
Highly recommended. Eine liebevolle Regiearbeit. Eine beeindruckende Dokumentation verschiedener ( auch menschlicher) Krisen. Ein Film, für den Mensch ins dunkle Kino MUSS!!!!!!!!!!!!

Welcome to my Reality!

Highly recommended. Eine liebevolle Regiearbeit. Eine beeindruckende Dokumentation verschiedener ( auch menschlicher) Krisen. Ein Film, für den Mensch ins dunkle Kino MUSS!!!!!!!!!!!!



Für Klaus. Du bleibst. Deine Stille füllt den Raum. Doch Dein Platz bleibt immer leer.

Gedicht von Mario de Andrade (San Paolo 1893-1945) Dichter, Schriftsteller, Essayist und Musikwissenschaftler.
Einer der Gründer der brasilianischen Moderne.
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*Meine Seele hat es eilig.*
Ich habe meine Jahre gezählt und festgestellt, dass ich weniger Zeit habe, zu leben, als ich bisher gelebt habe.
Ich fühle mich wie dieses Kind, das eine Schachtel Bonbons gewonnen hat: die ersten isst sie mit Vergnügen, aber als es merkt, dass nur noch wenige übrig sind, begann es, sie wirklich zu genießen.
Ich habe keine Zeit für endlose Konferenzen, bei denen die Statuten, Regeln, Verfahren und internen Vorschriften besprochen werden, in dem Wissen, dass nichts erreicht wird.
Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu ertragen , die ungeachtet ihres Alters nicht gewachsen sind.
Ich habe keine Zeit mehr, mit Mittelmäßigkeiten zu kämpfen.
Ich will nicht in Besprechungen sein, in denen aufgeblasene Egos aufmarschieren.
Ich vertrage keine Manipulierer und Opportunisten.
Mich stören die Neider, die versuchen, Fähigere in Verruf zu bringen, um sich ihrer Positionen, Talente und Erfolge zu bemächtigen.
Meine Zeit ist zu kurz um Überschriften zu diskutieren. Ich will das Wesentliche, denn meine Seele ist in Eile. Ohne viele Süssigkeiten in der Packung.
Ich möchte mit Menschen leben, die sehr menschlich sind.
Menschen, die über ihre Fehler lachen können, die sich nichts auf ihre Erfolge einbilden.
Die sich nicht vorzeitig berufen fühlen und die nicht vor ihrer Verantwortung fliehen.
Die die menschliche Würde verteidigen und die nur an der Seite der Wahrheit und Rechtschaffenheit gehen möchten.
Es ist das, was das Leben lebenswert macht.
Ich möchte mich mit Menschen umgeben, die es verstehen, die Herzen anderer zu berühren.
Menschen, die durch die harten Schläge des Lebens lernten, durch sanfte Berührungen der Seele zu wachsen.
Ja, ich habe es eilig, ich habe es eilig, mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.
Ich versuche, keine der Süßigkeiten, die mir noch bleiben, zu verschwenden.
Ich bin mir sicher, dass sie köstlicher sein werden, als die, die ich bereits gegessen habe.
Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden zu erreichen, in Frieden mit mir, meinen Lieben und meinem Gewissen.
Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast.“
Danke an MEG.
In den Kommentaren zu Megs Post kam die Überlegung auf, einen anderen Terminus als den der „Eile“ zu finden. Ich für mich formulierte es wohl so: „Meine Seele drängt es“


Das lässt sich wunderbar auf einem Kreuzfahrtschiff üben!!!
Es geht das Gerücht, dass es seit 2010 den 13. Oktober als Tag gibt, an dem Menschen feiern, wenn ihnen was missglückt, sie an etwas gescheitert, sie eine Dummheit begangen haben, ihnen ein Missgechick passiert ist. Nein, nicht das Missgeschick ansich wird gefeiert – sondern die Lehre, die es für das Leben gebracht hat. 🙂 Großartige Idee in unseren leistungsorientierten Zeiten. 🙂


Ich machte so gerne lieben Freunden Mut, wenigstens Brücken zu sich selbst zu bauen. Ich habe da auf jeden Fall gute Erfahrungen mit gemacht. 🙂
To whom it may concern. 🙂

Zweifel erlaube ich mir. Immer wieder. Solange sie mich ermutigen und inspirieren. Und ich nehme sie als Indikator – und frage mich dann: Um was geht es eigentlich? 🙂 Manchmal denke ich zu viel – und bringe mich wiederholt an meine Grenzen. Erfahrungswert: Es geht immer weiter. Vorwärts. Vorteil des Älterwerdens: Ich erkenne es relativ schnell und schmunzele mitunter darüber.
Solche Momente gibt es halt. Und sie gehen vorbei.



the time is now!
Come gather around people
Wherever you roam
And admit that the waters
Around you have grown
And accept it that soon
You’ll be drenched to the bone.
If your time to you
Is worth savin‘
Then you better start swimmin‘
Or you’ll sink like a stone
For the times they are a-changin‘.
Come writers and critics
Who prophesize with your pen
And keep your eyes wide
The chance won’t come again
And don’t speak too soon
For the wheel’s still in spin
And there’s no tellin‘ who
That it’s namin‘.
For the loser now
Will be later to win
For the times they are a-changin‘.
Come senators, congressmen
Please heed the call
Don’t stand in the doorway
Don’t block up the hall
For he that gets hurt
Will be he who has stalled
There’s a battle outside
And it is ragin‘.
It’ll soon shake your windows
And rattle your walls
For the times they are a-changin‘.
Come mothers and fathers
Throughout the land
And don’t criticize
What you can’t understand
Your sons and your daughters
Are beyond your command
Your old road is
Rapidly agin‘.
Please get out of the new one
If you can’t lend your hand
For the times they are a-changin‘.
The line it is drawn
The curse it is cast
The slow one now
Will later be fast
As the present now
Will later be past
The order is
Rapidly fadin‘.
And the first one now
Will later be last
For the times they are a-changin‘
(c) Bob Dylan – „The times they are a-changin'“ 1964



Silver~
„How many years of beauty do I have left?
she asks me.
How many more do you want?
Here. Here is 34. Here is 50.
When you are 80 years old
and your beauty rises in ways
your cells cannot even imagine now
and your wild bones grow luminous and
ripe, having carried the weight
of a passionate life.
When your hair is aflame
with winter
and you have decades of
learning and leaving and loving
sewn into
the corners of your eyes
and your children come home
to find their own history
in your face.
When you know what it feels like to fail
ferociously
and have gained the
capacity
to rise and rise and rise again.
When you can make your tea
on a quiet and ridiculously lonely afternoon
and still have a song in your heart
Queen owl wings beating
beneath the cotton of your sweater.
Because your beauty began there
beneath the sweater and the skin,
remember?
This is when I will take you
into my arms and coo
YOU BRAVE AND GLORIOUS THING
you’ve come so far.
I see you.
Your beauty is breathtaking.“
~ Jeannette Encinias
In der vorletzten Woche habe ich mir eine Meldebescheinigung für meinen Sohn und mich holen müssen. Ich schreibe bewusst „müssen“ – weil sie mal wieder für irgendeinen Antrag notwendig ist. Ich war schon entsetzt, dass sie mir dafür zweimal Gebühren abverlangt haben. Locker mal eben zweimal zwölf Euro musste ich dafür auf den Tisch legen. Und das, weil ja mein Sohn schon volljährig sei. Deshalb könne man uns auch nicht auf einer Meldebescheinigung verewigen. Auf meine Frage, wieso das in früheren Jahren möglich gewesen sei? Keine Antwort. Der Computer könne das eben nicht. Unfassbare Nummer. Das alles habe ich schon fast vergessen.
Bis letzten Freitag eine neue KV Karte für meinen Sohn kam. Ach, heute heißt sowas ja eGK. Es hätten sich Daten auf seiner Karte verändert. Der Versuch, dem am letzten Freitag schon nachzugehen, schlug fehl. Pfingsten und so. Heute dann Anruf Nr.1 bei der KK. Das sei halt so. Irgendein Mitarbeiter habe das veranlasst, meinte der Mensch an der Hotline. Er wüsste das auch nicht besser. Gesetzlich müsste das so sein, dass die Karte auf den ersten Wohnsitz ausgestellt sei. Und warum das die letzten dreizehn Jahre anders gewesen sein, wollte ich noch wissen. „Das weiß ich doch nicht.“ Ich habe mich für sein aufschlussreiches Wissen und seine Hilfe bedankt (der zynische Unterton war sicher auch für ihn nicht zu überhören) und mich daran begeben, die Änderungen den entsprechenden Stellen bekannt zu geben. Danke der DSGVO schreibe ich ja wieder Briefe. 🙂 Während ich die Briefmarke auf den Umschlag klebte, ging erneut das Telefon: Der Sachbearbeiter der KV, der zuständige, meldete sich. Und klärte mich auf: Der Rentenversicherungsträger habe das der KK gemeldet. Aha, sagte ich und fragte, woher der RV denn davon „wissen“ könne? Zumal sich nichts geändert habe. Dann fragte er mich, ob ich beim Einwohnermeldeamt gewesen sei in der letzten Zeit. Und „zack“ schloss sich der Kreis. Die ganz plietschen Meldebehördlerinnen, die sich da für mich teuer an meiner Meldebescheinigung zu schaffen gemacht hatten, haben es offensichtlich für nötig befunden, unser Einzugsdatum vor dreizehn Jahren (!!!!!) als Umzug meines Sohnes an die RV zu melden. Oh Herr, lass Hirn vom Himmel regnen. Oder ist das mal wieder ein Kapitel aus aktualisierten Ausgabe #Big Brother?
Die Arbeit, den Aufwand und die Zeit, die ich jetzt damit habe, vergütet natürlich auch mal wieder niemand. Behörden und Organisationen und Institutionen: Könnt Ihr Euch mal Personal zulegen, das mitdenkt? Oder sind solch kluge Leute nicht mehr an Anstalten wie den Euren interessiert?
Ich danke Matthias Schweighöfer für dieses wunderbare Lied. Nicht neu, aber treffender hätte es gerade kein anderes beschreiben können.
Lieber Sohn, das ist für Dich. 🙂



Der Abend lächelt mich an, während er Tag sich zumindest in unserer Region und wenn auch spät schlafen legt. Immer wieder ein Vergnügen, ein befriedendes Unterfangen – zuzuschauen, zu sehen, zu spüren, zu beobachten, wie sich nanosekündlich das Licht ändert, mit jeder eigenen Bewegung die Perspektive, mit jedem Richtungswechsel das Motiv. Ich bin einfach dankbar. Gutes Futter für neue Träume.


Heute fand ich auf Katies FB Profil einen Beitrag, in dem sie dafür dankte, dass Gerburg Jahnke ihren „Hollywood Moment“ mit auf der Favoritenliste erwähnt hat. Ich kann Gerburg Jahnke gut verstehen. 🙂 Ist auch einer meiner Favoriten. 🙂 Deshalb heute nur mal so – zwisschendurch.

Für mich hat dieses Fest noch immer eine Bedeutung: Zuversicht, Hoffnung, Vergebung.
Und es ist auch eine Erinnerung daran, dass ich genug bin. 🙂 Und sollte mir DAS Gefühl abhanden kommen – und das tut es immer mal wieder – weiß ich, dass ich Menschen in meinem Leben haben, die das vorübergehend für mich mit glauben. 🙂 Danke dafür. 🙂
Ich wünsche Euch wunderbare Ostertage, erhellendes und wärmendes Wetter, inspririerende Begegnungen und eine gehörige Portion Güte. 🙂

―
Es nagelt auch niemand den Salat ans Kreuz.
Ich wünsche Euch einen inspirierenden Freitag!





Ein Mann rannte auf Sokrates zu.
„Sokrates, Sokrates! Weißt Du, was ich gerade über einen Deiner Schüler gehört habe?“
„Warte einen Moment“, sagte der Philosoph. „Bevor Du mir davon erzählst, möchte ich, dass Du einen kleinen Test machst, den ich ‚die drei Siebe’ nenne.“
„Die drei Siebe?“
„Ja. Bevor Du aussprichst, was Du sagen willst, prüfe es. Das erste Sieb ist die Wahrheit. Hast Du absolut sichergestellt, dass es wahr ist, was Du mir erzählen willst?“
„Äh, naja, nein … ich hab eigentlich nur davon gehört.“
„Gut. Du weißt also nicht, ob es wahr ist oder nicht. Lass uns zum zweiten Test kommen. Das Sieb der Güte. Ist, was Du mir über meinen Schüler erzählen willst, etwas Gutes?“
„Nein, im Gegenteil.“
„Aha, Du willst mir also etwas Schlechtes über meinen Schüler erzählen, obwohl Du nicht weißt, ob es wahr ist.“
Der Mann zuckte die Schultern. Er wirkte inzwischen etwas betreten.
Sokrates fuhr fort: „Vielleicht besteht das, was Du mir sagen willst, ja den dritten Test. Das Sieb der Nützlichkeit. Ist, was Du mir mitteilen möchtest, hilfreich für mich?“
„Also … nein, nicht wirklich.“
„Wenn es weder wahr ist, noch gut oder zumindest nützlich, warum solltest Du es mir dann überhaupt erzählen?“
Der Mann verstummte, er schämte sich und ging fort. Er hatte verstanden.
Kluge Fragen! Finde ich.
Ist es wahr?
Ist es gut?
Ist es nützlich?
Die Antworten schaffen in der Regel Platz für Neues. 🙂
