Tröstlicher Klammerblues – Aphrodite`s Child

Habe ich das lange nicht gehört. Verdrängt? Vergessen? Na gut, es ist über 40 Jahre her, dass dieses Stück in den „Hitparaden“ war.

Aber: Nein! Kaum hatte er die ersten Töne gesungen, fiel mir der Text ein. Aus welcher Ecke meines Körpers diese Worte und Klänge sich wieder nach oben gearbeitet haben, weiß ich nicht. Aber sie sind da. Und ich mag sie immer noch! Sehr.

„It’s five o’clock
And I walk through the empty streets
Thoughts fill my head
But then still
No one speaks to me
My mind takes me back
To the years that have passed me by.“

Und dann liefen die Szenen vor mir ab…..  Schülerball, erste Feten, Klammerblues.

Es hat sich lange gehalten für den beliebten Engtanz. 🙂

R.I.P.  Demis Roussos  

„It´s hard to believe“

….

„That it’s me
That I see
In the window pane
It it so hard to believe
That all this is the way
That it has to be.“

„Night is my friend and in him I find sympathy…..“

Das ist bis heute so  🙂

„He gives me day
Gives me hope
And a little dream too.“

Thank you, Demis Roussos!

Komisch, dass mir ausgerechnet dieses Lied von Aphrodites Child als erstes eingefallen ist, als ich vom Tod von Demis Roussos las. Sehr tröstlich, dieser Song. War es bestimmt auch damals schon.

Ob ich mal auf den Dachboden gehe und meine Schallplatten durchschaue? Vieleicht finde ich die LP ja noch!

Fragestellung

vorbei vorbei
„Wir dürfen nicht vergessen, dass das, was wir beobachten, nicht die Natur selbst ist, sondern eine Natur, die den Methoden unserer Fragestellung ausgesetzt wurde.“ Werner Heisenberg

Erfahrung

leben
„Es hat keinen Sinn, es zu versuchen,“ sagte Alice. „Man kann nicht an das Unmögliche glauben.“ „Ich wage zu behaupten, dass du darin nicht viel Übung hast. Als ich in deinem Alter war, habe ich es immer für eineinhalb Stunden getan. Manchmal habe ich an sechs unmögliche Dinge noch vor dem Frühstück geglaubt.“ (Lewis Carroll)

Wörtlich Genommen

„Oberflächliche glauben an Glück und Zufall. Tatkräftige glauben an Ursache und Wirkung.“ Ralph Waldo Emerson

Wirklich Wissenswertes

uuuaaaaahhhh
„Bildung ist etwas Wunderbares. Doch sollte man sich von Zeit zu Zeit daran erinnern, dass wirklich Wissenswertes nicht gelehrt werden kann.“       Oscar Wilde (1854 – 1900)

Mitunter

hambnurg hafen nacht
„Geduld ist eine gute Eigenschaft. Aber nicht, wenn es um die Beseitigung von Missständen geht.“ Margaret Thatcher

Verwaltung

Finde ich momentan im Briefkasten Post von Krankenkasse, Landschaftsverband, Finanzamt, Kindergeldstelle, Bank oder Behörden aller Art zucke ich nur noch zusammen. Erzeugten doch die letzten mit Stichworten wie, „Überprüfung“, „Anspruch“, „Geldwäschegesetz“, „nachrangig“, „“Berechtigung“, „Nachweise“, „Beweise“ das Gefühl „generalverdächtigt“ zu sein. Klar: im persönlichen Gespräch mit dem „Bodenpersonal“ der jeweiligen Behörden lässt sich das relativieren, aber…… Die letzte Antwort auf einen solchen Brief eröffnete ich mit der Begrüßung: „Sehr geehrteR „Maschinell-erstellter-und-ohne Unterschrift-gültiger-Brief“-VersenderIn!“…. hat ein bisschen geholfen – zumindest mir. Ich wünsche Euch einen wunderbaren Tag! ‪#‎verwaltung‬ ‪#‎generalverdacht‬

schienen
„Treffen Einfalt und Gründlichkeit zusammen, entsteht Verwaltung.“              Oliver Hassencamp

Qualitätskontrolle

prüfe
“ Alles, was uns imponieren soll, muß Charakter haben.“ Johann Wolfgang von Goethe

Widerspruch

asymmetrie
„Die menschliche Natur liebt nicht Widersprüche, sondern Symmetrie.“ Ralph Waldo Emerson

Zufall

strudel
„Überall herrschet der Zufall. Lass deine Angel nur hängen; wo du’s am wenigsten glaubst, sitzt im Strudel der Fisch.“ – Ovid

Neid

neid
„Der Neid der Menschen zeigt an, wie unglücklich sie sich fühlen, und ihre beständige Aufmerksamkeit auf fremdes Tun und Lassen, wie sehr sie sich langweilen.“ Arthur Schopenhauer

Irrsinn

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„In einer irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen, ist schon wieder ein Irrsinn für sich.“ – Voltaire

Illusion

illusion
„Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, dass das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes.“ Salvador Dali

Stumme Mahnung

schweigen
„Wenige Dinge auf Erden sind lästiger als die stumme Mahnung, die von einem guten Beispiel ausgeht.“ Mark Twain

Die Welt ist voll

stolpergefahr
„Die Welt ist voll Torheit, Dumpfheit, Inkonsequenz und Ungerechtigkeit; es gehört viel Mut dazu, diesen nicht das Feld zu räumen und sich beiseite zu begeben.“ Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832),

Es ordnet sich

emptiness metro
„Ordnung ist, wenn man jederzeit weiß, wo man gar nicht erst zu suchen braucht.“ © Netty Neuthal

Blick aufs Mehr!

schön
(c) ulla keienburg 2015

Nur mal so zwischendurch!

Das kann sich ziehen

montevideo
„Wenn bei einem Gespräch die Tiefe fehlt, zieht es sich in die Länge.“ © Ernst Ferstl

Immer zu früh

sunny winterday
„Und was die Geschwindigkeit des Lichts angeht – morgens kommt es immer zu früh.“ Unbekannt

Vom Drehen und Wenden…..

twisted mirror
„Opportunismus ist zum Kotzen, aber er ist kein Monopol der Politiker.“ (Helmut Schmidt)

When there is nothing to take off

delightful emptiness
„Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.“ Antoine de Saint-Exupéry

Die Sonne der Kultur

hamburg
„Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.“ Karl Kraus

Don`t worry!

schatten
„Ärgere dich nie über ein Pferd; du könntest dich ebensowohl über deinen Spiegel ärgern.“ Rudolph G. Binding-

Ich hab`s oft eilig

delightful
„Man muß sich beeilen, wenn man etwas sehen will, alles verschwindet.“  – Paul Cezanne

„Vor“satz oder was?

satzzeichen

Und welche Vorsilbe zu „………“satz ist die Eure für das kommende Jahr?

Eines werde ich auch in 2015 weiterhin schätzen!!! 🙂

Laut? Leise? – (Under the) Wings of Time

Ich kann mich nicht entscheiden:
laut

oder

P1120614

Ich schaue auf ein Jahr zurück, in dem so viel passiert ist, dass es auch für mehrere Jahre gereicht hätte. Die Verstorbenen mögen in Frieden ruhen, die Hinterbliebenen sich speziell in dieser Zeit mit und von Erinnerungen tragen lassen, der neue Nachwuchs friedlich groß, die Kranken schnell gesund werden, die frisch Verheirateten mögen glücklich bleiben. Die Jobwechsler mögen das Beste aus dem machen, was sie vorfinden, die Selbstständigen den Mut behalten, die Geretteten Demut fühlen, den Traurigen ein Lied einfallen, den Getrennten das Alleinsein gelingen, den Streithähnen das Bedürfnis nach Frieden aufkommen, die Gekränkten mögen sich Hilfe leisten, den Kindern möge Raum gegeben werden – und Zeit.

Ich habe in diesem vergangenen Jahr viel gelernt. Mal wieder. Über meinen Freundeskreis, mein Netz -„WERK“, über Chancen und Grenzen. Ich bin gestolpert und aufgefangen worden. Ich war am südlichsten Postamt der Welt, auf dem Weg zum nördlichsten haben wir Socken gestrickt :-). Habe in Moskau über den Dächern Kaffee getrunken und in Montevideo fotografiert. Habe mich am Kellersee erholt, am schwarzen Meer mit Pelikanen unterhalten. In Budapest fand ich Passendes für meine Hände, Füße und den Kopf (in Rot, versteht sich). Habe Michael Jackson lebensgroß in Marzipan getroffen, durfte meine Amerikanisch – Kenntnisse nutzen und auffrischen für meine Arbeit auf der Donau. Besuchte das erste Mal in meinem Leben Hildesheim und auch von Göttingen habe ich erstmalig mehr gesehen als den Bahnhof. Ich habe mir den Kopf an Kabinentüren einiger Schiffe gestoßen, mir „das Maul verbrannt“, mir mitunter auf die Zunge gebissen, bin angeeckt und habe Applaus bekommen. Bin viele tausende Kilometer mit dem Auto gefahren, zwischen Hamburg, Friedrichshafen, Niederrhein und Weimar, haben auf den Strecken Freunde besucht, gearbeitet. Bin viel auf Landstraßen unterwegs, habe unzählige Hörbücher konsumiert, auch manchmal nachts zum Einschlafen, 35 Tausend Meilen geflogen – und tatsächlich war ich gefühlt immer zur rechten Zeit am rechten Ort. Man ist mir in den Rücken gefallen, ich bin anderen auf die Füße getreten, man hat mich beschämt und ich (ganz sicher  ungewollt) auch andere. Ich habe mich aufgeregt, habe sogar mal die Fassung verloren (das hat mir übrigens sehr gut getan 🙂 ). Ich habe mich ge – und auch überfordert. Habe es gemeinsam mit den Hamburgern mir Herz e.V. und mit Eurer Hilfe geschafft, dass Nzinga aus Trinidad ihr Bein noch hat. Die Liste der Erlebnisse ist lang…. hier in diesem Blog auch nachzulesen, – zu hören , -schauen.

Ich habe viel gesehen und (zu)gehört, verstehe mehr und Meer.
Sicherste Erkenntnis des Jahres. 1. Ich liebe mein(e) L(i)eben. 2. Ich kann, was ich tue. 3. Ich kämpfe, wenn es sein muss. 4. Ich bin geliebt. 5. Ich bin einigen Menschen sehr, sehr nah, auch wenn sie weit weg sind. 6. Ich kann sehr viel verstehen, ich kann vieles erklären. ABER: Ich kann das nicht alles aushalten!!!

Ich sage einfach ganz leise laut:

danke

Den Menschen, die mir im letzten Jahr zur Seite gestanden haben, Möbel gerückt, neu in mein Leben getreten, Wasserschäden ausgehalten, mit mir gereist sind, auf mein Auto aufgepasst, mich beherbergt, beschenkt, bekocht, versorgt, besucht, begleitet, mir zugehört, mit mir gelernt, mir vertrauen, Rechnungen schnell bezahlen, mich beauftragt, wertgeschätzt, sich bedankt, mich musikalisch erfreut, gepflegt, operiert, mich und mit mir fotografiert, mit mir gelacht, an mich gedacht, mir Gefallen getan, Geld- Sammeln unterstützt, die geliked und geteilt haben, angerufen, geschrieben, inspiriert, entsorgt, mich an meine Grenzen gebracht, mit mir Spaß gehabt haben, mit mir auf Türme geklettert, mich inspiriert haben, mich verlinkt, gefordert, empfohlen, erfreut, mich gefüttert, mit mir Tee oder Kaffee getrunken, oder Schnaps, mir ihre Schulter hingehalten, mich getragen, mir Bänke geschickt, mich unter den Flügel genommen oder mich beflügelt haben, die mich lieben, schätzen, loben, kritisieren, vermessen,bewerten, beschreiben, empfehlen, fahren oder auch nachfragen, wenn es vermeintlich zu leise um mich wird, ……
Auch hier ist sicher nicht alles erwähnt. Ich hoffe, Ihr verzeiht.

Hätte alles so geklappt, wie das abge- und versprochen war, spielte ich jetzt hier das Lied, das ich im April bei der Crowdfunding Aktion als „Pledge“ erstanden habe. Als ich unlängst nachfragte, erfuhr ich, dass die Künstler es erst im nächsten Frühjahr liefern (können) statt wie versprochen im September, dann Oktober, dann November… Tja.

„Patience is not the ability to wait, but the ability to keep a good attitude while waiting.“ Joyce Meyer

Ein herzlichstes Danke noch mal und damit: Auf ins nächste Jahr! Ich wünsche Euch ein bedeutungsvolles, leidenschaftliches, erfolgreiches, gesundes 2015!

Licht und Schatten – Zaubertrank

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(c) Ulla Keienburg Dezember 2014

Sven K.s persönliches „Dinner for one“

🙂

Diesen wunderbaren Jahreswechselgruß von Sven K. möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Danke Sven!