanken durch den Kopf, die mehr als deutlich machten, dass es noch nicht SAMSTAG sein KANN.

Und da war es: DAS Geschenk!!!!! Ein ganzer Tag mehr! Und es ist ein richtig guter Tag geworden. Richtig gut.
Jetzt ist RUHE – innen und außen.
 

 

Friede, Freude, …

Manchmal gibt es sie, diese Momente: absolute Ruhe, Geborgenheit, Bewegung und Friedlichkeit… alles auf einmal.

Bild

Selten – aber ich erlebe sie – immer wieder. Sie stärken. Wenn nötig, trösten sie auch.

Dankbar dafür und zuversichtlich mache ich mich auf – in die nächste Zeit.

 

 

Es war schon mal…

…ganz schön Herbst. Als wir am Sonntag durch die Lande fuhren, wurde mir plötzlich klar, dass ich in meiner Begeisterung  für die ersten zwei Indian Summers in NYS  ganz schön viele Bilder gemacht hatte. Plante ich also, über den Herbst zu erzählen: Die könnte ich glatt zücken – wieder verwenden – zweitnutzen – wiederholen…  Und so lehnte ich mich einfach zurück und genoss.

Indian Summer

Für dieses Foto hat mir mein Lehrer Sam Abell großes Lob ausgesprochen. Das hat sich angefühlt wie ein Ritterschlag. Thanx again for that. That was one of the kicks for the next steps  .-)

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