Daily Routines

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„A champion doesn’t become a champion in the ring, he’s merely recognized in the ring. His “becoming” happens during his daily routine.“  „Ein Champion wird nicht im Ring zum Champion. Nur im Ring beweist der sich als solcher. Sein „Werden“ geschieht in seiner täglichen Routine.“
Joe Louis

 

Zwei Wochen war ich auf Tour. Und ich durfte mal wieder feststellen, dass ich „im Ring“ tatsächlich gut funktioniere. 🙂 Und dass es gar einige Ringe gibt, in denen ich mich mitunter auch selbst gefordert habe.  🙂

Careful

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„Behandle ab heute jeden, den du triffst, so, als ob er bis Mitternacht tot wäre. Lass ihnen alles zu kommen an Fürsorge, Freundlichkeit und  Verständnis, was du aufbringen kannst, und tue es ohne Rücksicht auf irgendeine Belohnung. Dein Leben wird nie wieder dasselbe sein.“                 Og Mandino

Ich bin dann mal weg…

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„Wenn ich weiter als andere gesehen habe, dann nicht nur deshalb, weil ich auf der Schulter von Giganten stand.“
 frei nach Isaac Newton

Ich werde mich jetzt mal wieder eine Weile dem gemeinsamen Sehen und Entdecken hingeben. 🙂

Atmen

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„Poesie:  Gedanken, die atmen, und Worte, die brennen.“ Thomas Gray

Riesige Chance

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„Die Zukunft hat viele Namen: Für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance.“
Victor Hugo

Besser ist das

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„Es hat sich bewährt, an das Gute im Menschen zu glauben, aber sich auf das Schlechte zu verlassen.“
Alfred Polgar

 

Weite

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„Schaffen begrenzt das Gesichtsfeld, Betrachten erweitert es.“
Oscar Wilde

Der Himmel riss auf, die Sonne leuchtete uns für diesen sagenhaften Moment der Einfahrt in den Nordfjord. Es ist“ schon“ drei Wochen her. Und ich bin noch gleichermaßen berührt. Inzwischen bin ich mir sicher, dass kein Bild wiedergeben kann, was diese Gegend mit ihren unfassbaren Phänomenen bei mir bewirkt. Wenn ich es nur zulasse. Vorträge zu halten über diese Wirkung ist schwer, wenn auch gefragt.  Einlassen muss ich mich – auf die Formationen von Felsen, die Fjorde, auf die Wucht der Wasser,  die Ruhe und das Aufgebrachtsein gleichermaßen,  auf die  Bräuche und Rituale der Norweger, auf Jahreszeiten, auf deren Wetter, deren Lichter, die Wiesen, den Schnee, die Gletscher, die Serpentinen, die Tunnel, die Baumgrenze, auf Trolle, mystische Wesen. Und auf die Wirkung der Kombination aus allem – und nicht zuletzt auf die Begegnung mit den Menschen. Wenn ich welche antreffe. 🙂

Freue mich auf das nächste Jahr. Ich werde insgesamt 65 Tage lang an Norwegens Westküste entlang- wasserseitig  – unterwegs sein.   2020:  I´ll do it Norway. 🙂

 

 

Gesellig

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„Um den Wahnsinnigen gewachsen zu sein, muss man sich noch wahnsinniger aufführen.“ Thomas Meyer

Was berührt, das bleibt

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Für Klaus. Du bleibst. Deine Stille füllt den Raum. Doch Dein Platz bleibt immer leer.

Süßigkeiten

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Gedicht von Mario de Andrade (San Paolo 1893-1945) Dichter, Schriftsteller, Essayist und Musikwissenschaftler.
Einer der Gründer der brasilianischen Moderne.
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*Meine Seele hat es eilig.*

Ich habe meine Jahre gezählt und festgestellt, dass ich weniger Zeit habe, zu leben, als ich bisher gelebt habe.
Ich fühle mich wie dieses Kind, das eine Schachtel Bonbons gewonnen hat: die ersten isst sie mit Vergnügen, aber als es merkt, dass nur noch wenige übrig sind, begann es, sie wirklich zu genießen.
Ich habe keine Zeit für endlose Konferenzen, bei denen die Statuten, Regeln, Verfahren und internen Vorschriften besprochen werden, in dem Wissen, dass nichts erreicht wird.
Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu ertragen , die ungeachtet ihres Alters nicht gewachsen sind.
Ich habe keine Zeit mehr, mit Mittelmäßigkeiten zu kämpfen.
Ich will nicht in Besprechungen sein, in denen aufgeblasene Egos aufmarschieren.
Ich vertrage keine Manipulierer und Opportunisten.
Mich stören die Neider, die versuchen, Fähigere in Verruf zu bringen, um sich ihrer Positionen, Talente und Erfolge zu bemächtigen.
Meine Zeit ist zu kurz um Überschriften zu diskutieren. Ich will das Wesentliche, denn meine Seele ist in Eile. Ohne viele Süssigkeiten in der Packung.

Ich möchte mit Menschen leben, die sehr menschlich sind.
Menschen, die über ihre Fehler lachen können, die sich nichts auf ihre Erfolge einbilden.
Die sich nicht vorzeitig berufen fühlen und die nicht vor ihrer Verantwortung fliehen.
Die die menschliche Würde verteidigen und die nur an der Seite der Wahrheit und Rechtschaffenheit gehen möchten.
Es ist das, was das Leben lebenswert macht.
Ich möchte mich mit Menschen umgeben, die es verstehen, die Herzen anderer zu berühren.
Menschen, die durch die harten Schläge des Lebens lernten, durch sanfte Berührungen der Seele zu wachsen.

Ja, ich habe es eilig, ich habe es eilig, mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.
Ich versuche, keine der Süßigkeiten, die mir noch bleiben, zu verschwenden.
Ich bin mir sicher, dass sie köstlicher sein werden, als die, die ich bereits gegessen habe.
Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden zu erreichen, in Frieden mit mir, meinen Lieben und meinem Gewissen.
Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast.“

 

Danke an  MEG.

In den Kommentaren zu Megs Post kam die Überlegung auf, einen anderen Terminus als den der „Eile“ zu finden. Ich für mich formulierte es wohl so:  „Meine Seele drängt es“

We are

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„Mögliche Gründe, warum man jemanden nicht mag: a) Man neidet dieser Person eine gewisse Eigenschaft b) Diese Person tut etwas, das man an sich selbst verachtet c) Diese Person ist ein Arschloch“ Thomas Meyer 

Das erste und das letzte Mal

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„Anderen ist so zu begegnen, als sähe man sie zum ersten und gleichzeitig zum letzten Mal.“

Das lässt sich wunderbar auf einem Kreuzfahrtschiff üben!!!

Bridges

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„We build too much walls and not enough bridges.“ Isaac Newton

Ich machte so gerne lieben Freunden Mut, wenigstens Brücken zu sich selbst zu bauen. Ich habe da auf jeden Fall gute Erfahrungen mit gemacht. 🙂

To whom it may concern.  🙂

Fragst Du Dich auch?

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„Nur die Schwachen schickt man auf einfache Wege.“ Hermann Hesse

Zweifel erlaube ich mir. Immer wieder. Solange sie mich ermutigen und inspirieren. Und ich nehme sie als Indikator – und frage mich dann: Um was geht es eigentlich? 🙂 Manchmal denke ich zu viel – und bringe mich wiederholt an meine Grenzen. Erfahrungswert: Es geht immer weiter. Vorwärts. Vorteil des Älterwerdens: Ich erkenne es relativ schnell und schmunzele mitunter darüber.

Solche Momente gibt es halt. Und sie gehen vorbei.

Abstiegszenario

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„Freiwillig abzusteigen ist nicht peinlich, wenn sich die Zuschauer nur überzeugen lassen, dass es freiwillig geschieht; stürzen aber ist bitter, zumal ein Sturz stets vom Beifall der Untenstehenden begleitet wird.“ August Strindberg

Heute bin ich mal einfach nur dankbar :-)

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Als Schreibende hat das was  🙂

Time is (still) now

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the time is now!

Come gather around people
Wherever you roam
And admit that the waters
Around you have grown
And accept it that soon
You’ll be drenched to the bone.
If your time to you
Is worth savin‘
Then you better start swimmin‘
Or you’ll sink like a stone
For the times they are a-changin‘.
Come writers and critics
Who prophesize with your pen
And keep your eyes wide
The chance won’t come again
And don’t speak too soon
For the wheel’s still in spin
And there’s no tellin‘ who
That it’s namin‘.
For the loser now
Will be later to win
For the times they are a-changin‘.
Come senators, congressmen
Please heed the call
Don’t stand in the doorway
Don’t block up the hall
For he that gets hurt
Will be he who has stalled
There’s a battle outside
And it is ragin‘.
It’ll soon shake your windows
And rattle your walls
For the times they are a-changin‘.
Come mothers and fathers
Throughout the land
And don’t criticize
What you can’t understand
Your sons and your daughters
Are beyond your command
Your old road is
Rapidly agin‘.
Please get out of the new one
If you can’t lend your hand
For the times they are a-changin‘.
The line it is drawn
The curse it is cast
The slow one now
Will later be fast
As the present now
Will later be past
The order is
Rapidly fadin‘.
And the first one now
Will later be last
For the times they are a-changin‘

(c) Bob Dylan – „The times they are a-changin'“   1964

Out of my hands

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„Wenn dem Menschen am Ende seines Lebens ein Lächeln übrigbleibt, so ist das ein sehr anständiger Reingewinn.“
Horst Wolfram Geißler

Energizing

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„Das Universum ist der Spielplatz der Energie.“
© Jerome Anders

Willkür oder Big Brother?

IMG_20190529_180214_190.jpgIn der vorletzten Woche habe ich mir eine Meldebescheinigung für meinen Sohn und mich holen müssen. Ich schreibe bewusst „müssen“ – weil sie mal wieder für irgendeinen Antrag notwendig ist. Ich war schon entsetzt, dass sie mir dafür zweimal Gebühren abverlangt haben. Locker mal eben zweimal zwölf Euro musste ich dafür auf den Tisch legen. Und das, weil ja mein Sohn schon volljährig sei. Deshalb könne man uns auch nicht auf einer Meldebescheinigung verewigen. Auf meine Frage, wieso das in früheren Jahren möglich gewesen sei? Keine Antwort. Der Computer könne das eben nicht. Unfassbare Nummer. Das alles habe ich schon fast vergessen.

Bis letzten Freitag  eine neue KV Karte für meinen Sohn kam. Ach, heute heißt sowas ja eGK. Es hätten sich Daten auf seiner Karte verändert. Der Versuch, dem am letzten Freitag schon nachzugehen, schlug fehl. Pfingsten und so. Heute dann Anruf Nr.1 bei der KK. Das sei halt so. Irgendein Mitarbeiter habe das veranlasst, meinte der Mensch an der Hotline. Er wüsste das auch nicht besser. Gesetzlich müsste das so sein, dass die Karte auf den ersten Wohnsitz ausgestellt sei. Und warum das die letzten dreizehn Jahre anders gewesen sein, wollte ich noch wissen. „Das weiß ich doch nicht.“ Ich habe mich für sein aufschlussreiches Wissen und seine Hilfe bedankt (der zynische Unterton war sicher auch für ihn nicht zu überhören) und mich daran begeben, die Änderungen den entsprechenden Stellen bekannt zu geben. Danke der DSGVO schreibe ich ja wieder Briefe. 🙂 Während ich die Briefmarke auf den Umschlag klebte, ging erneut das Telefon: Der Sachbearbeiter der KV, der zuständige, meldete sich. Und klärte mich auf: Der Rentenversicherungsträger habe das der KK gemeldet. Aha, sagte ich und fragte, woher der RV denn davon „wissen“ könne? Zumal sich nichts geändert habe. Dann fragte er mich, ob ich beim Einwohnermeldeamt gewesen sei in der letzten Zeit. Und „zack“ schloss sich der Kreis. Die ganz plietschen Meldebehördlerinnen, die sich da für mich teuer an meiner Meldebescheinigung zu schaffen gemacht hatten, haben es offensichtlich für nötig befunden, unser Einzugsdatum vor dreizehn Jahren (!!!!!) als Umzug meines Sohnes an die RV zu melden. Oh Herr, lass Hirn vom Himmel regnen. Oder ist das mal wieder ein Kapitel aus aktualisierten Ausgabe #Big Brother?

Die Arbeit, den Aufwand und die Zeit, die ich jetzt damit habe, vergütet natürlich auch mal wieder niemand. Behörden und Organisationen und Institutionen: Könnt Ihr Euch mal Personal zulegen, das mitdenkt? Oder sind solch kluge Leute nicht mehr an Anstalten wie den Euren interessiert?
Ich danke Matthias Schweighöfer für dieses wunderbare Lied. Nicht neu, aber treffender hätte es gerade kein anderes beschreiben können.

Lieber Sohn, das ist für Dich.  🙂

Through Barricades

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„I don’t know if real courage lies in storming barricades or simply not denying the truth.“
Josh Lanyon

If you can

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„Im Grunde ist Entfernung kein Hindernis (wie oft hingegen ist Nähe eines), sich zu erreichen.“
Rainer Maria Rilke (1875 – 1926),

Gegenlicht

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Der Abend lächelt mich an, während er Tag sich zumindest in unserer Region und wenn auch spät schlafen legt. Immer wieder ein Vergnügen, ein befriedendes Unterfangen – zuzuschauen, zu sehen, zu spüren, zu beobachten, wie sich nanosekündlich das Licht ändert, mit jeder  eigenen Bewegung die Perspektive, mit jedem Richtungswechsel das Motiv. Ich bin einfach dankbar. Gutes Futter für neue Träume.

Man sollte…

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„Denkmal: Ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht.“ Fritz Grünbaum

Mal ein anderer Freitag

 

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“When you plant lettuce, if it does not grow well, you
don’t blame the lettuce. You look for reasons it is not
doing well. It may need fertilizer, or more water, or
less sun. You never blame the lettuce. Yet if we have
problems with our friends or family, we blame the other
person. But if we know how to take care of them, they will
grow well, like the lettuce. Blaming has no positive
effect at all, nor does trying to persuade using reason
and argument. That is my experience. No blame, no
reasoning, no argument, just understanding. If you
understand, and you show that you understand, you can
love, and the situation will change”

Thich Nhat Hanh

Es nagelt auch niemand den Salat ans Kreuz.

Ich wünsche Euch einen inspirierenden Freitag!

Black

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„An intelligent hell would be better than a stupid paradise.“ Victor Hugo

Erfahren

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„Die Weisheit eines Menschen misst man nicht nach seinen Erfahrungen, sondern nach seiner Fähigkeit, Erfahrungen zu machen.“ George Bernhard Shaw

Das Leben betrachtend

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„Für einen Menschen, der Klarheit im Kopf hat, ist Chaos die Inspiration und Ordnung reine Zeitersparnis.“
© Andreas Otto

 

Bank (39) – Lange Bank

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„Jeder möchte die Welt verbessern und jeder könnte es auch, wenn er nur bei sich selber anfangen wollte.“ Karl Heinrich Waggerl