„Jetzt mach mal halb lang!“

tischgeigeklein

Es ist doch gut, dass es Menschen gibt, die einen zu beruhigen wissen. 🙂
Danke OldMan 🙂

Kitchen Stories – Construction Area

Offensichtlich habe ich momentan eine selektive Wahrnehmung –  ausnahmeweise mal :-). Ein Wasserschaden in meiner Küche fordert, dass sie komplett ausgebaut, der Boden erneuert,  wieder eingebaut werde – UND mich fordert das heraus.

Aus der Küche einerseits, aber auch meine Nerven sind ein wenig angegriffen. Wer braucht das wirklich?

Na gut. Mache ich halt das Beste draus.

Ich erinnere mich plötzlich an den Film „Kitchen Stories“

Ein MUSS für alle, de gute Filme aus dem Norden lieben!

Am Wochenende bzgl. dessen eher zur Untätigkeit verbannt, schalte ich am Sonntag den Fernseher ein und bekomme direkt einen Beitrag über die Geschichte der Küche serviert. arte lässt grüßen.

Design.. die Geschichte der Küche.

http://www.arte.tv/guide/de/043168-000/design?autoplay=1

Unbedingt anschauen!
Ich konnte gar nicht wegsehen.  Und hatte direkt neue Ideen für meine Küche. Mal ab davon, dass ich mich aufgerufen fühle, mich vor allem mit dem Boden zu befassen, auf dem dann alles wieder stehen soll. Wäre der in meiner Küche so gewesen, wie ich es in dem Beitrag von der ersten Einbauküchen gesehen habe, wäre er nicht angeriffen von dem Wasser, das sich aus der Leitung einen anderen als den ihm zugedachten Weg gesucht hat.
Viel wichtiger aber: Die Küche eines Ausstellungshauses in Moskau wurde 1959 sogar zum Schauplatz einer Episode des kalten Krieges. Geradezu repräsentativ für das, was bis heute läuft. Brilliant. Auch reflektieren sie in dem Beitrag die Genese unseres heutigen Ordnungssinns (in der Küche). Die rotierende Küche des Niederländers Zeger Reyers „Rotating Kitchen“ hat mich amüsiert. Als ich auf vimeo die Kommentare las, musste ich schmunzeln. Die Kritiker sind wahrscheinlich nie bei Sturm auf einem Schiff unterwegs gewesen.

 

construction area
Construction Area 🙂

Ja, und mir ist auch die Idee gekommen, dass ich mal (wieder) meine Firma „von unten“ anschauen  könnte, bevor „eine unbemerkt verrottete Basis“ mich überrascht und mich zu größeren Umbauarbeiten zwingt. Erste Schritte habe ich bereits getan. Es bleibt spannend. 🙂

Wünscht mir Glück für meine Ideen!

Bank (31) – Gelb gibt es genug

bank canada
Gelb haben sie genug 🙂

„Es gibt Maler,
die machen aus der Sonne einen gelben Fleck,
aber es gibt andere,
die Dank ihrer Kunst und Intelligenz einen gelben Fleck in die Sonne verwandeln.“
Pablo Picasso

Freitag oder der Klang der Ruhe

stop

Erst heute Morgen habe ich tatsächlich registriert, dass Freitag ist und nicht schon Samstag. So viel, wie in den letzten Tagen passiert ist, hätte gefühlt die Woche schon um sein müssen. In Eile habe ich gestern Abend noch ein paar Sachen erledigt, die ich unbedingt noch am Freitag geschafft haben sollte. Zwei Ereignisse jedoch habe ich noch auf Samstag geschoben.Ich bin nicht mal hellhörig geworden, als gestern Abend KEIN „the voice kids“ lief. Ich habe das einfach so hingenommen. Als ungeübte Fernsehguckerin gestand ich mir zu, das Programm einfach nicht zu kennen. Ich könnte mich über mich selbst kaputtlachen.
Als ich dann heute Morgen erwachte, gingen mir einige Gedanken durch den Kopf, die mehr als deutlich machten, dass es noch nicht SAMSTAG sein KANN.

Und da war es: DAS Geschenk!!!!! Ein ganzer Tag mehr! Und es ist ein richtig guter Tag geworden. Richtig gut.
Jetzt ist RUHE – innen und außen.
 

 

Spiegel = Vorbild?

„Kennst Du eigentlich Alexander Koch?“ fragte mich gestern Tamara, als wir telefonierten. Wir tauschten uns über den Alltag im Leben mit unseren Kindern aus – speziell über die Wirkungen, die das Etikett „Down Syndrom“ für unserer Leben bedeutet. Von Hölzchen auf Stöckchen (so hätte meine Großmutter das genannt) kamen wir. Eine Erfahrung, die immer mal wieder gut tut. Wenn da jemand ist, die die Sätze beenden könnte. Oder einer, der genau weiß, von was ich gerade spreche, nur Stichworte braucht, um mit mir zu lachen oder auch zu weinen oder einfach Ohmacht auszuhalten.

Dann habe ich natürlich den Alexander Koch gesucht – und gefunden – Noch nicht direkt ihn, aber sein Blog und seine Kommentare. Ich konnte nicht anders, als ihn zu kontakten. 🙂
Ein bisschen ist das, als wäre ich der Nase nach gegangen. Mutig, neugierig, ein bisschen verhalten vielleicht, in „Check“ Haltung…. aber…

Jetzt reblogge ich einfach mal (nach Absprache, versteht sich) seinen neuesten Artikel.

spiegel1

„Sei der Spiegel, in dem dein Kind sich widerspiegelt.“

Vor kurzem hat man mir diesen Satz gesagt, und finde ihn genial. Dieser Satz beschreibt bildlich den Kernpunkt des Forschungsprojektes der Uni. Malaga, beschreibt, wie wir als Elternpaar versuchen zu denken und zu handeln .

Eigentlich kennen wir das Ergebnis: die Kinder sind ein Spiegelbild von uns. Doch dieser Satz suggeriert etwas Neues: “ Sei der Spiegel, in dem dein Kind sich widerspiegelt.” Ich als Elternteil muss eine aktive Rolle einnehmen, muss mir bewusst sein, dass mein ganzes SEIN, meine gesamte Kommunikation (verbal und nicht verbal) Einfluss auf die Entwicklung, auf das Heranwachsen einer neuen Person hat.

weiterlesen:    http://vielfaltfamilie.blogspot.de/2014/04/sei-der-spiegel-in-dem-dein-kind-sich.html

 

Danke an Tamara und Alexander- Ich freue mich auf regen Austausch.

 

Bank (30) – All die großen Bäume

bank 30

Es gibt so viel, über was ich mich heute aufrege(n könnte). Weil mir seit ein paar Tagen so Einiges die Sprache veschlägt, man mir Worte im Text und damit deren Sinn verdreht hat, Wasser aus unbekannter Quelle meinen Küchenboden aufquellen ließ (während ich nicht da war), Briefe an Behörden geschickt, (angeblich) nicht ankamen, u.v.m…. Ich will Euch nicht langweilen. Eine Wirkung: Ich ging ich auf die Suche nach Videos à la „Schleusenvideo“, wie es meine Freundin Katrn so gern nennt. Und?

Ich habe was gefunden – und das beruhigt mich fast so, als hätte ich selbst hergestellt. 🙂

Zurückkommen ist diesmal schwierig.
Ein Freund aus Berlin sagte dazu nur: „Wer Talent hat, muss trinken.“ 🙂

Das letzte Foto…

…das ich mit meinem Smartphone machte, bleibt dann wohl auch mir unzugänglich. Sollte derjenige, der das Telefon geklaut hat, Russisch lernen wollen, kann er das mit den Audiodateien, die sich auf der Extra SimCard befinden. Auch kann er Sting, Ulla Meinecke, Herman van Veen, Bachchören und William Fitzlamoos und auch Iron Maiden lauschen. Dessen Musik zumindest hätte ich gern gehört, gestern abend, nachdem ich den geöffneten Reißverschluss an meinem Rucksack entdeckte. Fünf Minuten, nachdem ich das Handy dort hinein getan hatte. grrrrrrrr

Es ist und bleibt nur ein Ding, was abhanden gekommen ist. Gottseidank.

Den Reaktionen entnehme ich, dass ich froh sein kann, nicht um mehr beraubt worden zu sein.

Für die Zukunft: Wenn möglich- meide man Brüssel!!!!!!

 

Mit einem beherzten…

DUCK YOU

 

(an den Dieb)…. verabschiede ich mich mal in den Alltag NACH Handyklau. 🙂

 

 

Bank (29) – Unterirdisch schön

 

platzdesseigesmetro klein
„Es steht manches Schöne isoliert in der Welt, doch der Geist ist es, der Verknüpfungen zu entdecken und dadurch Kunstwerke hervorzubringen hat.“ Johann Wolfgang von Goethe.

  Für heute sag ich Moskau tschüss. Auf ganz bald.

 

Wenn ich mir was wünschen dürfte…

dann wünschte ich mir heute Wärme ( keine HItze) und Sonne. Ich habe noch mal nach Schneebildern in meinem Archiv gesucht… und stolperte über eines meiner LIeblingsmotive. Genutzt in einem Text, den ich anders nichts schriebe, flösse er mir heute aus der Feder… ähhh. aus den Fingern. 🙂 Jaja, die Leidenschaft – für was auch immer… verführerisch….! Allerdings ist meine Leidenschaft für Schnee von oben gerade begrenzt oder für diese Saison sogar schon vorbei….

Avatar von Ulla KeienburgUlla Keienburg s Blog

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…käm ich in Verlegenheit.

Wünschen, ein gutes Thema. In der letzten Zeit habe ich mir gwünscht, mal wieder an Texten zu arbeiten, die genau über das erzählen, was mir am Herzen liegt. Das ist gerne mal meine Sehnsucht, wenn die Textabschnitte, die ich gegen Jahresende zu verfassen habe, zu Rechnungen, Abrechnungen, Anträgen, Mahnungen, Plänen oder Konzepten werden. Ich vermute übrigens, dass deshalb die Menschen so gerne Weihnachtspost versenden. Das tun sie nicht?  Nicht gerne?  Ach. Ich dachte.

Auf jeden Fall: Um es kurz zu machen. Ich hatte eine lange To- do – Liste für heute mit Dingen organsiatorischer Art. Kaum aber hatte ich angefangen, diese zu erledigen, erreichte mich Post mit einem Text, den ich überarbeiten soll. Über mein Lieblingsthema, meine Lieblingshaltung,  das Sanfteste und damit Gefährlichste, was Menschen geschehen kann. Über den „Dialog“ und „Verbundenheit“ nach Buber, über Salutogenese, David Bohm, etc.

Was soll ich sagen?…

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Das bisschen Mond – Hey Joe

das bisschen mond

Okay, am Tage war der Himmel grau – und in der Nacht schwarz mit dieser Sichel.  Das bisschen Mond! dachte ich. Er rührte mich. Plötzlich hatte ich Lust auf „Hey Joe“.  Dank Youtube war es schnell gefunden. Wenn auch eine andere Version, als ich dachte.

Was soll ich dazu sagen? Seit bestimmt vierzig Jahren kenne ich den Gitarristen und den Sänger.Ich weiß nicht mehr, wie oft ich verzückt am Bühnenrand oder am Tresen im Henkelmann oder im Onkel Pö`s, im Logo oder sonstwo im Sauerland, Fehmarn oder Kiel stand, wenn Thomas seine Gitarre klingen ließ. Den Kopf hätte ich dann immer leicht schräg gehalten, hat er mir mal gesagt. Das tue ich selbst heute, wenn ich am Rechner hocke, tausende von Kilometern entfernt, und der Musik lausche. Und immer noch gibt es die Gänsehaut- Momente.

Einen Monat, bevor mein Sohn auf die Welt kam, stand ich bei einem Konzert (gut vor den Bässen geschützt) hinter Menschen und rockte noch mit bei der Aufnahme der Absolutely Live LP ( ja, hahaha, daaaaaaaaaaaaaamals)…. und drei Monate später schenkte die Patin ihrem Täufling Johannes eines der ersten Exemplare. Ich hab schon bis nach dem Gottesdienst gewartet, bis ich ihm die Pee Wee Bluesgang Variante von „Hey Joe“ vorgespielt habe…. Er hatte richtig Spaß. Zumindest erweckte er ein wenig den Eindruck, als kenne er es. 🙂 Wunschdenken? .-) EGAL….. Ich liebe es. Noch heute.

Happy Anniversary- Richard! Das 50. Bühnenjahr ist ja noch etwas länger.

 

Aprilscherz in Farbe

schnee

 

Irgendwann hat mal jemand gesagt, Journalisten seien Schriftsteller, die auf Schnee schreiben.

 

 

Genau DER Moment…

… wenn gefühlt mal alles stimmt!

Den Auslöser betätigen – und ahnen: DAS ist eines der 10 Bilder  für dieses Jahr!

platzdessiegeslicht

Platz des Sieges, Moskau

30.03.2014

Bank (27) – Zitiertes Schweigen

bank 27

 

 

Mein schönstes Gedicht

Mascha Kaléko

Mein schönstes Gedicht ?
Ich schrieb es nicht.
Aus tiefsten Tiefen stieg es.
Ich schwieg es.

Another „Django“ in Moscow

To move in Moscow is mostly following advices, to react on impulses, not to make plans. Sitting in an Irish Bar can mean you get „plans“ for two and more days. The first recommandation was the one for „Acropolis“ the next one, an hour later, was an invitation to the „Roadhouse Blues Club“ at the „Prospect Mira“

 

They promised us a concert of the Django Band. So we went there – good action for a Saturday night and we were ready for another surprise.djangoband

www.djangoband.com

Polina Kasjanow – Gesang
Dmitry Merchants – Guitar
George Yashagashvili – Guitar
Alexander Baydakov – Kontrabass

13 € entrance fee was ok… 300 Rubles of that could be used for a drink at the bar.

It was so full, that we couldn`t expect to get a chair or a place to sit. BUT – the guy who invited us organized, that we found one. As we got to know soon – we were sitting right beside the parents of the singer.

Their daughter and the band were celebrating the fifth anniversary of the band that night. Another surprise and a good explanation for the group of ladies which were costumed in fashion of the 20 ies of the last Century.

I couldn`t find a session from that evening on youtube- maybe not yet. BUT:
The proud father was taking shots and films of the show by his tablet – so I could have taken shots of his tablets screen…

But I didn`t. I took one of him, while he was critically watching the pictures he took. 🙂 I sent it to him. And he was really happy about that picture and I promised him, not to publish it. 🙂 Making friends in a Blues Club.

If we wouldn`t have been in contact about this, we would had to contact latest when the bill had to be paid. They only bring bills for a table not for single people or different groups at one. We arranged the paying. And it was a nice evening ending  at midnight – for us. The last Metro is going at 12:30—-   so it was better to leave although the Jam session was still going on. One  song better than the other. And a lot of musicians who are so excellent with their instruments.

 

Wonderful music… wonderful evening… wonderful experience….. and an new bar we can spend time… and a new band we can listen too  –   even on youtube   🙂

Buchpost!!!! Die Sonntagsleserin!!!

Danke an die Sonntagsleserin! Das teile ich doch gerne wieder.
Auch wenn es erst sehr herzlos aussah – geteilt von WordPress…. un sinnlicher geht es ja wirklich nicht. 🙂

Als: Nochmal Danke!
http://buchpost.wordpress.com/2014/03/23/sonntagsleserin-kw-12-2014/

WDSD 2014 – Der andere Spot….

Einen wunderbaren Tag wünsche ich allen, die wissen (wollen), welche Wirkung das „3.“ des „21 sten“ hat und haben kann.

Danke an meinen Sohn, dass er so ist, wie er ist.

Van Gogh Alive / Mal andere Töne

Van Gogh – was für eine gute Idee! Dachte ich am Samstag, als Freunde das hier vorschlugen als Sonntagsausflug. Tickets bestellt, ausgedruckt…. Und am Sonntag dann mit der Metro quer durch Moskau gefahren. Angekommen an einer Station, an der sich gleich drei Bahnhöfe befinden. Noch schien die Sonne. Heftig wehte der Wind. Er schob viele Wolken schnell zusammen. Grau wurden sie und schwer. Es roch nach Schnee. Und noch bevor wir an der Kunsthalle ArtPlay angekommen waren, peitschte der Wind den fallenden Schnee selbst durch die Tunnel. Die Flocken schmerzten im Gesicht.

schnee am artplay

Es fühle sich an wie eine Vorbereitung auf das, was uns erwartete.

Lange Warteschlangen deuteten an, dass wir nicht die Einzigen waren, die sich das als Sonntagserlebnis auserkoren hatten. Familienausflusgzeit. Menschen allen Alters drängelten durch Gänge. Froh, dass wir die Tickets schon in der Hand hatten, schlängeleten wir uns an den Wartenden vorbei. Schick gemacht, auf Highheels stehend rückten die Frauen noch ihre Frisur zurecht, Männer fingen ungeduldige Kinder ein. Sicherheitsbeamte schleusten uns zum Eingang der Ausstellung. Den ersten Gang säumten die Klassiker Van Goghs mit Informationen zu den Bildern und  den drei Orten seines Wirkens zwischen 1880 und 1890.  Schon dort lockte die Musik  „hinter“ den  schwarzen Vorhang.

Come in and...
Come in and…

Den langen Gang durch- „gestanden“, eröffnet sich einem die Interpretation der Gefühlswelt Van Goghs, seiner Gedanken und Arbeitsweisen während seiner Zeit in Arles, Saint Rémy und Auvers-sur-Oise. Den Orten, an denen er viele seiner zeitlosen Meisterwerke geschaffen hat.  Ich habe mein Hirn mal abgeschaltet. Einfach genossen: Die ungewöhnliche Form des Zugangs, die Neuentdeckungen, das Lernen  über Stilmittel und Elemente, die wohl auch „Vincent“ inspiriert haben müssen.

Die Videos, die über den Boden als lebendes Bild liefen, forderten Kinder heraus, sich mit ihnen zu versuchen. kinder an goghSie knieten mitunter am Rande der Installation, als fürchteten sie, dem Bilde zu schaden. Mir haben die Kinder viel Spaß gemacht – oder besser: Mir hat der unbegrenzte Spaß der Kinder an den Installationen Freude bereitet. Wenn sie mit ihren Schatten spielten, Teil der Bilder wurden, die an den Wänden und am Boden an ihnen vorbei, unter ihnen her, über sie hinwegschwebten.  Sie konnten sich dort frei bewegen.

Es war voll in den Räumen. Die Menschen posierten vor den Leinwänden, ließen Beweisfotos von sich machen. Manche saßen nur andächtig oder standen fasziniert zwischen dem bildhaften Geschehen. Ja, das ist schon anders, als in  den heiligen Hallen eines herkömmlichen Museums zu stehen und einem ebenso heiligen Bild zu huldigen. Still, andächtig, fast ängstlich den Interpretationen einer Museumspädagogin zu lauschen und immer zu fürchten, man tue etwas Unrechtmäßiges, weil die Wärter auf den Stühlen einen scheinbar durchbohrend kontrollieren.

ulla bei van gogh 7
Sie ließ eine lange Weile unbeirrt die Bilder auf sich wirken.

Hier durften alle, wenn sie wollten, laufen, gehen, sitzen, sich mal drehen, reden, hören, gar durch die Bilder laufen – wenn sie den Mut hatten. 🙂 Ich hatte mich zu der Art der Ausstellung im Vorfeld NICHT schlau zu machen versucht.

Ich lasse mich halt gern überraschen. In diesem Falle sehr: von den Zeichnungen und Skizzen, von der Dramaturgie, der Musikauswahl, der Choreographie. Eine wunderbare Weise, einen Zugang zu Kunst (auch für Kinder) zu schaffen. Vielleicht erinnern die Menschen irgendwann das sinnliche Erleben – und koppeln daran den Namen Van Goghs, und  werden anders neugierig auf Kunst.

girl an gogh
Das Mädchen stand hier 10 Minuten – still – die Kamera auf ihren Schatten und das stetig sich ändernde Bild gerichtet.

ulla bei van gogh
Ulla an Gogh 🙂

Gerne hätte ich Musik, z.B. den Smmer aus den Vier Jahreszeiten hier verlinkt – aus unerfindlichen Gründen bekomme ich bei Youtube aber seit gestern nur „Error“ Meldungen. Wer mal schnuppern möchte, tue das bitte auf der offiziellen Seite der Van Gogh Alive

http://vangogh-alive.com/

Dort gibt es unten rechts auf der Seite ein Video, das einen schon mal ein wenig eintauchen lässt….

Wünsche viel Freude damit.  .-)

Wie bewegst Du Dich vorwärts?

Manchmal mit dem Bus, mal mit dem Auto, mit dem Schiff, mit dem Fahrrad, früher auch mal mit Rollschuhen, Skiern, Schlittschuhen und sogar einen Gleitschirm gab esfür eine lange Weile. Heute aber eher mit der U- Bahn, Straßenbahn, Metro, laufend, tanzend, gehend, schreitend, hüpfend, schleichend, wartend mitunter, stehend, sammelnd, kriechend, rollend, rückschauend, drehend, fast immer aber nach dem Motto: Augen auf!
Ganz wichtig dabei: unterschiedlichen Tempos. Noch wichtiger: Pausen. Und immer respektvoll.

Die Brücken, die ich zwischen all dem Erkannten, Erlebten, Gefühlten, Gelesenen, Gedachten, Gesehenen, Beobachteten, Betrachteten baue oder schaffe…. bringen mich vorwärts…. Zumindest ist es ein Prozess, der immer Neue und Neues bringt- für mich und auch für andere – den ich als „vorwärts“ empfinde.

Was braucht es dafür?
forward klein

Gerade, auf der Suche nach einer „passenden“ Musik, kommt mir folgende Frage: Welchen Grund mag es geben für meine Leidenschaft für Chöre?…….

Vielleicht die vielen Menschen? Die vielen Stimmen? Die bunten Geschichten? Das Gesamtwerk aus all dem?
Ach, wer weiß das schon…..

Schurken

Wo und wie auch immer Uli Hoeneß seine „Sperre“ oder „Strafe“ absitzen oder abfeiern darf, soll oder muss – es sollte ausschließlich zwischen Spiegeln sein.

lillian hellman

 

Warum mir ausgerechnet Lillian Hellman dazu eingefallen ist?

Die kurze Beschreibung der (auch) Kriegsreporterin war getitelt mit: Schreiben gegen die Schurken!

🙂

 

 

 

 

Das kann man doch keinem erzählen! LOB – Magazin


Danke an Claudia Groth, für die langen Gespräche, für die Offenheit und für die vielen gelassenen Momente, für klare Worte und eine Menge Herz

Danke an Nicole Beste-Fopma, dass sie dieses Interview inzwischen freigegeben und veröffentlicht hat. Viel zu lange habe ich das gar nicht mitbekommen. NUN aber:

Work-Life-Balance – Im Leben mit einem schwer behinderten Kind?

Als der Begriff „Work-Life-Balance“ aufkam, fühlte sich jeder angesprochen. Man half Managern beim Bügeln, Claudia GrothAngestellten bot man Sport, Ernährungstipps, vermittelte Wohnungen, bot Prophylaxe und Raucherentwöhnung in den Firmen an. Sogar Masseure tauchten in der Mittagspause auf. Haushaltshilfen, Fensterputzer, Reinigungen, der Pflegedienst, Betriebskitas: Was die organisatorischen Belange betraf, entpuppten sich Angebote wie diese als gewinnträchtige Dienstleistungen.

 

Was aber machen Mütter, die nicht „einfach nur“ Kinder haben, sondern ein schwerbehindertes Kind versorgen? Welche Chancen haben diese „pflegenden“ Mütter, sich dem Alltag erholsam zu entziehen, der ihnen die anstrengendste Arbeit beschert? Sie werden bescheiden oder kreativ!

Ulla Keienburg unterhielt sich über dieses sensible Thema mit Claudia Groth aus Berlin.

Was denken Sie, wenn Sie den Begriff „Work Life Balance“ hören?
Hm, wörtlich übersetzt heißt es: Gleichgewicht zwischen Arbeit und (Privat-)Leben. So einfach ist es aber leider nicht. Es gibt ja noch weitere Bedingungen, die eine Balance, und damit meine ich vor allem ein persönliches Wohlbefinden, ermöglichen. Mir fallen da z.B. noch Familie, Gesundheit oder soziale Sicherung ein. Und ein Zustand des Gleichgewichts lässt sich nicht nur aus eigener Kraft erreichen, sondern ist auch abhängig von äußeren Faktoren.

Aus welchen Gegebenheiten heraus denken Sie so?
Ich bin Mutter zweier Kinder, eines davon schwerstbehindert und pflegebedürftig. Da ist nicht viel mit „Work Life Balance“. Als Vorsitzende des Kinder Pflege Netzwerk e.V. kenne ich genügend Einzelschicksale, die mich diese Aussage so verallgemeinern lässt.

Wie stufen Sie Ihre persönliche Situation bezüglich „Work Life Balance“ ein?
Meine Tochter hat die Pflegestufe III. Über die anerkannten mehr als sechs Stunden Pflege täglich hinaus benötigt sie eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung. An „Work“ im Sinne einer geregelten Arbeit zum Lebensunterhalt und „Life“ im Sinne von Erholung, sozialen Kontakten, Freizeit, Familie usw. ist nicht zu denken.
Die „Balance“ versuche ich nach meinen und den Möglichkeiten der Familie auf anderem Wege zu erreichen. Ich hatte mich die ersten neun Lebensjahre meiner Tochter von meinem erlernten Beruf freistellen lassen und ein Fernstudium abgeschlossen, um freischaffend berufliche Anerkennung und auch Freude zu finden. Freiberuflich deshalb, weil es mir nur mit höchstflexiblen Arbeitszeiten überhaupt möglich ist, meinen Kunden eine qualitativ gute Arbeit abzuliefern. Mittlerweile bin ich in meinen Beruf mit verkürzter Arbeitszeit zurückgekehrt, aber das ist schon „knackig“. Die Nachmittags-Betreuerinnen meiner Tochter sind fest eingeplant, damit ich die vereinbarte Arbeitszeit auch tatsächlich erfüllen kann. Und vom Arbeitgeber ist höchstes Entgegenkommen gefordert, denn irgendwas ist immer: ein Anruf aus der Schule, eine Betreuerin fällt kurzfristig aus, ein Behandlungstermin kann für meine Tochter nur zu einer bestimmten Tageszeit arrangiert werden …
Das weitere Leben wird ebenfalls bestimmt von der Versorgung insbesondere der Tochter, von Arzt- und Therapiebesuchen, Hilfsmittelversorgung – und viel, sehr viel Bürokratie. Das Leben meiner mit einer seltenen chronischen Erkrankung lebenden Tochter muss hier in Deutschland vor allem anderen erst einmal VERWALTET werden. Ein unbeteiligter Dritter kann sich kaum vorstellen, wie viel Lebenszeit es kostet, berechtigte Ansprüche einzufordern und durchzusetzen.
In meiner knappen freien Zeit engagiere ich mich ehrenamtlich im Verein. Das erfordert zwar viel Logistik, befriedigt aber ungemein und trägt so zu meinem persönlichen Gleichgewicht bei.

Was an Ihrer Situation halten Sie dank Ihres Erkenntnisstandes für änderbar?
Ich gehöre ja eher zu der Sorte Menschen, die sehen, was sie vorfinden und dann versuchen, das Beste daraus zu machen. Aber wenn ich mir etwas wünschen könnte, wären es vor allem flexiblere Arbeitszeitmodelle, eine Rentenprämie für pflegende Angehörige, aber auch gesellschaftliche Anerkennung für Pflegende und Mütter, Abbau der Bürokratie und eine Belebung des gesellschaftlichen Solidargedankens. Mit viel Idealismus und Änderungswillen wären die genannten Punkte auch erreichbar.

Was halten Sie für unabänderlich?
Unabänderlich ist in meinem Beispiel eigentlich nur die fehlende Gesundheit meines Kindes. Natürlich bin ich keine Träumerin. Ich sehe auch, dass die anderen Punkte – zumindest kurz- bis mittelfristig – nicht änderbar sein werden. Am ehesten ließen sich noch die Arbeitszeiten flexibilisieren. Das kann auch ein einzelnes Unternehmen für sich allein vorantreiben. Die anderen Themen unterliegen einfach zu vielen unterschiedlichen Interessen.

Was sind Sie bereit, unabhängig vom Staat, schon heute zu tun für die Zeit a) nach dem aktiven Erwerbsleben und b) wenn die Kinder aus dem Haus sind?
Falls ich bis dahin nicht komplett desillusioniert bin, werde ich mich sicher auch weiter ehrenamtlich engagieren und versuchen, die Gesellschaft nach meinen Möglichkeiten mit zu gestalten. Das „Elternsein“ endet ja nicht, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Bei unserer Tochter wird das „Sorgen“ nicht aufhören, nur weil sie in einer Einrichtung lebt. Im Moment fühlt es sich so an, als bestimmten ihre Bedürfnisse für immer mein Leben, unser Leben.

Was erwarten Sie von Ihrem Lebenspartner bezüglich der Kinder, und was erfüllt er davon?
Ich glaube, dass in einer Familienkonstellation wie unserer mit einem schwer kranken Kind eher wieder die alten Rollenbilder greifen. In den meisten Fällen, die ich kenne, übernimmt der Mann die Rolle des Ernährers, die Frau hütet Haus und Kinder. Ich bin unter der Woche allein, da mein Mann bundesweit in Kundenprojekten tätig ist. Ich erwarte von meinem Lebenspartner hauptsächlich die Übernahme der Vaterrolle für beide Kinder in der knappen Zeit, die er zu Hause ist. Bei unserem gesunden Sohn klappt das auch ganz gut. Bei unserer Tochter tut er sich schwerer, weil sie durch ihren Betreuungs- und Pflegebedarf natürlich ungleich mehr Zeit fordert als unser Sohn.
Die Rolle als mein Lebenspartner kommt dabei zugegebenermaßen zu kurz. Da haben wir noch nicht die richtige „Work Life Balance“ gefunden. Aber das lässt sich ja eventuell spätestens nachholen, wenn die Kinder aus dem Haus sind.

Was erwartet er von Ihnen?
Da haben wir nie drüber gesprochen. Jeder hat seine Rolle angenommen und versucht sie bestmöglich auszufüllen.

Sie haben die Rollen nie definiert. Woher stammt Ihrer Meinung nach das Rollenbild, das Sie beide bestmöglich auszufüllen versuchen?
Da sind wir beide Produkte unserer Erziehung und Sozialisation. Und das traditionelle Rollenbild meines Mannes und seiner Familie hat sich durchgesetzt. Letztlich war das Argument des Höherverdienenden ausschlaggebend. Da sind wir sicherlich kein Einzelfall.

Was erwarten Sie vom Staat?
An den Staat habe ich keine großen Erwartungen mehr. Es herrscht das Recht des Stärkeren – und des Informierten. Ich würde behaupten, mich ganz gut in diesem System zurechtzufinden. Daher ist mir um mich und meine Familie nicht bange. Aber um weniger informierte Eltern in ähnlicher Situation und unsere Gesellschaft ist mir bange.

Was erwarten Sie von der Kommune?
In der Kommune hat man noch eher die Chance, auf der menschlichen Ebene etwas zu erreichen oder zu verändern. Natürlich alles in unserem höchstbürokratisch deutschen Rahmen. Und wer mal mit unserem Sozialleistungssystem in Berührung gekommen ist, stellt fest, dass sich der Staat bewusst immer mehr aus seiner Steuerungs- und Gestaltungsfunktion herauszieht und damit die Schwächsten der Gesellschaft in die Obhut anderer übergibt, deren Motive für ihr Engagement nicht immer nur gute sind.

Was erwarten Sie von Ihrem Arbeitgeber und dem Ihres Mannes?
Von meinem Arbeitgeber wünsche ich mir noch mehr Bereitschaft, flexiblere Arbeitszeitmodelle zu entwickeln, die Telearbeit zu ermöglichen oder auch Arbeitnehmer/-innen eine sozialrechtliche Beratung anzubieten. Das Thema „Pflege“ wird allgemein mehr Berufstätige beschäftigen, wenn auch eher in dem Zusammenhang, dass deren Eltern pflege- und hilfsbedürftig werden. Vom Arbeitgeber meines Mannes erwarte ich eigentlich keine Reformen, da mein Mann diese ja gar nicht benötigt und daher auch nicht einfordern würde, weil ich ja den „Joker“ gezogen habe.

Was erwarten Sie von Ihrer Krankenkasse?
Von Krankenkassen sowie von öffentlichen Stellen erwarte ich, dass sie ihrer Auskunfts- und Informationspflicht nachkommen und Anträge mit Augenmaß und fair bearbeiten.

Was erwarten Sie von sich selbst?
Mehr Gelassenheit.

Was verschafft Ihnen denn Gelassenheit?
Oh, wenn ich das wüsste! Wenn meine Tochter einmal für ein paar Tage in der Kurzzeitpflege ist, stelle ich fest, dass mein Zustand schon ein viel gelassenerer ist. Das ist allerdings sehr abhängig von der Betreuungsqualität der Einrichtung und der Haltung, die meinem Kind und uns als Eltern und Familie entgegen gebracht wird. Und da gibt es große Unterschiede. Ich selbst habe das Gefühl, dass eher äußere Umstände zu meiner Gelassenheit beitragen könnten. Da wird´s mit der Gestaltung dann schon schwierig.

Wenn Sie gelassener wären: Was wäre anders?
Die Herausforderungen, die das Leben bereithält, wären dann nicht so dramatisch. Und ich wäre eher „bei mir“. Durch die Pflege und Betreuung meiner Tochter führe ich ja in der Regel ein Leben für zwei. Da verliere ich mich selbst schon mal leicht aus den Augen.

Was hat sich Ihres Erachtens für wen am meisten verändert, seit Ihre Tochter auf der Welt ist?
Für mich hat sich alles verändert. Mein kompletter Lebensweg hat eine Wendung genommen, die er sonst nie genommen hätte. Nicht, dass wir uns da falsch verstehen! Ich bin sehr dankbar für meine Tochter und für die Chancen, die sich dadurch für mich eröffnet haben. Ich hätte z.B. kein zweites Studium absolviert, würde mich wahrscheinlich bis zum heutigen Tage nicht ehrenamtlich engagieren, hätte viele interessante und vor allem starke Menschen nicht kennengelernt und nicht dieselben Kompetenzen erworben, die ich jetzt habe. Aber unsere Tochter verlangt eine ungleich höhere Verantwortung und auch persönliche Einschränkung von mir als ein gesundes Kind. Bei ihr geht es mitunter täglich um lebenswichtige Entscheidungen. Zeit ist so kostbar! Und ich bin beruflich sehr eingeschränkt. Sie ist für mich also zum lebensbestimmenden Faktor geworden, im positiven wie im negativen Sinne.
Unser Sohn hat im Alter von drei Jahren eine sehr besondere Schwester bekommen. Er ist ernster, selbstständiger und vernünftiger als andere Kinder in seinem Alter, hat einen ganz wunderbaren Humor und ist sehr selbstbewusst. Er kann sein Leben weitestgehend so leben wie er es auch mit einer gesunden Schwester hätte leben können, da ich versuche, ihn weitestgehend von einer Verantwortung für seine Schwester zu entbinden. Ich bin sehr stolz auf ihn.

Für meinen Mann hat sich verändert, dass ich als seine Lebenspartnerin weitestgehend ausfalle. Beruflich ist er seinen Weg gegangen und geht ihn weiter. Privat wuppe ich auch den restlichen Laden, da er nur an den Wochenenden da ist.

Wieso klingen Ihre Aussagen so unglaublich moderat? Wieso wirkt alles so aushaltbar oder machbar?
Da sagen Sie was. Das, was wirklich abgeht, kann man niemandem erzählen. Oft denke ich: Wenn ich die Umwelt mit der vollen Wahrheit konfrontieren würde, wären alle total überfordert, weil die sich das gar nicht vorstellen können – und ich selbst stehe als hysterische Zicke da. Das liegt so außerhalb der Phantasie der Menschen, die die Situation nicht nachvollziehen können. Zu oft werden wir, und ich darf aufgrund der Erfahrungen im Kinderpflegenetzwerk von WIR sprechen – verletzt, gedemütigt und durch Ignoranz oder Formalia gekränkt. Deshalb erwarten wir auch nicht viel.

Wie ist es denn im Kreise der betroffenen Familien?
Was mir lange nicht klar war: Es gibt eine Hierarchie der Behinderungen. Die schwerstmehrfachbehinderten Menschen kommen dabei am schlechtesten weg. Die Gesetzeslage fördert das leider auch noch. Was ich z.B. nie erwartet hätte: Unter Müttern behinderter Kinder gibt es eine fast komisch anmutende Konkurrenz. Während sich andere Mütter auf dem Spielplatz, in Pekip-Gruppen oder im Gebärdensprachkurs für Untereinjährige gegenseitig über die Erfolge der Kinder definieren, spielen die Mütter behinderter Kinder oft das Spiel: „Wem geht es schlechter?“ Und einige versuchen dann noch, so zu tun, als wenn sie das alles viel besser schaffen als man selbst. Das ist ermüdend.

Was ist Ihr Traum?
Mein ganz persönlicher Traum ist eine Art Kinderhotel, in das Eltern ihre pflegebedürftigen, aber auch gesunden Kinder für eine kurze Zeit von ein paar Tagen oder einigen Wochen geben könnten. Wenn ich z.B. wegen einer Krankheit oder eines Unfalls ausfallen würde, hätte ich keinen Ort, an dem ich meine Kinder unter der Woche gut versorgt wüsste. Zumindest, was unsere Tochter betrifft, können die Großeltern keine Versorgung leisten, die über ein paar Stunden hinausgeht. Mit dem richtigen Betreuungskonzept könnte mir so eine Einrichtung helfen, etwas gelassener durchs Leben zu gehen.

Was täten Sie am liebsten JETZT?
Meine Rolle einmal für ein paar Wochen an den Nagel hängen , auf eine einsame Insel entschwinden und mit mir Urlaub machen. Und diesen Zustand dann so lange wie möglich in den normalen Alltag hinüber retten.

Vielen Dank für das Gespräch.

LOB Magazin

LOB-Magazin.de – Beruf, Familie, Pflege – Für berufstätige Mütter und Väter – Das kann man doch keinem erzählen!

Federn lassen…

Bei der momentanen – zumindest mich erneut äußerst ermüdenden – Diskussion um Inklusion kommt mir ein solches Filmchen doch gerade mal wieder recht. Da reibe ich mir innerlich auch mal die Hände.

 

 

„Inklusiv“ wäre in diesem Falle wohl für alle besser gelaufen. Spannend auch, wer hier die Federn lässt 🙂

Gruß aus dem sonnigen Moskau….

Moskau, 6:30 pm , Sonne – Lets get lost.

Moskau um halb sieben. Gefühlt noch warm, solange die Sonne ihre letzten Strahlen verstärkt durch Reflektionen.Lichtspiele, die dem Versuch gleich kommen, das Grau der letzten Tage wieder gutmachen zu wollen. Ein Gedicht.

Staubige Romanzen, wortloser Wahnsinn, sonntägliches Kranschwingen, Mond im Osten, Sonne im Westen.

moskau 6 30 pm

sunset in moscow

Have a nice evening!

Kontrastprogramm à la Moskau

Da war dieser Frauentag. Dieser 8. März. An dem ich auf ein wenig Sonne wartete. Am Nachmittag wenigstens. Grauhimmelbeschäftigung: Gegenüber weht seit fünf Tagen eine Plastiktüte im noch winterlichen Baumwipfel. Immer wieder wollte ich die Kamera in die Hand nehmen und es festhalten. Heute habe ich es mir gegönnt. Fotos aber waren – ob des schillernden Graus – nicht aussagekräftig, befand ich. Ich filmte. Und während ich dem Rhythmus der Tütenbewegung folgte kam mir der Beat der Musik von Arstidir mal wieder in den Sinn.

Um sieben Uhr am Abend dann, die Sonne war wohl schon, noch unter grau, hinter den Häuserreihen verschwunden. Der Himmel war dann wolkenfrei. Und noch leicht blau.
Also: nichts wie vor die Tür. Im Brauhaus gab es dann BUNT: An Frauen, Zigarettenschachteln, Früchten und Getränken. Nicht zu vergessen: Handycover!

colourfulevening

Bank ( 25) – „It will be so good to see you“

bank 25 klein

„This is Harry. As a boy Harry was very very shy.“

 

„If you right now are in a shell… you should know that you`re not alone…“

I know about a lot of children (and adults as well) who feel like being in a shell……

May they listen….