Better Place

 

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©
Es gibt kaum ein beglückenderes Gefühl, als zu spüren, dass man für andere Menschen etwas sein kann.
Dietrich Bonhoeffer

 

 

 

Ich versteh´ kein Wort…

 

 

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Das Leben ist eine Komödie für den Denkenden und eine Tragödie für die, welche fühlen. Hippokrates

 

Ich versteh kein Wort dieses Textes, aber die Musik macht mit gute Laune. Nährt.  🙂

Kunst passiert

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„Die Kunst ist der natürliche Feind der Normalität.“
© Peter Rudl

Freude zeichnen

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Die Sehnsucht reicht
bis zum Horizont
Wellen löschen leise
die alten Spuren
Ein neuer Tag
zeichnet Freude
in dein Leben

(gefunden bei andere zeiten e.v.)

 

 

One of those

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Fast immer kurz vor Zwölf

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„From journalism I learned to write under pressure, to work with deadlines, to have limited space and time, to conduct and interview, to find information, to research, and above all, to use language as efficiently as possible and to remember always that there is a reader out there.“ Isabel Allende

Manchmal wünscht ich….

 

 

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„Ich fühle mich in der ganzen Welt zu Hause, wo es Wolken und Vögel und Menschentränen gibt.“
Rosa Luxemburg

 

 

 

 

Ja, es gibt sie. Diese Momente, in denen ich denke, ich säße gern am Küchentisch, vertieft in eine Gemeinsamkeit, bei einem Getränk, eingehüllt in Fürsorge.

Bin dankbar. Bin alles: bedacht, versorgt, geliebt.

Mögen meine Füße mich bald wieder selbst tragen können.   🙂

Always…

 

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„Das Denken ist wie ein Leuchtturm in der Nacht: Es weist dir den Weg durchs Leben, vorausgesetzt, es ist angeschaltet.“
© Sigrun Hopfensperger

 

Ain`t No Sunshine

 

 

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„Art is the only way to run away without leaving home.“ Twyla Tharp

 

Schritt für Schritt

 

raubzug
Ich muss auch gerade darauf achtgeben, was für mich „Nährendes“ abfällt. 🙂

 

Seit ich nicht laufen kann, träume ich vom Tanzen.  🙂

Ich bin dann mal weg…

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wer will und so weiter

 

 

 

Es ist gepackt. Es kann losgehen. Ein letztes Mal. Weg von Upstate New York.

Hab Dank, Du Landstrich, mit Deinen Gewässern, Bergen, Wäldern, Vögeln und anderen Tieren, Deinen Himmeln und Winden und Wettern,  und diesen Menschen – die gar zu Freunden geworden sind.  Du Ausgangspunkt und Abflughafen für viele Roadtrips auf den Straßen der United States, für Deine Nationalparks, Mammutbäume, Küsten, Höhlen, Eigenarten, Nebel und Sonne.

Habe hier viel gelernt – über Lebensweisen, Haltungen, Politik, Kaufverhalten, Wünsche, Selbstverständlichkeiten, Weißbrot, Zucker, Bier und Steaks. Über Yoga, Gyms, Gefahren, die lauern, wenn ich allein über die Straße gehen will, über Gewohnheiten.

 

Es war gut hier. Und jetzt ist es gut, dass es  wieder komplett in heimatliche Gefilde geht.

Ich weiß zwar noch nicht, wie ich den eigens nur Pink Floyd spielenden Radiosender ersetzen soll oder die Sendung „Free beer and hot wings in the morning“, oder wo ich die Galonen Cashewmilch kaufen kann.

Ich freue mich auf guten Kaffee zuhause, Vollkornbrot vom Biobäcker um die Ecke, Öffis, meine Familie und Freunde.

Das klingt, als wäre ich ganz weg gewesen – das war ich nicht – bin aber zehn Jahre lang gependelt. Und nun soll Ruhe einkehren.

Ich bin gespannt.  🙂

 

 

 

 

Zitat am Freitag : Buckle über das Reisen — Jargs Blog

Von allen Ursachen des Nationalhasses ist die Unwissenheit die mächtigste. Wenn der Verkehr

über Zitat am Freitag : Buckle über das Reisen — Jargs Blog

Gewohnheiten

alaska goldgräber
„Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muß sie die Treppe hinunterboxen, Stufe für Stufe.“
Mark Twain

Patience

patience
Ein Moment der Geduld in einem Moment des Zorns erspart dir hundert Momente des Bedauerns.

 

Way down

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„Die Normalität ist eine gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen – doch es wachsen keine Blumen auf ihr.“
Vincent van Gogh

Rivers

california

 

Burning

sun in the fog
„Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen.“
Georg Christoph Lichtenberg

Leuchtfeuer

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“If you open your eyes very wide and look around you carefully, you will always see a lighthouse which will lead you to the right path! Just watch around you carefully! If you close your eyes, no lighthouse can help you!” 
― Mehmet Murat ildan

 

Lichte Momente

kind of light
„Der Mensch muß lernen, den Lichtstrahl aufzufangen und zu verfolgen, der in seinem Inneren aufblitzt.“
Ralph Waldo Emerson

Einmal noch – Westcoast (2)

Selten habe ich so viele deutsche Touristen identifiziert. Ich habe brav meinen Mund gehalten. Und wenn, habe ich mich auf Englisch verständigt. Sind geflüchtet in Richtung Norden. Es ist halt Ferienzeit – gefühlt überall auf der Welt. Und alle reisen nach Californien. ALLE. Erst in den Redwoods war Ruhe. Ansosten war alles verstopft mit Sightseeingjunkies, Beweisfotomachern, Selfiequeens, SUVfahrern.

Und ich freue mich immer wieder, welch Trüffelente bzgl. Hotels ich an meiner Seite habe. 🙂

Historic Brookdale Lodge

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Als ich nachfragte, ob dieses Hotel schon mal als Filmlocation gedient hat, erklärte sich mit der Antwort auch das Konterfei von James Dean an der Hauswand des gerade wieder eröffneten Zimmertrakts. Auch Marilyn Monroe, Al Capone und weitere sollen dort genächtigt haben. Sehr feines Haus, mitten im Wald. Schlechtes Netz, also richtig Ruhe. Eulen nachts und andere Waldgeräusche waren das Einzige, was wir vernehmen konnten, während der Mond fast gefüllt zwischen den Bäumen hindurch strahlte.

james dean

Wharf Masters Inn – Ein Traum im Nebel

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Ein Traum im Nebel am Abend: Die Brandung war die ganze Nacht zu hören. Morgens weckten uns die Möwen und kommentierten die ersten Versuche der Fischer. King Salmon – darauf gingen sie. Als Amateuer darf ein Fischer nur zwei King Salmon pro Person fangen. Die Eimer sind voll – und der stolze Fischer hat plötzlich viele Freunde. 🙂

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Point Arena, CA

Das erste Hotel für uns in Oregon lag spuckweit entfernt von den brennenden Wäldern. Am Rogue River. Die Sonne war im Qualm der Feuer glühend rot verschwunden und abends stand der Vollmond über der Schleuse. Und wir im Garten des Hotels umzingelt und begehrt von Mosquitos. Trotz grandioser Hitze brannte im Garten ein Gasfeuer – um die Mücken von den Menschen abzulenken.

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Tatsächlich hat Gary Grant in dem Zimmer Nr.4 genächtigt. Und Walt Disney ist zum Fischen her gekommen.

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Als wir die Ente im Frühstücksraum entdeckten, wussten wir: wir waren einem Ruf gefolgt 🙂

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what a lovely way to burn

Einmal noch – Westcoast gen Norden (1)

 

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Kaum aus Montreal zurück, ging es auch schon weiter. Genau sechszehn Stunden hatte ich Zeit, um Wäsche zu waschen und zu packen für den nächsten Trip. Sehr kurzfristig hat sich ergeben, dass die Zeit hier in den Staaten erstmal vorbei ist. Es rufen gute und neue Chancen wieder in Deutschland. 🙂

Wir gönnten uns, lauter „Einmal noch“s und ein paar  „Kannten wir noch gar nicht“s zu genießen.  🙂 So viel Zeit muss sein. 🙂

Von Los Angeles nach Portland.

Auf gehts.

Erstmal die Begegnungen mit der örtlichen Fauna:

 

 

I love the animals along the coast. Besonders die Wasservögel   🙂

A Hard Rain`s A- Gonna Fall

Mal wieder: Montreal

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Hier ging die Reise mit dem Schiff zu Ende. Welch wunderbsames Glück für mich. Einen so kurzen Anreiseweg für eine Reise in Nordamerika hatte ich noch selten. 🙂

Es war eine gute Erfahrung. Und eine tolle Gelegenheit, auch noch Teile von Kanada kennenzulernen, die ich einfach nicht kannte. Wunderbar  🙂

Auf der Busfahrt zurück nach Albany habe ich – wie auch schon auf der Hinfahrt – Mitreisende vom Schiff getroffen. Lustig. Die Welt ist halt klein. Die Kopfhörer aufgesetzt – und als erstes Lied erschien gleich in meiner Playlist: Seemann…..   🙂 Guter Abschluss.

 

 

Das erste Mal: Havre- Saint – Pierre

Tja, das war der letzte mir noch unbekannte Hafen auf der St. Lorenz-Strom- Rallye mit der AIDAvita.  Die Seetage habe ich mit Sauna und Massage und Schlafen zugebracht. Den Vorteil des Arbeitens an solchen Tagen habe ich erst auf dieser Reise ermitteln können.  🙂

Havre Saint Pierre war komplett im Nebel am Morgen.

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Ab Mittag war ich dann nicht mehr so sehr auf mein Gehör angewiesen. Wenn ich auch nicht die vorgelagerten Inseln besuchen könnte, war es doch überraschend, was der Nachmittag an Ahaerlebnissen brachte. 🙂

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Der Abend war dann golden. Vorbei an den Sehenswürdigkeiten der Natur, begleitet von Walen haben wir die Ausfahrt an der Reling zum Sonnenuntergang genossen.

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Und nun hieß es schon wieder packen.  Ein Tag noch auf dem Fluss. Dann geht die erste Reise dieser Art mit und für AIDA zuende. Schön waren sie, all die Destinationen.

Und mal als Gast zu reisen, war auch eine ganz besondere Erfahrung

Dann wieder mit dem Bus nach Hause – nach Entenhausen West. Guilderland ruft.  🙂

 

Das erste Mal: Corner Brook

Der Wagen war schon von Zuhause aus gebucht. Lucky me. Allerdings gab es den gebuchten schon nicht mehr – und ich bekam ein Upgrade – auf einen Siebensitzer. Wir waren nur drei Personen. Und ich sah vor der Tür des Autovermieters vier traurig dreinschauende Gäste, die offensichtlich leer ausgegangen waren. Also fragte ich sie – und: Ja, sie wollten mit.   🙂 Sie haben das Auto bezahlt, wir den Sprit und ich bin gefahren. ALLES GUT. Auch die Stimmung blieb es. Den ganzen Tag, die gemeinsame Tour.

Wieder so ein wunderbares Stück Erde. Wir entschieden gen Bottle Cove zu fahren.

Und haben es nicht bereut.

 

 

Leider fehlen mir entscheidende Bilder. Nach denen muss ich zunächst mal fahnden. 😦

Später mehr. 🙂

 

Übrigens: Auf der Suche nach einem Kaffee wurde wir erst nach 150 km fündig. Wir waren zwar an dem einzigen Cafe in der Bucht, aber das wurde just zum Verkauf hergerichtet. Danach war uns gerade nicht so.  🙂 Zwischendurch haben wir dann eine Tankstelle „überfallen“ und uns Cola und Chips reingehauen.  🙂  Da gab es dann auch Augentropfen. 🙂

Mal wieder: St. Johns

Auch hier hatte ich mit besagtem Freund das Vergnügen. Hier habe ich einfach die Sachen gemacht, die wir vor zwei Jahren nicht geschafft haben. Ich bin bei kältestem, windigsten und verregnetem Wetter zur Walbeobachtung rausgefahren. Zweieinhalb Stunden im  dicken Nebel sind suchend wir durch das aufgewühlte Wasser gejagt. Pagageientaucher, Basstölpel, Weißkopfadler, Trottellummen – nur keine Wale. Bis kurz vor der Rückkehr zum Hafen.

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Heitere Gesellen

 

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Selbst auf der Flucht…

 

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Befriedend!

 

 

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Magischer Moment!

Anschließend musste ich dringend in die Sauna. 🙂

Mal wieder: Halifax

Gar nicht so leicht, diese Anreise. Hatte ein bisschen Angst. War zuletzt hier mit meinem besten Freund. Als er noch lebte. Und wir seine Bucketlist abgearbeitet haben.

Glücklicherweise sah alles anders aus. Fast alles.

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Heutzutage inmitten einer Großbaustelle gab es noch das kleine Cafe, in dem wir uns vor zwei Jahren einen Kaffee gegönnt haben. Das war aber auch so ziemlich das einzige, außer den historischen Stätten, versteht sich. Aber immerhin.

 

Am Hafen gab es das Halifax Jazzfestival for free für alle. Selbst die Kindergartengruppen waren zu Besuch. DAS hat in mir die Frage aufgeworfen, ob das in Deutschland stattfinden könnte. 🙂

 

Der Tag allein war dann schön. Heiß. Lang. Viel gelaufen. Genossen. Noch mal Klaus Tschüss gesagt. Very special.

Und weiter gehts.

Das erste Mal : Sydney

12,07.2018

Es hat so geschüttet – so unfassbar geschüttet.  Der Craftmarkt in der Hafenanlage  war das Trockenste, was Sydney zu bieten hatte. Und die Blue Nose 2, eins der bekanntesten Segelschiffe Kanadas.

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Hab mir dort ein Salatbesteck gekauft und bin nach einer Stunde wieder aufs Schiff. Und habe verdaut, was ich die Tage zuvor erlebt und gesehen hatte. Da musste ja Platz her – für Halifax und St. Johns.   🙂 Zur Ausfahrt klarte der Himmel auf und Winde beunruhigten das Wasser.