

Welcome to my Reality!



und wozu mich dieses Wunderwerk inspirierte.
Ein schöner Abstecher war das . Chicago. Die letzte Attraktion auf der Tour um den Lake Michigan. Just in dem Moment, als wir uns ins Auto setzten, um nach Grand Rapids zu fahren, fing es an zu regnen. Alles richtig gemacht! 🙂
Danke, dass Ihr wieder dabei gewesen seid.

„Bei etwas Nachdenken gibt es jeden Tag Grund zum Feiern. Auf irgendeiner Baustelle unseres Lebens ist immer Richtfest!“
© KarlHeinz Karius
Ich wünsche mir manchmal, das Leben und seine Ereignisse wären so übersichtlich wie diese Straße.
Als wir in Milwaukee ankamen, waren Grau und Wolken vom Winde verweht. So konnten wir die Achitektur genießen. Nicht zu übersehen: die Handschrift von Calatrava . Da schlug mein Herz gleich höher. Und nebenan ein Science Center.Am Wasser .Mit Leuchtturm. 🙂
Die Stadt Milwaukee. Ansich wollten wir da gar nicht hin. Da sie aber so schön im Sonnenlicht lag, Calatrava schon aus der Ferne zu erkennen war – und das Wasser einladend bewegt war – und wir einen Kaffee wollten – haben wir uns. doch in diese Stadt begeben. Doch: Chicago rief laut. Und es war angekündigt, dass die Autobahn verstopft sein wird. Die Tour auf der Küstenstraße hat mir noch ein Lighthouse eingebracht. Pünktlich zum Sonnenuntergang. Wir sich das gehört.
Rest in Peace, Leonard Cohen!
Thanks for everysong, everyword, everysound.
….that`s how the light gets in!“
„Es ist ein Riss in allen Dingen, so kommt das Licht hinein.“
„Der Sprung in der Schüssel ist das Einfallstor des Lichtes.“ Ralph Thormählen

„Alle Großen waren große Arbeiter, unermüdlich nicht nur im Erfinden, sondern auch im Verwerfen, Sichten, Umgestalten, Ordnen.“
Friedrich Wilhelm Nietzsche
Everything is bigger in America. 🙂



Dieses Jahr sah ich sie überall. In Island und auf den Oarkney Island haben sie Heuballen in pinkfarbenes Plastik gepackt, unlängst habe ich für einen Dollar eine Brille in Pink mit der Breastcancerawarenessschleife gekauft, aus Versehen, wenn ich ehrlich bin.

Auf dem Weg von hier Richtung Thacher Park stehen vor vielen Häusern pinkfarbene Mülltonnen. Im Dekoladen fand ich den in Pink glitzernden Weihnachtsbaum in drei Größen, heute kam dann noch der eingefärbte Kürbis dazu, Briefmarken in Pink, Sportklamotten in der Farbe und mit Schleife. U.v.m.
Möge es gelingen, diese schauderhafte Krankheit irgendwann zu besiegen.
Siehe auch: http://fuck-you-cancer.net/

Ich habe dieses Stück zum esten Mal gehört, als Lady Gaga es gesungen hat. Ich fand es ausgesprochen dramatisch inszeniert. Es war schon mal im Vorfeld gesagt worden, was ich mir dabei denken solle. An Missbrauch sollte ich denken, an Gewalt, an sexuelle Übergriffe. Worüber sie singt, IST dramatisch. Darüber könnten viele Frauen, Mädchen, Jungen und Männer ein Lied singen. Wenn es ihnen nicht die Sprache verschlagen hat – das, was ihnen passiert ist. Mich trifft dieses Lied und das damit verbundene Leid – aus verschiedenen Gründen – weil ich mit missbrauchten Mädchen und Jungen gearbeitet habe, – mit vergewaltigten und geprügelten Frauen, mit funktionalisierten Töchtern und Söhnen. Die allesamt an sich selbst zweifelten, dass ihnen DAS passiert ist, die sich schuldig fühlen und darüber viele Jahre geschwiegen haben.
Was für eine Ironie, dass ausgerechnet die Opfer sich fragen, was sie wohl falsch gemacht haben könnten, dass ihnen so was „passiert“.
Ich werde nur immer wieder laut sagen: „It´s not your fault!“
Als ich dem Text lauschte, fiel mir AUCH mein Sohn ein, die Wirkungen seiner sogeannnten „Behinderung“ auf unser beider Leben, meine Mitstreiterinnen, Mütter, Väter, Geschwister von Menschen, die von der Gesellschaft vorwiegend als „Belastung oder Kostenfaktor“ gesehen werden. Ich denke an Freunde, die gegen den Krebs kämpfen oder andere unheilbare Krankheiten, an die Vergessenden und Vergessenen, an deren Angehörige – allesamt Menschen, die sich damit abfinden müssen, mit etwas zu leben, was sie sich NICHT ausgesucht haben. Die allesamt keine Wahl haben beim „ob überhaupt“ sondern ihre Wahl beim WIE treffen (müssen). Und die ein gefundenes Fressen sind für die, die damit Geld verdienen – mit der Verwzeiflung, der Abwehr, der Hoffnung, dass es weggeht. Dass es nicht wahr ist. Dass wir was tun können, was unsere (gefühlte) Ohnmacht lindert.
Wir alle ringen oder hadern mit Ratschlägen, vor allem von solchen, die nicht in „unseren Schuhen stehen“, die ÜBER das reden, was wir erleben. Nicht umsonst tun sich Angehörige zusammen, in der Hoffnung, mal verstanden zu werden. Betroffene gründen Selbsthilfegruppen. In der stillen Hoffnung, es gemeinsam besser aushalten zu können, was hartnäckig sich hält – nach diesen gewaltigen Ein – und Übergriffen auf die jeweiligen Leben.
Wer weist all die Grenzüberschreiter, Demütiger, Mächtigen, Übergriffigen eigentlich mal in die Schranken?
Danke an alle, die das versuchen und denen es gelingt.
Mir liegt diese Variante des Songs weitaus mehr. Danke an Three Miles Lost.
You tell me „it gets better, it gets better,
in time“
You say I’ll pull myself together, pull it together,
„You’ll be fine“
Tell me what the hell do you know,
What do you know,
Tell me how the hell could you know,
How! could you know
Till it happens to you, you don’t know
How it feels,
How it feels.
Till it happens to you, you won’t know
It won’t be real
No It won’t be real
Won’t know how it feels
You tell me „hold your head up“
Hold your head up and be strong
Cause when you fall, you gotta get up
You gotta get up and move on.“
Tell me, how the hell could you talk,
How could you talk?
Cause until you walk where I walk,
It’s just all talk.
Till it happens to you, you don’t know
How it feels,
How it feels.
Till it happens to you, you won’t know
It won’t be real (how could you know?)
No It won’t be real (how could you know?)
Won’t know how I feel
Till your world burns and crashes
Till you’re at the end, the end of your rope
Till you’re standing in my shoes, I don’t wanna hear nothing from you
From you, from you, cause you don’t know
Till it happens to you, you don’t know
How I feel
How I feel
How I feel
Till it happens to you, you won’t know
It won’t be real (how could you know?)
No It won’t be real (how could you know?)
Won’t know how It feels
Till it happens to you, happens to you,
Happens to you.
Happens to you, happens to you,
Happens to you ( how could you know?)
Till it happens to you, you won’t know how I feel

Unlängst habe ich in Tokio Wünsche auf ein Stück Holz und auf Papier geschrieben und habe diese Exponate an einem Tempel zu vielen Wünschen anderer gehängt und gebunden.
Heute diskutieren sie im Bundestag, ob es ggf. auch eine Angleichung der Rente für Mütter geben soll, deren Kinder vor 1992 geboren sind. Das hätte ja mal was. Zumal in den Jahren sehr viel Kinder groß gezogen wurden. Interssant ist, dass vele der Regierung meinen, der Staat könne sich nicht leisten, die Erziehungsleistng dieser Frauen zu würdigen. Zu viel Geld koste das. Interessant jedenfalls, was sie so übrig haben für die Frauen, die die heutigen Leistungsträger erzogen haben.
Die Rentenversicherung hat mir unlängst auch mitgeteilt, dass Frauen nicht gleichzeitig Pflege UND bezahlter Arbeit nachgehen können. Das sehe die RV nicht vor. Und was die nicht vorsehen, das gehe auch nicht. AHA! Gut zu wissen. Ade – Pflegerentenpunkt.
Was ich mir wünsche? Respekt! Einfach nur Respekt. Der Rest kommt dann von allein. Wenn Respekt die Währung wäre, mit der Gesetze und Regelungen verabschiedet würden, gäbe es viele Diskriminierungen nicht. In unserem Falle: Weder für die Mutter noch für den behinderten Sohn.



„If U R HERE ONLY TO WARM THIS SEAT, PLEASE DON`T . `CAUSE GARAGES R FOR WORKIN! CHURCHES R 4 CONGREGATES !!!“
„Wenn Du nur hier bist, um den Stuhl zu wärmen, lass das. Garagen sind zum Arbeiten da!!!“
Ich liebe die Zusammentreffen mit Freunden zwecks Werkelei an Holz und Metall. 🙂



Nach einem wunderbaren, unverhofft sonnigen Tag im bunten Umland der Capital Region drängte sich bei der Heimkehr ins Stadtgebiet die Realität unermüdlich auf.

Ich kann da gar nichts zu sagen. Wahl scheint Mensch hier nur zu haben zwischen Pest und Cholera.



Wir hatten Großes vor. Wollten nach Helgoland fahren am Wochenende. Haben es Tag umd Tag verschoben. Hamburg übte sich in Grau – vielen Graus. So änderten wir am Montag den Plan und feierten den Geburtstag meines Sohnes statt auf der Hochsee – auf der Musicalinsel Hamburgs. Das Wunder von Bern war für den Fußballfan, die lebende Rangliste, gerade das Richtige. Ich war ohne jede Erwartung. Und das ist bei weitem übertroffen worden.
Ein früher Abend – gelungen. Wirklich gelungen. 🙂 Empfehlenswert ist es zudem, dieses Musical. 🙂

Unlängst las ich einem Pamphlet eines riesengroßen, inzwischen internationalen Verlages zur Digitalen Bildung folgenden Satz: „Menschen sollen bestimmen, wann und wo und wie sie lernen.“ Der stimmte mich stutzig. Sogar sauer war ich. Mir fehlte vor allem das WAS. Ich will vor allem bestimmen können, WAS ich lerne.
Ich hatte es wieder vergessen. Verdrängt wohl eher. Denn das fiel mir wieder ein, als ich den Artikel über Reto Friedlis Arbeit gelesen habe.
Denn seine Haltung und die der Mitstreiter*innen Friedlis ist mir da viel näher! Sehr viel näher!
Danke!!! Seeya soon!!! 🙂
Mehr dazu:


Richtig gut gegessen haben wir. Überraschend gut hat es mir geschmeckt- all die leckeren Lebensmittel. die vor meiner Nase auf der heißen Platte zubereitet und umgehend serviert wurden. Der anschließende Verdauuungsspaziergang führte über Brücken, unter denen Kois herumschwammen – riesige Fische. Leuchtend, bunt, einmalig.

Wetter gibt es da offensichtlich durchwachsenes – und das oft.

Über viele Brücken ging es hin zum Restaurant und auch zurück. Tatsächlich sah nach dem Teppanyaki alles viel schöner aus. 🙂

Genuß ist wohl sehr bedeutsam. 🙂

Es war eine Reise fast ohne Wifi – eine bewegte Reise dank Chaba, dem Taifun. Dessen „Pläne“ hatten sie berechnet – haben ihm auszuweichen versucht, die Route geändert und sind ihm erfolgreich (fast) entkommen. Ausläufer haben wir noch mitbekommen. Vor der Küste Shanghais gab es ein extrem hohes Verkehrsaufkommen – wir waren nicht einzigen, die auf die Idee gekommen waren, nahe der chinesichen Küste entlang zu fahren. Tintenfischjägerboote zuhauf leuchteten uns nachts den Weg. An die Oberfläche locken sie wohl mit den extrem hellen Lampen die Fische, diese Kraken. Diskolike auf dem Meer.
Chaba hat sich dann in letzter Minute umentschieden und hat auch die Taiwanstraße gewählt – und (gottseidank erst, nachdem wir durch waren) dort an den Küsten richtig was angerichtet. Wie wir später erfahren haben, hatte die Mannschaft alles kalkuliert – bis hin zur Ausschiffung der Passagiere. Es will halt alles geplant sein. Ich bedanke mich auf diesem Wege noch mal bei allen Beteiligten, dass sie uns da heile durch die Wetter und in Manila in den Hafen gebracht haben.

Jetzt hocke ich daheim am Schreibtisch und kann nicht glauben, dass ich in den letzten zehn Tagen mal eben um die halbe Welt geflogen bin – in Tokyo und Sapporo war – und gestern erst von Manila aus los via Singapore und Frankfurt heute Morgen hier in Hamburg gelandet bin.

Dankbar bin ich und müde. Auch wenn ich auf dem Schiff und den anderen Gefährten eher gereist werde als reise 🙂
Ich versuche jetzt mal zu schlafen.

Der Weg zu allem Großen geht durch die Stille.
Paul Keller
(1873 – 1932)
orte

Gefunden habe ich diesen Aufdruck auf einem T-Shirt im Strand Bookstore in New York City. Wieder mal ein Geschäft, in dem ich bequem meinen dritten Wohnsitz anmelden könnte. Einen ganzen New York Besuch könnte ich dem widmen. Neue Bücher stehen direkt neben alten, verteilt auf mehrere Etagen, Büchersammlungen werden präsentiert, alt wie neu gehegt, gepflegt und ergänzt durch ein lustiges und nützliches Nonbook Sortiment. Nicht ganz so groß wie die Book City in Portland, aber nah dran. Unglaubliches Erlebnis. An solchen Plätzen finde ich mitunter die Schätze, die ich dann anderen vorlese (n kann).
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Was wohl für Mrnschen gefährlich sein kann an belesenen Frauen? Oder an lesenden – gar vorlesenden?
Ich schätze es, anderen Menschen etwas vorzulesen. Vor allem Geschichten, die ich selbst liebe. So kann ich auch die Zuhörer am besten „verführen“, die Literatur zu mögen.
Eine meiner Zuhörerinnen hatte sich unlängst nach dem Vorlesen das Buch ausgeliehen, aus dem ich vorgetragen hatte.Am nächsten Tag: „Also, das hat irgendwie lebendiger gewirkt, als Du das gelesen hast.“ schmunzelte sie und gab es mir wieder. Und eines ist ganz klar: Ich werde sicherlich keine Sachen vorlesen, deren Inhalt nicht meines Geistes ist. Welch ein Luxus. Sehr dankbar bin ich dafür – immer und immer wieder.
Lesen ist einfach ein Lebenselixier für mich. Sowie das Schreiben auch. Dankbar für meine buch- und sprachaffine Kinderstube bin ich gerade mal wieder. 🙂

Waves
Pulsing
Pounding
Smacking against the
Earth
It pushes forward, as the earth makes way
Smack
Crash
Another moon rises and nothing changes
Ask why
The earth gives in
„I`ve gotten used to it, it`s almost comforting
One day
Things will
Change
I don`t mind
At least
I
am loved.“
JAY
Das war das vierte Mal, dass ich die Pagode besucht habe – und ich hatte Glück: Wie auch das letzte Mal. June, die japanische Nonne, war da und hat mit uns ein kurzes buddhistisches Gebet gehalten. Anschließend gab es Melone und Schokolade. Die Sonne schien, die Laune war gut, es gab viel zu tun.Sie suchen dort gerade eine neue Quelle – der Teich auf dem Grundstück hat einfach zu wenig frisches Wasser. Jeder , der kann,hilft: baut, reinigt, pflegt, kocht, hämmert, räumt, sortiert, hegt… was auch immer die Menschen gerade übrig haben an Zeit, Geld, Energie, Lust, sie können es da lassen – oder sie können auftanken: Energie, gute Energie. Gestern dachte ich: Jeder Besuch bislang war ein tiefer Atemzug voller Frieden, Kraft und Heilsamem.
Thanx for that, June.
http://www.graftonpeacepagoda.org/history/
Schon in Frankreich habe ich dieses Jahr einen der Bruno Catalano Traveller getroffen – durfte aber kein Foto machen. Heute war die Begegnung mit der New Yorker Hüterin der Skulpturen weitaus erfreulicher. Sie erlaubte mir nicht nur, mich mit dem Guten abbilden zu lassen – sie rettete mich auch aus einer Not anderer Art.
Danke dafür! 🙂





Highly recommended: Galerie Bartoux 116 Central Park South NYC

Oh ja, das kann ich auch gut. Und als ich heute dieses Kunstwerk entdeckte, konnte ich nicht widerstehen. So eine Tüte Empörung ist wie eine Tankstelle. Allerdings empöre ich mich nicht wahllos. Und manchmal über Sachen oder Aktionen, die kein anderer empörenswert findet. So ist wohl das Leben.

Diese Version des immer aktuelleren Songs rührt mich – wieder. Stell Dir vor…. Ja, ich tue das noch – und es hält mich – mitunter.

