In the Wild

 

Es war wunderbar. Für mich ein bisschen anstrengend.  Aber dieser außergewöhnliche Duft!  Es roch nach den Bergen, den Adirondacks. Nach einem Regentag zuvor, der das Wasser für so manch eingesackten Schuh im Matsch geliefert hatte, schien gestern die Sonne. Wunderbar. Durch die vielen Bäume, Sträucher und all das Gestrüpp. Die wilden Tiere beschränkten sich auf Mosquitos, kleine Frösche und Kröten. Das Gefahrenpotenzial hielt sich also in Grenzen. 🙂

Als ich auf dem Rückweg das Schild „Watch out for bears“ sah, wurde mir im Nachhinein schon ein bisschen mulmig. Nicht nötig. Ich weiß.   🙂

So werde ich weiter auch diese kleinen Reisen unternehmen. Die sind einfach gut für mich. 🙂 Der Glückskeks bestätigt(e) diese Erfahrungen. 🙂

 

My Officeplace :-)

 

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My secretary  🙂   always taking care of me  🙂

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Sommer ist etwas Wunderbares, erst recht der langsam ausklingende Sommer. Der mit den wärmenden Sonnenstrahlen und dem kühlen Wind, den Kolibris und Spechten, Squirrels und Bluejays, den Rehen und Chipmonks, den Bussarden, Falken und diversen Adlern. Noch auf dem Balkon das Büro einrichten,  in der Ferne mal einen Feurwehr-, Polizei-, oder Krankenwagen hören, das Tuten der Loks der langen Züge, die an den Bahnschranken vorbeituckern. Mitunter denke ich: Filmkulisse. Aber das liegt wohl daran, dass ich viel zu lange nicht hier war. Jetzt bin ich es aber. 🙂 Und ich liebe es.

 

 

 

Immer wieder Mittwochs

 

Im goldenen Licht der untergehenden Sonne präsentieren sie sich: die autoverrückten Schrauber. Stolze Besitzer ausgefallener Wagen, alter, gepflegter, aufgemotzter Autos.

Und in Deutschland wollen sie den Verbrennungsmotor abschaffen. 🙂

Arrival in New York

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Immer wieder die gleiche Erfahrung. Eine Seele braucht einfach mehr Zeit, um anzukommen.

Die Sonne scheint, die Wanderschuhe sind ihre ersten Meter gelaufen (worden), der erste Bio-Burger mit Fleisch von grasgefütterten Kühen, Appledonuts als Nachtisch, ganz schön heimatlich. 🙂

 

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Ich freue mich jetzt schon auf die wunderbaren Herbsttage hier- den Indian Summer.

Winterliche Schattenspiele

 

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(c) Ulla Keienburg 2017

 

Coffeeplace Weisheiten

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„Wenn zwei zueinander passen. Was würdest Du dafür geben? Zwanzig Pfenning Trinkgeld oder Jahre von Deinem Leben?“

 

The Dark and The Light

 

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„We can easily forgive a child who is afraid of the dark.The real tragedy of life is when men are afraid of the light.“ Plato

 

 

Schnee. Einfach nur Schnee.

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Eiskalte Erleuchtung

vollmond und so märz 2017
„Um Vollkommenheit zu erreichen muss man erst vieles nicht begriffen haben! Begreifen wir zu schnell, so begreifen wir wahrscheinlich nicht gründlich.“ Fjodor Dostojewski

Zu schön, die Erinnerungen, die beim Betrachten des Mondes bei eisiger Kälte letzte Nacht aufkamen. Das Lied habe ich schon in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts geliebt.   🙂

Mitunter genieße ich, solche Sätze schreiben zu können. Mitunter langweilt mich, was heute als Innovation verkauft werden soll. Dreimal hatten wir das schon, denke ich dann. Egal, ob die Schlaghose, die Schulreform zugunsten schülerorientierten Unterrichtes, das Plädoyer für das Experiment, die Diskussionen um die Rechte der Frau…  Nein! Stopp!  Die Rechte müssen nicht mehr diskutiert werden, über die Umsetzung wird jetzt gesprochen, gestritten. Und es braucht offensichtlich eine gesetzliche Pflicht, das Recht der Frau durch – und dann umzusetzen. Eine echte Neuerung: Island verbrieft das Recht auf gleiche Bezahlung  für gleiche Arbeit jetzt! Chapeau!

Habt einen schönen Tag – und genießt den Mond, egal wie voll er ist.  🙂

Don`t Let The Bastards ….

… get you down!

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NYC 9.März

Nach einem wunderbar sonnigen Tag in NYC, mit gutem Kaffee während der einen oder anderen Pause zwischen den Laufetappen bin ich wieder zurück in der Capitol Region.

Und auch ein junger Herr präsentierte auf der Rückenansicht seines Hoodies die passende Nachricht zu einer Einlassung des Anwalts des Vaters meines Kindes, die ich gestern vernehmen musste. „DON´T LET THE BASTARDS GET YOU DOWN“. Ich musste schon fast lachen, als ich das sah. Zumal ich an dem Tag auf lauter „Indizien“ für eine gestörte Kommunikation stieß. Humor?  Nein, den nimmt mir auch dieser Vater nicht. 🙂

Wenn das Kapitel mal endlich zu Ende ist, werde ich darüber berichten. WENN! DANN! Vorher nicht. Drückt mir die Daumen. Bitte. Bis dahin: Have fun! Ich jedenfalls bin dankbar für alles Gute, was ich gerade erleben darf.

Weather Report 2017 – Going West (14) Good Morning from Little Italy

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Guten Morgen aus Little Italy in New York. Nachdem ich gestern die Pizza meines Lebens gegessen (Champion Pizza) und die bislang beste Bar in NYC gefunden (Gatsby Bar) und an einem der m.E. besten Plätze in Manhattan übernachtet habe (Noble Den) – gab es gerade den besten Kaffee, den ich bislang in den Staaten getrunken habe.(Think Coffee) Superlative: die habe ich mir wohl verdient. 🙂

Lesen und so…

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„Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.“ Carl Hilty

 

Weather Report 2017 – Going West (12) – Flaming Arches

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Es war noch schön warm am Mittwoch, als wir uns auf den Weg nach Troy machten. Der weltbeste Gitarrist Tommy Emmanuel sollte uns in der Troy Music Hall unterhalten. Da ich schon seit frühester Jugend verzückt bin, wenn großartige Menschen virtuos an Gitarren arbeiten, wollte ich mir das natürlich nicht entgehen lassen. Meine Begleitung war eher aus Gefälligkeit mitgekommen. WAR, wohlgemerkt. Seine Begeisterung schon für das „Vorprogramm!“ war nicht nicht wirklich zu übersehen oder gar zu überhören. Ich konnte nicht stillsitzen, stillhalten. Joe Robinson: Australier vom Land, wie er ausführlich erzählte. Seit dem Konzert muss ich jedesmal, wenn wir am Rasthof zum Goldenen M vorbeifahren – (das kommt hier inden Staaten häufiger vor, als mir lieb ist 🙂 ), an seine  Geschichte  mit Mc Doof denken: Er schrieb ein Lied über Mc Doof. Flaming Arches. So hat er sich auf jeden Fall „eingebrannt“.  🙂  Dieser Joe Robinson, der 26jährige, der genau so schnell spielen kann, wie  sein Mentor Tommy Emmanuel. Beide unfassbar – gut.

 

 

 

Es war einfach  und ist noch eine Freude. Viel Spaß!

 

Mein Lieblingsstück von der Konserve bislang:  Lethal Injection

 

Besonders genußvoll mit Kopfhörern oder sehr laut im Auto – falls gute Lautsprecher vorhanden. 🙂

 

Von da, wo wir stehen…

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„Manchmal war alles verschwunden, dann haben wir uns uns einfach ausgedacht.“ Malediva

Hohes Tier

„Giraffen sind auch hohe Tiere.“

© Walter Ludin

Weather Report 2017 – Going West (10) -Kurzer Sommereinbruch ;-)

Errungenschaft/ Accomplishment

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„To be yourself in a world that is constantly trying to make you something else is the greatest accomplishment.“ Ralph Waldo Emerson
„Du selbst zu sein in einer Welt, die dich ständig anders haben will, ist die größte Errungenschaft.“  Ralph Waldo Emerson

 

 

Weather Report 2017 – Going West (9) – Wintersonne oder Der große Plan

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  „Zerreiß deine Pläne. Sei klug. Und halte dich an Wunder.
Sie sind lang schon verzeichnet
Im grossen Plan.
Jage die Ängste fort
Und die Angst vor den Ängsten.“ Masha Kaleko

 

 

 

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Weather Report 2017 – Going West(6) – Memories

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Nun hat er sich auch verabschiedet.  Al Jarreau! 1995 lernte ich ihn kennen, hatte die Ehre, mit ihm einen halben Tag und einen langen Abend zu verbringen. Während der Proben für die RTL Nachtshow mit Thomas Koschwitz sang er für mich „Your Song“. Ich bin dahin geschmolzen. Und ich habe auch gern die Einladung zu seinem Konzert angenommen, das er in den Tagen auf der Domplatte  spielte. Die CD mit dem Polaroidfoto von uns beiden steht noch daheim in meinem Regal. Ich erinnere mich gut, wie enttäuscht ich war, als ich hinterher erfuhr, dass er sich Scientology verschrieben hatte. Aber er ist auch wieder ausgestiegen – das habe ich dann auch vernommen. Ein ziemlich besonderer Mensch. Ich denke gern an den Tag – und an den Abend. R.I.P. Al Jearreau.

Weather Report 2017 – Going West (5) – Quietude

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 QUIETUDE         Let this silence become / a celebration/ my rainbow shining /  that courage / celestial diamonds scatter in darkness / my starlight reaching, engulfing / bringing sacred laughter / to the innermost. / Grac. / The whole point / of my refrain/   ― Tara Estacaan

 

 

 

Weather Report 2017- Going West (3) – Nightlife in the Capitol Region

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„Ein guter Rat ist wie Schnee. Je sanfter er fällt, desto länger bleibt er liegen nd um so tiefer dringt er ein.“ Simone Signoret

 

Irgendwas hält mich wohl…

…zusammen.

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„Mitunter muss man sich selbst aushalten, um Halt zu finden.“                                                 Brigitte Huber

 

Eingecheckt bin ich schon für morgen früh.  Extra Beinfreiheit inclusive. Ich freue mich auf eine andere Umgebung, auf andere Begegnungen, auf andere Nutzung von Zeit, auf  das andere Zuhausegfühl – und auch auf Wald, Huftiere, Squirrels, Enten, Freunde und die Berge in Upstate New York! 🙂  Und Zeit zum Schreiben!

 

 

Ab morgen gibt es dann wieder den Weather Report… die 2017 Variante. 🙂

Das Außerordentliche

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„Das Außerordentliche ist das Maß aller Größe.“ Stefan Zweig (1881 – 1942, Freitod),Quelle: Zweig, S., Der Kampf mit dem Dämon. Hölderlin, Kleist, Nietzsche, 1925

Vor der eigenen Tür

Wer auch immer wo, wann und wie vor der eigenen Tür fegt: Mensch tue es bitte jetzt. Egal wo auf der Welt.

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vor der eigenen tür „Vor der eigenen Tür fegen und innere Ruhe erübrigen all das Weltverbesserungsgetue.“ © Peter Henatsch (*1943), Dipl.-Ingenieur

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Größe sichtet

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„Alle Großen waren große Arbeiter, unermüdlich nicht nur im Erfinden, sondern auch im Verwerfen, Sichten, Umgestalten, Ordnen.“

Friedrich Wilhelm Nietzsche

 

 

Everything is bigger in America.  🙂

Fünf vor Zwölf

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„Wenig, zu wenig geht voran in einer Zeit, in der nichts dringlicher wäre als kluge Entscheidungen und ihre beherzte Umsetzung.“ Günther von Lojewski

 

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Nach einem wunderbaren, unverhofft sonnigen Tag im bunten Umland der Capital Region drängte sich bei der Heimkehr ins Stadtgebiet die Realität unermüdlich auf.

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Ich kann da gar nichts zu sagen. Wahl scheint Mensch hier nur zu haben zwischen Pest und Cholera.

 

 

 

Das letzte Sonnenlicht

„Ich reise niemals ohne meine Tagebuch. Man sollte immer was Aufregendes zu lesen dabei haben.“ Oscar Wilde

 Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch.

Bunter Empfang

New Yorker Geschichte(n)

Ein luxuriöses Gefühl. Eine haptische Sensation. Eine intellektuelle Freude. Eine sinnliche Erfahrung. Was?  Das Vorlesen aus dem Buch „New York New York“ (Klaus Wagenbach Verlag). Eine Runde Zuhörer und Zuhörerinnen, neugierig auf New York und auf das; was die Autoren aus ihrer Stadt berichtenswert finden. „Von der Bronx bis Staten Island, von Greenwich Village bis Rockaway Beach – mit Texten von Woody Allen, Maeve Brennan, Michael Cunningham, Don DeLillo, Allen Ginsberg, Helene Hanff, Jonathan Lethem, Colum McCann, Grace Paley, Richard Price, David Sedaris, Eliot Weinberger, Colson Whitehead, Tom Wolfe u. a.“

 

New York

New York
Eine literarische Einladung
SALTO. 2014

144 Seiten. Fadengeheftet. Rotes Leinen. Gebunden mit Schildchen

17,00 €

ISBN 978-3-8031-1307-8

sofort lieferbar

Sogar Paul Austers Geschichte von Auggie ist darin enthalten. Für jeden etwas, der New York City liebt, sich verlieben  will oder soll oder seine Eindrücke literarisch ergänzen mag. Ganz viel „Mein NYC“ findet sich darin.

Offensichtlich war es auch ein wunderbare Vorbereitung auf diese große Stadt.

Ich danke über diesen Weg noch mal all den neugierigen Menschen, die sich von mir auf der letzten Reise – auch daraus – haben  vorlesen lassen.. Aiuf bald!

Und ich danke vor allem Klaus Wagenbach für die persönlich erteilte Erlaubnis, daraus vorzulesen.  🙂

Again: Bye, bye New York!