„Wir gehen mit dieser Welt um, als hätten wir noch eine zweite im Kofferraum.“ Jane Fonda
Heute ist ein Tag, an dem mir mal wieder mehr als ein Licht aufgeht. Nicht nur die Sonne, die vom Himmel strahlt. Eine Freundin schenkte mir ein starkes Bild zum Thema Geduld. „Denk immer dran“, schrieb sie, „die meisten Ausbruchsversuche aus dem Gefängnis finden kurz vor Ende der Haftzeit statt.“ Erinnerungen sind wunderbare Fluchtpunkte, wenn die Geduld nicht so will, wie sie soll. 🙂 Also wenigstens in Gedanken: Auf nach Alaska. 🙂
„To be yourself in a world that is constantly trying to make you something else is the greatest accomplishment.“ Ralph Waldo Emerson „Du selbst zu sein in einer Welt, die dich ständig anders haben will, ist die größte Errungenschaft.“ Ralph Waldo Emerson
„Wie die Schere und der Wasserkrug des sorgsamen Gärtners den Baum in die Höhe treiben, so lassen die Tränen des vergangenen Jahres des Menschen Seele reifen.“ Aus China
„Alles hat seine Zeit! Ein Spruch, dessen Bedeutung man bei längerem Leben immer mehr anerkennen lernt; diesem nach gibt es eine Zeit zu schweigen, eine andere zu sprechen.“ Johann Wolfgang von Goethe
„Das Leben ist unendlich viel seltsamer als irgend etwas, das der menschliche Geist erfinden könnte. Wir würden nicht wagen, die Dinge auszudenken, die in Wirklichkeit bloße Selbstverständlichkeiten unseres Lebens sind.“ Sir Arthur Conan Doyle
„Freunde sollten nur bei glücklichen Gelegenheiten und nur nach einer Einladung erscheinen. In Augenblicken der Not – ohne Aufforderung.“ Isokrates (436 – 338 v. Chr.), griechischer Redner
„Wenn uns einmal ein höheres Wesen sagte, wie die Welt entstanden sei, so möchte ich wohl wissen, ob wir imstande wären, es zu verstehen. Ich glaube nicht.“ Georg Christoph Lichtenberg
Hab ihn endlich gesehen, den Film : Aus dem Nichts. Alles an Gefühlen da: Ekel, Verständnis, Wut, Berechenbarkeit, Ärger, Bewunderung, Anerkennung. Sollte jedeR gesehen haben. Finde ich.
„Wichtig ist nicht, wie wir uns bewegen, sondern was uns bewegt.“ – Trudi SchoopDer wahre Engel 🙂
Das war wieder einer dieser Tage – einer dieser Tage, an denen ich sicher weiß, WARUM und WOZU ich in Hamburg lebe.
Wenn ich mich allein fühle, kann ich fast nirgends anders schneller wieder froh sein. Nirgends schneller an der Elbe. Fast nirgends schneller bei mir selbst. 🙂
„Wenn uns ein Übel trifft, so kann man entweder so über dasselbe hinwegkommen, daß man seine Ursache hebt, oder so, daß man die Wirkung, welche es auf unsere Empfindung macht, verändert: also durch ein Umdeuten des Übels in ein Gut, dessen Nutzen vielleicht erst später ersichtlich sein wird.“ Friedrich Nietzsche
„Wir leben nur einmal, und wer weiß schon, was morgen ist… Wir trauen uns nicht fragen, weil die Angst die Antwort frisst…..“
Ja, ich habe es getan. Nachdem meine Professorin mir das Buch geschickt, mein Sohn mir die Musik kredenzt und eine Freundin mir den Film empfohlen hat: Ich habe ihn mir angeschaut. Den Film: Dieses bescheuerte Herz. Ja, auch das Buch habe ich bislang zur Hälfte gelesen – und das Hörspiel gehört. Mein Sohn und ich haben ihn sogar zusammen gesehen. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, die Szenen mehr als gut zu kennen. Wenn es mir auch lieber wäre, nicht um das Leben meines Kindes bangen zu müssen. Und diese Streitereien zwischen Mutter und Sohn – oh je… habe mich schon das eine oder andere Mal erkannt oder erwischt gefühlt. Humor….usw….. 🙂
Da wir so selten zusammen ins Kino gehen können, haben wir an dem Tag gleich zwei Filme angeschaut. Vorher nicht wissend, dass in beiden Mütter rührend gewertschätzt wurden. 🙂
„Wunder“ war der andere Film – mein Sohn saß schniefend neben mir. Nein! Nix: Schnupfen! – Gerührt war er. 🙂
So einen coolen Vater hätte er gern gehabt, sagte er. 🙂 Tja, Leben.
Meine Professorin hatte angekündigt, dass sie, wenn ich „Dieses bescheuerte Herz“ gesehen oder das Buch gelesen habe, sie mit mir sprechen möchte. Na, dann werd ich sie bald mal besuchen. Sobald…… Ach. Einfach: Sehr bald.
ab und an wurden wir schon lyrisch auf unserem Blog, was Euch gut gefallen hat, wenn die Statistik nicht lügt ;-).
Deshalb möchten wir Euch von Zeit zu Zeit mit etwas Lyrik den Tag verschönern. Eine gute Gelegenheit, um innezuhalten und auf ganz andere Gedanken zu kommen. Wenn Ihr Wünsche habt, schreibt es in die Kommentare. Wir schauen dann gerne in unserem Lyrik-Bestand oder befragen das Netz.
„Die Vernunft ist, wenn sie unmittelbar wirkt, machtlos gegen die Leidenschaften, sie muß versuchen, die Leidenschaften gegeneinander auszuspielen. Darin besteht die Weisheit.“ Leo N. Tolstoi
„Worte können zerstören oder aufbauen. Achtsames Sprechen kann Glück erzeugen; unachtsames Sprechen kann töten. Achtsames Sprechen ist eine tiefgehende Übung.“ – Thich Nhat Hanh
„Wenn es einen Weg in was Besseres geben soll, erfordert es einen umfassenden Blick auf das Schlimmste.“ Thomas Hardy „If way to the better there be, it exacts a full look to the worst.“ Thomas Hardy
Schneeregen pladdert auf die Straßen, Autos und die Schirme, mit denen Menschen sich vor diesem kalten Nass zu schützen versuchen. Nicht sehr einladend. Auf dem Rasen hinterm Haus bleibt ein wenig davon liegen. Ganz ungestört. Als ich die Dokumenation über Irvin Yalom gesehen habe, brannte sich mir ein Satz ein: „Wenn es einen Weg in was Besseres geben soll, erfordert es einen umfassenden Blick auf das Schlimmste.“ Von Thomas Hardy. Ich habe mich sooooo bestätigt gefühlt. Und habe noch einmal neu begriffen, was Mut bedeutet. Nämlich: Genau das anzublicken. Das Schlimmste. Puuuuh. In einem Satz beschrieben hat Thomas Hardy, wofür andere ganze Abhandlungen verfassen. Sehr beeindruckend. Und aufs Neue inspirierend. Be or stay brave.
„Unser wichtigstes Ziel in diesem Leben ist es, anderen zu helfen. Und wenn du ihnen nicht helfen kannst, dann tu ihnen wenigstens nicht weh.“ Dalai Lama
„Was immer wir sind, was immer wir aus uns selbst machen, ist alles, was wir jemals haben werden – und das ist in seiner profunden Einfachheit der Sinn des Lebens.“ Philip Appleman „Whatever we are, whatever we make of ourselves, is all we will ever have—and that, in its profound simplicity, is the meaning of life.” ―Philip Appleman
Zugefrorene Autoscheiben, blitzkalt, hell, wenn auch hellgrau. Außergwöhnlich ruhig geht dieser Montagmorgen los. Zeit, den Plan für die Woche zu checknen – wohlgemerkt: den momentanen Plan. Am Wochenende ist mir noch mal sehr deutlich geworden, wie oft, wie heftig und wie ungeplant es Einbrüche in meine Pläne, mein Leben gegeben hat, weil irgendjemand der Meinung war, er oder sie müsse mal eben etwas Formales wegen meines Sohnes ändern, anzweifeln, fordern oder verändern, wie oft es einfach von Nöten war, Entscheidungen zu fällen, die gegen meine „eigentlichen“ Pläne laufen. Nein, das ist keine Klage -es ist, wenn überhaupt, eine Bestandsaufnahme. So bin ich zur Chancenfinderin – und -nutzerin geworden und führe ein Leben, dass mich reich an Erfahrungen, Erlebnissen und vor allem Begegnungen macht. Chapeau. Danke für die Nerven und die Kraft und die Entscheidungsfähigkeit.- liebes Leben. 🙂 Was immer Euch heute passiert oder begegnet: Macht das Beste draus! 🙂