
um vom Wesentlichen abzulenken.
© Katharina Eisenlöffel (*1932), österreichische Aphoristikerin

Welcome to my Reality!


Weißt Du, wie Du Gott zum Lachen bringen kannst? Erzähl ihm Deine Pläne! - Blaise Pascal
Der Muttertag steht an. Meine Mutter fehlt mir. Meinen Sohn kann ich coronabedingt auch nicht sehen. Je älter ich werde, umso mehr schätze ich, dass ich genau DIE Wurzeln habe, die ich habe. Gerade seit Beginn der Pandemie wird mir deutlich, was eine solche „Sozialisation“ mit sich bringt. Die langlebigen Zweifel ruhen. Endlich. Friedlich. 🙂
Einen schönen Muttertag wünsche ich. Allerseits.
….mehr ist da gar nicht im urspünglichen Post 🙂
(c) Ulla Keienburg April 2016
„Einst waren Geist und Talent mehr wert als goldene Münze; nichts zu besitzen ist heute die größte Geschmacklosigkeit.“
Ovid (43 v. Chr. – 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker
Wer anderen eine Grube gräbt, legt sich selbst ein Ei.
Barbara Berckhan hat mir – vor sehr vielen Jahren – empfohlen, Sprichwörter zu kombinieren. So könne ich herausbekommen, ob mir mein Gegenüber überhaupt zuhöre, sich dessen bewusst sei, was ich sage, wenn wir miteinander sprechen. Reichlich geübt kann ich aus Erfahrung inzwischen sagen: Es nimmt die Schärfe aus vielen – vor allem absurden – Diskussionen, ist eine gute Antwort auf abstruse Anschuldigungen, und vieles mehr. Die schönste Erfahrung: Es tröstet. Auch. Mitunter.
Damit bin ich bei Ostern! Der Wind weht durch die frischen Bäume, das Grün der Knospen und jungen Blätter wirkt satt. Der Löwenzahn blüht, Narzissen tummeln sich auf Verkehrsinseln. Tulpen zieren Fensterbänke und Vorgärten.

Für mich hat dieses Fest noch immer eine Bedeutung: Zuversicht, Hoffnung, Vergebung.
Und es ist auch eine Erinnerung daran, dass ich genug bin. Und sollte mir DAS Gefühl abhanden kommen – und das tut es immer mal wieder – weiß ich, dass ich Menschen in meinem Leben haben, die das vorübergehend für mich mit glauben. Danke dafür.
Ich wünsche Euch wunderbare Ostertage, erhellendes und wärmendes Wetter, inspririerende Begegnungen und eine gehörige Portion Güte.

Das erreichte mich heute. Wie gerufen. Ich sage: DANKE!!!! Und teile es gerne!!!!!!!

Solange schon kenne ich dieses Gedicht. Und so lange schon genieße ich die Gedanken der Hannah Arendt. So wunderbar komplex. Nachhaltig. Klug. Politisch. Berührend. Zum Eintauchen.
Mindestens so lange wie sie und ihre Gedanken begleitet mich diese Musik:

Dieses Zitat fiel mir in die Hände. Immer wieder habe ich es angesehen. Es gelesen. Und habe gedacht: Das tun wir Frauen doch jeden Tag. Jeden verdammten Tag. In diesem Leben. Alle verlassen sich drauf. Auf diese „Zauberkünste“. Ein geradezu abständiges „Wie Sie das alles schaffen!“ kommt vielleicht noch mal über ihre Lippen. Carearbeit. Erziehung. Bildung. Pflege. Führung. Zumindest un- oder schlechter bezahlte. 🙂
Ob Männer UND Frauen in unseren Landen es wohl schaffen, Frauen zu würdigen UND sie ANGEMESSEN zu honorieren für das, was sie sind und leisten?
