
― Craig D. Lounsbrough

Welcome to my Reality!




und wozu mich dieses Wunderwerk inspirierte.
Ein schöner Abstecher war das . Chicago. Die letzte Attraktion auf der Tour um den Lake Michigan. Just in dem Moment, als wir uns ins Auto setzten, um nach Grand Rapids zu fahren, fing es an zu regnen. Alles richtig gemacht! 🙂
Danke, dass Ihr wieder dabei gewesen seid.

„Bei etwas Nachdenken gibt es jeden Tag Grund zum Feiern. Auf irgendeiner Baustelle unseres Lebens ist immer Richtfest!“
© KarlHeinz Karius
Ich wünsche mir manchmal, das Leben und seine Ereignisse wären so übersichtlich wie diese Straße.
Als wir in Milwaukee ankamen, waren Grau und Wolken vom Winde verweht. So konnten wir die Achitektur genießen. Nicht zu übersehen: die Handschrift von Calatrava . Da schlug mein Herz gleich höher. Und nebenan ein Science Center.Am Wasser .Mit Leuchtturm. 🙂
Die Stadt Milwaukee. Ansich wollten wir da gar nicht hin. Da sie aber so schön im Sonnenlicht lag, Calatrava schon aus der Ferne zu erkennen war – und das Wasser einladend bewegt war – und wir einen Kaffee wollten – haben wir uns. doch in diese Stadt begeben. Doch: Chicago rief laut. Und es war angekündigt, dass die Autobahn verstopft sein wird. Die Tour auf der Küstenstraße hat mir noch ein Lighthouse eingebracht. Pünktlich zum Sonnenuntergang. Wir sich das gehört.
Rest in Peace, Leonard Cohen!
Thanks for everysong, everyword, everysound.
….that`s how the light gets in!“
„Es ist ein Riss in allen Dingen, so kommt das Licht hinein.“
„Der Sprung in der Schüssel ist das Einfallstor des Lichtes.“ Ralph Thormählen

Das habe ich nicht wieder vergessen, nicht wieder verdrängt. AUCH Dummheit ist gefährlich.
Das hätte ich nicht vergessen dürfen! Vielleicht war es auch nur verdrängt! JETZT merke ich mir das wieder!
Dietrich Bonhoeffer
Von der Dummheit
Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. Gegen das Böse läßt sich protestieren, es läßt sich bloßstellen, es läßt sich notfalls mit Gewalt verhindern, das Böse trägt immer den Keim der Selbstzersetzung in sich, indem es mindestens ein Unbehagen im Menschen zurückläßt. Gegen die Dummheit sind wir wehrlos. Weder mit Protesten noch durch Gewalt läßt sich hier etwas ausrichten; Gründe verfangen nicht; Tatsachen, die dem eigenen Vorurteil widersprechen, brauchen einfach nicht geglaubt zu werden – in solchen Fällen wird der Dumme sogar kritisch – und wenn sie unausweichlich sind, können sie einfach als nichtssagende Einzelfälle beiseitegeschoben werden. Dabei ist der Dumme im Unterschied zum Bösen restlos mit sich selbst zufrieden; ja, er wird sogar gefährlich, indem er leicht gereizt zum Angriff übergeht. Daher ist dem…
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„Alle Großen waren große Arbeiter, unermüdlich nicht nur im Erfinden, sondern auch im Verwerfen, Sichten, Umgestalten, Ordnen.“
Friedrich Wilhelm Nietzsche
Everything is bigger in America. 🙂



Dieses Jahr sah ich sie überall. In Island und auf den Oarkney Island haben sie Heuballen in pinkfarbenes Plastik gepackt, unlängst habe ich für einen Dollar eine Brille in Pink mit der Breastcancerawarenessschleife gekauft, aus Versehen, wenn ich ehrlich bin.

Auf dem Weg von hier Richtung Thacher Park stehen vor vielen Häusern pinkfarbene Mülltonnen. Im Dekoladen fand ich den in Pink glitzernden Weihnachtsbaum in drei Größen, heute kam dann noch der eingefärbte Kürbis dazu, Briefmarken in Pink, Sportklamotten in der Farbe und mit Schleife. U.v.m.
Möge es gelingen, diese schauderhafte Krankheit irgendwann zu besiegen.
Siehe auch: http://fuck-you-cancer.net/

Ich habe dieses Stück zum esten Mal gehört, als Lady Gaga es gesungen hat. Ich fand es ausgesprochen dramatisch inszeniert. Es war schon mal im Vorfeld gesagt worden, was ich mir dabei denken solle. An Missbrauch sollte ich denken, an Gewalt, an sexuelle Übergriffe. Worüber sie singt, IST dramatisch. Darüber könnten viele Frauen, Mädchen, Jungen und Männer ein Lied singen. Wenn es ihnen nicht die Sprache verschlagen hat – das, was ihnen passiert ist. Mich trifft dieses Lied und das damit verbundene Leid – aus verschiedenen Gründen – weil ich mit missbrauchten Mädchen und Jungen gearbeitet habe, – mit vergewaltigten und geprügelten Frauen, mit funktionalisierten Töchtern und Söhnen. Die allesamt an sich selbst zweifelten, dass ihnen DAS passiert ist, die sich schuldig fühlen und darüber viele Jahre geschwiegen haben.
Was für eine Ironie, dass ausgerechnet die Opfer sich fragen, was sie wohl falsch gemacht haben könnten, dass ihnen so was „passiert“.
Ich werde nur immer wieder laut sagen: „It´s not your fault!“
Als ich dem Text lauschte, fiel mir AUCH mein Sohn ein, die Wirkungen seiner sogeannnten „Behinderung“ auf unser beider Leben, meine Mitstreiterinnen, Mütter, Väter, Geschwister von Menschen, die von der Gesellschaft vorwiegend als „Belastung oder Kostenfaktor“ gesehen werden. Ich denke an Freunde, die gegen den Krebs kämpfen oder andere unheilbare Krankheiten, an die Vergessenden und Vergessenen, an deren Angehörige – allesamt Menschen, die sich damit abfinden müssen, mit etwas zu leben, was sie sich NICHT ausgesucht haben. Die allesamt keine Wahl haben beim „ob überhaupt“ sondern ihre Wahl beim WIE treffen (müssen). Und die ein gefundenes Fressen sind für die, die damit Geld verdienen – mit der Verwzeiflung, der Abwehr, der Hoffnung, dass es weggeht. Dass es nicht wahr ist. Dass wir was tun können, was unsere (gefühlte) Ohnmacht lindert.
Wir alle ringen oder hadern mit Ratschlägen, vor allem von solchen, die nicht in „unseren Schuhen stehen“, die ÜBER das reden, was wir erleben. Nicht umsonst tun sich Angehörige zusammen, in der Hoffnung, mal verstanden zu werden. Betroffene gründen Selbsthilfegruppen. In der stillen Hoffnung, es gemeinsam besser aushalten zu können, was hartnäckig sich hält – nach diesen gewaltigen Ein – und Übergriffen auf die jeweiligen Leben.
Wer weist all die Grenzüberschreiter, Demütiger, Mächtigen, Übergriffigen eigentlich mal in die Schranken?
Danke an alle, die das versuchen und denen es gelingt.
Mir liegt diese Variante des Songs weitaus mehr. Danke an Three Miles Lost.
You tell me „it gets better, it gets better,
in time“
You say I’ll pull myself together, pull it together,
„You’ll be fine“
Tell me what the hell do you know,
What do you know,
Tell me how the hell could you know,
How! could you know
Till it happens to you, you don’t know
How it feels,
How it feels.
Till it happens to you, you won’t know
It won’t be real
No It won’t be real
Won’t know how it feels
You tell me „hold your head up“
Hold your head up and be strong
Cause when you fall, you gotta get up
You gotta get up and move on.“
Tell me, how the hell could you talk,
How could you talk?
Cause until you walk where I walk,
It’s just all talk.
Till it happens to you, you don’t know
How it feels,
How it feels.
Till it happens to you, you won’t know
It won’t be real (how could you know?)
No It won’t be real (how could you know?)
Won’t know how I feel
Till your world burns and crashes
Till you’re at the end, the end of your rope
Till you’re standing in my shoes, I don’t wanna hear nothing from you
From you, from you, cause you don’t know
Till it happens to you, you don’t know
How I feel
How I feel
How I feel
Till it happens to you, you won’t know
It won’t be real (how could you know?)
No It won’t be real (how could you know?)
Won’t know how It feels
Till it happens to you, happens to you,
Happens to you.
Happens to you, happens to you,
Happens to you ( how could you know?)
Till it happens to you, you won’t know how I feel

Unlängst habe ich in Tokio Wünsche auf ein Stück Holz und auf Papier geschrieben und habe diese Exponate an einem Tempel zu vielen Wünschen anderer gehängt und gebunden.
Heute diskutieren sie im Bundestag, ob es ggf. auch eine Angleichung der Rente für Mütter geben soll, deren Kinder vor 1992 geboren sind. Das hätte ja mal was. Zumal in den Jahren sehr viel Kinder groß gezogen wurden. Interssant ist, dass vele der Regierung meinen, der Staat könne sich nicht leisten, die Erziehungsleistng dieser Frauen zu würdigen. Zu viel Geld koste das. Interessant jedenfalls, was sie so übrig haben für die Frauen, die die heutigen Leistungsträger erzogen haben.
Die Rentenversicherung hat mir unlängst auch mitgeteilt, dass Frauen nicht gleichzeitig Pflege UND bezahlter Arbeit nachgehen können. Das sehe die RV nicht vor. Und was die nicht vorsehen, das gehe auch nicht. AHA! Gut zu wissen. Ade – Pflegerentenpunkt.
Was ich mir wünsche? Respekt! Einfach nur Respekt. Der Rest kommt dann von allein. Wenn Respekt die Währung wäre, mit der Gesetze und Regelungen verabschiedet würden, gäbe es viele Diskriminierungen nicht. In unserem Falle: Weder für die Mutter noch für den behinderten Sohn.