Heaven

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„Wir wissen nicht, wie groß wir sind, bis sie uns zum Aufstehen zwingen. Und wenn wir es dann wirklich tun, wird unser Kopf durch die Wolken dringen.“  Emily Elizabeth Dickinson

New York City in the Clouds

nyc under thunder stormsNoch immer regnet es. Auf den Regenbogen warten wir noch.

Grateful

Aktualisierung:
Habe gerade erfahren, dass #Peter Kruse tot ist. Auch auf sein Wirken trifft dieses Zitat zu. Ich habe viel von ihm gehört, ihm viel zugehört, vieles verstanden. Ich könnte ihn nicht wirklich zitieren. Aber ich erinnere mich sehr gut daran, dass ich mich immer verstanden, „formuliert“ und ermutigt gefühlt habe. Danke an #Peter Kruse! Mögen sein kluges Herz, sein messerscharfer Verstand, seine sensiblen Analysen und seine gefühlt „nützlichen“ Folgerungen und Forderungen daraus an den entscheidenden Stellen weiter wirken!!! #nextpractise

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„Ich habe gelernt,  dass Menschen vergessen, was du gesagt hast, dass Menschen vergessen, was du getan hast, aber dass Menschen niemals vergessen,  was für Gefühle du in ihnen hervorgerufen hast.“ Maya Angelou
„I’ve learned that people will forget what you said, people will forget what you did, but people will never forget how you made them feel.“

HOW oder WHO?

packen
„It`s not the HOW, it`s not the WHAT. It is the WHO!“ gefunden in Wien in einer Schaufensterauslage

„Schade!“ habe sie gedacht, „Sehr schade. Da ist der Schule doch eine wirklich gute Lehrerin entgangen!“   Doch inzwischen denke sie: „Gottseidank ist sie nicht in der Schule. So haben viel, viel mehr Menschen was von ihr!“ Sie lachte und überreichte mir einen Kuchen, den sie in Wien eigens für mich als Danke schön erstanden hatte. Sie sei selbst Lehrerin. Und schmunzelte wieder. Mit einem berherzten „Machen Sie bitte weiter so!“ verabschiedete sie sich.

Ich habe es mal als Kompliment genommen. 🙂  Danke!

Durch Wasser

wasserwand bunt
„Wer je eine Kamera in der Hand hatte weiß, dass zu viel Information einen genauso blind machen kann wie zu wenig. Wenn Sie sich alle neun Sinfonien von Beethoven gleichzeitig anhören wollen, würden Sie nur den Krach hören.“ Cole, K.C.

Lauf, Lauf!

Schwäne seien sehr kluge Tiere, erklärte uns Gerhard. Wenn sich der Schwanenfamilie jemand nähere, dann schwimme der Schwan in eine Richtung und die Schwänin mit den Kindern in die andere. Der Schwan plustere sich so auf, dass man eher ihm nachschaue als den anderen.

Ansich wollten wir Pelikane sehen. Tja, das Leben. Das Universum hat aber Schwäne geschickt.

lauf junge lauf
„Auf zwei Beinen laufen reicht nicht aus, um als Mensch zu gelten, das können Vögel nämlich auch.“ © Dieter R. E. Lehmann (*1960), Publizist

Wahrnehmung des Alters

Heute steckte mir eine Schiffsgästin, ihres Zeichens schon 78 Jahre alt, folgende Geschichte zu, bevor sie das Schiff zwecks Heimreise verließ.

alter

„Beim Vergleich mit gleichaltrigen Leuten kann einen schon mal der Gedanke beschleichen: Es kann doch nicht sein, dass ich auch so alt aussehe.

Zu dem Thema folgende Anekdote.

Sylvia saß im Wartezimmer vor dem ersten Termin mit dem neuen Zahnarzt. An der Wand hing sein Diplom, welches seinen vollen Namen trug.Plötzlich erinnerte sie sich an einen großen, gut aussehenden, dunkelhaarigen Jungen aus ihrer Oberstufenklasse von vor mehr als wer weiß wie viel Jahren. Könnte es sich um denselben Jungen handeln, den sie damals so scharf fand? Allerdings, als sie ihn sah, hatte sie diesen Gedanken sofort wieder begraben. stand ein alternder Mann, dessen Haare ausgingen mit tiefen Falten im Gesicht, der viel zu alt war, um ihr ehemaliger Klassenkamerad zu sein. Jedoch, nachdem er ihre Zähne durchgeschaut hatte, fragte sie ihn, ob er auf der Albert- Einstein- Schule gewesen sei. Völlig überrascht antwortete er: „Ja, das war ich!“. „Wann haben Sie Abi gemacht?“ fragte sie. „1975. Warum fragen sie?“ war seine Antwort. „Sie waren in meiner Klasse“, sagte sie. Er schaute sie etwas verwirrt an…..

….. und dann hat sie dieser alte, hässliche, fast glatzköpfige, grauhaarige, zerknitterte, fettleibige, alte Greis gefragt: „Und was haben Sie damals unterrichtet?“ “ Gianni Rodari

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Danke an die gütige und kluge Dame für die ausgiebigen und tiefsinnigen Gespräche! 🙂 Eines der Geschenke, die das Reisen verteilt.

Ein Buch – vom Meer gelesen

ein buch vom meer gelesenSulina hat einen wunderbaren Schwarzmeestrand. Offenes Meer, wenn auch nicht salzig und nicht von der Art Gezeiten beschäftigt, wei wir es von der Nordsee kennen. Praller Sonnenschein, heißer Sand, viele Muscheln, getrocknete Fruchtstände von Pflanzen, die ich nicht kenne, Und ein Buch, offensichtlich von allen vorhandenen Wassern gewaschen,  ruhte am Strand. Enige Seiten bewegt der warme Wind. Zu erkennen war: Ein auf Deutsch verfasstes Buch, Titel war nicht zu finden. Einzelne Sätze sind zu entziffern.

ein buch im meer gelesenUnd diese Widmung hat mich berührt.

ein buch am meer gelesenIch liebe diese Art der Funde!

Erst am Sonntag habe ich erfahren, dass arosa die einzige Flusskreuzfahrtlinie ist, die diesen Hafen ansteuert. Und ich darf dabei sein. Danke dafür, liebe arosa silva.

Kopf hoch…

Kathrin hat sich bei einem meiner Bilder an „Closer to Believing“ von Emerson, Lake and Palmer erinnert…

kopf hoch hals dreckig

…und hat (sich) gefragt, woher das nun wieder kommen könne.

Unten durch

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Es gibt durchaus Momente. ….  morgens um Sechs zum Beispiel…..
Die Sonne hat es schon ueber den östlichen Horizont geschafft. Frachtschiffe gleiten mit zierlich wirkender Heckwelle gen Osten, die Vögel zwitschern ungarische Weisen, ein Grenzbeamte fegt die Treppe zur Zollstation, Wasser platscht gegen die Bordwand. Da ist es irgendwie egal,  ob wir gerade an einem Ort halten, der eines der dunkelsten Kapitel Ungarns sein soll. Heute ist es hell,  warm, freundlich…..