

Welcome to my Reality!




Nebel – bereits am Morgen. Eine Einladung an mich selbst. Ganz leise ist es. Still und eingekehrt. Umhüllend, reflektierend, schützend – aber auch herausfordernd. Nichts, in was ich mich spiegeln könnte. Nichts, was mir begegnet – außer mir selbst. Sonntags im Nebel – beseelt von der Hoffnung, er möge sich lichten, der Nebel um alles, was zu erkennen ich gewünscht habe. Der Tag ist nun um. Der Nebel noch nicht. Doch ich bin klarer mit mir als noch am Morgen. 🙂 Und da kommt doch ein alter Wunsch in mir hoch – der immer wiederkehrende:





Ja, jetzt ist es klar. Micha, Du bist gegangen. Für immer. Schön, dass es Dich in unserem Leben gab. Und weiter gibt. Als Erinnerung. Schön, noch mal visavis mit Dir gesprochen zu haben. „Haste das eine nicht, haste das andere. Irgendwas ist immer.“ sagtest Du an Weihnachten. Extrem ermattet, müde, erledigt, erschöpft hast Du geklungen. Kein Wunder. Gewünscht haben wir uns alle, dass bald Hilfe kommt. Nun hast Du es geschafft. Ins Licht. In den Frieden.


Möge das neue Jahr Euch diese Welten bereisen lassen.
Ich danke Euch für alle Hilfe, Begleitung, Tipps, Liebe, Freundschaft, Einladungen, Herberge, Zuhören, Antworten, Fragen, Aufträge, Vertrauen und Fürsorge im letzten Jahr. Mit Euch war Schweres einfacher, Schönes schwerwiegender, Kompliziertes lösbarer, Erfolgreiches besser zu teilen, Gelungenes erkennbarer, Verzweiflung auszuhalten, Unabänderliches akzeptieren. DANKE!
Euch wünsche ich jede Menge Gesundheit, Geduld, Humor, Gelassenheit, wertvolle Einsichten und gute Absichten. Und Freunde, die an Euch glauben, wenn Ihr es selbst gerade mal nicht könnt. Menschen, mit denen Ihr lachen, essen, singen, sprechen, schweigen und genießen, einander zuhören und Euch spiegeln wollt. Oder mit denen Ihr einfach mal gehen, was wegschaffen, schleppen, aushalten oder erdulden könnt.
Es gibt viel zu tun!
Ein frohes, neues Jahr! Happy 2019!


Gestern war ich eingeladen in die Elphi – kurz vor dem Konzert habe ich mal gefragt, was ich mir so vorstellen darf. Noch nie hatte ich etwas gehört von Felix Meyer. Eine Überraschung war es für mich. Kontrabass, Akkordeon, Hanpan, Banjo, Cajon, Flüstertüte, diverse Gitarren, Bässe, gigantische Stimmen, kluge Texte, excellente Arrangements – alles, was mein Herz begehrte. Und die Kombi erst. Ich liebe es einfach, wenn Menschen können, was sie leidenschaftlich tun. Aber das wisst Ihr ja schon. 🙂 Ich sag mal so: das war mein Weihnachtskonzert.
Gerade stehen die Zeichen eben auf Weihnachten. Möge der versprochene Friede Euch beseelen, die ersehnte Ruhe leicht zu finden sein. Mögen gute Töne Euch tragen, und Ihr in die eine oder andere schützende Umarmung fliehen können. Vielleicht kocht Ihr für jemanden, oder werdet fürstlich bewirtet. Mögen Euch Freundschaft, Liebe, Verbindlichkeit, Vertrauen, Geduld, Gesundheit, Fürsorge und ein Mindestmaß an Humor und Gelassenheit auch zum Ende des Jahres noch als Polster dienen.
Happy Holidays!




„Es war einmal
ein Teppich.
Auf dem blieb
keiner gerne.“ Peter T. Schulz








Die letztenWinter waren hart. Es war vielleicht nicht sooooo kalt hier. Aber ich konnte mit einem großen Teil dessen, was wir zu bewältigen hatten, nicht rechnen. Geschweige denn, dass ich mich hätte vorbereiten können. Diesen kommenden Winter möchte ich gut überstehen. Kräftesammeln in den wärmeren Zeiten war und ist noch angesagt. Es gab viel Hitze und viel Licht in diesem Jahr. Davon habe ich profitiert- zumindest fühlt es sich so an. 🙂
Inzwischen fallen die Blätter von den Bäumen. Der Wechsel der Jahreszeiten beruhigt mich. Und gewappnet bin ich auch. Ich kann nicht gegen etwas kämpfen – das wird mir jeden Tag aufs Neue bewusst. Nur FÜR etwas. So bin ich mal aktiv für meinen kommenden Winter. Den guten Winter. 🙂




Again: Udo Time 🙂

