
Ich bin sehr froh, dass ich an vielen Stellen der Welt einen bequemen Stuhl finde – und mich dort auch setzen darf. An den Tisch von Freunden. Habt Dank dafür.

Welcome to my Reality!

Ich bin sehr froh, dass ich an vielen Stellen der Welt einen bequemen Stuhl finde – und mich dort auch setzen darf. An den Tisch von Freunden. Habt Dank dafür.

Ob ich es noch schaffe in diesem meinem Leben, meine Reaktion auf behördliche Vorgehen zu ändern, abzuschaffen?
Ich habe heute beim Landschaftverband dezent nachgefragt, ob denn vielleicht mal eine Entscheidung gefällt worden ist in Sachen „Widerspruch“. Oh, nein, das ging nicht, weil sie so viel zu tun hatten, so viele Eilsachen abgabeitet werden müssen.
Was ich tun müsse, dass es schneller geht, fragte ich, die nun seit Dezember 2015 auf eine Entscheidung wartet. Eine Unterlassungsklage sollte ich einreichen. Und wer die wohl bezahle, frage ich. Die muss dann der LVR bezahlen.
Ich hätte NUR die Arbeit damit.
Und dann fiel da noch einer dieser Sätze, die ich einfach nur hasse. „Das ist nicht mein Job. Das ist nicht mein Ressort. Das ist nicht meine Abteilung.“
Die hocken spuckweit voneinander entfernt, wahrscheinlich auf einem Flur. Und reden nicht miteinander?
Ist das unglaublich? Die gönnen einem die Butter auf dem Brot nicht, aber nehmen in Kauf, dass sie Prozesskosten und Gerichtsverfahren zahlen müssen?
Ich kann es nicht glauben.
Vielleicht sollte ich in Zukunft auch sagen: Oh, darüber sollten Sie mit einer anderen U. Keienburg besprechen? Ich weiß nicht, was die dazu sagen wird. Und auch nicht, was die Mutter dieses Namens, die Pädagogin dieses Namens, die Beraterin, die Therapeutin, die Journalistin dieses Namens dazu sagen wird. Versuchen Sie es doch mal, Frau Verwaltungsangestellte des Bereiches X, Frau Verwaltungsangestellte des Bereiches Y und Frau Verwaltungsangestellte des Bereiches Z.“
Wir sind…. ja, was eigentlich? Ich weiß es auch nicht. Eben ein „Fall“, eine „Akte“, ein „Kostenfaktor“, der durch beharrliche Demütigung und Beschränkung, Kontrolle und Gängelung ggf. ausgemerzt werden kann.

KRay | „war das alles?“ from hb management on Vimeo.
Ich mag dieses Lied von KRay.




„Spannung ist alles und Entladung. Und höchste Lebensweisheit, seine Spannung immer richtig zu entladen.“ Christian Morgenstern

Unglaublicher Name für eine so schöne Ecke der Welt. Eine Bucht mit zwei Leuchttürmen.
2552 Stunden Nebel im Jahr. Umgerechnet 106 Tage. Damit ist es einer der nebeligsten Orte der USA. Wahrscheinlich hat es mal jemand so benannt, weil er wegen des Nebels die Mündung des Columbia Rivers, sein „Appointment“ verpasst hat.

Hier habe ich meinem vierten Auge dann auch mal eine – ganz kurze – Pause gegönnt. 🙂


„Die Notwendigkeit ist kein Tatbestand, sondern eine Interpretation.“
Friedrich Wilhelm Nietzsche
„Ein abgelaufenes Vorurteil steht einsam im Regal, wie immer überheblich und blasiert. Wer und was Du wirklich bist, ist vollkommen egal. Weils keinen interessiert.“
aus: Die Andern · Wortfront – Sandra Kreisler & Roger Stein







Ich bin noch immer ganz gefangen von dem Konzert am letzten Sonntag. Als ich dieses Video fand, bekam ich eine Ahnung, warum ich so gerührt bin.
Enjoy!


Dieses Konzert ist der Beweis gewesen: Es gibt Bands und Musiker, die live um Welten besser sind als die Konservenversion ihres Schaffens. Es klingt noch so wunderbar nach. Ich bin sehr froh, dass ich zur rechten Zeit am rechten Ort war.





Nach den Berichten über die Aktionärsversammlung blieb mir heute nichts anderes, als diese Bühne amüsant zu finden.

In Frankreich gibt es keine Schulpflicht, keine Anwesenheit in Schulgebäuden. Eltern werden dort weder verwarnt noch bestraft, wenn sie ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Vielleicht ist das der Grund, warum es so anmutende außerschulische Orte gibt, an denen Jungen und Mädchen sich messen und so gemeinsam lernen – unweigerlich.

„Diese ganze monströse Maschine ist Jahr für Jahr in Tätigkeit, um den Willen zu zerstören, die Energie zu vermahlen udn die Lebenskraft des Kindes in Rauch aufgehen zu lssen. Um der Zukunft willen wird gering geachtet, was es heute erfreut, traurig macht, in Erstaunen versetzt, ärgert und interessiert. Für dieses Morgen, das es weder versteht, noch zu verstehen braucht, betrügt man es um viele Lebensjahre.“ * (Janusz Korczak) 1995
* (Janusz Korczak) 1995, Wie man ein Kind lieben soll 11. Auflage, Göttingen S. 45
….gefunden in einem äußert empfehlenswerten Buch zur inklusiven Lernkultur von André Frank Zimpel Einander helfen. Vandenhoek &Ruprecht
„Wer viel hat, dem wird gegeben; wer wenig hat, dem wird genommen. Fairer als dieses Matthäus Prinzip ist im Bildungssystem das Normalisierungsprinzip: Starke helfen Schwachen. Gibt es einen dritten Weg? JA. Den Hyperzyklus: Allen wird geholfen, alle helfen. Der Nobelpreisträger Manfred Eigen untersuchte ihn in Computersimulationen: Rot fördert Grün, Grün dafür Gelb, Gelb wieder Rot, etc.
Aber: Wird Hilfsbereitschaft nicht häufig ausgenutzt? Inklusive Lernkultur in der Praxis zeigt: Helfen stärkt die Helfenden in ihrem Selbstwertgefühl, Hilfen beim Lernen zu verkraften, kostet dagegen Kraft, manchmal mehr als das Helfen selbst.“
Auch wenn André Frank Zimpel sich aus der Sicht des „Förderschwerpunktes Geistige Entwicklung“ dem Thema nähert, ist die aufmerksame Lektüre eine Einladung, die eigene Haltung zu Lernen, Helfen, Lehren zu reflektieren, zu be – oder überdenken. Das eine oder andere AHA – Erlebnis inklusive.
Ich frage mich, wieso die Lektüre von André Frank Zimpel nicht eh Pflichtlektüre für ALLE Helfer und das gesamte dienende und bestimmende Bildungs- und Erziehungspersonal ist.



Die Maske Bildung
Vorhin kam mir kurz, ausnahmsweise mal wieder, der Begriff „Bildung“ in den Sinn: Mir stellten sich die Nackenhaare hoch; ich bekam einen Kotzreiz und konnte mich kurz nicht darüber einkriegen, dass so viele Menschen, Organisationen, Gesetzgeber, Projektentwickler, NGO, Stiftungen, überhaupt Wichtigtuer damit momentan solche Unsummen an Geld umsetzen. Projektitis vom Feinsten. Offensichtlich ist „Bildung“ als DAS Manipulationsinstrument schlechthin ausgemacht worden.
Mich graust es gerade. Sehr. So ähnlich, wie es mich vor dreißig Jahren gegraust hat. In der Schule war ich damals noch. Schon auf der anderen Seite des Pultes.
Ich habe es einfach nicht länger ertragen. Diese Abrichterei von Kindern. Heute muss Mensch nicht mal mehr Lehrer sein. Bessere Geschäfte macht er gar außerhalb der Schule. Indem er sich über sie beschwert, das System angreift, sich zum Experten erklärt, weiß, was für andere gut ist, Geige, Ballet und Chinesisch unterrrichtet, Angst macht, Glück verspricht und Erfolg, Ratgeber schreibt, etc….
Ich höre ja schon auf…..
und abgeregt hab ich mich auch schon wieder.Vor allem, nachdem ich vernommen habe, dass Reto Friedli die Peter Gläsel Schule in Herford übernommen hat. 🙂 Es gibt eben doch Gute .-)


Heute Morgen um sieben Uhr. Laut. Ich hatte vergessen, den Wecker abzustellen. Der Anblick nach dem Augenaufschlag jedoch war schön. Licht ist was Schönes. Was richtig Schönes. Habt einen guten Tag.
