Setz Dich doch!

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„Der unzufriedene Mensch findet keinen bequemen Stuhl.“ Benjamin Franklin

Ich bin sehr froh, dass ich an vielen Stellen der Welt einen bequemen Stuhl finde – und mich dort auch setzen darf. An den Tisch von Freunden. Habt Dank dafür.

Angewohnheit

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„Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muß sie die Treppe hinunterboxen, Stufe für Stufe.“ Mark Twain

Ob ich es noch schaffe in diesem meinem Leben, meine Reaktion auf behördliche Vorgehen zu ändern, abzuschaffen?

Ich habe heute beim Landschaftverband dezent nachgefragt, ob denn vielleicht mal eine Entscheidung gefällt worden ist in Sachen „Widerspruch“. Oh, nein, das ging nicht, weil sie so viel zu tun hatten, so viele Eilsachen abgabeitet werden müssen.

Was ich tun müsse, dass es schneller geht, fragte ich, die nun seit Dezember 2015 auf eine Entscheidung wartet. Eine Unterlassungsklage sollte ich einreichen. Und wer die wohl bezahle, frage ich. Die muss dann der LVR bezahlen.

Ich hätte NUR die Arbeit damit.

Und dann fiel da noch einer dieser Sätze, die ich einfach nur hasse. „Das ist nicht mein Job. Das ist nicht mein Ressort. Das ist nicht meine Abteilung.“

Die hocken spuckweit voneinander entfernt, wahrscheinlich auf einem Flur. Und reden nicht miteinander?

Ist das unglaublich? Die gönnen einem die Butter auf dem Brot nicht, aber nehmen in Kauf, dass sie Prozesskosten und Gerichtsverfahren zahlen müssen?

Ich kann es nicht glauben.

Vielleicht sollte ich in Zukunft auch sagen: Oh, darüber sollten Sie mit einer anderen U. Keienburg besprechen? Ich weiß nicht, was die dazu sagen wird. Und auch nicht, was die Mutter dieses Namens, die Pädagogin dieses Namens, die Beraterin, die Therapeutin, die Journalistin dieses Namens dazu sagen wird.  Versuchen Sie es doch mal, Frau Verwaltungsangestellte des Bereiches X, Frau Verwaltungsangestellte des Bereiches Y und Frau Verwaltungsangestellte des Bereiches Z.“

 

Wir sind….   ja, was eigentlich? Ich weiß es auch nicht. Eben ein „Fall“, eine „Akte“, ein „Kostenfaktor“, der durch beharrliche Demütigung und Beschränkung, Kontrolle und Gängelung ggf. ausgemerzt werden kann.

 

 

 

 

Kopflastig!

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„Der Mensch bringt sogar die Wüsten zum Blühen.Die einzige Wüste, die ihm noch Widerstand bietet, befindet sich in seinem Kopf.“ Ephraim Kishon

KRay | „war das alles?“ from hb management on Vimeo.

Ich mag dieses Lied von KRay.

Right to be Wrong

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„I personally think we developed language because of our deep inner need to complain.“  Lily Tomlin

 

 

Regen und Humor

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„Der Humor ist der Rgenschirm der Weisen.“ Erich Kästner

Vergängliche Spuren

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„Jede Landschaft hat ihre eigene besondere Seele. Wie ein Mensch, dem Du gegenüberstehst.“ Christian Morgenstern

 

Spannung und Entladung

 

 

träume

  „Spannung ist alles und Entladung. Und höchste Lebensweisheit, seine Spannung immer richtig zu entladen.“ Christian Morgenstern

 

 

Nachlese – Fundstück

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Cape Disappointment

Unglaublicher Name für eine so schöne Ecke der Welt. Eine Bucht mit zwei Leuchttürmen.

2552 Stunden Nebel im Jahr. Umgerechnet 106 Tage. Damit ist es einer der nebeligsten Orte der USA.  Wahrscheinlich hat  es mal jemand so benannt, weil er wegen des Nebels die Mündung des Columbia Rivers, sein „Appointment“ verpasst hat.

 

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Hier habe ich meinem vierten Auge dann auch mal  eine – ganz kurze – Pause gegönnt. 🙂

pause für mein viertes auge

Tatbestand oder Interpretation?

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„Die Notwendigkeit ist kein Tatbestand, sondern eine Interpretation.“

Friedrich Wilhelm Nietzsche

 

 

„Ein abgelaufenes Vorurteil steht einsam im Regal, wie immer überheblich und blasiert. Wer und was Du wirklich bist, ist vollkommen egal. Weils keinen interessiert.“

aus: Die Andern · Wortfront – Sandra Kreisler & Roger Stein

Aus der Hand – Full Moon

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„The best and most beautiful things in the world cannot be seen or even touched – they must be felt with the heart.“  Helen Keller

kalaloch vollmond juli 2016

Zur Abwechslung mal…

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„In Wirklichkeit ist jeder Leser, wenn er liest, ein Leser nur seiner selbst. Das Werk des Schriftstellers ist dabei lediglich eine Art von optischem Instrument, das der Autor dem Leser reicht, damit er erkennen möge, was er in sich selbst vielleicht sonst nicht hätte erschauen können.“ Marcel Proust

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Rotlicht

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„Den Verwegnen hüte Dich zu warnen! Um der Warnung willen läuft er in jeden Abgrund noch.“ F. Nietzsche

 

Umständehalber…

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„Menschen geben immer den Umständen die Schuld an ihrer Situation. Ich glaube nicht an Umstände. Die Menschen, die es in dieser Welt zu etwas bringen, sind die, die aufstehen und nach den richtigen Umständen suchen. Und, falls sie sie nicht finden, selbst herstellen.“ *George Bernhard Shaw

 

This is not the End. It is fine.

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Ich bin noch immer ganz gefangen von dem Konzert am letzten Sonntag. Als ich dieses Video fand, bekam ich eine Ahnung, warum ich so gerührt bin.

Enjoy!

 

Sommergruß

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„Kaum hat mal einer ein bissel was, gleich gibt es welche, die ärgert das.“ Wilhelm Busch

 

The Dark Bird is Back

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Dieses Konzert ist der Beweis gewesen: Es gibt Bands und Musiker, die live um Welten besser sind als die Konservenversion ihres Schaffens. Es klingt noch so wunderbar nach. Ich bin sehr froh, dass ich zur rechten Zeit am rechten Ort war.

 

Für jeden etwas

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(c) ulla keienburg 2016

Immer wieder ein Gedicht

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„When I`m in New York, I just want to walk down the street and feel this thing, like I´m in a movie.“ Ryan Adams

 

Highlight

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(c) Ulla Keienburg 26.6.2016  Leipzig

Entfacht

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„Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit duch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen.“ G.C. Lichtenberg

 

Sommertheater

 

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Nach den Berichten über die Aktionärsversammlung blieb mir heute nichts anderes, als diese Bühne amüsant zu finden.

 

 

Mindestens Drei

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„Der Wert eines Dialogs hängt vor allem von der Vielfalt der konkurrierenden Meinungen ab.“  K. R. Popper

 

Wen(n) Hilfe Kraft kostet

In Frankreich gibt es keine Schulpflicht, keine Anwesenheit in Schulgebäuden. Eltern werden dort weder verwarnt noch bestraft, wenn sie ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Vielleicht ist das der Grund, warum es so anmutende außerschulische Orte gibt, an denen Jungen und Mädchen sich messen und so gemeinsam lernen – unweigerlich.

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Leidenschaft pur am Samstag Nachmittag

 

 

„Diese ganze monströse Maschine ist Jahr für Jahr in Tätigkeit, um den Willen zu zerstören, die Energie zu vermahlen udn die Lebenskraft des Kindes in Rauch aufgehen zu lssen. Um der Zukunft willen wird gering geachtet, was es heute erfreut, traurig macht, in Erstaunen versetzt, ärgert und interessiert. Für dieses Morgen, das es weder versteht, noch zu verstehen braucht, betrügt man es um viele Lebensjahre.“ *     (Janusz Korczak) 1995

 

* (Janusz Korczak) 1995, Wie man ein Kind lieben soll  11. Auflage, Göttingen S. 45

….gefunden in einem äußert empfehlenswerten Buch zur inklusiven Lernkultur von André Frank Zimpel Einander helfen.  Vandenhoek &Ruprecht

„Wer viel hat, dem wird gegeben; wer wenig hat, dem wird genommen. Fairer als dieses Matthäus Prinzip ist im Bildungssystem das Normalisierungsprinzip: Starke helfen Schwachen. Gibt es einen dritten Weg? JA. Den Hyperzyklus: Allen wird geholfen, alle helfen. Der Nobelpreisträger Manfred Eigen untersuchte ihn in Computersimulationen: Rot fördert Grün, Grün dafür Gelb, Gelb wieder Rot, etc.

Aber: Wird Hilfsbereitschaft nicht häufig ausgenutzt? Inklusive Lernkultur in der Praxis zeigt: Helfen stärkt die Helfenden in ihrem Selbstwertgefühl, Hilfen beim Lernen zu verkraften, kostet dagegen Kraft, manchmal mehr als das Helfen selbst.“

Auch wenn André Frank Zimpel sich aus der Sicht des „Förderschwerpunktes Geistige Entwicklung“ dem Thema nähert, ist die aufmerksame Lektüre eine Einladung, die eigene Haltung zu Lernen, Helfen, Lehren zu reflektieren, zu be – oder überdenken. Das eine oder andere AHA – Erlebnis inklusive.

Ich frage mich, wieso die Lektüre von André Frank Zimpel nicht eh Pflichtlektüre für ALLE Helfer und das gesamte dienende und bestimmende  Bildungs- und Erziehungspersonal ist.

Personal War

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„Aus mangelnder Selbsteinschätzung entstehen so viele Fehler wie aus übertriebener Selbstachtung.“ Charles Louis de Montesquieu ( 1689 – 1755)

Am Ende des Tages…

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„Man darf das Schiff nicht an einen einzigen Anker und das Leben nicht an eine einzige Hoffnung binden.“ (Epiktet)

Die Maske

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„Eine Maske erzählt immer mehr als ein Gesicht.“ Oscar Wilde

Die Maske Bildung

Vorhin kam mir kurz, ausnahmsweise mal wieder, der Begriff „Bildung“ in den Sinn: Mir stellten sich die Nackenhaare hoch; ich bekam einen Kotzreiz und konnte mich kurz nicht darüber einkriegen, dass so viele Menschen, Organisationen, Gesetzgeber, Projektentwickler, NGO, Stiftungen, überhaupt Wichtigtuer damit momentan solche Unsummen an Geld umsetzen. Projektitis vom Feinsten. Offensichtlich ist „Bildung“ als DAS Manipulationsinstrument schlechthin ausgemacht worden.

Mich graust es gerade. Sehr. So ähnlich, wie es mich vor dreißig Jahren gegraust hat. In der Schule war ich damals noch. Schon auf der anderen Seite des Pultes.

Ich habe es einfach nicht länger ertragen. Diese Abrichterei von Kindern. Heute muss Mensch nicht mal mehr Lehrer sein.  Bessere Geschäfte macht er gar außerhalb der Schule. Indem er sich über sie beschwert, das System angreift, sich zum Experten erklärt, weiß, was für andere gut ist, Geige, Ballet und Chinesisch unterrrichtet, Angst macht, Glück verspricht und Erfolg, Ratgeber schreibt, etc….

Ich höre ja schon auf…..

und abgeregt hab ich mich auch schon wieder.Vor allem, nachdem ich vernommen habe, dass Reto Friedli die Peter Gläsel Schule in Herford übernommen hat. 🙂 Es gibt eben doch Gute   .-)

Einer kann sich nicht beweisen

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„Einer hat immer unrecht: aber mit zweien beginnt die Wahrheit. – Einer kann sich nicht beweisen; aber zweie kann man bereits nicht widerlegen.“ (Friedrich Nietzsche 1897)

 

Augen auf. Und dann das!

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„Weiß ist nicht nur die Abwesemheit von Farbe, es ist eine scheinende und verstärkende Farbe, so wild wie Rot, so entschlossen wie Schwarz…“ G.K. Chesterton

Heute Morgen um sieben Uhr. Laut. Ich hatte vergessen, den Wecker abzustellen. Der Anblick nach dem Augenaufschlag jedoch war schön. Licht ist was Schönes. Was richtig Schönes. Habt einen guten Tag.

Endlosschleifen

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„Ich werde nie versuchen dich zu verstehen!“  „Gut. Dann lass uns tun, was wir nicht können!“  Peter T.Schulz