

Welcome to my Reality!
!!!

Ein wunderbarer Jahreauftakt 🙂 Danke Jarg!
Ich kann mich nicht entscheiden:

oder
Ich schaue auf ein Jahr zurück, in dem so viel passiert ist, dass es auch für mehrere Jahre gereicht hätte. Die Verstorbenen mögen in Frieden ruhen, die Hinterbliebenen sich speziell in dieser Zeit mit und von Erinnerungen tragen lassen, der neue Nachwuchs friedlich groß, die Kranken schnell gesund werden, die frisch Verheirateten mögen glücklich bleiben. Die Jobwechsler mögen das Beste aus dem machen, was sie vorfinden, die Selbstständigen den Mut behalten, die Geretteten Demut fühlen, den Traurigen ein Lied einfallen, den Getrennten das Alleinsein gelingen, den Streithähnen das Bedürfnis nach Frieden aufkommen, die Gekränkten mögen sich Hilfe leisten, den Kindern möge Raum gegeben werden – und Zeit.
Ich habe in diesem vergangenen Jahr viel gelernt. Mal wieder. Über meinen Freundeskreis, mein Netz -„WERK“, über Chancen und Grenzen. Ich bin gestolpert und aufgefangen worden. Ich war am südlichsten Postamt der Welt, auf dem Weg zum nördlichsten haben wir Socken gestrickt :-). Habe in Moskau über den Dächern Kaffee getrunken und in Montevideo fotografiert. Habe mich am Kellersee erholt, am schwarzen Meer mit Pelikanen unterhalten. In Budapest fand ich Passendes für meine Hände, Füße und den Kopf (in Rot, versteht sich). Habe Michael Jackson lebensgroß in Marzipan getroffen, durfte meine Amerikanisch – Kenntnisse nutzen und auffrischen für meine Arbeit auf der Donau. Besuchte das erste Mal in meinem Leben Hildesheim und auch von Göttingen habe ich erstmalig mehr gesehen als den Bahnhof. Ich habe mir den Kopf an Kabinentüren einiger Schiffe gestoßen, mir „das Maul verbrannt“, mir mitunter auf die Zunge gebissen, bin angeeckt und habe Applaus bekommen. Bin viele tausende Kilometer mit dem Auto gefahren, zwischen Hamburg, Friedrichshafen, Niederrhein und Weimar, haben auf den Strecken Freunde besucht, gearbeitet. Bin viel auf Landstraßen unterwegs, habe unzählige Hörbücher konsumiert, auch manchmal nachts zum Einschlafen, 35 Tausend Meilen geflogen – und tatsächlich war ich gefühlt immer zur rechten Zeit am rechten Ort. Man ist mir in den Rücken gefallen, ich bin anderen auf die Füße getreten, man hat mich beschämt und ich (ganz sicher ungewollt) auch andere. Ich habe mich aufgeregt, habe sogar mal die Fassung verloren (das hat mir übrigens sehr gut getan 🙂 ). Ich habe mich ge – und auch überfordert. Habe es gemeinsam mit den Hamburgern mir Herz e.V. und mit Eurer Hilfe geschafft, dass Nzinga aus Trinidad ihr Bein noch hat. Die Liste der Erlebnisse ist lang…. hier in diesem Blog auch nachzulesen, – zu hören , -schauen.
Ich habe viel gesehen und (zu)gehört, verstehe mehr und Meer.
Sicherste Erkenntnis des Jahres. 1. Ich liebe mein(e) L(i)eben. 2. Ich kann, was ich tue. 3. Ich kämpfe, wenn es sein muss. 4. Ich bin geliebt. 5. Ich bin einigen Menschen sehr, sehr nah, auch wenn sie weit weg sind. 6. Ich kann sehr viel verstehen, ich kann vieles erklären. ABER: Ich kann das nicht alles aushalten!!!
Ich sage einfach ganz leise laut:
Den Menschen, die mir im letzten Jahr zur Seite gestanden haben, Möbel gerückt, neu in mein Leben getreten, Wasserschäden ausgehalten, mit mir gereist sind, auf mein Auto aufgepasst, mich beherbergt, beschenkt, bekocht, versorgt, besucht, begleitet, mir zugehört, mit mir gelernt, mir vertrauen, Rechnungen schnell bezahlen, mich beauftragt, wertgeschätzt, sich bedankt, mich musikalisch erfreut, gepflegt, operiert, mich und mit mir fotografiert, mit mir gelacht, an mich gedacht, mir Gefallen getan, Geld- Sammeln unterstützt, die geliked und geteilt haben, angerufen, geschrieben, inspiriert, entsorgt, mich an meine Grenzen gebracht, mit mir Spaß gehabt haben, mit mir auf Türme geklettert, mich inspiriert haben, mich verlinkt, gefordert, empfohlen, erfreut, mich gefüttert, mit mir Tee oder Kaffee getrunken, oder Schnaps, mir ihre Schulter hingehalten, mich getragen, mir Bänke geschickt, mich unter den Flügel genommen oder mich beflügelt haben, die mich lieben, schätzen, loben, kritisieren, vermessen,bewerten, beschreiben, empfehlen, fahren oder auch nachfragen, wenn es vermeintlich zu leise um mich wird, ……
Auch hier ist sicher nicht alles erwähnt. Ich hoffe, Ihr verzeiht.
Hätte alles so geklappt, wie das abge- und versprochen war, spielte ich jetzt hier das Lied, das ich im April bei der Crowdfunding Aktion als „Pledge“ erstanden habe. Als ich unlängst nachfragte, erfuhr ich, dass die Künstler es erst im nächsten Frühjahr liefern (können) statt wie versprochen im September, dann Oktober, dann November… Tja.
„Patience is not the ability to wait, but the ability to keep a good attitude while waiting.“ Joyce Meyer
Ein herzlichstes Danke noch mal und damit: Auf ins nächste Jahr! Ich wünsche Euch ein bedeutungsvolles, leidenschaftliches, erfolgreiches, gesundes 2015!
Uiiiih, das bleibt ja aktuell……. mal schauen, wer die vom Eis holt! 🙂
Der muss einfach via meines Blogs auffindbar sein! Danke an arte!

Ich habe mich heute treiben lassen. Besser noch: fahren lassen. Neue Wege an uns unbekannte Orte – das waren unser Ziel und Weg. Ein Blick nach rechts, ein weiterer in den Rückspiegel, gebremst und dann scharf rechts abgebogen – und angehalten. Irgendwie sind Worte immer zu lang, um solch einen Moment zu beschreiben. 🙂
Irgendwo im Heimatland – wie gut, dass wir immer Lust auf Anderes haben – und unsere Neugier lebt!
Während die Sonne uns in diesen wunderbaren Momente und den tageshellen Stunden begleitete, kam mir dazu Christian Morgenstern in den Sinn…..
Die Allee
mit ihrer stolzen Flucht.
Ich meine sie münden zu sehen
in blauer Himmelsbucht.
Ich bin sie im Flug zu Ende
und land‘ in der Ewigkeit.
Wie eine leise Legende
verklingt in mir die Zeit.
Mein Flügel atmet Weiten,
die Menschenkraft nicht kennt:
Groß aus Unendlichkeiten
flammt furchtbar das Firmament.
It`s Christmas. Father(s)- still missed.
Was Väter wissen sollten – über die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kinder – egal wie alt sie sind.
What fathers of any kind should know about their childrens needs – regardless of their age.
Gospeltime 2010 Düsseldorf, „My Father“, soloist: Njeri Weth, composer/conductor: Joakim Arenius
In New York City habe ich Wünsche an einen ihrer Wunschbäume gehängt. Den Song von John Lennon habe ich schon als 14-Jährige in der Schule übersetzen können. Gesungen habe ich ihn oft – und noch viel häufiger gehört. Ausgerechnet Island hat Yoko Ono als den energetisch saubersten Ort empfunden und deshalb dort ihren „Imagine Peace Tower“ installiert. 2006 schon. Eine weiterhin gültige Aufforderung, eine weiterhin nötige Vorstellung, eine weiterhin erstrebenswerte Verfassung.
You may say I´m a dreamer….. but I`m not the only one!
Frohe Weihnachten! Give peace a chance!
Mein erster Gang durch das Gewühle der Innenstadt Hamburgs hat mich so angestrengt, dass ich schnell wieder nach Hause musste. Nur froh war ich, dass ich mit Bus und Bahn unterwegs war. Mit dem Auto hätte ich nur gestanden: von oben Wasser, das Blaulicht der Polizei- und Notarztwagen hätte sich in den regennassen Fahrbahnen gespiegelt – und mich verrückt gemacht. Mir ist nach still. Und nach wärmenden Gedanken. In der Bahn gab es ein Konzert. Weihnachtslieder. Grrrrr.
Wäre ich heute in Moskau gewesen, dann hätte ich zumindest nicht ein so unkoordiniertes Durcheinander beim „Massen wälzen sich zu Fuß durch die Stadt und die Öffis“ erlebt. Die Menschen dort sind einfach systematischer im Drängeln. 🙂

Ich bin erstaunt, wie dünnhäutig, wie schnell ich auf die Palme…. ähhhhhh… die Tanne zu bringen bin – momentan. Müde nennt „man“ das, glaube ich. „Genervt“ sagte mein Sohn wohl, „schlecht gelaunt“ andere, die mich nicht so gut kennen. Da muss ich schon wieder schmunzeln. Meine kleinen Wunder: Es gibt vereinzelt Menschen, die mir einfach einen Tee kochen, mich unter den Flügel nehmen, mir Schokolade oder/und warme Socken reichen. 🙂
Und dann gibt es da noch andere Klassiker:
Ich wünsche Euch einen wunderfeinen Abend!
Lieber Gerhard Mersmann: Ich sage und schreibe einfach DANKE!
Kurz bevor der Schrei der Entlastung aus dem Resonanzkörper eines völlig überreizten Kollektivs erschallt, treffen bereits die nächsten Appelle ein. Waren es über die letzten Wochen die Aufforderungen, alles, was Sinn und alles, was keinen Sinn macht auf jeden Fall noch erledigen zu müssen, so sind es jetzt die Mahnungen zum Einhalten und Verharren in Stille. Ja, wer soll denn mit einem derartigen Tohuwabohu der psychischen und physischen Anspannung und Entspannung überhaupt noch klar kommen? Es ist, so scheint es, als wäre die kulturelle Vorgabe durch ihre Paarung mit dem Konsumismus zu einer idiotensicheren Anleitung zum Irrewerden gediehen.
Erst wird die Leistung über das mögliche Maß gesteigert, dann wird eine Energiezufuhr in Form opulenter Essen organisiert, die geruhsam mit einer kontinuierlichen Überdosis beschrieben werden kann und dann wird eine Ruhe verordnet, die nicht nur nach der gewaltigen Anspannung, sondern auch gar nicht mehr eingehalten werden kann. Der homo sapiens des…
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