„Niemand hat das Recht zu gehorchen“ – Hannah Arendt

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Hannah Arendt:

Inhaltsangabe & Details

FSK ab 6 freigegeben

„Hannah Arendt (Barbara Sukowa) arbeitet als Reporterin für „The New Yorker“. 1961 nimmt sie im Auftrag der Zeitung am Eichmann-Prozess in Jerusalem teil. Die anerkannte Philosophin und Schriftstellerin will anhand des Prozesses den Charakter des verantwortlichen Nazis verstehen. Zu diesem Zweck protokolliert sie akribisch das Verfahren, das weltweit für Aufsehen sorgt. Sie verarbeitet ihre Erfahrungen in mehreren Artikeln. Dadurch entsteht ihr berühmtestes und zugleich umstrittenes Werk „Eichmann in Jerusalem – Ein Bericht von der Banalität des Bösen“, das bei vielen aufgrund ihrer Darstellung des Angeklagten auf ein zwiespältiges Echo stößt. Arendt sieht in Eichmann nicht das große Monster, für das ihn die Menschen halten. Vielmehr sieht sie in ihm einfach nur einen Täter, der seine Befehle bestmöglich ausführen wollte. Ihre Sicht und Erkenntnis hat für die Frau weitreichende Konsequenzen – Freunde lösen sich von ihr und im Alltag erfährt sie Ächtung und Ausgrenzung. Jedoch bleibt sie standhaft, denn sie will verstehen, auch wenn dies heißt, die Gedanken dahin zu führen, wo sie wehtun.“ Quelle http://www.filmstarts.de/kritiken/198292.html

Ich freue mich sehr auf den Film über eine der mutigsten Frauen, von denen ich weiß.

Habe nicht zu hoffen gewagt, dass sich jemand an die Verfilmung traut.

Rezension folgt nach dem Besuch des Films.

 

 

 

 

 

Trinidad – The New Sound for Business Affairs

Trinidad:

Neue Töne für die Gas- und Oelwirtschaft

 

Kaum geentert wird deutlich, dass sich hier nichts mehr wirklich um den Tourismus im Sinne klassischer Ferien handelt. Oel, Gas, Bohrrechte für Canada, Hoteltürme am Hafenterminal – der schöne Strand Kilometer entfernt am anderen Ende der Insel. Mitten in  der Hafenstadt: Eine silberfarbene Oper.

Schöne Grüße aus Sydney built by Chinese

Die Pläne  dafür  sind wohl in Sydney geklaut. Und mich hat auch nicht gewundert, dass Chinesen  sie bauten. In weniger als einem Jahr! Die Insel war  vor ein paar Jahrhunderten kampflos an die Briten gefallen.  Zum Suizid waren sie wohl noch nie bereit, die Bewohner.

Bäume aus aller Welt werden in einem Botanischen Garten gepflegt, im Landesinneren türmen sich Hotelräume in

Regenbogen

Bauherrenmodellen rund um einen Golfplatz.  Bis in die Bergspitzen sollen reichen lassen. Dorthin flüchteten einst die ehemaligen Sklaven sich dort eingerichtet und überlebt.

 

Selbst an dem Strand steht jetzt schon ein Schild mit der Ankündigung, dass einer Firma aus Bejing einen Ableger der Oper dort bauen will. „Viel billiger sind sie nicht – aber eben viel schneller“ sagt Derik, als ich ihn nach den Beweggründen für die Wahl der Chinesen als Baufirma fragte. Trinidad will beeindrucken: Jeden und Alles!!

Maracas Bay

 

Haifischburger, Stau auf den Straßen, Unruhe, Märkte waren ebenso beeindruckend wie  die Souvenierstände, die sich in den Preisen fein abgesprochen und die Händler nicht verhandlungsbereit waren.

 

Heimische Aquarellkunst auf Tassen, die in China bedruckt wurden. Super! So viel Wasser haben sie, dass die Trinkwasservorräte überlaufen.

 

Endlich NICHTS!

Was hält Euch auf? Wie ist das für Euch, wenn da nichts mehr ist, was Euch aufhält?

irgendwann, ja irgendwann ist es so weit!

Ich genieße diese Momente innerer und auch äußerer Beweglichkeit außerordentlich!