Licht im Schacht

Licht im Schacht
„Weil sie beständiger Fluss sind, lassen sich Gefühle nicht anhalten; sie lassen sich auch nicht `unter die Lupe´nehmen; d.h. je genauer wir sie beobachten, desto weniger wissen wir, was wir fühlen. Die Aufmerksamkeit ist schon eine Veränderung des Gefühls.“ Robert Musil

8 Regeln für den totalen Stillstand – #rip #Peter Kruse #danke

change office

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1. Halten Sie sich als Führungskraft entweder ganz heraus, oder versuchen Sie alles im Griff zu haben.

2. Streuen Sie Gerüchte, und führen Sie Diskussionen über Veränderungen immer nur informell.

3. Zetteln Sie möglichst viele Aktionen gleichzeitig an.

4. Rufen Sie einen umfassenden Wettbewerb aus.

5. Suchen Sie die Verursacher und Schuldigen von Problemen.

6. Diskutieren Sie nicht über Sinn und Unsinn der bestehenden Regeln.

7. Führen Sie schnell formelle Beschlüsse herbei, um sie anschließend auf der informellen Ebene in Frage zu stellen.

8. Fassen Sie Beschlüsse immer schneller, als sie umgesetzt werden können, und sorgen Sie so für eine maximale Beschlussdynamik bei minimaler Umsetzungsdynamik.

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Muss ich dazu schreiben, dass es als Satire gemeint ist? Vielleicht! Vielleicht nicht!
Danke an Peter Kruse! Sie werden fehlen!

„Machtreflexion – ein politischer Zwischenruf!“ Danke an Kurt Edler, HH

img_1731Am liebsten stellte ich den Text hier wortwörtlich ein.  Aber das mit den Zitaten ist mir inzwischen zu heikel.
Lest ihn bitte! Egal, ob Ihr Schüler, Lehrer, Eltern, Journalisten, Ärzte, etc. , Freunde dieser oder Politiker, Experten seid. Nehmt ihn als das, was er ist. Als einen Spiegel – vorgehalten von innen  und von einem Demokratiepädagogen.

„Brave New World? -Nachdenken über die aktuelle Form des Systemdefizits von Schule nach (Luhmann nennt es so, wir kennen es auch schon von Kant: Das pädagogische Paradoxon „Tu freiwillig, was ich will, das du tust.“) Kurt Edler hat, wie ich finde, in seinem schönen Text den Finger genau in die Wunde gelegt, an der viele viele Schüler, die ich kenne, leiden: Die Erwachsenen sprechen über sie, beurteilen und bewerten sie, beschämen sie – ohne sie auch nur anzuhören, geschweige denn ernst zu nehmen, was sie über sich selbst mitteilen. Und die „neuen Instrumente“ können auch noch dazu benutzt werden, dass die Schüler sich selbst in diese Rolle des alles kontrollierenden Überichs begeben …“http://www.edlerhh.de/pdf/ke_machtreflexion_-_ein_zwischenruf.pdf