Ciao Complainers Paradise

unhappy

Sich aus dem Opfer- und Nörgler Paradies zu verabschieden ist nicht so einfach. In unserer Gesellschaft gibt es so viele „Sekundär-Gewinne“ dank dieses „Leid- Gartens.“

Einen Versuch aber ist es allemal wert.  🙂

Ich erlebe die Art der notwendigen Ermutigung zur „Veränderung im Kleinen“ als Teil meiner Arbeit als „Counselor“, „Coach“ oder „Beraterin“ – wie auch immer der- oder diejenige, die diese in Anspruch nimmt, es nennen mag.

Longest Day of the Year

car
„Da wird es hell in unseren Leben, wo man für das Kleinste danken lernt.“ Friedrich von Bodelschwingh

Predictable

future
Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu schaffen. 🙂

Verdaulich

indian ladder farm
„Man lebt nicht von dem, was man ißt, sondern von dem, was man verdaut.“ Sprichwort

New York City in the Clouds

nyc under thunder stormsNoch immer regnet es. Auf den Regenbogen warten wir noch.

What do ALL KIDS need?

kinder
„Kein Mensch soll sich einem Kinde mit einem anderen als freundlichem Angesichte nähern, denn das Kind versteht die Natursprache, ehe es die Muttersprache versteht.“ Johann Michael Sailer (1751 – 1832),

Von der anderen Seite

von der anderen seite elbph
„Meine Kunst lasse ich nicht liegen, ich müßte mir ewige Vorwürfe machen!“ Clara Schumann „Tagebücher“

Up in the Air

Es ist mal wieder so weit. Ich gehe auf Reisen. Ausnahmsweise! 🙂 Zum ersten Mal Richtung USA mit vorher zugesandtem Boarding Pass!!! Es wird einfacher. Es wird leichter.

ulla in the air
„Realisten erfinden keine Flugzeuge.“ © Alfred Selacher

Während ich versuchte, einen klugen Spruch zu „Fliegen“ zu finden, stolperte ich über das Lied von Matthias Schweighöfer. Er hat es für seine Kinder geschrieben. Ich mag es. Und bin der festen Überzeugung: Wenn ein Mensch solch einen Begleiter hat, geht einfach mehr.

Nehmen Sie doch Platz!

Junigedanken……

Avatar von Ulla KeienburgUlla Keienburg s Blog

Hier liegt Ihnen die Welt zu Füßen. 🙂

Und jeder Mensch, der dort Platz nimmt, kann seine eigene Vorstellung  für diesen Planeten einen Moment lang in diese Kugel denken und fühlen.

Viel Spaß beim Träumen und Denken.

Viel Spaß im Kopf- und Herzkino!

Freue mich auf neue „Weltbilder“!

Ein wunderschönes Wochenende wünscht

Ulla

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Best Teachers

teachers
„The best teacher is the one who himself has had to struggle to learn.“ Yehudi Menuhin   „Der beste Lehrer ist der, der selbst mit dem Lernen zu kämpfen hatte.“

Langsam

fischfang sulina
“Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.” Antoine de Saint-Exupéry

Geliebtes Unkraut

urban gardening
„Unkraut ist alles, was nach dem Jäten wieder wächst.“ – Mark Twain –

Currency of Man

schatten 4
„Das Geld, das man besitzt, ist das Mittel zur Freiheit, dasjenige, dem man nachjagt, das Mittel zur Knechtschaft.“ Jean-Jacques Rousseau

„Ache“

2008 (2)
„Die Sehnsucht läßt alle Dinge blühen, der Besitz zieht alle Dinge in den Staub.“ Marcel Proust

Es ist viele Jahre her, dass ich diesen Song das erste Mal gehört habe. Von James persönlich. 2008. Im August. Auf der Hochzeit seiner Schwester. In Frankreich. Dieser Song bleibt soooo schön, egal, wie er ihn vorträgt, performed, singt, spielt, egal, was in der Zwischenzeit passiert ist. Oder wird er gar besser?  Thanx James Carrington

James Carrington – „Ache“ from Rowly Dennis on Vimeo

The music video for James Carrington’s hit song ‚ Ache‘ featured in six national American television shows.

The song is an emotional reflection on how we deal with pain and grief, and how we can turn it into a positive emotion.

Label – Stop the clock productions

Director – Rowly Dennis

Wow! Fünf Jahre schon!

anniversary-2x 5 . Juni……  2010    Ich erinnere mich dunkel!  An dem Tag gibt es viel zu feiern. 🙂  Bloggeburtstag auch. WP hat dran gedacht  🙂

Ein dickes Danke schön geht an Euch Leser*innen, Kommentator*innen, Liker*innen, Verlinker*innen, Schreiber*innen, Inspirirer*innen, Follower*innen……  ohne den Dialog mit Euch lebte es wohl nicht mehr- dieses digitale „Tagebuch“.  THANK YOU!

Freie Sicht

kühl
„The only thing worse than being blind is having sight but no vision.“ – Helen Keller „Schlimmer als blind zu sein ist nur, freie Sicht zu haben aber keine Vision!“

Und die Moral von der Geschicht: #AntiPeterSinger

27. Mai 2015

Aktualisierung: Mit Entsetzen stelle ich fest, dass dieser unsägliche Peter Singer es schon wieder zu einer Einladung nach Deutschland gebracht hat.

Gottseidank hat der Laudator abgesagt. Hoffentlich verweigern sich dem noch mehr Menschen.

Aus diesem aktuellen Anlass werde ich den Blogbeitrag einfach noch mal mit einem neuern Datum versehen.

Kopfschüttelnd…….

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Juli 2014

In den letzten Wochen hat es immer wieder virtuelle Begegnungen mit Menschen gegeben, deren Kinder das Down Syndrom haben. Die meisten derer Kinder sind noch klein – frisch bis 17 Jahre, wenn ich das so richtig verstanden habe. Viele Erinnerungen kommen hoch. Viele Erlebnisse, Erkenntnisse und der Umgang damit.

i teach

Ende der Achtziger des letzten Jahrhunderts (ich finde es immer wieder amüsant, das so zu schreiben) gab es z.B. einen Tierethiker aus Australien namens Peter Singer, dessen diskriminierende Lehre zum Wert eines Menschen unter anderem an der Uni Dortmund im Fachbereich Sonderpädagogik gelehrt wurde.
Dieser Mensch wurde einst an diese Uni Dortmund eingeladen. Nach Bekanntwerden gab es eine riesige Boykottveranstaltung. Er wurde ausgeladen, und viele Vertreter der Institutionen, Studenten, Organsisationen, Betroffenen und Fachleute wurden eingeladen, um Stellung zu beziehen – gegen ihn und seine Lehre und auch gegen mindestens einen Professor der Uni Dortmund.
Singer hatte unter anderem gefordert, dass Ärzte in Tötungstechniken ausgebildet werden müssten. Sie hätten bitte zu lernen, wie man ein Kind, z.B. mit Down Syndrom, direkt nach der Entbindung töten könne. Schließlich läge der Wert eines „solchen“ Kindes noch unter dem eines Schweines: denn das könne man ja wenigstens noch essen.

Mich graut es heute noch, wenn ich an diese Sätze denke, an diese Haltung. Ich sollte Stellung beziehen. Weigerte mich aber, über diese Thesen einen wisenschaftlichen Diskurs zu starten. Das hätte m.E. lediglich gezeigt, dass ich ihn ernst genommen hätte. „Not my cup of tea!“ dachte ich damals! Und schrieb einen literarischen Text. Mich hat zwar niemand gefragt, aber dieser Text ging um die Welt. Wo ich den überall gefunden habe – und immer wieder finde!

Ich habe Angst – Ich habe Mut

Ich habe Mut,
wenn ich in das Gesicht meines Sohnes sehe.
Ich habe Angst,
wenn andere ihn ängstlich anschauen.
Ich habe Mut,
wenn ich sein phantasievolles Spiel betrachte.
Ich habe Angst,
daß andere seine Liebe zur Welt zurückweisen.
Ich habe Mut,
wenn ich ihn lachend, weinend, glücklich, wütend erlebe.
Ich habe Angst,
daß andere ihn als gefühllos bewerten.
Ich habe Mut,
wenn Johannes mit viel Vertrauen auf andere Menschen zugeht.
Ich habe Angst,
daß ihn eines Tages jemand mißbraucht.
Ich habe Mut,
wenn ich ihn in einem Regelkindergarten mit vielen Kindern,
Erzieherinnen gemeinsam leben und lernen sehe.
Ich habe Angst,
wenn Mütter ihren Kindern verbieten, mit Johannes zu spielen.
Ich habe Mut,
wenn ich erlebe, wie selbstverständlich Menschen Johannes annehmen
und mit ihm umgehen.
Ich habe Angst,
daß ein Anstötz und ein Singer vielen Menschen aus der Seele sprechen.
Ich habe Angst,
daß Zustände wie vor 50 Jahren entstehen.
Ich habe Angst,
weil ich nicht will, daß Johannes die wenigen Menschen, die ihn ernst
nehmen, immer brauchen wird, damit er so sein darf wie er ist.
Ich habe Angst,
immer Angst haben zu müssen, weil die Wissenschaft
eine Grenze ziehen will.
Ich habe Angst,
daß die Politik so eine Wissenschaft als Berechtigung für
menschenunwürdige Entscheidungen benutzt.
Ich habe Angst,
irgendwann keine Kraft mehr zu haben, mich gegen solche Strömungen
wehren zu können.

Ich bekomme Mut,
wenn ich EUCH HIER sehe und höre, wenn ich spüre, daß der
Widerstand mitgetragen wird.
Dann kommt so eine leise Ahnung von einem lebendigen
Leben gemeinsam mit allen MENSCHEN !!!

Einelterfamilie:  Ulla Keienburg - mit Johannes
 Eine der Quelle: Aus der Zeitschrift "zusammen" Heft 9/1989, S. 8

Der Grund , wieso ich ihn  nicht umgehend im Netz finden konnte: Mein Nachname war überall da, wo dieser spezielle Text genutzt wurde, um ein (r) angereichert. Ob das beabsichtigt war, weiß ich nicht - es zeigt auf jeden Fall, dass die Quelle (Zeitschrift "zusammen") den Namen falsch geschrieben hatte. Die fragen gar nicht, ob sie was abdrucken oder kopieren können. Bei denen finde ich immer wieder Texte, die ich einst für die Lebenshilfe oder für Handicap geschrieben habe. Egal.....

Unlängst entdeckte ich den Text mal:
https://www.uni-due.de/imperia/md/content/…/kliemt_mat111_002.pdf‎

Immerhin fand sich der Text auch in einem Band über einen WIDERSTANDSKÄMPFER: Nikolaus Groß 🙂

Die haben aber genau so wenig die Infos der Quellen verifiziert 🙂 Amüsant, wie sich dann neue „Wahrheiten“ ergeben: In der neuesten Ausgabe ist der Text plötzlich von „Eltern“ geschrieben – auch schick 🙂

http://www.nikolaus-gross.com/geistiges-erbe/gedicht-eltern.html

Nikolaus Groß – Arbeiterführer – Widerstandskämpfer – Glaubenszeuge: wie …

 herausgegeben von Vera Bücker,Bernhard Nadorf,Markus Potthoff

Publik-Forum, Band 22. 1993 (auch nicht verifiziert abgeschrieben)

Frontcover

Solltet Ihr den Text nutzen wollen, schreibt bitte meinen Namen richtig! 🙂

Wissenschaft und Glaube

wissenschaft und glaube
„Seltsamer Zufall, dass alle die Menschen, deren Schädel man geöffnet hat, ein Gehirn hatten.“ Ludwig Wittgenstein

Durch Wasser

wasserwand bunt
„Wer je eine Kamera in der Hand hatte weiß, dass zu viel Information einen genauso blind machen kann wie zu wenig. Wenn Sie sich alle neun Sinfonien von Beethoven gleichzeitig anhören wollen, würden Sie nur den Krach hören.“ Cole, K.C.

Ein Bild ohne Autsch

kormoran vor energie„Diese doofen Srommasten wollen Sie doch dahinter nicht lassen, oder?“ sagt ein Mann zu mir, als er mich beim Fotografieren beobachtet. Ich schaue ihn nur etwas irrtiert an. Ich finde die nämlich gar nicht doof.  🙂   So habe ich nämlich mehr Geschichte im Bild und eher die implizite Aufforderung, zu fragen. Den „Stolperer“ vielleicht. Das ist natürlich nur meine Meinung. Es mag sein, dass der/die Techniker unter den Fotograf*innen das anders sehen. Mir erzählt es mehr – und ich habe kein Problem, mich an die Situation zu erinnern, wenn ich das Bild wieder ansehe.

Gestern fragte eine Kollegin im Netz, was uns das wichtigste „Kompositionsmittel“ sei, wenn wir eine Foto machen. Ganz ehrlich – wenn ich unterwegs bin, inspiriert mich die Situation.  Ich achte genau darauf, was mir den Impuls verpasst, die Kamera zu zücken. Und es gibt Situationen, die lassen sich nicht abbilden. Weder ist der Bug eines Schiffes auf dem Bild so nah zu fühlen, wie ich es erlebt habe,  und ein Foto während einer Vorbeireise kann selten die Weite und Tiefe einer Landschaft wiedergeben. Mitunter betrachte ich später Bilder und schaue, welche der „Kompositionsmittel“ – die ja auch nicht die Fotografie allein erfunden hat – ggf. dem BIld zu einem „Wow“ – Gefühl verhelfen. Dabei ist eines ganz sicher: Weniger ist mehr! Und da wir intuitiv auf Symmetrie oder Harmonie stehen, reagieren wir auch auf Linien im Bild, auf Hintergründe, Objekte, Subjekte, auf Beziehungen zwischen denselben- und  auch auf das, was zuviel ist oder was fehlt, z.B. an den Bildrändern.

Ich wage zu behaupten: Wer je begonnen, bewusst statt nur auf die Bildmitte auch auf das Geschehen am Bildrand zu achten, dem passiert kaum noch, dass Menschen Füße oder Hände oder Arme aus Versehen „amputiert“  werden oder Linien durch Kopf und Kragen wie ein Halsabschneider oder Kopfschuß wirken. (Ja, das tut weh – beim Hingucken, egal aus welcher Richtung sie kommen.)

Vielleicht kommt der Mann ja mal zum Workshop. 🙂 Who knows  🙂

Wahrnehmung des Alters

Heute steckte mir eine Schiffsgästin, ihres Zeichens schon 78 Jahre alt, folgende Geschichte zu, bevor sie das Schiff zwecks Heimreise verließ.

alter

„Beim Vergleich mit gleichaltrigen Leuten kann einen schon mal der Gedanke beschleichen: Es kann doch nicht sein, dass ich auch so alt aussehe.

Zu dem Thema folgende Anekdote.

Sylvia saß im Wartezimmer vor dem ersten Termin mit dem neuen Zahnarzt. An der Wand hing sein Diplom, welches seinen vollen Namen trug.Plötzlich erinnerte sie sich an einen großen, gut aussehenden, dunkelhaarigen Jungen aus ihrer Oberstufenklasse von vor mehr als wer weiß wie viel Jahren. Könnte es sich um denselben Jungen handeln, den sie damals so scharf fand? Allerdings, als sie ihn sah, hatte sie diesen Gedanken sofort wieder begraben. stand ein alternder Mann, dessen Haare ausgingen mit tiefen Falten im Gesicht, der viel zu alt war, um ihr ehemaliger Klassenkamerad zu sein. Jedoch, nachdem er ihre Zähne durchgeschaut hatte, fragte sie ihn, ob er auf der Albert- Einstein- Schule gewesen sei. Völlig überrascht antwortete er: „Ja, das war ich!“. „Wann haben Sie Abi gemacht?“ fragte sie. „1975. Warum fragen sie?“ war seine Antwort. „Sie waren in meiner Klasse“, sagte sie. Er schaute sie etwas verwirrt an…..

….. und dann hat sie dieser alte, hässliche, fast glatzköpfige, grauhaarige, zerknitterte, fettleibige, alte Greis gefragt: „Und was haben Sie damals unterrichtet?“ “ Gianni Rodari

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Danke an die gütige und kluge Dame für die ausgiebigen und tiefsinnigen Gespräche! 🙂 Eines der Geschenke, die das Reisen verteilt.

Käuflich

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„Es ist schwer, jemanden dazu zu bringen, etwas zu verstehen, wenn er dafür bezahlt wird, es nicht zu verstehen.“ Upton Sinclair

Das Kleine

kleinigkeiten
„Das Kleine ist möglicherweise bedeutender als das Große. Das ist für viele Weltbeglücker natürlich eine überaus schäbige Idee, mit der man die Massen nicht begeistern kann.“ Paul Watzlawick

Offene Türen

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„Das Leben, das die meisten führen, zeigt ihnen, bis sie es klar erkennen: Man kann sich auch an offnen Türen…  Den Kopf einrennen.“ Erich Kästner

Argwohn

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„Wer durch des Argwohns Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut.“ Wilhelm Busch

Freitags

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Donnerstags dämmert mir was

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  „Im Grunde meines Herzens bin ich ganz anders.“

„Und warum bleibst du dann nicht da?“

Peter T. Schulz

Die Erste

Berlin. Es rief eine mir voellig unbekannte Ecke der Stadt. Mit der Bahn hin, mit dem Bus weiter. 17 Stationen und drei Minuten  fussläufig von der Bushaltestelle .
Immer den wunderbaren Vogelspraybildern gefolgt.

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Ergebnis: „Sie sind die Erste, seit wir hier wohnen,  die uns gefunden hat, ohne vorher noch mal verwirrt anzurufen.“
Vierzig (!!!) Jahre leben sie schon da. 

Note to myself: Glückwunsch!  Mal wieder einem Wasservogel gefolgt. Alles richtig gemacht. 😉

Diving in / Eintauchen

diving into nyc
„Once I dive in, I dive in all the way.“ „Wenn ich eintauche, dann vollständig!“ Carly Fiorina

Fridays Face

die kleine
„Kein Stück der Oberfläche einer Figur kann geschaffen werden, außer vom innersten Kern aus.“ Hugo von Hofmannsthal