Erkennen

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Nebel – bereits am Morgen. Eine Einladung an mich selbst. Ganz leise ist es. Still und eingekehrt. Umhüllend, reflektierend, schützend – aber auch herausfordernd. Nichts, in was ich mich spiegeln könnte. Nichts, was mir begegnet –  außer mir selbst. Sonntags im Nebel – beseelt von der Hoffnung, er möge sich lichten, der Nebel um alles, was zu erkennen ich gewünscht habe. Der Tag ist nun um. Der Nebel noch nicht. Doch ich bin klarer mit mir als noch am Morgen. 🙂 Und da kommt doch ein alter Wunsch in mir hoch – der immer wiederkehrende:

 

 

A Cloudy Day

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„Wenn ich wüsste, was Kunst ist, dann würde ich es für mich behalten.“ Pablo Picasso

Irgendwann

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„Wer viel einst zu verkünden hat, schweigt viel in sich hinein. Wer einst den Blitz zu zünden hat, muß lange Wolke sein.“ Friedrich Wilhelm Nietzsche

Himmel auf Erden

Wir lagen vor Qaqortoq und warteten auf die Freigabe des Schiffes. Die Wolken dienten noch Blindfahrten der kleinen Boote, mit denen die Grönländer ihren Alltag stemmen. Sie lassen sich nicht abhalten 🙂

Ich weiß nicht, warum – aber mir fällt gerade das „Vater unser“ ein. Mein Vater hat mir mal erzählt, dass er die Formulierung: „Führe uns nicht in Versuchung“ für eine falsche Übersetzung hält. Vielmehr solle es heißen: „Führe uns durch die Versuchung!“  Klingt irgendwie logischer – oder?

Führe uns durch die Wolke
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