Ulitsa 1905 Gorod – Metrostation der Linie 7- Moskau
Bliebe der Schlüsselanhäger dort, passierten ihn täglich mehr als 75tausend MetrofahrerInnen. Das war ihm zu viel….. und er wollte wieder zurück in die Tasche und mit mir weiter fahren. Dieses Denkmal erinnert an die Proteste in den Jahren 1905 – 1907 , die retrospektiv auch gern als Generalprobe für die Revolution 1917 gesehen werden.
Skyscraper with Aquarium 🙂
Von hier aus blickt man- fast ungehindert- auch auf die ständig sich ändernde Skyline von Moskau- City. Nicht so furchtbar schwer, denn diese neuen Türme sind wirklich gigantisch. Einer dieser hat unlängst von mir den Spitznamen „Aquarium“ bekommen. Why? 🙂
Moskau um halb sieben. Gefühlt noch warm, solange die Sonne ihre letzten Strahlen verstärkt durch Reflektionen.Lichtspiele, die dem Versuch gleich kommen, das Grau der letzten Tage wieder gutmachen zu wollen. Ein Gedicht.
Staubige Romanzen, wortloser Wahnsinn, sonntägliches Kranschwingen, Mond im Osten, Sonne im Westen.
A sunny day more. Leading me out of Moscow after a nice two week vacation.
We saw lots of churches, monestries, shops, restaurants, metrostations, oktoberfests, carried 5-l-watercans daily, made a lot of pictures. ate many Russian cakes ( they are very good). It was always loud. In the streets, in the supermarkets, in the metro.
And always: this half an hour in the aeroexpress is maybe the longest time in a train between two stations without having to change the train. Sometimes crazy ideas are coming up.
This small film was one of those 🙂
Ein Sonnentag noch. Er führt mich heraus aus Moskau – nach einem wunderbaren zweiwöchigen Urlaub. Wir besuchten eine Menge Kirchen, Klöster, Geschäfte, Restaurants, waren in vielen Metrostationen, sind über viele Brücken gelaufen, haben viele Bilder gemacht und auch viele Kuche gegessen- und die sind gut dort.
Immer wieder: Die halbe Stunde im Aeroexpress ist wohl bisher die längste und bequemste Zeit in einer Bahn zwischen zwei Stationen in Moskau, ohne zwischendurch umsteigen zu müssen. Da fällt mir schon mal Blödsinn ein.
Feel invited to be my compagnion for some minutes. Share my view!
Fühlt Euch eingeladen, für einige Minuten meinen Blick zu teilen.
Памятник «В ознаменование 300-летия российского флота
Ob nun 94, 96 oder 97m hoch – diese Notlösung auf Moskaus Flussinsel hinterm Kreml und gegenüber der Erlöserkirche BLEIBT hässlich. Peter dem 1. wurde damit ein Denkmal gesetzt. In der Stadt, die er nicht mochte, in der er nur ab und zu mal residierte. Den meisten Moskavitern graust vor dieser Statue. Das Monument ist nicht nur auf der Liste der weltweit höchsten Statuen sondern hat es inzwischen auf die der Top Ten hässlichster Denkmäler geschafft.
Sie wurde anlässlich der 300. Geburtstages der Russischen Marine aufgestellt. Wenn sie auch nicht eigens dafür hergestellt wurde. Das zumindest erzählt(e) die Moskauer Bevölkerung, deren Protest gegen Installation nicht erfolgreich war.
So oft schon habe ich diese Skulptur kopfschüttelnd hingenommen. Gestern aber wurde ich zum ersten Mal für ihre Geschichte interessiert. Ja, MIR wurde vorgelesen! (Insider). Ich muss mich also nicht schämen, dass ich sie hässlich finde, darf es in Moskau sogar laut sagen.
Sie steht da! Nachwievor! Inzwischen aber fällt eh niemandem mehr auf, dass Reformzar Peter der Erste in Conquistadorenhosen auf einer spanischen Karavelle steht. 🙂
Gestern ist das Olympische Feuer in Moskau gelandet. Rund 14 000 Träger sollen die 1,5 Kilogramm schwere Fackel aus Aluminium nun insgesamt über 65 000 Kilometer weit tragen. Dabei soll das Feuer ins Weltall, auf eine Expedition zum Nordpol und auf den Grund des sibirischen Baikalsees geschickt werden.
Ob jedesmal die halb Stadt abgesperrt wird, wenn jemand die Fackel irgendwo vorbei trägt? Dann haben sie viel zu tun in den nächsten knapp über hundert Tagen.
Auf unserer Flucht vor dem Oktoberfest wählten wir das „Küchenrestaurant“ . Im Dumontreiseführer als ein „Lieblingspaltz“ ausgewiesen, waren wir schon neugierig. Nach vielen Schritten und ratlosem Suchen steuerten wir irgendwann einen dieser Sicherheitsmenschen an, der dort in dem Areal auf einem Stuhl vor einem kleinen Häuschen saß. Schon als wir auf ihn zukamen, sprang er auf, lachte und fragte direkt, ob wir wohl das „Petrovic“ suchten. Na endlich – aber so versteckt, wie es liegt, wunderte mich nicht mal, wenn Einheimische es nicht fänden.
Leider gab es für uns keinen Platz. Schade, drin schien alles auf einer zwanziger Jahre Party ausgerchtet zu sein. Für einen Samstag Abend hätten wir an das Platzproblem auch denken und zuvor anrufen können. Etwas schweirig wäre es mit der Verständigung geworden :-).
Uns wäre aber auch das Restaurant des Tages entgangen, Für mich DIE Entdeckung in Moskau.
🙂 Auf Pilze stand Norbert schon immer 🙂
Da der letzte freie Tisch erst ab 9:00 Uhr reserviert war, konnten wir ganz gemütlich (und lecker) essen und trinken. Die Wartezeit verkürzten wir uns mit Kneten.
Knete für alle 🙂Clara + Norbert on tourInspirierende Küchenlanpe
Wir hatten viel Spaß. wenn auch der Giraffenkopf wieder von der Wand gefallen ist – und vor allem: spurlos verschwunden 🙂
Unter den Klängen deutscher Musik von Modern Talking über Drafi Deutscher, Extrabreit und ähnlich befremdlich anmutendem wollte man uns wohl auf die „Wiesn“ einstimmen. 🙂
Netter Versuch.
Der Rechnung lagen Gewinncoupons für die Lufthansa, Hansa- Haushaltslüfter und Spatenbier bei.
Und am nächsten Abend in der nächsten Kneipe gewann ich obiges Lebenkuchenherz. Mit Rumtata, Karaoke und Dirndltragenden Zopfträgerinnen ( nein das ist kein Intelligenzbeweis) haben wir „Fettige Kartoffeln“ und Schwein auf Russisch probiert. Platz mussten wir auf dem Tisch noch schaffen. Neben all dem Wiesn- Gedöns stand nämlich auch noch ein Aufsteller von FRÜH Kölsch. Wie schon gesagt, uns bleibt hier nichts erspart. 🙂
Sollte irgend jemand aus Bayern vor der Wiesn nach Moskau geflüchtet sein: Ganz schlechte Karten. 🙂
For some minutes there were blue parts in the sky. With all the autumn leaves and the sun shining through the big, dark, threatening clouds (rain o snow?) I associated „Indian Summer“. Only some minutes – but I did. 🙂
I used the time for a coffee in the City of Moscow.
There is a lot of NY in the City 🙂
Thanx to Maria for the nice breakfast at a new place (for me) in the city.
Wirklich einladend ist das Wetter nicht. Zumindest nicht so, dass ich mich auf einer der Bänke niederlassen wollte, die hier in den letzten Wochen noch aufgestellt wurden.
Übergänge scheint es hier nicht zu geben – hier ist entweder Winter oder Sommer.
The first mix of rain and snow came down today. It started as snow – and ended up on the floor as rain.
Ich liebe diese Art von Irritationen. Ich laufe durch die Gegend, gefühlt gelenkt, erfahren, sicher. Im Schlaf ginge das wahrscheinlich auch, wenn ich die Strecke nur oft genug gegangen bin. Aus dieser Routine riss mich dann heut dieses Pferd.
Onkel, Pippi Langstrumpf, Annika…. und schon war der Gedankenfluß in eine andere Richtung unterwegs. Mir hätte das ja schon gereicht.
Ich war mir sicher, die Reiterin lenkt es an der Mtetro Staion vorbei.
Da auch hier die Sonne sich nicht hält, ständig Striche durch Pläne macht, die für trockenes Wetter erstellt wurden, haben wir uns die Leningrad Cowboys und den wunderbaren Film „Leningrad Cowboys go America“ gegönnt.
Ein wunderbares Dokument der beiden Kulturen 🙂
Ob es etwas nutzt, am Himmel anzuklopfen… weiß ich nicht.. aber es macht Freude, ihnen dabei zuzuhören.